Der Kampf gegen den Abstieg war hart und es sah nicht gut aus für den TSV 1860 ( Jahresrückblick Teil 1). Der Löwe ist abgestiegen, Spieler verließen den Verein, Verantwortliche traten zurück, der Investor schwieg. Es war Zeit für einen Neuanfang – in Liga 4 (Jahresrückblick Teil 2). Und dieser schien gut zu gelingen.

Im September folgte das Aus für Timo Gebhart

Das 40. Jubiläum des dramatischen Bundesliga-Aufstiegs des TSV 1860 München im Jahr 1977 wurde mit einer Veranstaltung in der Fußball-Kneipe „Stadion an der Schleißheimer Straße 82“ gewürdigt.

Die makellose weiße Weste der Löwen war dahin. Nach 4 Heimsiegen in Folge entführte der FC Ingolstadt 04 II beim 0:0 den ersten Punkt aus dem Grünwalder Stadion. Noch schwerer wog jedoch die Verletzung von Timo Gebhart. Der 28-Jährige hatte sich bereits in der 18. Minute einen Muskelbündelriss zugezogen. Die Hinrunde war für Timo dadurch erledigt.

Der Hype um die Löwen tat dem Bayerischen Fußball-Verband sowie anderen Regionalligisten gut. Der Bayerische Rundfunk (BR) sicherte sich Übertragungsrechte und verkündete, 4 Löwen-Spiele live im TV zu zeigen. Dabei handelte es sich um die beiden Heimspiele gegen den 1. FC Schweinfurt 05 und die SpVgg Oberfranken Bayreuth.

Achtelfinale des Toto-Pokals war der Abend des Nico Karger: Der gebürtige Kronacher sorgte gegen den FC Unterföhring mit einem lupenreinen Hattrick für die 3:0-Pausenführung und traf in der 2. Halbzeit zum 4:0-Endstand.

Die Löwen beendeten ihre Torflaute in der Liga beim VfR Garching eindrucksvoll und siegten mit 3:0. Die ersten beiden Treffer erzielte der Vierfach-Torschütze aus dem Pokal gegen Unterföhring – Nico Karger. Sascha Mölders traf nach der Pause zum Endstand. Zudem blieben die Sechzger zum 6. Mal in Folge in einem Pflichtspiel ohne Gegentreffer.

U13-Löwen setzten sich gegen Mannschaften wie FC RedBull Salzburg, Karlsruher SC, die SpVgg Unterhaching, FC Bayern München, Sturm Graz oder Hertha BSC Berlin durch und gewannen in einem spannenden Finale den Challenge-Cup in Otterfing.

Der Saisonstart der Löwen-U19 ging gründlich daneben. Mit 1:2 verlor das Team den Auftakt in der A-Junioren-Bayernliga zu Hause gegen den 1. FC Schweinfurt 05.

Gute Nachricht für alle 1860-Fans, die kein Ticket für die ausverkaufte Begegnung der Löwen am Freitag, 15. September 2017, gegen die SpVgg Greuther Fürth II ergattern konnten: SPORT1 überträgt das Spiel live und exklusiv im Free-TV.

1860 gg. Greuther Fürth IIDie Löwen gewannen nach hartem Kampf mit 1:0 gegen die SpVgg Greuther Fürth II. Nach 2 Aluminiumtreffern vor der Pause sorgte Daniel Wein in der 79. Minute für das „Tor des Tages“. Bitterer Beigeschmack: Felix Weber und Nico Karger schieden bereits in der 1. Halbzeit verletzungsbedingt aus.

Aufreger im Netz! CSU-Politiker Gerhard Mittag nutzte seinen Facebook-Account, um über die Löwen herzuziehen und wünschte dem TSV 1860 München die Insolvenz. Und nicht nur das: Er rief die Bayern-Fans zum Boykott des Derbys auf. Auch der nachfolgende Shitstorm hatte Herrn Mittag keine Einsicht gebracht. Von einer offiziellen Entschuldigung ist uns nichts bekannt.

Die U19-Löwen besiegte in der A-Junioren-Bayernliga den FC Ismaning mit 4:1 und übernahm damit vorübergehend die Tabellenführung.

Während Meisterlöwe Peter Grosser seinen 79. Geburtstag feierte und die Löwengemeinde gratulierte, erreichte uns alle die Nachricht, dass Zeljko Perusic, ebenfalls Meisterlöwe von 1966 und Publikumsliebling, im Alter von 81 Jahren in seiner Wahlheimat im schweizerischen St. Gallen verstarb.

