Es sind positive Worte, die Martin Gräfer, Vorsitzender von „die Bayerische“ an die Fans gerichtet hat. Mit Lob für die Geschäftsführung des TSV 1860 München und mit optimistischem Blick nach vorne. Die Worte kommen bei vielen Fans auch gut an.
Nicht so bei Gesellschafter und Kreditgeber Hasan Ismaik. In einem Facebook-Beitrag beschuldigt er Gräfer der perfekt abgestimmten Wahlhilfe. Eine „One-Man-Show“ praktiziere der Vorsitzende des Hauptsponsors und nutze hierfür die Bühne 1860. „Herr Gräfer hat verkündet, dass die Sponsor-Erweiterung zwischen der Bayerischen und dem TSV 1860 demnächst unterschrieben wird“. Ismaik bezweifelt, dass die Geschäftsführung des Klubs es ähnlich sieht. Die Namensrechte am NLZ stünden nicht zum Verkauf.
Der Beitrag von Hasan Ismaik
Liebe Löwen,
ich bin sehr verwundert über die Wortwahl von Martin Gräfer, dem Vorstand der Bayerischen. Ich interpretiere seine Zeilen als perfekt abgestimmte Wahlhilfe.
Ich will vorausschicken: Prinzipiell bin ich jedem Sponsor und Partner sehr dankbar, der den TSV 1860 in den vergangenen Jahren begleitet und finanziell unterstützt hat. Das ist zweifelsfrei keine Selbstverständlichkeit und beweist die Verbundenheit und Treue zu unserem Klub. Deswegen sage ich allen Weggefährten ein herzliches Dankeschön. Aber wie sich Herr Gräfer seit geraumer Zeit in Szene setzt, geht weit über den Aufgabenbereich eines Sponsors hinaus. Ich sehe Gräfers Worte als reine Provokation. Es steht ihm weder zu, die Geschäfte bei 1860 lenken zu wollen, noch unserem Trainer Daniel Bierofka Tipps zu geben. Gräfer benutzt die Bühne 1860 als One-Man-Show.
Herr Gräfer hat verkündet, dass die Sponsor-Erweiterung zwischen der Bayerischen und dem TSV 1860 demnächst unterschrieben wird. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Geschäftsführung unseres Klubs dies ähnlich beurteilt. Die Namensrechte am Nachwuchsleistungszentrum des TSV 1860 stehen auch mit zeitlicher Begrenzung nicht zum Verkauf.
HAM ist seit Tagen mit Michael Scharold und Günther Gorenzel in Kontakt. Wir versuchen ein Finanzierungsmodell zu kreieren, mit dem Daniel Bierofka seinen Kader verstärken kann. Diese Zusage hat er von mir und diese besteht auch weiterhin aufrecht. Trotzdem will ich nicht unerwähnt lassen, dass ich davon ausgegangen bin, dass mit unseren zwei Millionen Euro aus dem Vorjahr besser umgegangen worden wäre. Leider hat schon nach einem halben Jahr Präsident Robert Reisinger den erfolgreichen Weg gestoppt und die Geschäftsleitung angewiesen, die Konsolidierung einzuleiten. Wie diese Nachricht bei der Mannschaft angekommen ist, können Sie sich denken.
Wir lassen uns von der Bayerischen nicht unter Druck setzen und schon gar nicht vorführen oder gegeneinander ausspielen. Es ist ein offenes Geheimnis, dass diese Versicherung seit 2017 ein besonderes Verhältnis zu den e.V.-Verantwortlichen pflegt. Die Bayerische hat die schwierige Situation vor zwei Jahren ausgenutzt und für einen überschaubaren finanziellen Einsatz sehr viel Leistung bekommen, u.a. auch einen Platz im Aufsichtsrat.
Ich würde mir von 1860 wünschen, dass alle langjährigen und neuen Partnerschaften von Vereinsseite mit der selben Hingabe gepflegt werden. Für den Verein sollten alle Sponsoren gleichwertig geschätzt und behandelt werden. An dieser Stelle entschuldige ich mich auch bei unserem Premiumsponsor Hacker-Pschorr und hoffe, dass trotz aller Verfehlungen der Vereinsseite einer weiteren Zusammenarbeit nichts im Wege steht.
Einmal Löwe, immer Löwe


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