Ein Kommentar

Strahlende Kinder, die im Grünwalder Stadion eine Kerze halten dürfen, die eine blaue Nikolausmütze an haben und gemeinsam mit ihren Eltern und Großeltern Lieder singen. Das sind prägende Augenblicke für Kinderherzen, in einer Zeit, wo der Glaube immer mehr in den Hintergrund rückt. In einer Gesellschaft, wo wir mit uns selbst hadern. Wir alle suchen eigentlich unsere Identifikation, wollen Halt, Verständnis und eine Basis für Frieden. Wir haben Angst vor Terrorismus und Krieg. In Abu Dhabi, der Heimat von Hasan Ismaik, kam erst vor wenigen Stunden die Meldung, dass Huthi-Rebellen das dortige neue Atomkraftwerk beschiessen wollten. Mit Raketen. Und die USA spricht jüngst von einem möglichen Krieg gegen Nordkorea. Selbst die Weihnachtsmärkte in Deutschland sind geprägt von Unsicherheit wegen möglichen terroristischen Anschlägen. Die Polizei hat viele Maßnahmen getroffen. Da ist es doch ganz angenehm wenn man in besinnlicher Runde Adventslieder singt. Wenn man den Kindern ein Stück Sicherheit an die Hand gibt. Wenn man ihnen die Kraft einer Gemeinschaft beweist. Oder nicht?

Das sieht nicht jeder so. Manch einer nutzt die Gunst der Stunde, um gegen diese besinnliche Adventsveranstaltung zu hetzen. Auf schamlose, respektlose und fast schon blasphemische Weise. Ein Adventssingen, bei dem Kinderaugen strahlen, wird zum Politikum. Die Veranstalter werden beleidigt und beschimpft, die scheinbare Anonymität lässt es zu, dass man unverfroren spotten, lästern und schimpfen kann.

„Wer glaubt, er ist im Internet unter Gleichgesinnten, der täuscht sich. Wahre Gemeinschaften sind real.“

Wenn ich keinen Glauben habe oder ihn anders ausleben möchte, dann bleibe ich fern von solchen Veranstaltungen. Nicht nur körperlich sondern auch medial. Diese Toleranz bin ich unserer Gesellschaft schuldig. Wir müssen aufpassen, dass Teile unserer Fangemeinde nicht vollkommen, vom Hass zerfressen, alles und jeden beschuldigen und anfeinden. Es ist die eine Sache, ob ich über Botschaften der Ultras in der Westkurve diskutiere oder sogar scharfe Kritik übe. Die Ultras sind das gewohnt. Mehr noch, sie wollen provozieren und Debatten auslösen. Das ist ihr Kampf, der allerdings auch meinen vollen Respekt hat. Eine andere Sache ist es, wenn ich ein Adventssingen gemütlich aus meinem Sessel heraus nicht nur boykottiere sondern öffentlich schlecht mache. So viele Familien aus Giesing haben den Weg ins Stadion gefunden. Auf dem Weg sind uns einige begegnet. Familien, die gemeinsam dort hingegangen sind, miteinander Zeit verbracht und ihren Kindern Brauchtum vermittelt haben. In einer Welt, in der wir in den sozialen Netzwerken gefangen sind und in panischer Angst leben, dass die Realität zusammenbricht, nicht mehr selbstverständlich. Eine Realität, die manche nicht mehr erleben, weil sie in ihrer Scheinwelt leben. Man kann jedem nur raten, einmal einen Kommentar weniger zu schreiben und hinaus zu gehen. Frische Luft zu atmen und die Wirklichkeit genießen. Die ist nämlich manchmal viel schöner, als sie auf Fotos erscheint. Man muss sich nur darauf einlassen. Wer glaubt, er ist im Internet unter Gleichgesinnten, der täuscht sich. Wahre Gemeinschaften sind real.

 

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Buergermeister
Leser

Angeblich wurde aber auch das Scheichlied gesungen bei der Veranstaltung. Das wäre dann aber auch nicht ok, und würde den Text oben konterkarieren.

