Das Lied „Scheiß auf den Scheich, …“ polarisiert und nicht jeder Fan findet den Text und die Verwendung des Liedes in Ordnung. Doch dass sehr viele Fans damit auch in Nürnberg ihren Unmut gegen den Investor äußern, ist nun mal Realität. Nicht jeder singt mit, doch gerade in Nürnberg stimmten viele mit ein.

Jüngst äußerte sich Saki Stimoniaris im Namen von Investor Hasan Ismaik. Und nutzt dabei eine neue Strategie. Nicht Facebook ist der gewählte Kanal, sondern eine offizielle Pressemeldung. Das wirkt professioneller. Der Inhalt der Botschaft wird wohl kaum die Fans zufrieden stellen. Der Investor möchte, dass man die Verträge mit Daniel Bierofka verlängert. Das ist nicht neu. Bierofka wird als zentrale Identifikationsfigur gesehen. Auf diesen Zug springt man damit erneut auf. Doch es bringt auch die Gefahr mit sich, dass die Fans genervt werden durch den ständigen Fokus auf Daniel Bierofka.

Eine Annäherung zwischen den beiden aktuellen Fanlagern wird es wohl kaum geben. Doch weder der Wunsch nach einer absoluten Alleinherrschaft durch einen Investor, noch die vollkommene isolierte Anti-Kommerzialisierung ist der richtige Weg. Es ist durchaus befremdlich, dass der eine oder andere Fan jeglichen Kommerz vollkommen ablehnt und dies mit einem IPhone kund tut. Klar ist: Der e.V. gehört geschützt und für die Profi-Mannschaft bedarf es einen gesunden Weg. Gerade auch die Diskussion um 50+1 ist wichtig. Geschützt gehören vor allem auch die Vereine, die unter der Voraussetzung durch 50+1 geschützt zu sein Verträge unterschrieben haben und bei einem Wegfall der Regelung die komplette Kontrolle verlieren würden. Der Wegfall von 50+1 ist für Vereine, die noch nicht die Mehrheit ihrer Aktien verkauft haben, im Grunde auch kein Problem.

Was denkt Ihr über das aktuelle Verhältnis der Fans zum Investor?

 

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Stepanek
Leser

Also mich persönlich stört das Lied nicht, es ist ja ein Teil unseres Grundrechts auf freie Meinungsäußerung. Aber besonders originell finde ich es trotzdem nicht, da auch immer in Abrede gestellt werden kann, dass es viele Fans waren die gesungen haben.

Das Lied soll aber doch eine Botschaft an HI richten, nur kommt die auch so deutlich an? Die Fans sollte doch mal deutlicher und wiederholend HI klarmachen, was sie von ihm und seinem Aktionen halten! War von ihm nicht eines seiner Versprechen, dass er sich zurück ziehen wird, wenn ihm die Fans klarmachen, dass sie ihn nicht mehr haben wollen.

Also dann machen wir ihm das mal unmissverständlich klar, immer und immer wieder! Liebe Stimmungsfans lasst Euch mal was einfallen.

bla1860
Leser

Was ich an der „Scheich-Lied-Diskussion“ eigentlich so ziemlich den wichtigsten Punkt finde, und den hat bisher nur Klothilde angesprochen, ist folgender:

Das Lied wurde eben nicht von den Vorsängern angestimmt und „vorgegeben“, sondern es hat einfach irgendwo mitten im Block bei irgendwelchen „Normalos“ angefangen und sich dann recht schnell in der Kurve verbreitet.

Die Ultras haben da soweit ich das gesehen hab zumindest anfangs nichtmal alle mitgemacht sondern warn im Gegenteil erstmal bisschen „genervt“ dass was anderes gesungen wurden als sie geplant haben (war jetzt meine Interpretation aus Mimik etc) haben dann aber gemerkt wie viele es singen und dann eben auch mit eingestimmt.

Das finde ich von daher wichtig, da ja immer wieder so getan wird als ob das a) nur ein paar wenige wären (was dann in Nürnberg endgültig widerlegt wurde), und b) als ob das von den Ultras vorgegeben werden würde und alle die mitmachen Mitläufer ohne eigenen Meinung sind.