Die Löwen haben das Spitzenspiel gegen den 1. FC Schweinfurt 05 mit 3:1 gewonnen, vergrößerten den Vorsprung auf die Unterfranken auf 8 Punkte.

Pyros im Oktober und das Aus für Nico Andermatt

Die U19 besiegte in der Sonderrunde des BFV-Pokals die von ihrem ehemaligen Coach Josef Steinberger betreute SpVgg Greuther Fürth mit 2:1. Beide Löwen-Treffer erzielte Maurice Mathis.

SPORT1 zeigte am Freitag, 6. Oktober, das Duell der Gegensätze zwischen dem TSV 1860 München und dem FC Pipinsried live und exklusiv im Free-TV sowie via Facebook Live. Die Löwen feierten gegen den FC Pipinsried ihren 6. Dreier in Folge und verteidigten souverän ihre Tabellenführung. Vor dem Spiel entwickelte sich eine Art Fanfreundschaft zwischen den Pipinsriedern und dem Löwenmagazin. Über den gemeinsamen Fan-Treff im Giesinger Bräu berichtete sogar der BR.

Das Oberlandesgericht in München entschied, dass der Vereinsausschluss von Helmut Kirmaier ungültig ist. Und das, obwohl das Landgericht die Klage Kirmaiers im Jahr 2015 noch abgewiesen hatte. Damit soll die “Klagerei” nun endlich ein Ende haben. “Ich will versuchen, eine Einigung herbeizuführen, die keine weiteren Streitigkeiten nach sich zieht”, erklärte Robert Reisinger diplomatisch.

Der traditionelle „Tag der offenen Tür“ im Nachwuchsleistungszentrum des TSV 1860 München fand statt. Neben den sportlichen Highlights, den Stadtderbys der U12 und der U15 gegen den FC Bayern sowie den bayerischen Derbys der U13 und U14 gegen den SSV Jahn Regensburg gab es spannende Führungen durch das NLZ, Vorträge, Beratungen und Informationen an zahlreichen Infoständen.

Das langersehnte Derby gegen den FCA II fand endlich statt. Am 15. Oktober reisten tausende Löwenfans nach Augsburg in die WWK-Arena. Vor der neuen Rekordkulisse von 21.219 Zuschauern in der Regionalliga Bayern mussten sich die Löwen dem FC Augsburg II mit 2:3 geschlagen geben. Obwohl die Löwen-Ultras bis dahin ein Vorzeigebenehmen an den Tag legten, wurden bei dem Spiel Pyros gezündet, was einiges an Kritik einbrachte. Doch auch Augsburger Fans hatten sich nicht mit Ruhm bekleckert und versuchten vor dem Spiel, Löwenfans abzufangen – sicher nicht, um ein Kaffee-Kränzchen abzuhalten. Zum Schutz der Blauen gab es von der Polizei Barrikaden am Bahnhof und sicheres Geleit zum Stadion. Ein aufregender Tag in jeglichem Sinne.

Die Ama-Löwen fanden langsam in die Spur und gewannen mit 3:1 gegen den BCF Wolfratshausen sowie 2:1 gegen SB Chiemgau Traunstein. Wichtige Punkte für den Klassenerhalt. Bei der SpVgg Hankofen-Hailing feierten die Amas den 3. Sieg in Folge.

TSV 1860 gegen FCB IIAm 22. Oktober dann das Bayern-Derby. Diesmal waren es die Gäste, die ein paar Pyros im Stadion zündeten. Bitter war jedoch das Ergebnis. Die Löwen versäumten es, zu Beginn der 2. Halbzeit in Führung zu gehen. So kam es, wie es kommen musste. Bayern nutzte eine der wenigen Chancen, gewann das Derby mit 1:0. Langsam kristallisierte es sich heraus, dass die Löwen mit den zweiten Mannschaften weniger klar kamen. Noch bitterer war jedoch die Tatsache, dass sich Löwen-Mittelfeldspieler Nico Andermatt eine Schultereckgelenkssprengung zugezogen hatte und für viele Wochen ausfallen sollte. Nach Timo Gebhart ein weiterer derber Verlust.
12.500 Zuschauer waren im Grünwalder Stadion und in der Spitze 780.000 an den Fernsehgeräten. Das von SPORT1 übertragene Regionalliga-Derby der Löwen gegen die Reserve des FC Bayern München schlug alle Rekorde.

Neues von Hasan Ismaik. Ausgerechnet Dieter Hoeneß und seine Aussage, Ismaik hätte ihn gerne für die Löwen engagiert, lockte den Löwen-Investor aus seinem “Versteck”, der auf seiner Facebook-Seite dies klarstellte: “Ich habe mich nie mit dem Namen Dieter Hoeneß auseinandergesetzt und auch keiner anderen Person einen Auftrag gegeben, ihn für 1860 zu begeistern.”