Löwenmagazin

Das stimmt. Ich habe das sogenannte „Scheichlied“ immer als reine Satire gesehen. In der Zwischenzeit halte ich es jedoch für den falschen Weg. Es hilft dem Verein nicht, im Gegenteil. Ich distanziere mich deshalb persönlich davon.

Buergermeister
Leser

ja sehe ich auch so. Für mich ist das Lied auch tendenziell rassistisch.

Sechzig_Ist_Kult
Leser

Wobei das Scheichlied mit Sicherheit nicht rassistisch gemeint ist, denke ich… Ich sehe es eher als satirisches Spottlied im Fußball. Am Anfang gab es ja – durchaus positiv belegt – den Song „Wir ha’m nen Scheich und der ist reich“. Der Begriff „Scheich“ hat sich halt mittlerweile so eingespielt, auch wenn er selbstverständlich sehr unglücklich gewählt ist… Da es mir in diesem Kontext ausschließlich darum geht, mir eine Zukunft ohne Ismaik zu wünschen bzw. ein (friedliches!!) Zeichen zu setzen, präferiere ich dennoch klar den Fangesang „Sechzig ist der geilste Club der Welt – ohne Hasan!“. Das „Scheichlied“ ist sicherlich nicht zielführend und wird nachvollziehbarer weise von sehr vielen sehr negativ angesehen…

Dr. Klothilde Rumpelschtilz
Leser

Wo liegt für dich der Rassismus wenn Fans singen „Scheiss auf sein Geld“?

Löwenmagazin

Ich sehe da auch keinen Rassismus. Und Herr Ismaik sicherlich auch nicht.

swaltl
Redakteur

Da stimme ich dir absolut zu. Ich distanziere mich auch vom Scheichlied.
Da ist mir ein gepflegtes „Sechzig ist der geilste Club der Welt – ohne Hasan“ deutlich lieber. Ich finde die ganzen Beleidigungen gegen Ismaik absolut unangebracht, auch wenn ich mittlerweile sehr deutlichen gegen ihn bin.

Sechzig_Ist_Kult
Leser

Also vom „Scheichlied“ habe ich ehrlich nix gehört… „Sechzig ist der geilste Club der Welt – ohne Hasan!“ wurde hingegen auf jeden Fall gesungen…

Buergermeister
Leser

an wen ist der Kommentar jetzt genau gerichtet?

Löwenmagazin

Welcher Kommentar?

Buergermeister
Leser

ja der Kommentar oben 😉 von Herrn Köppel.
An die User von DB 24 ?

Löwenmagazin

Christian Köppel freut sich darüber, dass wir sehr schöne und positive Beiträge auf dem Löwenmagazin schreiben.

Buergermeister
Leser

ok 🙂

Löwenmagazin

Ich hatte dir in einem anderen Beitrag geantwortet. So #3276 kann man übrigens Kommentare markieren.

A. Schlegel
Gast
A. Schlegel

Dieser Beitrag, Arik, ist aller Ehren wert, aber auch Teil eines perfiden Spiels. Die überwiegende Mehrheit der Löwenfans, davon bin ich überzeugt, regt sich über einen bestimmten Blog auf. Das ist auch richtig so, denn jeder, der noch bei Verstand ist, kann nur noch über bestimmte Artikel und Kommentare entsetzt den Kopf schütteln. Aber es gibt eigentlich nur ein wirksames Mittel dagegen: Ignorieren! Lasst diese Herrschaften doch in ihrem eigenen Saft schmoren. Jeder Besuch und jeder Klick führt zu genau dem, was erreicht werden soll: Eine kleine Minderheit „ernährt“ sich im übertragenen Sinne durch Aufmerksamkeit (= Trollwesen) und der Macher ganz konkret durch Werbeeinnahmen.

