Wampen-Diskussionen, klare Bekenntnisse zum Trainer und der Wunsch nach einem Heimsieg
Ex-Löwe Olaf Bodden kritisiert beim BR die „Wampe“ von Sascha Mölders: „Wenn man ehrlich ist, so eine Plauze hat im Profifußball nicht viel zu suchen“ . Daraufhin reagiert Mölders Vater. Es habe in der vergangenen Saison, als Sascha mit der gleichen Wampe erfolgreich war, auch niemand gestört. „Jetzt wo es mal nicht so gut läuft, ist NATÜRLICH die Wampe schuld“. Und auch der Löwen-Stürmer schreibt einen Kommentar bei Magenta Sport: „Der Kommentar ist an meiner Wampe abgeprallt und bei meinem Vater in Essen gelandet! Er lässt sich gerade Autogrammkarten drucken und nennt sich ab sofort Vater Wampe“. Ein mediales Hin und Her, das so manchen Fan empört, andere belustigt oder einfach nur kopfschüttelnd zurücklässt. Wenn es sportlich nicht gut läuft, dann wird bei den Löwen häufig die sachliche Ebene verlassen und der mediale Kindergarten von Giesing greift um sich. Ob es der Sache dienlich ist? Es lenkt zumindest ab. Von was auch immer.
Sachlich bleibt man zumindest auf der Ebene der Gesellschafter. „Trainer Michael Köllner, aber auch die Spieler genießen weiterhin mein absolutes Vertrauen“, schrieben die PR-Leute von HAM International im Namen von Hasan Ismaik auf Facebook. Und auch Robert Reisinger äußert sich beim Münchner Merkur klar: „Wir sind als Präsidium in engem Kontakt mit der sportlichen Leitung und sehen, mit welcher Akribie und Hingabe hier gearbeitet wird. Der Kader wurde um die gewünschten Spieler verstärkt, unser Trainer ist extrem kritisch und geht die Themen konsequent an. Deshalb in aller Deutlichkeit: Michael Köllner steht nicht zur Diskussion! Wir werden unseren Plan nach einem Viertel der Saison nicht umschmeißen – dafür gibt es andere Clubs in dieser Liga“. Das seine Worte kein taktisches Geplänkel sind, bewies sein Vize-Präsident Heinz Schmidt bereits während der Sechzger Wiesn. Außerhalb jeglichen Interviews oder medialer Aufmerksamkeit antwortete er auf die Frage, ob es im Präsidium eine Trainerdiskussion gibt: „Überhaupt nicht“ Punkt.
Reisinger glaubt übrigens auch weiterhin an die „Wampe“. Der Präsident ist sich zu 100 Prozent sicher, dass Sascha Mölders seine Kritiker „bald Lügen strafen wird“. Inklusive Olaf Bodden.
Also alles gut in Giesing? Ismaik lässt auf Facebook ausrichten: „Schenkt unseren Fans mal wieder einen Heimsieg!“ Das wiederum klingt ein wenig nach … nun ja, nach was eigentlich? Nach einem frommen Wunsch? Nach einer Bitte? Oder nach einem klaren Auftrag? So oder so. Am Samstag müssen die 3 Punkte in Giesing bleiben.
Das Interview mit Robert Reisinger im Münchner Merkur findet ihr hier: https://www.merkur.de/sport/tsv-1860/tsv-1860-muenchen-3-liga-news-koellner-reisinger-interview-moelders-91020569.html
Und in der tz München hier: https://www.tz.de/sport/1860-muenchen/tsv-1860-muenchen-robert-reisinger-verteidigt-koellner-und-moelders-91020575.html
Titelbild: imago images/MIS

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