Sachlich beantwortet Robert Reisinger die Fragen der Passauer Neuen Presse. Es geht um Daniel Bierofka und die Mobbing-Vorwürfe, die Hasan Ismaik gegenüber dem Bayerischen Rundfunk geäußert hatte.

Daniel Bierofka habe um seine Vertragsauflösung gebeten. Reisinger sei von der Geschäftsführung darüber informiert worden. Man habe sich noch am Tag zuvor um ein Gespräch mit Daniel Bierofka bemüht. Seine Entscheidung war jedoch zu dem Zeitpunkt wohl längst unumkehrbar, so Reisinger in seiner schriftlichen Aussage. Man respektiere den Wunsch Bierofkas nach einer schöpferischen Pause. Die letzten zweieinhalb Jahre seien außerordentlich intensiv gewesen. Bierofka, so Reisinger, sei eine außergewöhnliche Persönlichkeit. Sein Wirken als Spieler, Nachwuchsausbilder und als Profi-Trainer blieben positiv in Erinnerung. Die Türe zu Sechzig stünde ihm auch in Zukunft weiterhin offen.

Auf die Frage nach dem Verhältnis Robert Reisinger zu Daniel Bierofka meint der Präsident, dass die Geschäftsführer als Verantwortliche stets im persönlichen Austausch mit dem Trainerteam und den Spielern seien. Das sei die Aufgabe der Angestellten in der KGaA. Parallelgespräche der Gesellschafter an den Geschäftsführern vorbei, wären nicht sinnvoll, so Reisinger. Das schließe jedoch nicht aus, dass man als Präsidiumsmitglied nebenbei auch aufmunternde Worte verliere. Vor allem Vize-Präsident Hans Sitzberger habe einen engeren persönlichen Kontakt mit Daniel Bierofka gepflegt.

Dem Mobbingvorwurf von Hasan Ismaik tritt Reisinger entgegen, dass der Mitgesellschafter HAM International den Rücktritt von Daniel Bierofka nutze, um auf dessen Rücken eine „unfassbare Kampagne“ zu fahren. Es sei ein übles Spiel mit den Emotionen der Fans. Reisinger bezweifelt, dass es dabei auch nur im Ansatz um den Menschen Bierofka ginge. Für Ismaik sei er nur ein Werkzeug. Der Feldzug sei strategisch motiviert. Reisinger erklärt, dass Ismaik in der Abstiegssaison nahezu unbeschränkte Machtfülle gehabt habe. Er habe nach Belieben Geschäftsführer und Personal eingesetzt, mit Hilfe von externen Beratern Spieler verpflichtet und die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA so mit Krediten enorm hoch verschuldet. Diese Hoheit sei mit dem Absturz in die Regionalliga verloren gegangen. Ismaik, so der Vorwurf des Präsidenten, habe Bierofkas Popularität genutzt, um den Alleinvertretungsanspruch wieder herzustellen. Die Instrumentalisierung habe die Situation für Daniel Bierofka nicht leicht gemacht.

Auch im Hinblick auf die Initiative „Vereinen statt spalten“ äußert sich der Präsident. Die könne schwer fruchten, wenn sich eine Seite komplett dem Vereinen widersetze. Der Appell dieser Initiative richte sich an die Mitglieder und Fans.

Robert Reisinger hat durchaus eine Vision, wo der TSV 1860 München in fünf Jahren stehe. Er glaubt, dass man dann in einem ausgebauten Sechzger Stadion in der Zweiten Bundesliga sei. Sollte es irgendwann sogar einmal wieder für die Löwen in die Erste Bundesliga gehen, dann müsse man den Spielort neu bewerten.

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)

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1860 forever
Leser

Nachdem nun offenbar beide Seiten kapiert haben, dass es ohne Kapitalerhöhung nicht weiter geht, sollten sie sich jetzt endlich an einen Tisch setzen und Nägel mit Köpfen machen, anstatt sich auf FB, AZ TZ, BR oder sonstwo ständig gegenseitig in die Pfanne zu hauen. Warum Ismaik in München war, sich zwar mit der ARGE getroffen hat, aber keine Zeit war das Präsidium zu treffen, hinterlässt einen Faden Beigeschmack. Hoffe er meint es dieses Mal ernst und versucht nicht nur den Schwarzen Peter weiter zu geben. Hoffe außerdem, dass man sich bei Sechzig, und damit meine ich alle Parteien, gegen Hetze, Diffamierungen, jegliche persönliche Angriffe und Beleidigungen auf Personen, im Internet etc., endlich zur Wehr setzt. Sonst kehrt nie Frieden ein.

Blue Power
Leser

Zusammenhalten und des Hetzbloggers Lügen und Halbwahrheiten schonungslos aufdecken!

unvoreingenommen
Leser

Die anderen sollen, d.h. müssen halt kreativ werden. Der Reisi, der GPaZ, der größte Visionär in der Geschichte dieses Vereins, gibt vorgegeben von aus dem Blumenladen, nur den Kurs vor.

Geld schiesst schon Tore, aber Geld schiesst nicht unbedingt Tore, wie wir 2016/17 doch gesehen haben.

Die Erfolgsformel des großen Visionärs Robert Reisinger lautet:

Die Identifikation mit dem Trainer, der Mannschaft, dem Verein.

Schlange stehen die Unterschiedsspieler seitdem bei uns. Ist mir ein Rätsel, wie man daran zweifeln kann.
Auch konsolidieren ist im vollem Gange. Schulden über Schulden wurden bis jetzt abgebaut, und da wir nächstes Jahr die wohl schlagkräftigste Truppe die der TSV je gesehen hat, durch das GWS auch noch beflügelt, auf dem Platz stehen haben, werden wir wohl in 80 Jahren eine Macht sein wie der …(jedes Superlativ ist hier richtig, seid Visionäre!)

Juhuuuuu!, ich freu mich!

3und6zger
Leser

Dieses voreingenommene Einschlagen auf Robert Reisinger erzeugt bei mir nur einen Reflex. Ich freu mich auf die MV 2021, an dem ich ihn im Amt bestätigen darf. Und Reflex heisst, ich denk gar nicht drüber nach, ob er seinen Job (wie ich bei einer Kundenbefragung des BMW Service über meinen Werkstattaufenthalt mal lernen durfte) gut, sehr gut oder hervorragend gemacht hat sondern wähl ihn einfach wieder.
Was ich an der Vision mit den 80 Jahren gut finde: Sie werden dann keine Kommentare mehr schreiben und ich werde keine von Ihnen hier mehr lesen müssen.
Habe die Ehre!

tomandcherry
Leser

unvoreingenommen

Genau.

Die Präsidenten vor RR waren ausnahmslos „Macher“, „Könner“, „Erfolgsformeln“… für eine sportliche Aufwärtsentwicklung bei unserem TSV.

Speziell sein direkter Vorgänger im Präsidenten-Amt, dessen Name mir gerade nicht mehr einfallen möchte, war das Paradebeispiel für „Geld schießt Tore“-Vereinspolitik. Man möchte nachträglich noch Beifall dafür spenden.

Für Leute wie Dich „unvoreingenommen“ (was für ein erstaunlich passender „Nickname“…) sind es sehr wahrscheinlich immer die verkehrten Leute, die das Präsidentenamt beim TSV 1860 München e.V. (nicht KGaA!) ausüben?

Oder wie lauteten Deine Einschätzungen über die ganzen Vor-Vor-Vor-…gänger des aktuell amtierenden Präsidenten?

Dabei müsstest Du allerdings fairerweise berücksichtigen, dass man seinerzeit in der „komfortablen“ Situation war, zuerst noch gleichberechtigter Partner des FCB, danach nicht mehr als ein geduldeter Mieter und gezwungenermaßen Abzahler der AA zu sein.

Die sportlichen Perspektiven lauteten ausnahmslos jede (!) Saison „Rückkehr in die Bundesliga“ und das wurde dann ja auch 13 (!) mal erfolglos probiert.

Mit dem unangenehmen Nebeneffekt, dass es eigentlich von einer Saison zur nächsten noch schlimmer wurde.

Zweimal Abstiegsrelegation und einmal nur durch einen 1:0-Heimsieg gegen den SC Paderborn im letzten Moment der Abstiegsrelegation entkommen, sprechen selbstverständlich dafür, dass es alle Präsidenten vor RR erfolgreich geschafft haben, erfolgreich und nachhaltig mit dem großzügigen Geldgeber zusammenzuarbeiten.

Dass es so weit gekommen ist, wie es nach der verlorenen Relegation gegen Jahn Regensburg zur bitteren Realität wurde, wird – aus welchem Grund auch immer – der Person RR „angehängt“.

Dass es nicht RR war, der die Verschuldung in der letzten Zweitliga-Saison förmlich explodieren liess, wird halt immer wieder „vergessen“, denn ein gepflegtes Feindbild braucht halt keine belastbaren Argumente.