Die Löwen beendeten ihre Serie von 2 Spielen ohne Punkte mit einem 3:0-Sieg über die SpVgg Oberfranken Bayreuth. Damit machte das Bierofka-Team zum Ende der Vorrunde die Herbstmeisterschaft perfekt.

Im November verstärkt sich das NLZ und Gerhard Mey fordert Hasan Ismaik heraus

Christian WörnsChristian Wörns wurde Chefcoach der A-Junioren und solle zusammen mit seinem Trainerstab die Betreuung der U21 in der Bayernliga Süd koordinieren. Damit wurde Wolfgang Schellenberg entlastet, der sich um die Leitung des NLZ kümmern sollte.
„Ich bin froh, dass nach den intensiven Wochen der Dreifach-Belastung die Arbeit wieder auf mehrere Schultern verteilt wird“, so Wolfgang Schellenberg. „Wir haben nach dem Rücktritt von Christian Wörns als U21-Trainer des FC Augsburg sofort Kontakt mit ihm aufgenommen und ihn von uns überzeugt.“

Torwart Marco Hiller stand in der Vorrunde in allen Spielen zwischen den Pfosten. Durch eine Klausel in seinem Vertrag verlängerte sich die Laufzeit nach 18 Spielen automatisch um ein weiteres Jahr bis 2019. „Das freut mich. Ich will bei Sechzig bleiben. Mein Traum ist, mit dem Verein aufzusteigen“.

Die B-Junioren von Sebastian Lubojanski waren auf einem Siegeszug und bezwangen die SpVgg Greuther Fürth mit 2:1. Damit gewannen sie alle 10 Spiele.

1860-Boxer Magomed Schachidov wurde Deutscher Meister im Weltergewicht.

Gerhard Thanner, bisheriger Trainer und Jugendkoordinator der JFG Wolfratshausen, kam zu den Löwen und wurde Scout beim TSV 1860 München.

Die Pokal-Saison war für die U19-Löwen zu Ende. Hatten sie in der 1. Runde noch den A-Junioren-Bundesligisten SpVgg Greuther Fürth besiegt, kam nun das Aus gegen Liga-Konkurrent FC Ismaning.

Gerhard Mey – der 3. Akt. Über ein Interview mit der Süddeutschen Zeitung meldete er sich wieder zu Wort: Er sei noch immer am Kauf interessiert. Und: Hasan Ismaik habe ihm bei einem Treffen vor einigen Wochen gesagt, „er möchte verkaufen. Ohne Wenn und Aber.“
Der Jordanier fühlte sich durch die Aussagen Meys wohl unter Druck gesetzt. Um 3 Uhr in der Nacht veröffentlichte er auf dem Sozialen Netzwerk Facebook ein Statement, wo er erneut betonte, der Verein 1860 wäre „unverkäuflich“ und verwirrte gleichzeitig mit der Aussage: „Dass es mir um 1860 sehr ernst ist, beweist allein die Tatsache, dass ich seit Monaten mit einer herausragenden Münchner Persönlichkeit in sehr guten Gesprächen bin. Ich hoffe, dass wir hier demnächst Vollzug melden und mit dieser Person einen Neuanfang zum Wohle des TSV 1860 starten können.“
Es bleibt spannend.

Das Spiel der Löwen gegen den TSV Buchbach wurde abgesagt. Aufgrund eines Defekts im inneren Stromkreislauf des Grünwalder Stadions war es nicht möglich, für eine ausreichende Beleuchtung zu sorgen.

Die Löwen trauerten um Otto Luttrop, Mittelfeldspieler der legendären Sechzger-Mannschaft, die 1964 den DFB-Pokal gewann, ein Jahr später im Europapokal der Cupsieger erst im Finale an West Ham United scheiterte und die 1966 die Deutsche Meisterschaft feierte. Er starb im Alter von 78 Jahren nach einer langen Krankheit  im schweizerischen Tessin.

Im Dezember muss Wolfgang Schellenberg gehen und Hoppen-Antrag wird nicht umgesetzt

Gerhard Mey zeigte sich hartnäckig und ging wieder in die Öffentlichkeit. Im Interview für die Süddeutsche Zeitung signalisiert er Gesprächsbereitschaft mit dem Investor Hasan Ismaik und sendete ihm einige Botschaften. Ismaiks Vorstellungen wären absurd, da der Verein kaufmännisch keinen Wert mehr hätte und das warten auf den Fall der 50+1-Regel wäre zu riskant. Herr Ismaik schien davon jedoch wenig beeindruckt.