Das Spiel ist uralt und heißt in der Medienbranche: Schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten. Oder übertragen auf das Internet-Zeitalter: Aufmerksamkeit schafft Einnahmen. Wer glaubt, dass er einem Blog nur mit einem bewussten Klick auf einen Werbebanner Einnahmen verschafft, täuscht sich: Erstens kann ich als Betreiber umso größere Preise verlangen, wenn ich entsprechende Page-Impressions (Website-Besucher) dem potentiellen Werbepartner vorweisen kann, aber auch Google Adsense honoriert neben dem Klicken auf automatisch geschalteten Bannern, auch schon das alleinige Erscheinen dieser Banner auf der Seite. D. h. solange man keinen Ad-Blocker schaltet (und der funktioniert auch nicht immer), verdient so ein Blogger wahrscheinlich ein Vielfaches, in dem er neben normalen Artikeln, die es natürlich da auch gibt, immer wieder auch provozierende Artikel publiziert. Ob das wiederum die wirkliche Meinung des Bloggers widerspiegelt oder ihm jemand die Weisheiten einflüstert, ist eigentlich egal. Die Hauptsache ist, dass es funktioniert. Das ist inzwischen sogar schon so eingespielt in dem Blog, dass nur mehr bestimmte Themen angeschnitten werden müssen und schon läuft im Kommentarbereich die Provokationsmaschinerie heiß. Siehe eben den Artikel um das Weihnachtssingen, der in der Tat noch nicht mal provokant formuliert ist, aber dennoch so Auswüchse zeigt. Was natürlich auch Fragen aufwirft, inwieweit in diesem Kommentarbereich wirklich alles mit rechten Dingen zugeht, aber das gehört in das Reich der Spekulationen, an dem – wie seriöse Fußballmanager immer so schön mit gefurchter Stirn mitteilen – man sich aber nicht beteiligen muss.

Wer jetzt meint, dass ich mir selber widerspreche, da ich ja selber meinen eigenen Empfehlungen nicht folge, sei mitgeteilt: ja, das stimmt, ich habe nach der Lektüre dieses Artikels tatsächlich den Beitrag gesucht und natürlich schnell gefunden. Und damit werde ich es jetzt auch wieder für geraume Zeit sein lassen. Auf der anderen Seite beweist es genau das, was ich beschrieben habe.
Ignorieren ist die beste Waffe, die wir gegen solche Auswüchse haben!

Löwenmagazin

Da gebe ich dir sogar in vielen Punkten Recht. Und wenn du die letzten Beiträge dir noch einmal anschaust und Revue passieren lässt, dann wird dir auffallen, dass das genau unser Stil ist. Diese Störfeuer ignorieren wir. Und das obwohl man uns immer wieder auffordert klare Stellung zu beziehen. Das tun wir nicht. Wir machen unser Ding und andere machen ihr Ding. Wir unterstützen auch keinerlei Aktionen oder Vorgehensweisen. Oder auch Boykott-Aufrufe.

Im Hinblick auf das Adventssingen wollten wir jedoch klar Stellung beziehen, weil es eine Grundsatzfrage ist und man durchaus sehen soll, dass es diesen Blickwinkel gibt. Man kann natürlich alles ignorieren, in dem Fall war es uns bzw. vor allem mir ein persönliches Anliegen. Das ist eine Wertefrage.

In jedem Fall herzlichen Dank für deinen durchaus wertvollen Beitrag. Die Diskussionskultur bei uns gefällt mir und auch vielen Lesern. Das macht viel aus.

A. Schlegel
Gast
A. Schlegel

Ich verstehe das, Arik. Es war mir nur wichtig über Deinen wirklich besonnenen Artikel hinaus darauf hinzuweisen, wie halt die Spielchen mit der Provokation und dem Geld verdienen im Internet funktionieren. Auch wenn ich wahrscheinlich damit Eulen nach Athen trage, weil das eh schon die meisten wissen.

Aber mir sind positive Ansätze auch lieber, darum mach ich auch gerne in „unserem“ Forum Werbung für Eure Alternative. Zumal ja unsere Moderatorin Tanja hier auch mitwirkt. Und das ist wirklich eine Löwin, wie ihn sich jeder Verein als Fan wünscht! 🙂

Macht weiter so!

Löwenmagazin

Ja Tami Tes ist eine wichtige Stütze.