Vielleicht stellst Du Dich mal ganz „unvoreingenommen“ bei Deinem nächstgelegenen Sport-Verein für ein Ehren(!)Amt zur Verfügung? Und kümmerst Dich um viele Dinge, die andere nicht so gerne machen? Stellst Dich in Deiner Freizeit (!) für eine geringe Aufwandsentschädigung hin und lässt Dich dann anonym im Internet von ein paar „ganz G’scheidn“ beleidigen, die häufig noch nicht mal die Grundlagen deutscher Rechtschreibung und Grammatik beherrschen? Lässt Dich mit körperlicher Gewalt bedrohen und dass man „Dich aus dem Amt und vom Hof vertreiben wird“?

Ich weiß nicht, ob Du Dir schon einmal in Ruhe Gedanken darüber gemacht hast, wie solches asoziales Verhalten von „Internet-Maulhelden“, die offensichtlich keinen Funken Anstand mehr im Leib zu haben scheinen, bei ihren Mitbürgern ankommt?

Hier „herumzugröhlen“ und „Forderungen aufzustellen“, ohne sich in irgendeiner Art und Weise mal selbst ehrenamtlich zu beschäftigen und dabei die „schönen Seiten“ dieser Aufgabe kennenzulernen, ist halt relativ einfach.

Ich muss kein „Fanboy“ von RR und den aktuell im e.V. handelnden Personen sein, um zu erkennen, dass diese Leute sich in einer der schwersten Phasen des TSV 1860 München zur Verfügung gestellt haben, um noch Schlimmeres zu verhindern.

Du magst RR – aus welchen Gründen auch immer – dafür verachten, dass er sich nicht jeden Tag in irgendeiner Zeitung, auf irgendeiner Website oder in irgendeinem TV-Sender medial präsentiert, wie es etliche seiner Präsidenten-Vorgänger getan haben. Ist Dein gutes Recht.

Allerdings ist Deine persönliche Meinung halt nicht repräsentativ für andere 60er-Fans und vor allem ist sie nicht mal ansatzweise ernst zu nehmen, wenn man Deinen o.a. Kommentar als Maßstab dafür nimmt.

Aber auch für Dich gilt: EINMAL LÖWE – IMMER LÖWE! Denn das ist es, was uns über sämtliche konträren Meinungen letzten Endes zusammenhält!

Es grüßt Dich freundlich und von Löwe zu Löwe

tomandcherry

coeurdelion
Leser

merci Tom für diese messerscharfe Analyse! da spürt man sehr viel Herzblut und differenzierten Sachverstand…so solte es eigentlich sein!!

Banana Joe
Leser

Sehr schön geschrieben, lieber Tom. Dem gibt’s nix hinzuzufügen.

Für solche Leute sind eh immer nur die anderen Schuld. Der Blogger hat’s so hinbekommen, dass man mittlerweile selbst Ismaik ist. Und Ismaik verfährt ja genauso: Schuld ist und war immer ein anderer.

Wahrscheinlich wenn Herr Unvoreingenommen seinen Job verliert, ist ein anderer Schuld. Asylanten, der Chef, irgendein doofer Kunde, Frau Merkel, Herr Reisinger… er selbst aber nicht. Wenn er mit dem Fahrzeug im Straßengraben landet, war’s ein anderer, er selber nicht. Wenn er mit dem Fahrrad stürzt, war’s ein anderer, er selber aber nicht. So kann man das den ganzen lieben Tag durchlaufen lassen, das Ergebnis wird sein: Immer war’s ein anderer, er selber aber nicht.

Weißt du, wer so denkt? VERLIERER! Nur Verlierer denken so! Nur Verlierer geben ständig irgendjemand oder irgendetwas anderem die Schuld. Immer! Das ist eine schöne Regelmäßigkeit. Und wer sich in der Persönlichkeitsbildung etwas auskennt, der weiß das und bemerkt es auch sehr schnell. Und dieses Schema kann man in den Kommentaren im roten Blog 24 durchgehend sehen, gefolgt von Hetze und Hass. Will ich mit solchen Menschen etwas zu tun haben? Ganz klares NEIN! Jemand, der vernünftig diskutieren kann, auch wenn er anderer Ansicht ist, gerne. Aber da habe ich im Löwenkosmos bislang nur wenige getroffen. Und weißt du warum? Das sind KEINE VERLIERER! Die haben besseres zu tun, als sich den ganzen Tag in Kommentarspalten aufzuhalten, anderen die Schuld zu geben, zu hetzen, zu hassen, zu jammern und zu lamentieren. Solche Menschen trifft man höchstens noch im Stadion und da spielt der Sport eher die übergeordnete Rolle, nicht die Politik. Sind halt keine VERLIERER.

anteater
Leser

Wenn es immer die Anderen sind, verbaut man sich selbst die Möglichkeit der Weiterentwicklung durch Reflexion. Das mag auf den ersten Blick der einfachere und unbeschwerliche Weg sein, aber man stagniert halt als Person. Ist letztlich aber jedem Menschen selbst überlassen. Man sprach deshalb in der Philosophie ja auch schon von der selbst verschuldeten Unmündigkeit.

Kein1860Fan
Gast
Kein1860Fan

Unvoreingenommen wie wir hier sind, darf ich Ihnen bestätigen:

Was bedeutet Konsolidierung bei der TSV KGaA angesichts der Verluste unter Ismaik von 2011 bis 2017 von ca. 4 Mio. € pro Jahr während der ersten fünf Jahre und des Fehlbetrages von 22 Mio. € für die Saison 2016/17? Betriebswirtschaftlich ist bereits dann ein positives Konsolidierungsergebnis eingetreten, wenn es dem Unternehmen gelingt, die Jahresdefizite nachhaltig zu senken. Mit Verlusten von nur noch ca. 1 Mio. € ist es den Geschäftsführern gelungen, den Zeiten des Missmanagements Einhalt zu geben.

Da die KGaA mit 60 Millionen € Verbindlichkeiten bei lediglich 10 Mio. € Vermögen hochtoxisch überschuldet ist, war es nicht zu erwarten, dass das aktuelle Management die Geschäftsentwicklung so positiv gestalten kann. Da zudem in den Zeiten vor dem 30. Juni 2017 durchgängig hohe Verluste in Kauf genommen wurden, muss dem aktuellen Management zu den Konsolidierungserfolgen unvoreingenommen gratuliert werden.

Da aufgrund der KGaA-Strukturen aus der Vorzeit keine Gewinne ausgewiesen werden können, ist betriebswirtschaftlich aus Gründen der sogenannten Kostenremanenz nicht davon auszugehen, dass ein Cashflow generiert werden kann, der zur Schuldentilgung bzw. für Investitionen genutzt werden könnte.

Wenn auch von dem BR-Moderator eher spaßig gemeint, so kann die KGaA aufgrund der aufgezeigten Gesetzmäßigkeiten über Jahrzehnte die Schulden nicht zurückführen.

Eine Schuldenkonsolidierung ist erst dann möglich, wenn der Scheich erkennt, dass die von ihm verursachten Defizite und damit Schulden auch von ihm durch einen Forderungsverzicht ausgeglichen werden müssen.

Dieser Erkenntnis sollten Sie sich unvoreingenommen annehmen.

coeurdelion
Leser

Wow, und gleich schon wieder was dazugelernt ! ich finds eminent wichtig, dass Fans mit Sachverstand und Kompetenz immer noch und immer wieder die ja wirklich komplexen Zusammenhänge und Gegebenheiten für die weniger Belichteten (wie mich) aufdröseln und verständlich zu machen versuchen!
man muss sich halt ernsthaft dafür interessieren…..und ich glaub da haperts bei einigen Zeitgenossen

oder unvoreingenommen rührt sich irgendwas bei dir nach den differenzierten Kommentaren??

Fränkischerlöwe78
Gast
Fränkischerlöwe78

viele meinen Ismaik ist ein Mäzen was er definitiv nicht ist das er ihnen es Geld schenkt wen er es sagen hat für mich ist und bleibt er eine Heuschrecke die einen Kredithai nahe kommt
Mäzen ist Dietmar Hopp

Blue Power
Leser

Lieber unvoreingenommen, Alkohol ist nun wirklich keine Lösung!

anteater
Leser

Klar ist Alkohol eine Lösung. Was denn sonst? Milch ist keine Lösung, Milch ist eine Emulsion.

Blue Power
Leser

lol lol lol
sprach der Chemiker beer

tomandcherry
Leser

lol

anteater
Leser

Glaube nicht, dass irgendjemand, außer Ihnen, Herrn Reisinger als größten Präsidenten aller Zeiten sieht.

Davon abgesehen schreiben Sie überhaupt einen ziemlichen Schmarrn. Das mit der Überschuldung, das sollten Sie sich so lange ansehen, bis Sie es verstanden haben, und erst dann wieder kommentieren, denn sonst bleibt es Schmarrn. Ich freu mich!

tomandcherry
Leser

anteater

Was erwartest Du im Zeitalter von „social media“, in denen u.a. ein US-Präsident tagtäglich x „Twitter“-Kommentare in die große weite Welt „hinausrülpst“ und sich noch großartig dabei vorkommt?