Bereits zum 5. Mal fand das „Giesinger Adventssingen“ im Grünwalder Stadion statt, das auch dieses Mal viele Löwenfans und Anwohner bei Eiseskälte ins Stadion lockte.

Die Löwen beendeten die Punkterunde 2017 mit einem deutlichen 3:0-Sieg gegen den SV Schalding-Heining und verabschiedeten sich als Tabellenführer in die Winterpause. Denn die Partie im Viertelfinale des Toto-Pokals bei der SpVgg Oberfranken Bayreuth, die für Samstag, 9. Dezember terminiert war, wurde abgesagt.

Nach knapp einer Viertelstunde war die Partie der U21-Löwen gegen den TSV 1865 Dachau entschieden. Durch 2 Treffer von Lukas Aigner führten die Sechzger bereits 2:0. Doch Dachaus Spielertrainer Fabian Lamotte und Christian Doll glichen genauso schnell zum 2:2-Endstand aus. Für die Löwen war es bereits das 5. Unentschieden in Folge. Damit überwintern die Amas auf dem 10. Tabellenplatz.

Wolfgang SchellenbergNach insgesamt 13 Jahren beim TSV 1860 München wurde der Vertrag mit Wolfgang Schellenberg, Leiter des Nachwuchsleistungszentrums (NLZ) und zeitweiliger Co-Trainer der 1. Mannschaft, aufgelöst. Eine Welle des Unverständnisses ging durch die Löwengemeinde. Geschäftsführer Markus Fauser: „Nach einer gemeinsamen Analyse der aktuellen Situation sind wir übereinstimmend zu dem Entschluss gekommen, dass ein Wechsel auf der Position des NLZ-Leiters zu neuen Impulsen im Verein und der Jugendarbeit führen wird.“
„Es ist ein Abschied ohne Groll“, erklärt Wolfgang Schellenberg. „Für beide Seiten ist es Zeit, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Ich werde mich Sechzig immer verbunden fühlen. Die letzten Jahre waren sehr intensiv.“ Bis auf weiteres soll Jürgen Jung die Leitung des NLZ übernehmen.

Nach einem Rang 15 beim Weltcup in Val Thorens und einem 7. Platz in Arosa hat es Celia Funkler vom TSV 1860 München geschafft. Die Skicrosserin wird die Skilöwen bei Olympia 2018 in Pyeongchang vertreten.

Während die Löwenfans den Atem anhielten und auf die Verkündung einer Entscheidung bezüglich des “Hoppen-Antrages” warteten, erklärte Athanasios Stimoniaris gegenüber dem Verwaltungsrat des TSV München von 1860 e.V. seinen Rücktritt.
„Wir bedauern das Ausscheiden von Herrn Stimoniaris und bedanken uns für sein ehrenamtliches Engagement für unseren Verein“, sagte Dr. Markus Drees, Vorsitzender des Verwaltungsrats. „Sein Versprechen, dem Verein weiterhin freundschaftlich verbunden zu bleiben und mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, nehmen wir erfreut zur Kenntnis.“
Nach der Satzung des TSV 1860 e.V. besteht der Verwaltungsrat nach diesem Rücktritt bis zur nächsten Mitgliederversammlung aus 8 Mitgliedern. In der nächsten ordentlichen MV Mitte 2018 wird der komplette Verwaltungsrat turnusgemäß neu gewählt.

Das Präsidium und der Verwaltungsrat des TSV München von 1860 e.V. haben in einer Sitzung am 15. Dezember 2017 gemeinsam beschlossen, die von der Mitgliederversammlung des Vereins am 23. Juli 2017 beauftragte Kündigung des bestehenden Kooperationsvertrags mit HAM International Ltd., der Beteiligungsgesellschaft von Investor Hasan Ismaik, nicht innerhalb von 6 Monaten auszusprechen.

Ex-Präsident Peter Cassalette meldete sich nach 6 Monaten Schweigen in der Abendzeitung zu Wort und sorgte damit kurz vor Weihnachten für reichlich Diskussionsstoff unter den Löwen-Fans. Mit einigen Aussagen hat er sich sicher keine Freunde gemacht und von Einsicht war auch wenig zu lesen. Aber dies sind nun eh alte Kamellen. Die Löwen schauen nicht mehr zurück. Der Blick ist in die Zukunft gerichtet.