Wer regelmäßig in der Kurve ist weiß dass die Ultras das „Scheich Lied“ in dieser Saison so wirklich angestimmt eigentlich nur bei der großen 50+1 Aktion und im Spiel gegen Chemie Leipzig haben.

Ansonsten hat sich das eigentlich immer einfach so entwickelt und ausgebreitet und kam eben NICHT von den Ultras.

Übrigens selbiges gilt für das „Jeder Rote ist ein Hurensohn“.

Auch das kam nicht von den Ultras. Und auch da waren die Ultras eher genervt und haben nichtmal mitgemacht (ich btw auch nicht, weil ich das auch langsam affig finde).

Das hat sich auch nicht gegen den FC Bayern gerichtet sondern wurde halt von ein paar Leuten angestimmt weil die Clubberer rote Trikots hatten. Und dann haben ein paar (wenige warns nicht aber auch nicht ansatzweise so viele wie beim „Scheich Lied“) mitgemacht.

Ich fand/finde das Lied ja auch ganz nett. Aber halt nur wenns gegen die Roten geht.
Mittlerweile wird das ja ständig gesungen und eigentlich immer wenn der Gegner rote Trikots hat.
Das war vlt 1,2 mal ganz witzig.. aber vor allem wenn man gegen jemanden spielt mit dem man „cool“ ist (was bei Nürnberg ja der Fall ist), dann find ichs eher affig da mit „Jeder rote ist ein Hurensohn“ anzufangne.
Und wie gesagt, das geht den Ultras auch so. Die haben eigentlich alle die Augen verdreht als das gesungen wurde.

Das Problem ist, dass Leute die sich in der Fanszene und Kurve nicht auskennen sofort denken „ach die beiden Lieder.. das warn sicher die Ultras, die interessiert das Spiel ja eh nicht, sondenr nur gegen Hasan und die Roten“.

Das ist aber schlicht nicht so gewesen.

swaltl
Redakteur

Das gleiche hab ich mir auch schon gedacht. Allerdings muss ich zugeben, dass ich bei den Heimspielen in der Stehhalle bin und deshalb nicht all3s mitbekomme aus der Kurve. Und in Nürnberg war ich auch ganz am Rand, also kann ich es da schlecht beurteilen, wer angefangen hat.
Deine Erläuterungen klingen sehr nachvollziehbar. Bei den Auswärtsspielen wo ich teilweise in der Nähe der Ultras war hab ich den gleichen Eindruck gewonnen. Die Ultras sind nicht immer die Bösen.

3und6zger
Leser

Für mich sind sowohl das omninöse Lied als auch die Sch….FC….. Gesänge eine vergeudede (negative) Energie. Man sollte konsequenterweise eine lautstarke positive Anfeuerung der Mannschaft starten und den negativen Schmarrn niederschreien, als das man dieses Besingen des eigenen Minderwertigkeitskomplexes kulitviert.

swaltl
Redakteur

Da bin ich genau deiner Meinung. 😉

BruckbergerLoewe
Leser

Das Investment von Hr.Isamik ist auf dem Nullpunkt angekommen, daher ist es unwahrscheinlich , dass er jetzt oder in naher Zukunft seine Anteile verkaufen will oder wird.Ebenso unwahrscheinlich ist es, dass ein neuer Investor,Sponsor oder wie man Ihn auch immer nennen will , Hr.Isamik seine Anteile zu einem Ihm vernünftig erscheinenden Preis abkaufen kann bzw. wird.
Auch wenn man sich schwer tut, so muss man doch wenigstens versuchen , mit der Investorenseite vernünftig zusammenzuarbeiten.
Eine Insolvenz und somit einen Neuanfang in der Bayernliga wird es nicht geben , obwohl es vielleicht die bessere Alternative wäre.

Irgendeiner muss den ersten Schritt aufeinander zutun , es geht um Sechzig und nur um Sechzig !