Nachvollziehbare Argumente, noch dazu emotionsfrei verfasst und veröffentlicht, sind leider nicht mehr die Regel, sondern häufig nur noch die Ausnahme.

Und wir werden selbst oft in deren Mikro-Kosmos hineingezogen, weil auch uns irgendwann mal der Kragen platzt oder die Nerven blank liegen, aufgrund teilweise strunzdummer Artikel, Beiträge oder Kommentare.

Nach wie vor ist das „Löwenmagazin“ eine sehr angenehme und weitestgehend stressfreie Informations- und Diskussionsplattform, auf der ich mich gerne informiere und mitdiskutiere.

Leider haben auch an einer sachlichen Diskussion nicht interessierte, häufig als „Internet-Trolle“ bezeichnete User, bereits häufig für mehr oder weniger unsachliche Diskussionen gesorgt.

Das ist schade, aber wohl nicht zu ändern.

United Sixties
Leser

Damit ist Alles gesagt. Es geht jetzt um eine bessere Löwenzukunft mit möglichst vielen Punkten unter Trainer Köllner und weniger Abstiegssorgen.
Die reisserische Bloggerseite und alle, die sich bei den Hetzereien beteiligen oder identifizieren sollten sich hinterfragen, wie Sechzig insgesamt erfolgreicher werden kann und in der öffentlichen Wahrnehmung positiver für neue Sponsoren und Partner wird. Zeit für Veränderung und einem Derbysieg gegen die Seitenstrasse auf Giesings Höhen, unserer einzigartigen Stadionheimat !

Blue Power
Leser

Ein sehr sachlich und logisch argumentiertes Interview unseres Präsidenten!
Die Investorenseite samt Hetzblogger ist nur noch auf Beleidigung und Diskreditierung aus. Ihre letzte instrumentalisierte Waffe „Biero“ ist nun Geschichte und nun ist es besonders schwerer mit des Investors Vielwilligkeit und Strategielosigkeit irgendein vernünftiges Argument zu bringen.
Schaut man in die grenzdebil24, sind sie nur noch am Jammern, Schimpfen, Verunglimpfen sowie Beleidigen. Der Schwänzer des Logpädieunterrichts macht das Türchen auf, die Lemminge gehen hindurch und stützen just in die tiefe Schlucht der Propagandafalle des Hetzbloggers. Ein trauriges öffentliches Bild der Mitgesellschafter, mein Beileid!

Eines möchte ich jedoch anfügen, lieber Robert, des nächste moi putzt Du Dir bittschön gscheid die Nasn vor einer PK, da hängt nämlich no was drin lol

DonZapata
Leser

Wo finde ich das komplette Interview?
Gibt es einen link?

Uraltloewe
Leser

Grad hab ich dieses Interview in der PNP in voller Länge gelesen. Wie immer von Vereins-/Reisinger-Seite sehr sachlich und seriös, was ich ungemein schätze. Ganz im Gegensatz zu den Verlautbarungen andernorts.
Leider wird es einmal mehr nicht zur Versachlichung beitragen, z.B. weil man RR weiterhin unterstellen wird, dass er lügt (z.B. in Sachen Gratulation an DB nach dem Aufstieg – könnte halt am besten Biero selbst bestätigen oder dementieren) oder weils halt einfach nicht in die abstruse Gedankenwelt einiger Unverbesserlicher passt.
Schade aber wohl unter den gegeben Umständen nicht zu ändern.

Abedie
Leser

Wie sollte Ismaik über Biero den Alleinvertretungsanspruch wiederherstellen, verstehe ich nicht?
Die Vertragsauflösung von Biero bleibt für mich weiterhin ein Rätsel…

anteater
Leser

Okay, ist alles theoretisch, aber gehen wir mal davon aus, dass 75% Biero über alles lieben, Herr Ismaik lobt Biero gleichzeitig über den Grünen Klee und auch gleichzeitig wird wieder und wieder das Gerücht in die Welt gesetzt, dass der e.V. Biero nicht liebt. Mindestens würde das in der Theorie die Beliebtheitswerte von Herrn Ismaik fördern.

tsvmarc
Leser

Nunja, der Wahrheitgehalt des Präsidenten lässt zu wünschen übrig. Schade, dachte er ist ein Löwe.

coeurdelion
Leser

tri,tra,trullala…es Kaschperle ist wieder da wink

anteater
Leser

lol

Chemieloewe
Leser

Ha, er nun wieder, irgendwie d(t)rollig….gibts wenigstens etwas Jux u. was zu lachen über so viel „Verstand u. Scharfsinn“ bzw. über die konsequente Verweigerung von faktischen u. belegten Darlegungen durch den werten tsvmarc ! Vernunft u. Einsicht stößt bei manchen eben an ihre Grenzen. Wo kein Wille ist, ist eben auch kein Weg. Aber, vielleicht wird’s ja noch u. wenn nicht, ist es auch nicht so schlimm…. wink lol

Aymen1860
Leser

Bitte erläutern und nicht nur irgendwelche Behauptungen in die Welt setzten, Danke

Blue Power
Leser

Eine plumpe und ja sehr billige Unterstellung, da jegliche logische Argumente fehlen.
Weiß man nicht mehr weiter, bezichtigt man sein Gegenüber beziehungsweise Mitgesellschafter einfach der Lüge. Dies ist anspruchslos und peinlich.

Gerade von Dir „tsvmarc“ hätte ich intellektuell viel mehr erwartet.
Probiere es mal mit einem Pfund mehr „Hirnwurst“! lol

Kein1860Fan
Gast
Kein1860Fan

Ich hoffe immer noch, dass der Präsident zur Saison 2016/17 nicht den Wahrheitsgehalt wieder gegeben hat. Nun ja, ich hoffe immer noch, dass die Herren Ismaik, Cassalette, Power, Gerges, Basha, Ayre, Pereira ihr Allmacht nicht dazu missbraucht haben, einen 19.Minute-Einsatz-Spieler wie Ribamar für 5 Mio. € sich haben andrehen zu lassen. Aber wenn der Jahresabschluss für 2016/17 betrachtet wird, so kommt man glatt auf einen Jahresverlust von 22 Millionen €. Das ist leider der Wahrheitsgehalt.

Es soll auch dem Wahrheitsgehalt entsprechen, dass der Scheich seinen Löwen-Fans nach der Saison 2016/17 das Ehrenwort gegeben hatte, die Gelder für die Lizenz für die 3. Liga zur Verfügung zu stellen. Hat ein Blick auf seinen Kontoauszug Ismaik davon Abstand nehmen lassen? Der Wahrheitsgehalt ist, dass danach der Doppelabstieg erfolgte. Schade, sehr schade, dass das der Wahrheitsgehalt ist.

Was diese Berater Power, Ayre, Gerges, Basha, Pereira so alles angerichtet haben. Armer, Armer Scheich

anteater
Leser

Steile These. Boshafte Behauptung. Bitte konkretisieren, sonst ist es nur leere Hetze. Danke!

tsvmarc
Leser

Nächste Woche im Video zu sehen. Lass dich überraschen. lol

Blue Power
Leser

Der Schwänzer des Logpädieunterrichts macht das Türchen auf, die Lemminge gehen hindurch und stützen just in die tiefe Schlucht der Propagandafalle, auch Du mein kleiner tsvmarc.
Merkst Du eigentlich nicht, dass Euer Hetzblogger noch ein Trauma aus der Vergangenheit aus Wildmoser Zeiten verarbeiten muss. Der braucht professionelle Hilfe und keinen Blog mit dem er nur großen Unfug anrichtet lol

Banana Joe
Leser

„bald“

anteater
Leser

Was für ein Video? Vom Herrn Griss? Ist da dann mal was belastbares dabei oder nur leere Behauptungen und Anschuldigungen, die lediglich der Spaltung und Hetze dienen?

Friedberger
Leser

Wie wir den Spalter kennen hat er bestimmt ein polemisches Exklusiv-Videointerview mit seinem Buddy Biero gedreht…

Chemieloewe
Leser

Wenn Biero so blöd wäre, ist ihm auch nicht mehr zu helfen, sich noch mehr runterzurocken!

Blue Power
Leser

Wahrscheinlich wohnte der Psychiater des Hetzbloggers dem Videodreh bei ?

Chemieloewe
Leser

…..wahrscheinlich Teil der Psycho-Therapie beim DickenBlogger24 mit der Bezeichnung „Systematische Desensibilisierung u. Angstbewältigung durch Negation der Negation“….o. es ist ganz einfach seine, wahrscheinlich, unheilbare Aggression u. ideologische Diversion gegen unseren e.V. nach der Devise „Schlimmer geht’s immer“!?

Blue Power
Leser

So ist es!!!

Blue Power
Leser

… vielleicht aber auch der Logopäde lol

1860 Loewe
Leser

Freu dich drüber
Ich finde es einfach schlecht
und das ist noch positiv ausgedrückt
wie IHR (Du und hetzer24) mit dem Thema umgehen!

