Günther Gorenzel, Geschäftsführer Sport, äußert sich laut der tz München zur aktuellen Finanzlage des TSV 1860 München. Und sieht die Schuld an der Nichtverpflichtung von Aaron Berzel in den Strafen des DFB für Pyrovergehen der Löwen.
Der sportliche Leiter äußert sich gegenüber der Presse mit sarkastischem Unterton über die Pyro-Vergehen der Ultra-Szene. „Mit diesen Christbaumkerzen haben wir einen weiteren Spieler verbrannt“, sagt der Geschäftsführer Sport und fügt hinzu: „Aaron Berzel haben wir praktisch verschossen – den hätten wir mit so einem Betrag umsetzen können.“ Über Pyro-Technik kann man unterschiedlicher Auffassung sein. Klar ist, dass es eine Ordnungswidrigkeit darstellt und vom DFB sanktioniert wird. Einen Berzel hätte man sich davon jedoch nicht leisten können.
Ein Kommentar
Geschäftsführer Günther Gorenzel rechnet den Fans und den Medien vor, warum man sich einen Aaron Berzel nicht leisten kann. Das ist sein gutes Recht. Allerdings nimmt er es dabei nicht wirklich genau. Seine Aussage wirkt deshalb recht populistisch.
23.450 Euro mussten die Löwen im vergangenen Jahr bislang für pyrotechnische Vergehen zahlen. 6.550 Euro für Vergehen wie zum Beispiel ein diskriminierendes Banner, Feuerzeuge, Becher oder sonstige Wurfgegenstände nicht eingerechnet. Ausstehend sind noch mögliche Strafen für das letzte Auswärtsspiel in Jena. Gezählt haben wir rund 20 Fackeln. Das würde geschätzt noch einmal rund 7.000 Euro für die Zündeleien in der Kurve machen. Damit kommen die Löwen auf etwas über 30.000 Euro rein für Pyro-Vergehen. Das ist ein Viertel von dem, was zum Beispiel ein Aaron Berzel kosten würde. Die Rechnung geht also nicht auf.
Die Strafe für die Nichtumwandlung von Darlehen durch HAM International liegt hingegen sogar deutlich über der Summe, die ein Berzel dem Klub kosten würde. Strafen für Fanvergehen sind nur eingeschränkt vorhersehbar. 1860 ist absoluter Spitzenreiter im Hinblick auf Auswärtsfahrten, das kommt dazu. Die Strafe des DFB im Hinblick auf die Nichtumwandlung von Darlehen war eindeutig vermeidbar.

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