3und6zger
Leser

Trotz berechtigter Kritik am Investor ist das Lied „Kindergarten“ und passt dazu, dass man auf der Tribüne bei Temperaturen um 0 Grad Bier von hinten abbekommt, weil einige Intelligenzlöwen meinen, ihre Becher schmeissen zu müssen. Wenn man seine Dummheit in vielen Aktionen so deutlich zeigt (Sonderzug demolieren), dann wird man halt nicht mehr für voll genommen und die Kritik wird durch den Kritiker selbst ad absurdum geführt.
Und Herr Ismaik braucht sich darüber nicht beschweren. Im Dezember 2015 spricht er noch von Verschwörung und daß sich Leute an seinem Geld bereichert haben. Anzeige erstattet er aber nicht, da wie immer nur Anschuldigungen und Schuldzuweisungen wahrscheinlich ohne Beweise, kurz heisse Luft, rausgehauen wurden. Spätestens im Januar 2016 hat er dann das Ruder komplett übernommen und Casalette war dafür da, die Entscheidungen des großen Zampano zu erklären. Nach eigenen Aussagen hatte Hr. Ismaik bis Dezember 2015 38,3 Mio € „investiert“. D.h. wenn es jetzt 70 Mio € sein sollen, wurden seit anfang 2016 32 Mio. € verheizt, die die KGaA jetzt auf dem Schuldenkonto hat. Ich lasse mir nicht nehmen, daß davon kein einziger € ohne Placet aus Abu Dhabi oder von seinen Statthaltern hier („Sportchef“ GF Noor Basha) ausgegeben wurden. Jetzt also auf die Vereinvertreter in den Gremien zu zeigen oder zeigen zu lassen, ist erbärmlich. Wenn man glaubt, daß 11 zusammengekaufte Spieler oder ein „Welttrainer“ eine Mannschaft bilden können, hat man halt vom Fußball keine Ahnung und sollte in Dinge investieren von denen man was versteht oder Experten einstellen.
Aus den zugänglichen Quellen hab ich mal eine Tabelle über die Kohle zusammengestellt:

Ismaik Darlehen.gif
Dr. Klothilde Rumpelschtilz
Leser

Im 1. Abschnitt wirfst du, meiner Meinung nach, zuviel zusammen.

Es ist nicht eine Gruppe die Scheichlieder singt, Bierbecher wirft und Züge demoliert.

Die aktive Fanszene steht unten am Zaun und ist größtenteils sehr nüchtern, wirft kaum Bierbecher nach oben und reißt mit eigenen Bussen an.

Das Scheichlied wurde innerhalb der Kurve angestimmt und nicht vom Vorsänger initiiert.
Bierbecher hab ich schon von überall fliegen sehen, sehr unangenehm, läßt sich leider nicht ändern, empfehle Sitzplatz.

Etwas mehr Differenzierung wäre hier wünschenswert zumal der 2. Teil deines Kommentars interessante Einblicke gewährt.

Stepanek
Leser

Ich hatte einen Sitzplatz, das hat aber viele nicht interessiert, also mussten alle stehen. Und eine sehr „ordentliche“ Bierdusche habe ich auch abbekommen. Rücksicht ist für einige Fans ein Fremdwort.

Dr. Klothilde Rumpelschtilz
Leser

Du bist nicht der 1., der diese Erfahrung macht.
Hast du Lösungsansätze?

Stepanek
Leser

Sitzplatz zum Stehplatz machen, da könnten die Stimmungsfans ja vorher klare Infos kommunizieren, welche Blöcke „umfunktioniert“ werden sollen. Und es akzeptiert wird, dass einige Blöcke Sitzplätze haben. Es gibt wirklich Fans die nicht 2,5 Stunden stehen können. Zu diesem Thema habe ich schon einige schlechte Erfahrungen gemacht und dabei gab es auch immer wieder ordentlich Aggressivität.

Und bei den Bierduschen, gibt es da keine umstehenden nüchternen Fans die sich solche Becherwerfer mal „zur Brust nehmen“?

Dr. Klothilde Rumpelschtilz
Leser

Ich habe da auch schon schlechte Erfahrungen gemacht, evtl. muss man das einfach mal bei angebrachter Stelle vortragen.
Vlt. gibt es auch nächstes mal die Möglichkeit sich im Vorfeld einen möglichst sicheren Platz zu suchen.

Buergermeister
Leser

Bei uns standen auch alle weil es um zu Sitzen zu kalt war irgendwie. Habe sehr viele sehr betrunkene und zum Teil auch aggressive Fans gesehen. Am HBF wurden dann noch rote Schals geklaut mit Anwendung von Gewalt. Fand schon einige Sachen etwas assi und übertrieben.