Ich bin nicht 100 Prozent Reisinger oder e.V, aber inzwischen langweilt es jeden normal denkenden Menschen

Dieser Hass tut euch nicht gut

1860 Loewe
Leser

Und egal wie man zu unserem Präsidium steht
Es wurde demokratisch gewählt
HI kennt halt sowas nicht..,

3und6zger
Leser

Na ja, demokratisch nur insofern, dass er satzungsgemäß gewählt wurde.

Banana Joe
Leser

Wenn von 22.000 Mitgliedern 20.000 nicht zur MV gehen und von ihrem Wahlrecht gebrauch machen, dann entscheiden halt die Stimmen derjenigen 2.000, die ihren Arsch hochbekommen haben.

Es ist wie bei der Bundestagswahl. Wenn von 50 Mio. Wahlberechtigten nur 10 Mio. zur Wahl gehen würden, dann entscheiden halt auch nur die Stimmen derer. die gewählt haben über die Machtverteilung im Bundestag. Deswegen würde aber nie jemand auf den Gedanken kommen, der Bundesrepublik den Status einer Demokratie abzusprechen.

Auch das Nichtwählen gehört zu den demokratischen Grundrechten. Aber es ist wie überall: die, die von ihren Rechten keinen Gebrauch machen sind die, die sich nach den Wahlen am lautesten aufregen. Sei es nun Frau Merkel oder Herr Reisinger.

Wer sich die Umfragen vom Griss vor der MV angesehen hat, weiß, dass über 3/4 seiner Leser kein Mitglied im Verein ist oder aus Bequemlichkeit nicht zur MV gefahren sind. Das sind aber diejenigen, die jetzt am lautesten und aggressivsten rumplärren.

Ich weiß jetzt nicht, wieviele von den 22.000 Mitgliedern eher pro eV oder eher pro Ismaik sind, aber wenn die AfL etwas verändern will, müssen sie halt Mitglied werden und zur MV anreisen. Aber solange die Mehrheit der Anwesenden einen bestimmten Kurs bevorzugt und wählt, solange ist dieses Präsidium demokratisch legitimiert. Da können Griss und sein Stuhlkreis lamentieren, was sie wollen. Just as simple.

anteater
Leser

Nein, es ist demokratisch.

1860 Loewe
Leser

und der Holzkirchner auch nicht

Francis Underwood
Leser

„Diese Hoheit sei mit dem Absturz in die Regionallige verloren gegangen. Ismaik, so der Vorwurf des Präsidenten, habe Bierofkas Popularität genutzt, um den Alleinvertretungsanspruch wieder herzustellen. “
Wie und warum ging denn diese „Hoheit“ verloren? Ich meine gelesen zu haben, dass sich Ismaik bewusst zurückgezogen hatte..
Oder was meint Reisinger hier genau?

Dass Ismaik derzeit irgendwie versucht wieder mehr Mitspracherecht zu bekommen (ich schreibe bewusst nicht „Macht“), sehe ich übrigens genauso…

Snoopy.
Leser

Die „Macht“ hat er verloren weil erstens Cassalette den Peter Pan gemacht hat und auf und davon flog. Zweitens: der Kurs von Reisinger war bekannt, er wurde im Amt bestätigt. Dazu kommt noch so eine Regelung, die angeblich seit Jahren schon abgeschafft wird mit Namen 50+1.

Francis Underwood
Leser

Aber auch während des Präsidenten Cassalette gab es einen VR, dem auch heute noch fast dieselben Leute angehören oder jetzt sogar Präsident sind. Und 50+1 gab es schon immer… also kann das alles nicht der Grund des vermeintlichen Machtverlustes sein

Blue Power
Leser

Du weißt doch ganz genau, dass Herr Power die Zahlen oder besser gesagt die Verluste die HI mit seiner Vielwilligkeit angehäuft hatte dem VR sozusagen dem Mitgesellschafter vorenthalten hatte. Erst hinterher fanden sich in Zusammenarbeit mit Interimsmanager Fauser Rechnungen und andere haarsträubende Geschäftsgebaren eines Herrn Ismaik und Power, was die Fortführung der KGaA beinahe unmöglich machte.
Also bleibt einfach bei der Wahrheit und nicht bei der albernen Verschwörungstheorie des Hetzbloggers.

Francis Underwood
Leser

Nein, das wusste ich bisher nicht! Wurden die Zahlen dann wenigstens angefordert?

Wo bitte habe ich denn gelogen oder nicht die Wahrheit geschrieben? Der VR von heute war damals ähnlich besetzt, Punkt. Mehr habe ich nicht gesagt..
Ich gebe auch keine alberne Verschwörungstheorie wieder sondern hinterfrage nur viele Dinge. Auch ggü Ismaiks Vorgehen. Da du mit Hetzblogger offensichtlich Griss meinst muss ich das leider extra betonen. Ich versuche mich bestmöglich sowohl über den e. V. sowie über Ismaik zu informieren. Ich bin keiner Seite zugewandt, nur um das klarzustellen.

Blue Power
Leser

Es wurden mehrmals Unterlagen und Zahlen des Mitgesellschafters/VR bei Power dem ehemaligen GF der KGaA angefordert, da man ja auch zu 40% Mitgesellschafter ist. Jedoch wurde vieles vorenthalten und hinterher hatte man erst das ganze Ausmaß sehen und der Interim Fauser dieses beurteilen können.
Dies ist auch der Grund des strikten Kurses was die Finanzen anbetrifft. Mir ist klar, dass viele Fans Angestellte sind. Aber wer ein Unternehmen führt weiß, wenn ich fast 40 Mio. Miese im Eigenkapital stehen habe und dann noch ein hohes Darlehen annehme, sei es nur mit 1% verzinst, dann stehe ich als GF einer Kapitalgesellschaft (auch Gesellschafter) strafrechtlich mit einem Bein (strafrechtlich) vor Gericht und zwar wegen vorsätzlicher Insolvenzverschleppung.
Ismaik kann dies Wurst sein, denn man kann ihn in Abu Dhabi nicht greifen, da es keine Rechtsabkommen in dieser Hinsicht mit den U.A.E gibt.
Deshalb gehen nur Genussscheine oder Sponsoringgelder, wie es Herr Reisinger immer wieder gebetsmühlenartig herunterbeten muss.
Die Meisten verstehen es aber nicht, sie wollen Sechzig in der Bundesliga sehen und wo und wie das gemacht wird ist ihnen egal. Sie meinen, dass kann man mit geliehenem Geld (sehr viel geliehenes Geld) am besten schaffen, was aber aus Unternehmerischer Sicht insbesondere in dieser Situation mehr als dümmlich wäre.

bluwe
Leser

Ich verstehe überhaupt nicht was des soll. Alle Funktionäre die nur irgendwie 2016/17 im Amt waren in Sippenhaft zu nehmen. V.a. Ehrenamtliche, die sich in erster Linie um den Verein (e.V. – VR und KGaA – AR) kümmern, sollen dem nach wegen der desolaten Entscheidungen HI’s kein weiteres Amt mehr bekleiden.
Was soll das?

Wenn der damalige VR gegen die Entscheidungen von HI’s gewesen wäre (die Zustimmung wird ihnen vorgeworfen), dann hätte der e.V. die Aufstiegspläne HI’s blockiert, oder?
Klar, hinterher ist man immer schlauer.

Und auch schlauer finde ich, wenn aus diesen Fehler gelernt wird. Und das macht das aktuelle Präsidium. Bei den Investorenfreunden bin ich hier sehr zweifelhaft wink

3und6zger
Leser

Was hat der VR vom e.V. bei Personalentscheidungen der KGaA mitzureden? Meines Wissens ist der VR doch nur bei der Absegnung eines Geschäftsführers gefragt, oder? Höchstens hätte der VR über den Aufsichtsrat von der Geschäftsführungs-GmbH 50+1 Einfluss nehmen können. Aber der hat gesagt: „Mach ich nicht, wird schon alles gut!“ Falls es Einsprüche gab, sind die ins Leere gelaufen.

Kein1860Fan
Gast
Kein1860Fan

Bei der Verantwortung des Verwaltungsrates für das Ergebnis der Saison 2016/17 sollte nicht zuletzt die Organisationsstruktur von Verein und KGaA beachtet werden.

Der Verwaltungsrat des TSV e.V. entscheidet über die Rahmenbedingungen, an die sich das Präsidium zu halten hat. Die operative Umsetzung obliegt dem Präsidium. Bezüglich der KGaA hat der Präsident über den Beirat die Vorgaben an die Geschäftsführer der KGaA weiterzugeben. Da aber der Beirat je zur Hälfte mit Personen des e.V. und des Investors besetzt war, wäre es verwunderlich, wenn die Vorgaben des VR 1 zu 1 an die KGaA-Geschäftsführer weitergegeben wurden. So wie die Konstellation mit Cassalette und Ismaik sich 2016/17 darstellte, dürfte die 50+1-Regelung bei Meinungsverschiedenheiten zugunsten des Investors ausgefallen sein. Auf dem Instanzenweg wurden somit die VR-Vorgaben „Ismaik-gerecht gewaschen“ und landeten dann bei den KGaA-Geschäftsführern. Während der Saison 2016/17 wurde dieses Gremium von Vasallen Ismaiks beherrscht, die da waren Basha, Gerges, Power, Ayre. In welchem Umfang mag dann der Planungsrahmen des VR in die Umsetzung durch die Geschäftsführer eingeflossen sein?