Tami Tes
Redakteur

Danke Alex … Auch, dass Du bei den >Hungrigen Löwen< in XING die Stellung hältst. Wir haben dort schon einige Diskussionen und "Krisen" gemeistert und mit gespaltenen Fans zu tun gehabt - immer wieder zu neuen Themen, aber im Grunde immer mindestens zwei Lager. Der Löwe hatte es noch nie leicht. Nur leider wird es im Zeitalter der sog. "Influencer" noch schwieriger. Irgendwie lassen sich die Wenigsten ihre eigene Meinung bilden, sondern eine Fremde aufzwängen.

Dr. Klothilde Rumpelschtilz
Leser

Bin da eher skeptisch.

Natürlich sollte man es vermeiden „Der Internetzeitung“ Klicks „zu besorgen“.
Kleiner Tipp:
Die Facebookseite von DB24 aufrufen, dort kann man die neuesten Artikel „ansehen“ und bei wirklichem Interesse dann auf die Seite klicken.

Zum komplett ignorieren habe ich eine andere Meinung.
Ähnlich dem BILDBlog sollte man genau und deutlich die Lügen, Falschmeldungen und Hetzartikel ansprechen und sachlich wiederlegen.
Man muss wie z.B. bei den AfD-Kommentatoren klar Stellung beziehen und darf ihnen den Raum nicht kampflos überlassen.

Gerade jetzt in der Winterpause wo das sportliche zurück drängt und dass politische im Vordergrund steht, wird es auch an Arik liegen, laut und sachlich die Meinung der Mehrheit öffentlich zu äußern.
Man darf nicht den Fehler machen vor lauter Angst und devoter Zurückhaltung das „Feld zu räumen“, nein im Gegenteil, es muss für „unsere“ Sache gekämpft werden.
Die MV hat dazu einen klaren Auftrag gegeben.

Und wer sich an „Scheiss Scheich“ aufgeilt, der ist im Leben nicht angekommen.
Wir haben schon in der Schule „Scheiss Lehrer“ geschimpft und das Wort Scheisse ist heut völlig normal im deutschen Sprachgebrauch.

Es gilt jetzt alle (eV)-Kräfte zu bündeln und der aufkommenden Stimmungsmache der Onlinezeitung was entgegen zu setzten.
Ich denke Griss und Ismaik haben ihre Hausaufgaben gemacht und wissen genau was sie zu tun haben.

Alexander Schlegel
Gast
Alexander Schlegel

Den Tipp mit Facebook finde ich gut. Ich selber werde allerdings weiterhin einen eher größeren Bogen um den Blog machen. Für mich persönlich bedeutet das auch keinerlei Verlust, weil, was den Informationsgehalt angeht, da eh zu 99% dasselbe publiziert wird, wie im Löwenmagazin, TZ und AZ online. Aber das kann natürlich jeder halten wie er will. Ich wollte ja auch nur auf den Zusammenhang von Provokation und Werbeeinnahmen hinweisen. Ich glaube nicht, dass ich mich da allzu sehr täusche, wenn ich behaupte, dass das im besagten Blog sehr zielgerichtet eingesetzt wird.

Löwenmagazin

Richtig, das wird zielgerichtet eingesetzt um für Klicks und damit Einnahmen zu sorgen. Allerdings bin ich der Meinung, dass der Gewinn dann doch niedriger ausfällt durch die ständig wiederholenden gleichen Leute. Ich bin überzeugt, dass es auch sonst noch eine Einnahmequelle, unabhängig von den Klicks, für diesen Blog gibt.

Alexander Schlegel
Gast
Alexander Schlegel

Klar, das allein macht nicht reich, aber unterschätz die Empörungskultur in Deutschland nicht. Ein „Hast Du schon gelesen“ ist schnell verschickt. Aber, dass sich Bloggern ab einer gewissen Reichweite und Einfluss oft noch ganz andere Quellen auftun, ist schon gar keine Frage mehr. Schon eine sehr unappetitliche Geschichte …

Löwenmagazin

Großes Lob für diesen „besonnenen“ Beitrag kam übrigens von einem unserer treuen Leser, und zwar von Christian Köppel. Das finde ich schon erwähnenswert.