Tante Tornante
Leser

Na ja, ich hatte einen Sitzplatz im Block 33 ziemlich weit unten, wo auch alle standen. Damit kann ich aber gut leben, nur die vollen Bierbecher, die ein paar Deppen nach dem 1:0 von unten (!) nach oben warfen und dass bei den eisigen Temperaturen, das braucht echt kein Mensch.

Ich hab nix gegen das „Scheichlied“, das ist für mich freie Meinungsäußerung und von mir aus können sie das überall singen, vorm Spiel, nachm Spiel, im Rasthof, egal wo. Nur im Stadion, wenn die Mannschaft in einer kritischen Situation (1 vs 2) eigentlich den vollen Support und die volle „Sechzig“-Peitsche braucht, da hat das imho wenig zu suchen…

Leider war in meiner Umgebung auch zu beobachten, dass für nicht wenige Fans das Halten des Alkoholpegels wichtiger schien, als support zu leisten. Mir ist schon klar, dass die Fankurve kein Streichelzoo ist, aber sorry, das war schwach…

Dr. Klothilde Rumpelschtilz
Leser

Auch hier würde ich mir mehr Differenzierung wünschen.

Ich bin bei dir was die Bierduschen, asoziales Verhalten und besoffenes rumtorkeln betrifft.
Ich habe selbst schlimmste Beispiele erlebt (Auswärtsspiel FSV Frankfurt) und mich geschämt 60-Fan zu sein.
Bier hat jeder schonmal abbekommen und ist mehr als unangenehm, allerdings Bier nach oben zu werfen ist mir neu.

Ich muss aber klar sagen, dass dies selten die aktive Fanszene betrifft und ob man an solchen Situationen was ändern kann, ehrlich gesagt habe ich darauf keine Antwort.
In Frankfurt habe ich versucht mich abseits zu stellen und möglichst weit vom Gedränge zu sein, leider ist dies nicht immer möglich.

Bei deiner „Scheichliedargumentation“ muss ich dir klar wiedersprechen.
Die aktive Fanszene ist keine Dienstleistung die gefälligst 90min die Mannschaft supporten muss.
Meinungen und Ziele gehören unbedingt ins Stadion und sollten dort artikuliert werden damit man seine Ziele erreichen kann.
Der Stimmungsboykott in der AA war ein große Thema und auch in Hannover zeigt der aktuelle Protest Wirkung.
Das die Mannschaft und die Atmosphäre darunter leidet ist klar, es gehört allerdings auch zur Wahrheit, dass die Gegenseite 0,0 dafür tut um diese Situation aufzulösen, egal ob die Person jetzt Kind oder Ismaik heißt.
Ich beobachte sehr genau die Situation bei H96, dort wird die Demokratie mit Füssen getreten und ein egoistischer Investor hat auf geschickte Art und Weise die Macht an sich gerissen und den Verein an den Abgrund gedrängt.
M. Kind duldet keine Widerworte und hat durch jahrelang cleveres Verhalten viele Fans auf seine Seite gezogen.
Diese Macht bröckelt dank vieler engagierter Leute und das sind nicht nur asoziale, sondern geht durch sämtliche sozialen Schichten.
Auf Missstände hinweisen ist wichtig, sonst können wir in Zukunft den Nordkoreasupport der Olympischen Spiele bestellen.

swaltl
Redakteur

Nachdem du das Beispiel aus Hannover nimmst: Ich halte es durchaus für möglich, dass Hannover ein paar Punkte mehr hätte, wenn die Fans dort bedingungslos hinter ihnen stehen würden. Es kann Spieler durchaus verunsichern, wenn sie im eigenen Stadion nicht angefeuert werden.
Ich persönlich möchte im Stadion zumindest während dem Spiel keine Politik mehr machen, sondern lediglich meine Mannschaft anfeuern. Mir wäre es ganz ehrlich lieber, wenn man entweder die Gesänge zu anderen Themen vor dem Spiel, in der Halbzeitpause oder danach bringen würde oder es von mir aus auch gleich lässt.
Meinst du, dass auch nur einer unserer Spieler besser spielt, wenn dieses Lied auf der Tribüne gesungen wird? Ich glaube das definitiv nicht. Dagegen kann ich mir durchaus vorstellen, dass die Spieler bei Liedern, die die Mannschaften anfeuern deshalb nicht bloß 100 Prozent geben, sondern 110 Prozent. Schon alleine, weil wir ihnen dadurch zeigen, dass wir zu ihnen halten. Was durch das oben erwähnte Lied ja bestimmt nicht der Fall ist. Bei diesem Lied singe ich definitiv nicht mit.