Insoweit hatte der Verwaltungsrat keinerlei direkten Zugriff auf die Abläufe bei der KGaA. Dieser musste sich darauf verlassen, dass die Informationen, die über den Instanzenweg weiter gegeben wurden, dem tatsächlichen Geschehen auf der operativen Ebene entsprachen und vor allem zeitnah und aussagekräftig dargestellt waren. Über die Aktualität und Aussagekraft des Rechnungswesens der KGaA hat sich der Sanierungsexperte Fauser nicht lobend geäußert.

Das soll nicht die Verantwortung des Verwaltungsrates schmälern. Aber es ist unglaubwürdig, dass die Geschäftsführer dem Verwaltungsrat jemals gemeldet haben, wenn der Klassenerhalt nicht erreicht wird, wird die KGaA mit einem Jahresverlust von 22 Millionen € abschließen. Das schon deshalb nicht, da das Ergebnis durch den Doppelabstieg nachträglich belastet wurde.

Es müsste bewiesen werden, ob der Verwaltungsrat während der Saison 2016/17 jemals über die Informationen verfügte, die es gerechtfertigt hätten, die Notbremse zu ziehen.

Snoopy.
Leser

Auch auf die Gefahr hin, dass es noch mal so lang wird wie gerade eben (sorry)

Jetzt überlegt doch mal, warum der VR da nicht dagegen war. Ist doch relativ einfach: Ich hab ein Beatmungsgerät und Ismaik hat den Stecker in der Hand. Das ist die Drohung.

Ismaik hat mit Peter Pan Cassalette einen Präsidenten bekommen, den ersten, der mit ihm klar kam. Über ihn hat Ismaik immer mehr macht bekommen. Auch mit dem Druckmittel: es gibt sonst kein Geld mehr. Das würde Zwangsabstieg bedeuten. Wer wäre daran Schuld: der e.V., der Verwaltungsrat.

Wenn du unter Zwangs stehst, gehst du das halt ein. Das im Grunde 50+1 innerhalb des Vereins außer Kraft gesetzt war, wusste jeder. Auch wenn es immer „die Gremien“ waren, die alles abgesegnet haben. Bleibt auch nichts anderes übrig wenn du dein Aushängeschild 1. Mannschaft nicht kaputt machen willst. Was glaubst du eigentlich, was da los gewesen wäre, wenn der VR gesagt hätte: Ribarmar: zu teuer, taugt nichts. Aigner? ZuTeuer als Fangeschenk. Oder „Was willst den mit Pereira? Zu teuer und für unsere Situation untauglich?“ (Was er auch war, aber Jubel Jubel Heiterkeit).

Dann kam der sportliche Abstieg in die 3. Liga. Der Schaden war schon da, verursacht nachweislich durch die Fehlentscheidungen eines Herrn Ismaik. Ich weiß: der VR hat alles abgesegnet, aber wenn du am Leben bleiben willst lässt du dir auch die Lunge transplantieren, wenn’s notwendig ist. Jetzt war der Schaden da, jetzt konnte man sich gegen diese Firmenpolitik stellen. Hat Ismaik nicht gepasst, also Liga 4. Und seit dem steht er im Abseits. Schach. Noch nicht schachmatt, aber rauskommen tut er nicht, wir können ihn aber auch nicht Matt stellen.

Francis Underwood
Leser

Ich freue mich über lange und sachliche Antworten, von da her alles gut?
Ich verstehe den Grundgedanken Deiner Antwort. Allerdings kann ich das Handeln der Verantwortliche überhaupt nicht nachvollziehen. Zumindest in der Abstiegssaison nicht. Das könnte ich nämlich auch so interpretieren, dass man sehenden Auges dem Atemstillstand und damit dem beinahe Tod entgegengerannt ist…

Dass die Situation für das jetzige Präsidium heute bzw seit der „4“ eine andere ist und nun auch ein anderer Kurs gefahren werden kann, siehe dein letzter Absatz, da der Schaden ja nun da war, und zwar durch HI verursacht, das sehe ich auch so. Könnte nun aber auch hier die Vermutung äußern, dass auf genau so eine Situation gewartet wurde…
Was nicht heißen soll, dass ich die Schuldigen für die Abstiegssaison falsch interpretiere

Snoopy.
Leser

Wir haben Relegation „gespielt“. Ich will von den beiden Spielen nicht als „spielen“ reden. …

Wir sind ja nicht auf Platz 18 mit 10 Punkten Rückstand abgestiegen. In der Relegation bist du als der in der höheren Liga einfach der Favorit. Wir haben kläglich versagt. Es war nicht „blinden Auges“. Vielleicht blind auf sportlicher Seite, aber da war ja ab November keiner mehr da, der etwas Sach/Fachverstand mit hineingebracht hätte.

Wir hätten die Relegation auch gewinnen können. Haben wir schon mal, letzte Minute. Aber nach dem Hinspiel war eigentlich schon klar, was passieren wird. Der einzige Vorwurf, den man dem e.V. machen kann, ist, dass sie die Einkaufspolitik zu Weihnachten nicht unterbunden haben. Aber da sind wir wieder bei der Beatmungsmaschine und die Hand am Stecker. Wiederworte sind – so mein Gefühl – nicht unbedingt gerne in den Ohren von Ismaik.

Und du musst natürlich auch bedenken, wie die mediale Reaktion gewesen wäre, wenn der e.V. eben diesen Versuch des „Aufsteigens“ mit welchen Mittel auch immer, verhindert hätte. Aber der Zeitpunkt war schlicht und einfach falsch. Nach 2 Jahren gegen den Abstieg und im dritten Jahr unter Runjaic musst du erst mal das ganze Ding stabil bringen und nicht wild durcheinander irgendwas von sonst woher mit dazu mischen. Da brauchst du Spieler, die sich mit dem Club zu 110% identifizieren, auch für wenig Geld. Keine Spieler, die im Grunde nur gekommen sind, um sie teuer wieder verkaufen zu können. Und was anderes war das nicht.

Der Abstieg war von keiner Seite gewollt, ich nehme Ismaik sogar ab, dass er den Club nach oben führen möchte und ihn dabei finanziell unterstützen möchte. Aber er hat der KGaA einen massiven Schaden zugeführt mit seinen Entscheidungen. Und dazu zählt einfach halt auch, dass man seinen Mitgesellschafter nicht sozusagen aus dem Spiel nimmt, nur um Allmächtig zu sein. Das gleiche versucht er jetzt mit seiner Aktion gegen Pro1860, Ultras und allen, die jetzt erst mal ein Fundament bauen wollen, bevor das Hochhaus kommt.

anteater
Leser

Hätte ja auch klappen können, da 20 Mio reinzupumpen. So gesehen würde ich da jetzt nicht sehen, was der VR anders hätte machen können.

Snoopy.
Leser

Natürlich hätte es auch klappen können. Der Abstieg ist das Ergebnis vieler Fehler, die von beiden Seiten gemacht wurden, wobei das bei Sportdirektoren vielleicht nicht ganz zutrifft.

Angefangen bei der Person, die auf die Idee kam, einen Poschner als Geschäftsführer Sport zu installieren. „Barcelona B“ hat da wohl geholfen, das „B“ wurde überhört und „Ticki Taka“ sieht halt schön aus. Dazu noch „Stallgeruch“ und „hat was Gut zu machen“. Ergebnis war: Moniz als Trainer mit Haltbarkeits von 10 Wochen. Der Kader hat auch unter dem nächsten Trainer v. Aalen (oder so) nicht funktioniert, und unter „Nah drah“ Fröhling waren wir nah dran, Bülow was dagegen.

Ismaik stink sauer, weil „Barcelona“ versprochen, e.V. will Poschner los werden, dafür braucht es Geld, hat man nicht. Ergebnis ist bekannt, wo keiner einen Kader plant kann’s nicht viel besser werden. Resterampe, was halt übrig blieb, nicht wirklich mit Konzept. Das war das sportliche. Jetzt das politische mit Weihnachten und Presse in England. Ergebnis: Strafe weil Ismaik nicht umgewandelt hat, er ist der Meinung, seine Firma kann keine weitere Schulden mehr machen und das soll eine Lektion sein. Wiederholungstäter …

Zu diesem Zeitpunkt kam auch Facebook auf. Mit kryptischem Geschreibsel von Ismaik. Und ab diesem Zeitpunkt bekam er immer mehr das sagen, auch durch den Präsidenten. Noch mal nicht umwandeln zum Sommer, was nötig wäre, würde wohl beim zweiten Mal hintereinander Konsequenzen haben.