Sechzig_Ist_Kult
Leser

Ich bin da ehrlich gesagt weniger überrascht… Ist ja nur logisch, dass Euer großartiges Löwenmagazin auch bei den Spielern gut ankommt… Und bei Köppi, dem blauen Sympathieträger schlechthin (derzeit), erst Recht… 😉

Köppi hat Recht! Zeigt einmal mehr, dass ihr auf dem richtigen Weg seid. 🙂

Sechzig_Ist_Kult
Leser

Impressionen:

„Mit Leib und Seele“: https://www.youtube.com/watch?v=L9K1CEI2vCs
„Stark wie noch nie“: https://www.youtube.com/watch?v=vpECQJjmqSs
Fangesang: https://www.youtube.com/watch?v=I8FLo2zRK2Y

Außerdem wurden unter anderem „Löwenmut“, der „Sechzgermarsch“, „You’ll never walk alone“, „Jingle Bells“ und „Felize Navidad“ gespielt. Auch viel deutsche und bayerische (Vor)Weihnachtslieder waren mit dabei… Die vielen Fangesänge zwischendrin waren natürlich auch guad! Insgesamt ein griabiger Abend!

Sechzig_Ist_Kult
Leser

Danke Arik für den klasse Kommentar! Ich kann Dir gar nicht sagen, wie bescheiden ich es finde, sich über ein schönes und friedliches Adventssingen lustig zu machen, es in den Dreck zu ziehen, oder die Organisatoren zu beleidigen! Es war gestern griabig und schön. Klasse, die Kinderaugen leuchten zu sehen. Klasse für die Identifikation. Klasse Aktion im Allgemeinen in unseren turbulenten und unruhigen Zeiten, sowohl bei Sechzig als auch in Deutschland und in der ganzen Welt!

Ganz ehrlich, ich bin froh, dass diejenigen, denen nichts sinnvolleres mit ihrer Zeit einfällt, als ein friedliches Adventssingen und deren Organisatoren zu torpedieren, gestern nicht anwesend waren! Ich finde so etwas mehr als beschämend! Und wenn diesen „Internethelden“ das Adventssingen so egal ist (was natürlich ihr gutes Recht ist), dann brauchen sie es ja auch im Internet nicht zu kommentieren! Ganz ehrlich, ich versteh’s nicht! ich finde solche Dinge beschämend! MEHR ALS beschämend! Eigentlich sollte das Adventssingen doch viel mehr dazu beitragen, den Zusammenhalt unter uns Fans zu stärken! Und bei allen Anwesenden war das ganz sicher auch der Fall! Es ist mir außerdem zu einfach, auf der eigenen Couch zu sitzen und zu lästern. Das kann jeder! Das ist aber nicht mein Vorstellungsbild von einem Löwenfan!

Ich freue mich für alle Kinder, die gestern vor Ort waren und einen schönen, entspannten und griabigen Abend auf Giasings Höhen verbringen durften! Vielen Dank an die Organisatoren, die Band, die Sänger/Fans und an alle anderen Beteiligten! Das Adventssingen 2018 ist bei mir schon gebucht! 😉

swaltl
Redakteur

Diesem Kommentar schließe ich mich direkt mal an. Du hast absolut Recht. Und auf diese „Internethelden“ kann ich sehr gut verzichten.

Sechzig_Ist_Kult
Leser

Dass wir uns mal einig sind… Kommt ja nur selten vor… 😂

swaltl
Redakteur

Dafür sind wir uns bei dem Thema immer einig. 😉

Sechzig_Ist_Kult
Leser

War doch ein Spaß 😉 OK, außer beim Fantipp… 😂

Loewenfan66
Leser

beides tolle Kommentare
kann mich Arik und dir nur voll anschließen
es ist mehr als beschämend das ein Blogger mit Sowas auch noch Geld verdient ist einfach nur eine Schande

swaltl
Redakteur

Wir sollten uns alle mal wieder den Liedtext des Liedes Löwenmut, das beim Einlaufen der Mannschaften im Sechzgerstadion gespielt wird, zu Herzen nehmen:

Es ist mit dir nicht immer leicht,
nicht jedes Ziel, das hast du erreicht,
was heute schwer ist, wird morgen gut,
denn wir, wir haben den Löwenmut!
Und ich weiß ganz genau,
ich wird nie von dir gehen,
immer treu zu dir stehn,
denn ich trage dich fest in meinem Herzen
Die Münchner Löwen, weiß und blau,
das sind ihre Farben und sie sind die Schau,
ja unsre Sechzger vom Giesinger Berg,
WIR HALTEN ZUSAMMEN, weil wir auf sie schwörn,
und ich weiß ganz genau,
ich will nah bei dir sein,
denn du bist mein Verein,
die Gedanken sind immer bei dir!

swaltl
Redakteur

Oder auch, wie der SechzgeMax schon erwähnt hat, den Text vom Sechzgermarsch:

57, 58, 59, 60 ja so klingt’s im Chor!
57, 58, 59, 60 und schon gibt’s ein Tor!
57, 58, 59 ,60 immer nur hinein
mein Verein für alle Zeit wird 1860 sein!

Ein Verein, der hat es gar nicht leicht,
wenn er will, dass er sein Ziel erreicht,
aber wir, wir sind fein heraus
DIE KAMERADSCHAFT, JA DIE KAMERADSCHAFT, DIE MACHT BEI SECHZIG ALLES AUS
das weiß auch die Tribüne und bleibt den Löwen treu
und immer wieder klingt das Lied auf’s neu

Diese beiden Liedtexte sollten sich alle Löwen wieder mehr zu Herzen nehmen.

Sechzig_Ist_Kult
Leser

Oder mein absoluter Lieblings-Löwensong (ganz knapp vor Löwenmut und Grünwalder Stadion):

Du bist nichts für schwache Nerven, du bist Adrenalin!
Du hast nicht jedes mal gewonnen auch wenn das Spiel gewonnen schien!
Doch du hast eine Stärke die nie verloren geht!
FANS DIE ZU DIR HALTEN, EGAL WIE ES AUCH STEHT!

Mit Leib und Seele – aus voller Kehle – in den Farben Weiß und Blau!
Ja das ist Münchens große Liebe – Stolz von Giesing – TSV!
An der Grünwalder Straße daheim – 60 München muss es sein!
Wir leiden mit dir doch du bleibst immer unser Verein!
Denn einmal ein Löwe heißt immer ein Löwe zu sein!

66 deutscher meister, 82 abgebrannt.
Für viele lange Jahre ins nirgendwo verbannt.
DOCH NICHTS KANN UNS ERSCHÜTTERN, SO NIMMT ES IMMER SEINEN LAUF, MIT DEM RÜCKEN AN DER WAND – DOCH IMMER WIEDER OBEN AUF!

Mit Leib und Leele – aus voller Kehle – in den Farben Weiß und Blau!
Ja das ist München’s große Liebe – Stolz von Giesing – TSV!
An der Grünwalder Straße daheim – 60 München muss es sein!
Wir leiden mit dir doch du bleibst immer unser verein!
Denn einmal ein Löwe heißt immer ein Löwe zu sein!
Denn einmal ein Löwe heißt immer ein Löwe zu sein!

swaltl
Redakteur

Das hier finde ich auch sehr gut:

Wenn ein Spiel beginnt und wir wieder im Stadion stehen,
wenn die Spannung steigt und weiß-blaue Fahnen wehen.
Dann erwacht ein Gefühl tief in uns, wo das Löwenherz schlägt
und wir spühen diese Treue die in uns ein Feuer legt.

Weiß Blau, Weiß Blau TSV

Es ist wie eine Macht, mit Worten nur schwer zu erklären.
Es lässt dich nicht los und du kannst dich dagegen nicht wehren.
DENN WIR STEHEN ZU DIR IMMER ZU, WEIL UNS FREUNDSCHAFT UMGIBT
und aus kämpfendem Herzen erklingt für dich ein Lied.

Weiß Blau, Weiß Blau TSV
Weiß Blau, Weiß Blau TSV

Alles sehr schöne Lieder, deren Texte wir Fans uns wieder mehr zu Herzen nehmen sollten.

Sechzig_Ist_Kult
Leser

Auch ein ganz starker Song! Absolut! Vor allem nach Niederlagen oft gespielt, enthält es sehr viel Wahres!

