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Robert Reisinger nimmt nachträglich Stellung zu Bierofkas gewünschter Vertragsauflösung

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Sachlich beantwortet Robert Reisinger die Fragen der Passauer Neuen Presse. Es geht um Daniel Bierofka und die Mobbing-Vorwürfe, die Hasan Ismaik gegenüber dem Bayerischen Rundfunk geäußert hatte.

Daniel Bierofka habe um seine Vertragsauflösung gebeten. Reisinger sei von der Geschäftsführung darüber informiert worden. Man habe sich noch am Tag zuvor um ein Gespräch mit Daniel Bierofka bemüht. Seine Entscheidung war jedoch zu dem Zeitpunkt wohl längst unumkehrbar, so Reisinger in seiner schriftlichen Aussage. Man respektiere den Wunsch Bierofkas nach einer schöpferischen Pause. Die letzten zweieinhalb Jahre seien außerordentlich intensiv gewesen. Bierofka, so Reisinger, sei eine außergewöhnliche Persönlichkeit. Sein Wirken als Spieler, Nachwuchsausbilder und als Profi-Trainer blieben positiv in Erinnerung. Die Türe zu Sechzig stünde ihm auch in Zukunft weiterhin offen.

Auf die Frage nach dem Verhältnis Robert Reisinger zu Daniel Bierofka meint der Präsident, dass die Geschäftsführer als Verantwortliche stets im persönlichen Austausch mit dem Trainerteam und den Spielern seien. Das sei die Aufgabe der Angestellten in der KGaA. Parallelgespräche der Gesellschafter an den Geschäftsführern vorbei, wären nicht sinnvoll, so Reisinger. Das schließe jedoch nicht aus, dass man als Präsidiumsmitglied nebenbei auch aufmunternde Worte verliere. Vor allem Vize-Präsident Hans Sitzberger habe einen engeren persönlichen Kontakt mit Daniel Bierofka gepflegt.

Dem Mobbingvorwurf von Hasan Ismaik tritt Reisinger entgegen, dass der Mitgesellschafter HAM International den Rücktritt von Daniel Bierofka nutze, um auf dessen Rücken eine „unfassbare Kampagne“ zu fahren. Es sei ein übles Spiel mit den Emotionen der Fans. Reisinger bezweifelt, dass es dabei auch nur im Ansatz um den Menschen Bierofka ginge. Für Ismaik sei er nur ein Werkzeug. Der Feldzug sei strategisch motiviert. Reisinger erklärt, dass Ismaik in der Abstiegssaison nahezu unbeschränkte Machtfülle gehabt habe. Er habe nach Belieben Geschäftsführer und Personal eingesetzt, mit Hilfe von externen Beratern Spieler verpflichtet und die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA so mit Krediten enorm hoch verschuldet. Diese Hoheit sei mit dem Absturz in die Regionalliga verloren gegangen. Ismaik, so der Vorwurf des Präsidenten, habe Bierofkas Popularität genutzt, um den Alleinvertretungsanspruch wieder herzustellen. Die Instrumentalisierung habe die Situation für Daniel Bierofka nicht leicht gemacht.

Auch im Hinblick auf die Initiative „Vereinen statt spalten“ äußert sich der Präsident. Die könne schwer fruchten, wenn sich eine Seite komplett dem Vereinen widersetze. Der Appell dieser Initiative richte sich an die Mitglieder und Fans.

Robert Reisinger hat durchaus eine Vision, wo der TSV 1860 München in fünf Jahren stehe. Er glaubt, dass man dann in einem ausgebauten Sechzger Stadion in der Zweiten Bundesliga sei. Sollte es irgendwann sogar einmal wieder für die Löwen in die Erste Bundesliga gehen, dann müsse man den Spielort neu bewerten.

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