Schach. Und zwar der e.V. wenn er nicht die Kuh schlachten will, die ihn füttert. Nur hat Ismaik selbst die Kuh dann ins Schlachthaus geführt.

anteater
Leser

Diese Beschreibung gehört in so was wie FAQs! Wir ja immer wieder gefragt. ArikSteen, gibt es so was, passt es ins Wiki oder macht jemand im Forum einen FAQ-Thread auf?

Buergermeister
Leser

Wenn es beiden Parteien aber nur darum geht die Macht zu haben dann wird das Ganze nicht gut enden.

Kein1860Fan
Gast
Kein1860Fan

Wobei es noch einen Unterschied zu geben scheint zwischen dem, was der Investor über die Medien so verbreitet und dem, was auf der Arbeitsebene mehr oder weniger geräuschlos abgewickelt wird.

So hat der Investor nach Aussagen von Gorenzel sowohl die Vertragsaufhebung mit Bierofka akzeptiert, als auch den Vertrag mit Köllner abgesegnet. Auch die Mitfinanzierung von Spielerverpflichtungen durch die HAM wären nicht möglich gewesen, hätte zwischen der KGaA und HAM keine Einigung erzielt werden können.

Gleiches gilt beispielsweise auch für die Aufhebung des Vertrages mit dem FCB über die Anmietung der Allianz-Arena. Auch diesen Vertrag hat Ismaik akzeptiert. Auch den alternativlosen Konsolidierungsplan hat der Investor abzeichnen müssen, denn ansonsten hätten die Wirtschaftsprüfer diesen nicht testiert.

Es deutet vieles darauf hin, dass Ismaik je nach Situation die „Wahrheit“ sehr opportun darzustellen versteht.

anteater
Leser

Wenn es, wie zuvor, nur einer Seite um die Macht geht (das war Herr Ismaik), dann ist es noch desaströser. Jetzt gibt es wenigstens eine nennenswerte Opposition zu ihm, die er durch die legendäre VIER ja signifikant vergrößert hat. Wie es weiter geht in Zukunft, das wissen wir alle nicht, oder? Aber es wird weitergehen, irgendwie.

Löwen-Michi
Leser

Ich bin mit Sicherheit niemand der irgendjemand blind hinterher läuft! Auch RR nicht!
Aber ich finde seine Art und seine Aussagen ansprechender!!
Er baut, im Gegensatz zu gewissen anderen Herrn, keine Luftschlösser!
Leider gibt es auf einem gewissen Blog einige Internettrolle die sich lieber anlügen lassen, um nicht aus ihrer Traumwelt zu erwachen… Löwenkäfige, CL, Augenhöhe mit Topclubs und sowieso Honig und Milch fliesen wenn hi an der Macht ist…
Doch die Realität sieht anders aus! Und der böse RR spricht die Realität auch noch aus…
Bis morgen Abend in der Realität am Trainingsgelände!

anteater
Leser

„Honig und Milch fliesen“

Da hab ich kein Bock drauf. Kein Wunder, dass ich hier bin, wo Bier und gebratene Hendl fließen, jetzt schon.

Buergermeister
Leser

aber mir fehlt da ein bisschen die Vision, man wird sich in der Liga nicht finanziell verbessern können. ich befürchte der etat wird jedes jahr geringer werden und dann wird es halt sehr schwer

Blue Power
Leser

Wir sind mit dem dritthöchsten Etat, einem millionenteuren angeblichen CL Trainer, Spielerinvestitionen (Brasilianer) in Millionenhöhe wie kein anderer Klub, sang und klanglos und mit 22 Mio. mehr Schulden aus der 2. Liga abgestiegen.

bluwe
Leser

Nochmals, Osnabrück ist letzte Saison auf Sparkurs gegangen (signifikant red. Etat) ist damit Meister geworden und aufgestiegen.

Bzgl. Etat und Erfolg kann Sechzig auch ein Lied singen, oder (s. letzte MV)?
Je mehr Geld investiert wurde, desto schlechter war der sportliche Erfolg!

Und das wir in der Liga uns finanziell nicht verbessern können, wurde auch in der 2. Liga immer wieder hervorgebracht.

Bzgl. Vision der 1. Mannschaft wird klar die 2. Buli innerhalb der nächsten Jahre angestrebt. Ist doch eindeutig.

Kein1860Fan
Gast
Kein1860Fan

Die Vision hat das Präsidium auf der Mitgliederversammlung vorgestellt. Um finanzielle Möglichkeiten zum Beispiel für Spielerverpflichtungen zu schaffen, wollte das Präsidium das Eigenkapital durch weitere Gesellschafter aufstocken, da eine Darlehensaufnahme zwangsläufig den Insolvenzantrag nach sich ziehen würde. Wie alle wissen, ist der Investor davon nicht zu überzeugen.

Visionen hat das Präsidium auch hinsichtlich des Stadions. Wenn auch nicht von allen begrüßt, so wäre doch die Erweiterung des GWS für einen Drittligisten wünschenswert.

Das Präsidium entwickelt schon (gangbare) Visionen für eine nachhaltige Konsolidierung. Wolkenkuckucksheime wie Bundesliga, eigenes Stadion, Cl und ähnliches gehören nicht dazu. Dem Fußballgott sei Dank

anteater
Leser

Da bin ich dann vielleicht ein bisschen naiv, aber ich bin überzeugt davon, dass wir, irgendwie, auch für die nächste Saison einen konkurrenzfähigen Etat zusammenbekommen. Der Kader wird kleiner werden, mein Lieblingsspieler wird wahrscheinlich nicht mehr dabei sein, aber da muss man durch.

Snoopy.
Leser

Es geht nicht um eine finanzielle Verbesserung im Sinne von Millionen an Gewinn machen. Es geht darum, eine gewisse Balance zwischen den Einnahmen und den Ausgaben hinzubekommen und zugleich eine spielstarke Mannschaft aufzubauen. Ohne viel Geld an andere Vereine überweisen zu müssen.

Was Ismaik möchte, ist den Erfolg auf Pump kaufen. Für ihn spricht dabei nicht wirklich das Jahr mit Alleinherrschaft, denn das ging sportlich mal völlig daneben und das für 20 Mio. Für das Geld hätte man – wenn man die Bilanzen bis zu diesem Jahr ansieht – locker mal 4 Jahre wirtschaften können. Es gibt keinerlei Garantie, dass der Kurs von Ismaik sportlich nach oben führt. Die einzige Garantie ist, dass der Schuldenberg nach oben geht. Ich hab mir mal eine dreistellige Millionenzahl in den Raum gestellt, bis man da ist, wo man gerne hin möchte. Barcelona ist es ja nicht mehr, FCB, BVB, Liverpool waren so die letzten Phantasien. Mit allem, was da dazu gehört, inklusive seinem 50-60 TSD Zuschauerfassenden Hasan-Ismaik-Gedächtnistempel liege ich bei etwa 600 Mio. Euro. Und das ist vorsichtig geschätzt.

So was ist schlicht und einfach völliger Irrsinn, vor allem, wenn man bedenkt, dass weder dieser Schuldenpolitik noch die sportliche Kompetenz von einem Ismaik dafür sprechen. Auch nicht die von solchen Beratern wie dieser Joorabchian oder wie immer man den schreibt. Auch ein Ian Ayre war keine Garantie für den den Aufstieg, von dem in dieser Saison ständig gesprochen, geträumt und phantasiert wurde ohne dabei die Realität zu sehen. Und die war nach der Rupferei von Poschner: gegen den Abstieg spielen. Dann kam Ismaik, damit man ihn auch wie Gildo lieb hat mit einem Fangeschenk namens Aigner. Alles träumt vom Aufstieg, allein schon wegen Aigner: Realität: Abstiegsgefahr.

Da hilft es halt dann auch nicht, wenn ich zu Weihnachten einen Pereira für teures Geld auf kosten und Schulden der KGaA hole, dazu noch einige Spieler, keiner hat eine Ahnung, wie deutscher Fußball funktioniert, wie es in der Liga geht und somit macht man einen komplett wild zusammengewürfelten Kader noch weniger stabil. Aber man hat ja zuerst mal den einen Sportdirektor gegen den anderen ausgetauscht (Eichin, weil der in Bremen Geld gemacht hat), danach erst mal komplett auf einen verzichtet. Von diesem Kohlenstoffprodukt von Ribamar rede ich erst gar nicht.