Tja, eigentlich sind wir Löwen eine große Familie (bzw. ein riesiger Freundeskreis), die auch wenn es mal nicht so läuft, felsenfest zusammensteht! Die wenigen Ausnahmen sollten es dabei eigentlich nicht Wert sein, dass man sich über sie aufregt…

swaltl
Redakteur

Da hast du absolut recht. Zum Glück halten sich die Ausnahmen größtenteils in ihrem Zirkus mit dem großartigen Dompteur OG 😂 auf und kommen dort fast nie raus. 😉

Sechzig_Ist_Kult
Leser

Ein geiler Song! Gestern in voller Lautstärke mitgegröhlt! Sorry *singen* kann ich ned… Aber ich hab mein bestes gegeben… Ich hätte zwei drei Videos, die ich leider nicht einstellen kann, da zu groß… Sei’s drum war ein schöner Abend gestern. Ich bin froh, dass ich dabei sein durfte!

swaltl
Redakteur

Finde ich auch geiles Lied. Den Text, vor allem den Teil, dass wir zusammen halten, sollten wir uns wieder mehr zu Herzen nehmen.

Wegen deinen Videos: Eigentlich müsste es gehen, wenn du sie auf Youtube oder sonst wo im Internet hochlädst und hier dann einfach den Link dazu reinstellst. Bei Youtube wird das Video dann sogar direkt im Kommentar angezeigt. 😉

Sechzig_Ist_Kult
Leser

Hab da nur nen Fake-Account… Aber vielleicht sollte ich mir mal nen g’scheiden zulegen… 😉 Wär zumindest ne Idee… Ich schau mal…

Sechzig_Ist_Kult
Leser

Verrutscht… (S.u.) 😉

SechzgeMax
Redakteur

Der neutrale Beitrag mit Fotos vom Adventssingen von „dieblaue24“ hat mehr als 461 Kommentare. Das ist doch Wahnsinn.

Der Sinn des Adventssingen ist das Jahr versöhnlich ausklingen zu lassen. Gerade nach diesem chaotischen Jahr 2017 wäre es doch schön gewesen, wenn man wenigstens zur Weihnachtszeit VEREINt zusammen singen kann. Leider ist unsere Fanszene so gespalten, dass dies nicht ohne hämische Online-Kommentare möglich ist.

Diskussionen um einzelne Personen, die Zukunft von Sechzig oder ein Stadion führen leider dazu, dass es unter den Fans von Sechzig außerhalb des Spieltages keine Kameradschaft mehr gibt. Ja die Kameradschaft…

Die einen wollen Vereinswesen und Gemeinschaft, egal in welcher Liga.
Die anderen verbindet außer die Abneigung gegen „den e.V.“ und dem Wunsch nach Spitzenfußball um jeden Preis nicht viel.

Eigentlich müsste es deswegen den TSV 1860 München zweimal geben. Schade, dass es soweit gekommen ist, aber schon bei der Diskussion, ob man mit den Roten ein gemeinsames Stadion bauen will, hat man damals das Potenzial zur Spaltung bei Sechzig gesehen.

Das einzige was alle Fans noch vereint ist die Unterstützung für Biero und seine Jungs. Noch.

Wie konnte es nur soweit kommen?

swaltl
Redakteur

ArikSteen wieder einmal ein sehr guter Kommentar, der absolut angebracht ist. Aber schade, dass es diesen Kommentar braucht.
Wie schön wäre es doch, wenn es die vielen Kommentare, die zu Sechzig hier und auf anderen Seiten in letzter Zeit erschienen sind, gar nicht bräuchte.
Jeder dieser Kommentare zeigt leider wieder auf, wie sehr unsere Fanszene gespalten ist. Deine Kommentare sind zwar absolut angebracht, aber irgendwie ist es traurig dass es solche Kommentare mittlerweile sehr oft braucht.
Ich würde mich freuen, wenn wir es bald wieder erleben könnte, dass alle Fans geeint an einem Strang ziehen. Leider bin ich mittlerweile sehr skeptisch, dass wir das in absehbarer Zeit erleben werden.

Aber was schreibe ich hier eigentlich, wo ich doch eigentlich weniger kommentieren und stattdessen rausgehen sollte. 😉