Resümee

Es war ein ereignisreiches Jahr für die Löwen. Mit sehr vielen Tiefs, aber doch auch mit Hochs… auch wenn sie “nur” in der Regionalliga waren. Manchmal muss man eben tief fallen, um wieder zu sich zu finden. Der Löwe hat in den letzten Jahren unter Identitäts- und Identifikationsverlust gelitten. Obwohl die Fangemeinde immer noch tief gespalten ist, haben sehr viele Fans wieder Spaß an den Löwen und haben eine neue Art an Stolz und Verbundenheit entwickelt. Die junge Löwen-Mannschaft mit ihrer Motivation, Fan-Nähe, Lust und Leidenschaft reißt die Fans mit. Die Rückkehr auf Giesings Höhen brachte auch die entwurzelten Löwen zurück nach Hause und damit auch die “Jetzt erst recht!”-Einstellung.

Dies hat sich nicht nur an den neuen abgeschlossenen Mitgliedschaften der Fans gezeigt. Auch diverse Sponsoren, Partner und Löwen-Freunde sind dem TSV München von 1860 treu geblieben. Sogar einige neue Partner konnte der TSV dazu gewinnen. Von der großartigen Unterstützung der “Unternehmer für 60”, die den e.V. mit Spenden kräftig unterstützen, müssen wir gar nicht reden.

Der eingeschlagene Weg – weg von der Abhängigkeit vom Investor – wird nicht einfach … wie sang Xaverl einst “Dieser Weg wird steinig und schwer”… aber mit viel Geduld und Zuversicht und vor allem Zusammenhalt ist alles möglich.

Wir wünschen den Löwen (ob der KGaA, dem e.V. oder der Löwengemeinde) ein erfolgreiches neues Jahr. Möge 2018 uns allen noch schöne Momente mit der Mannschaft und den Junglöwen bescheren, möge der Löwe an den Herausforderungen wachsen und stolz und mutig den eingeschlagenen Weg voranschreiten. Schritt für Schritt – aber stetig.

Bitte Anmelden um zu kommentieren
  Abonnieren  
neueste älteste meiste Bewertungen
Benachrichtige mich bei
Sebastian Waltl
Redakteur

Tami Tes sehr gut fand ich auch als beim Geisterspiel gegen Nürnberg in der Halbzeitpause aus dem Lautsprecher “Ghostbusters” lief. Da hatte wohl jemand ähnlichen Humor wie der Sechzig_Ist_Kult und ich. 🤣

LNHRT
Leser

Vielen Dank für die drei Artikel. Da hast Du dir wirklich sehr viel Mühe gegeben. War sehr interessant die ganzen Ereignisse nochmal nachzulesen. Es ist schon der Wahnsinn, was in einem Jahr passiert ist. Das muss uns erstmal einer nachmachen 😉
Das es turbulent und auch chaotisch weitergehen wird, dürfte klar sein. Ein klein wenig harmloser darfs aber gerne sein. Gerne dürfen auch mal die positiven Ereignisse deutlich überwiegen.

ArikSteen

Auch von mir vielen Dank dafür. Das war sehr viel Arbeit.

SechzgeMax
Leser

Es gibt einige 1860-Jahresrückblicke (bietet sich ja auch an bei diesem Chaos-Jahr). Der vom Löwenmagazin ist der Beste und Ausführlichste! Respekt Tami Tes

Sechzig_Ist_Kult
Leser

Danke Tami für Deine Mühe! Und das an Weihnachten… Sehr lesenswert! Ich freu mich jetzt schon auf Deinen Bericht 2018, dann macht auch das Schreiben/Lesen hoffentlich noch mehr Spaß, wenn ihr dann anstatt über Abstiege möglicherweise über Aufstiege berichten dürft… 😉

Sehr gut an Deinen Berichten finde ich, dass Du fernab von jeglicher Schwarz-Weiß-Malerei auch die positiven Dinge in den Fokus rückst. Das komplette Aufschlagen auf dem Boden der Tatsachen war – so hart es klingt – wohl einfach mal nötig, um den Blick für die wesentlichen Dinge zurückzugewinnen. Deinem Fazit würde ich mich zu 1860 Prozent anschließen! Für eine erfolgreiche und selbstbestimmte Zukunft ist der aktuelle Kurs unabdingbar! Auch damit 1860 auch zukünftig der besondere Club bleibt, der er jetzt ist. Wer nix wagt, gewinnt eh nix! Und vielleicht wird ja schon 2018 das Jahr von uns Löwen!

Und jetzt lässt dich der Arik hoffentlich mal ein bisschen die Füße hochlegen… 😜

PS: Schönen zweiten Weihnachtsfeiertag an alle Löwen!