Jetzt geht man den anderen Weg, der nicht einfacher ist, auch nicht den Aufstieg verspricht, schon gar nicht einen Durchmarsch und schon gar nicht in Hyperschall-Geschwindigkeit in 4 Jahre bis zum CL Endspiel. Das funktioniert vielleicht auf der Playstation. Keine Ahnung, hab ich keine. Geduld ist jetzt gefragt. Etwas aufbauen. Ein Fundament legen mit eigenen Spielern. diese Formen, besser machen. Sie müssen sich ja auch irgendwann mal bezahlt machen, da hilft es nicht, wenn man sie nicht auf dem Silbertablett präsentiert, wie man es mit Vollands, Weigls und ähnlichen Versionen machen konnte. Das kostet nicht viel Geld, man könnte es schaffen, Deckungsgleich aus einem Geschäftsjahr zu kommen. Dazu kann man sich neue Identifikationsfiguren ran ziehen. DNA hatte das Köllner genannt. Das ist der Weg. Der einzig sinnvolle. Dauert, aber macht nicht eine Firma völlig kaputt, in dem das negative Eigenkapital in unendliche Höhe geht.

Und wenn du dann mal in der zweiten Liga bist, in der wir im Moment gar nicht spielen können, weil wir immer noch kein Stadion für diese Liga haben, kannst du dich dann, wenn mehr Geld rein kommt, auch mal um deine Schulden kümmern. Ismaik kann nicht anders als Stunden oder Umwandeln. Macht er es nicht, geht halt Scharold zum Amtsgericht. Wir haben Zeit was aufzubauen. Bis das Stadion an der Grünwalderstraße mal für die zweite Liga umgebaut wird und wir sicher eine Spielstätte haben. Ich hab keinen Bock einen Aufstieg auf Pump zu feiern, der dann in der 3. Liga endet, weil wir kein Stadion haben.

Mit Köllner haben wir jetzt einen Trainer, der die Jugend und auch die gesamte Jugendarbeit in eine Richtung lenken kann. Erfahrung hat er in diesem Bereich, er hat auch ein Auge für Talente und kann sie formen, besser machen. Damit werden wir unser Geld verdienen müssen, alles andere ist keine Option.

Buergermeister
Leser

Erstaunlich finde ich, dass er wirklich nicht mit Bierofka gesprochen hat. da muss es schon länger gekriselt haben….

anteater
Leser

„Es ist nicht sinnvoll, wenn die Gesellschafter an den Geschäftsführern vorbei Parallelgespräche führen. Das Präsidium tut das auch nicht. Das schließt nicht aus, dass man als Präsidiumsmitglied nebenbei das eine oder andere aufmunternde Wort verliert. Vize-Präsident Hans Sitzberger hat einen engeren persönlichen Kontakt mit Daniel Bierofka gepflegt.“

Reisinger sagt, dass Sitzberger einen ENGEREN Kontakt mit Biero hatte. Das impliziert, dass Reisinger einen nicht ganz so engen Kontakt hatte.

Was Sie machen, das ist eine Interpretation. Interpretationen sind häufig objektiv, nicht subjektiv. Wie so häufig wissen wir es nicht. Sie müssen sich aber offenbar dennoch klar festlegen. Finden Sie es klug, sich klar festzulegen, wenn man nichts genaues weiß?

Buergermeister
Leser

Es steht genau da, dass er die GF für verantwortlich hält. dann sind halt einige andere vorgänge bekannt. natürlich ist das kein fakt, das kann ich ja auch nicht behaupten weil ich die wahrheit nicht kenne. jede aussage von Ihnen hier ist aber genauso spekulation. In einem Blog ist alles was nicht harte Fakten sind (Zahlen) spekulation. Aber ich lese es halt aus dem Interview so raus und ich denke ich liege damit nicht daneben.

anteater
Leser

„dann sind halt einige andere vorgänge bekannt“

Welche?

Wenn ich etwas spekulativ schreibe, dann erkennt man das auch. Sie machen das nicht, Sie schreiben oben „dass er wirklich NICHT mit Bierofka GESPROCHEN HAT“. Da ist nicht der Funke eines Zweifels, einer Möglichkeit oder Spekulation in Ihren Worten, Sie stellen es als Fakt hin. Das können Sie mir gerne zeigen, wo ich das auch mache. Popcorn hole ich mir keines, weil man mir gestern sagte, dass das nach einiger Zeit nicht mehr schmeckt und Zeit werden Sie brauchen.

„jede aussage von Ihnen hier ist aber genauso spekulation.“

Jede? „Reisinger sagt, dass Sitzberger einen ENGEREN Kontakt mit Biero hatte.“ Fakt! Hat er lt. PNP so gesagt. Also ist Ihre Aussage eine Lüge, denn mindestens eine meiner Aussagen ist keine Spekulation.

„In einem Blog ist alles was nicht harte Fakten sind (Zahlen) spekulation.“

Heißt, dass wenn ich hier jetzt gültige Naturgesetze reinschreibe, diese für Sie nur noch Spekulation sind. Oh man, oh man.

„Aber ich lese es halt aus dem Interview so raus und ich denke ich liege damit nicht daneben.“

Genau! SIE lesen es so raus und dann sind Sie von Ihrer Meinung felsenfest überzeugt. Sei Ihnen gegönnt. Erwarten Sie aber bitte nicht, dass der Rest der Welt das auch so raus liest und auch so felsenfest von Ihnen überzeugt ist.

Buergermeister
Leser

Ok dann berichtige ich, man könnte durch das Interview den Eindruck bekommen, dass Herr Reisinger eher weniger Kontakt zu Herrn Bierofka hatte. Ist es so besser? im Fußball sind jetzt naturgesetze nur auf sportlicher Basis gefragt und der sport interessiert ja nicht mehr wink

anteater
Leser

Ja, besser! Das meinte ich!

Der Ball ist rund. So, steht jetzt im Blog. Spekulation?

Francis Underwood
Leser

Würde bedeuten, dass Bierofka auf Ismaik reingefallen ist und sich hat instrumentalisieren lassen…? Wenn dem so wäre, warum trifft er sich dann am Tag seiner Kündigung noch mit ihm? Außerdem irritiert mich immer noch seine Aussage „lange schaue ich mir das nicht mehr an“ auf der PK nach dem Spiel. Diese Aussage passt z. B. überhaupt nicht auf eine vermutete Überlastung… ich persönlich glaube, dass sich Bierofka von niemandem hat instrumentalisieren lassen.

anteater
Leser

Manche Menschen sind leicht hinters Licht zu führen, andere schwieriger. Es wird wohl ein jeder Mensch für sich selbst eine Meinung haben, wie und wo er da Herrn Bierofka sieht.

Denkbar auch, dass Biero da schon auch Hintergedanken hatte, denn so wirklich auf die Situation hat er sich nie eingelassen, sondern immer mehr (Geld, Spieler) gefordert.

„Wenn dem so wäre, warum trifft er sich dann am Tag seiner Kündigung noch mit ihm?“

Gut Frage! Vielleicht hat Herr Ismaik ihn gedrängt?

„lange schaue ich mir das nicht mehr an“

Das war darauf bezogen, dass der Kicker (sehr offensichtliche) Interna wusste und veröffentlichte, woraus Herr Bierofka schloss, dass es niemand aus der Mannschaft, aber aus dem sonstigen Umfeld bei Sechzig stammte. Das hat er jedenfalls so (sinngemäß) gesagt.

Was auf eine mögliche Überlastung deuten könnte ist, überhaupt auf so einen Artikel zu reagieren und dann noch so heftig. Eigentlich muss (!) man in der Branche über so etwas stehen.

Francis Underwood
Leser

Wie bzw mit welchem Druckmittel hätte er ihn denn drängen können? Das kann ich mir nicht vorstellen.
Das mit dem Kicker-Bericht ist so eine Sache.. welche Interna wurden denn veröffentlicht? Dass Teile der Mannschaft das System kritisieren? Würde bedeuten, Bierofka wusste von dieser Kritik? Sonst könnte er es ja nicht als interna bezeichnen… er hätte ja auch einfach dementieren oder nichts wissen tun können.. und er mahnte auch an, das dies zum wiederholten Male geschehen ist (meine ich zumindest). Was wurde denn in der Vergangenheit noch so veröffentlicht?

„Was auf eine mögliche Überlastung deuten könnte ist, überhaupt auf so einen Artikel zu reagieren und dann noch so heftig. Eigentlich muss (!) man in der Branche über so etwas stehen.“
Sehe ich grundsätzlich absolut genauso. Allerdings bis zu einer Gewissen Grenze. Und zwar dass niemand an bzw durch seinen Beruf einen gesundheitlichen Schaden davon tragen soll. Ob das bei Bierofka so weit war kann ich nicht beurteilen, ich glaube allerdings nicht.
Ich denke, dass er aufgrund der Gesamtsituation (ewiger Gesellschafterstreit, u. U. andere Zielsetzungen und dadurch andere Vorstellungen von Budget, Transfers usw) einfach keine Lust mehr hatte. Trotzdem dass er mehr Löwe als „nur“ Trainer war

anteater
Leser

Queeg liefert hier die Antwort: HAM (und die vertritt Herr Ismaik) hat die Unterzeichnung des Aufhebungsvertrags blockiert. Kannst es Dir jetzt vorstellen?

Wenn der Kicker behauptet, es komme aus der Mannschaft, dann sind es Interna. Kritik wird Biero möglicherweise auch intern bekommen haben, vielleicht vom GF Sport, vielleicht aus dem Trainerteam, wer weiß. Man muss allerdings selbst kein Trainer sein, um erkannt zu haben, dass z.B. Auswärts unser System nicht funktioniert. Hier wurde ja auch oft in Frage gestellt, ob wir überhaupt eine Taktik haben.

Aber ja, es klingt plausibel, dass Biero von dieser Kritik wusste (zumindest von einer Person, die das kritisierte) und ging dann vielleicht davon aus, dass diese Person das dem Kicker gesteckt haben muss. So wie er es ausdrückte, stand die Mannschaft aber komplett hinter seinem Konzept. Gutes Selbstvertrauen, muss man sagen.

„Was wurde denn in der Vergangenheit noch so veröffentlicht?“

Das frage ich mich auch! Grimaldi wurde mal (nach seinem Wechsel) dahingehend zitiert, dass er Biero kritisierte und auch das System. Vielleicht meinte Biero das?

„Und zwar dass niemand an bzw durch seinen Beruf einen gesundheitlichen Schaden davon tragen soll.“

Einverstanden!

„Trotzdem dass er mehr Löwe als „nur“ Trainer war“

Vielleicht nicht so die optimale Verteilung. Wir brauchen auch keine Spieler, die mehr Löwe sind als Spieler.

Buergermeister
Leser

ja wahrscheinlich hat er ihn gezwungen. gibt auch nix besseres nach einer kündigung…..

anteater
Leser

Wer hat was von gezwungen geschrieben? Das mit dem Fragesatz, das haben Sie erkannt?

Buergermeister
Leser

ich denke, dass herr bierofka wenn er keine Lust darauf gehabt hätte oder es für unnötigen empfunden hätte niemals sich am tag der kündigung mit HI getroffen hätte.

Queeg
Leser

Wir wissen, dass HAM im Aufsichtsrat den Aufhebungsvertrag blockiert hat. Bierofka musste Ismaik treffen, um seine Kündigung durchzukriegen.

Buergermeister
Leser

Und das wissen wir woher? es würde zumindest vom zeitlich ablauf her sinn machen….

anteater
Leser

Da ich Herrn Bierofka exakt gar nicht persönlich kenne, kann ich das auch nicht beurteilen, was er gemacht hätte, wenn dies oder das. Vielleicht waren es Spezl, wer weiß, vielleicht hat er es aus Respekt gemacht, schon mal daran gedacht. Immerhin ist Herr Ismaik wegen ihm extra eingeflogen. Oder halten Sie Herrn Bierofka für einen derart ungehobelten Proll, dass er das ignorieren würde?

Buergermeister
Leser

nein sie spekulieren aber schon auch gut rum smile
wäre aber auch nachvollziehbar wenn er das am tag des abschieds nicht macht.

anteater
Leser

Was ist das denn für eine scheiß Antwort. Wenn ich zeige, was z.B. möglich wäre, dann erkennt man das an der entsprechenden Wortwahl, beispielsweise. Sie stellen Ihre Spekulationen als Fakten hin. Wenn Sie den Unterschied nicht bemerken, dann kann ich Ihnen echt nicht helfen.

„wäre aber auch nachvollziehbar wenn er das am tag des abschieds nicht macht.“

Für Sie, ja, für mich nein. Herr Ismaik hat Biero großgeredet, hat ihm Wunschspieler finanziert, PR-Bilder mit ihm gemacht und seinen sehr guten und außergewöhnlich langen Vertrag hatte Biero auch Herrn Ismaik zu verdanken. In meinen Augen wäre Biero ein unfassbar großes A******** (Selbstzensur!), wenn er dann dem extra für ihn eingeflogenen Herrn Ismaik ein Gespräch verweigert hätte. Hat er nicht! Gut so! Auch wenn ich kein Freund des Herrn Ismaik bin, übrigens.

Buergermeister
Leser

Sie glauben dass ér extra eingeflogen ist…. ja das mit dem Vertrag ist ein Punkt bei dem ich zustimmen muss.

anteater
Leser

Ich glaube ihm das, denn das hat er ja behauptet. Gut, er hat dann gesagt (bzw. wurde so zitiert), dass er eh in der Gegend zu tun hätte.

Loewenfan66
Leser

Bin doch immer wieder aufs neue Überrascht wie Sachlich und nüchtern unser Präsident im Gegensatz zu HI Dinge sieht und bewertet .
Und das jemand dessen Namen ich nicht mehr nennen werde daraus wieder einen Hetzartikel bastelt bestättig mich in der Ansicht das die Causa Birofka mutwillg von einer Seite aus angezettelt wurde und diese Seite mit Sicherheit nicht der Verein ist.
Denn Robert hat doch Recht wenn er sagt HI benutzt Biro um eine Kampagne gegen den Verein zu fahren . Und diese Kampagne wurde schon vor Biros Rücktritt begonnen da ich mir fast sicher, HI hat den Rücktritt billigend in Kauf genommen wenn nicht gar forciert.
Das Drohungen gegen Funktionäre des Vereins dem dessen Namen ich nicht mehr nenne nur ein äusserst dünnes Bedauerlich wert ist zeigt mir einmal mehr das es kein Gemeinsam mehr geben kann .

#ohne Hasan
#ohne den dessen Namen ich nicht mehr nenne

Loewen1860
Leser

Es wäre schön, wenn sich irgendwann dazu, mit ein bisschen Abstand, Biero nochmals zu Wort meldet und alles aufgeklärt wird. Vermutlich kann nur er 100%ige Klarheit in das Thema um seinen Abgang bringen. Wär schade wenn ers nicht macht, damit werden weiterhin die Schulden anderen zugeschoben. Ich für meinen Teil vertraue aufgrund der Sachlichkeit zu 100% dem Hr Reisinger.

ELIL – OHNE HASI und anderen die unserem 1860 nur schaden wollen um daraus Profit zu schlagen

Serkan
Leser

Glaube nicht, dass Biero sich noch einmal öffentlich dazu äußert. Würde auch keinen guten Eindruck bei künftigen Arbeitgebern machen, wenn er noch Wochen oder Monate später bei seinem Ex-Verein nachtarokt. Das wäre unprofessionell. Schätze er wird sich einfach erholen und dann neue Aufgaben suchen. Ich wünsche ihm einen Verein, bei dem er einfach nur Trainer sein kann.

Loewen1860
Leser

So wie er gegangen ist wars in meinen Augen auch äußerst unprofessionell

jürgen (@jr1860)
Leser

Aber vom Biero

Die KGaA, sprich Gorenzel fand ich unerwartet professionell

#OHNE HASAN

anteater
Leser

Der Günter macht jetzt seinen Job!

DjangoNY
Leser

Auf jeden Fall mal Danke an die PNP , die mal nicht die windigen Artikel von M. Eichner kauft, sondern auf eigenen Journalismus setzt.

Die Stellungnahme von RR finde ich sehr gut. Ich hoffe nur (glaube aber leider nicht daran) dass die „unfassbare Kampagne“ von Hasi jetzt auch mal Konsequenzen hervorruft.

#ohneHasan
#elil

Baum
Leser

Naja, bei den Beiträgen der PNP über den Bierofka-Rücktritt und dem Interview von Ismaik wurden fleißig Herr Eicher und DB24 zitiert. Btw., der Autor war früher Gastautor bei DB24…

DjangoNY
Leser

Oh, tja, hätte gehofft bei der PNP wärs besser gewesen. Hab zu Hause nur ne Zeitung der IDOWA Gruppe zur Hand, da hättest auf DB24 auch gucken können. Aber gut, zumindest hat sich die PNP mal um nen eigenen Artikel bemüht

Baum
Leser

Der Autor heißt übrigens Alexander Augustin. Ich war damals noch öfters auf DB24 und da ist er mir allerdings sogar positiv aufgefallen weil er nicht vollkommen devot dem Investor gehuldigt hat sondern durchaus auch kritische Worte gefunden hat. Dann wars allerdings schnell vorbei als Gastautor bei DB24. Der Artikel über die Bierofkaentlassung war allerdings genau das Gegenteil, da er einfach ungeprüft den Schmarrn von Griss und Eicher abgeschrieben hat und somit ebenfalls zu diesem unsinnigen Mobbing-Gerücht beigetragen hat weil er sich nicht die Mühe gemacht hat selbst zu recherchieren. Aber mei, auch die PNP muss ihr Blattl an den Mann bringen. Und da ist jede Schlagzeile willkommen heutzutage.

DjangoNY
Leser

lol Ja , das leuchtet ein dass es da dann schnell vorbei war mit der Karriere als Gastautor . Das mit den Blattl an den Mann bringen, ist wohl war, aber die letzte Woche hatte man ja schon den Eindruck es gibt nur noch einen Autor der über den TSV berichtet und dem haben´s alle Artikel abgekauft oder abgeschrieben. Ganz armes Bild der derzeitigen Mediensituation (nicht nur im Sport).