Dr. Klothilde Rumpelschtilz
Leser

Da sind wir dann wohl komplett anderer Meinung.😬

Ich beschäftige mich fast täglich mit den Umständen bei H96 und habe da einen sehr detaillierten Einblick.

Deine Aussage, dass die Mannschaft mehr Punkte hätte, würde der Support vorschriftsmäßig von statten gehen, kann ich unterschreiben, bedeutet im Umkehrschluss aber auch keine Meinung während des Spiels äußern zu dürfen.
M. Kind verläßst sich genau auf deine Argumentation um seine Ziele (die Mehrheit der KGaA für 12.500€ gekauft zu haben) zu erreichen.
Ein Umdenken findet bei der breiten Fanmasse erst dann statt wenn der Erfolg ausbleibt (Hallo TSV😆).
Dies nimmt die aktive Fanszene in Kauf weil sie von ihren Zielen überzeugt sind.
Diese Ziele sind im Gegensatz zu M. Kinds Zielen nicht egoistischer Natur.

Druck kannst du nicht vor oder in der Halbzeitpause aufbauen, Druck kannst du nur über Medien und Verantwortliche (siehe Helds Reaktin dieses WE) sinnvoll für deine Ziele einsetzen.

Der jahrelange Arenaprotest sollte dir in guter Erinnerung sein, viel zu lasch und sinnlos von der aktiven Fanszene jahrelang ausgeübt, erst mit dem Stimmungsboykott kam Bewegung in die Geschichte.

Glaub mir, bei H96 wird der Ballon bald platzen, da ist soviel Druck drauf.
Die Machenschaften eines Kinds kann man nicht mehr verschleiern und im Nachhinein wird man dankbar sein das einer der größten Sportvereine im Norden in Volkes Hand bleibt, statt auszusterben und die herausgelöste KGaA Spekulationsobjekt einer einzelnen Person wird.

1860 und seine Fanszene sollte viel deutlicher den Finger in die Wunde (Ismaik) legen.
Ein weiter so mit Ismaik, den 50-70Mio Schulden und den ständigen Machtkämpfen zwischen eV und Investor schaden auf Dauer dem sportlichen Erfolg.

Nur durch Einigkeit kann man höchste Ziele erreichen (Gruß vom HSV und RBL).

swaltl
Redakteur

Ich verstehe deine Meinung schon. Ich möchte niemanden davon abhalten, aber ich beteilige mich während dem Spiel nicht an der Vereinspolitik. Es gefällt mir zwar während sem Spiel nicht, aber es gehört halt doch irgendwie dazu. Ich würde gar nicht unglücklich sagen, dass es mich wirklich stört. Aber ich muss mich nicht dran beteiligen.

Und ich bezweifle, dass die Einigkeit besser wird durch solche Lieder. Mir wird da zu viel drauf gesetzt, dass Ismaik verkauft, wenn wir ihm oft genug zeigen, dass wir 8hn nicht wollen.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass er erst verkaufen würde, wenn er ohne Verlust oder gar mit Gewinn aus der Nummer rauskommt. Und bis das passiert müssen wir leider abwarten. Meiner Meinung sollten wir uns gut mit ihm stellen, wenn er nicht verkaufen will. Vielleicht poltert er weniger rum, wenn man ihn zumindest gelegentlich ein bisschen den Eindruck lässt, dass er auch mitspielen darf. 😉

Dr. Klothilde Rumpelschtilz
Leser

Du versprichst dir von wenig bis gar keiner Ismaik-Kritik bessere Einigkeit und weniger rumgepoltere von ihm?

Ich kann mich sehr gut an peinlichste Ismaik-PK´s der letzten Saison erinnern, in der es kaum Kritik an ihm gab und gute Einigkeit innerhalb der Gremien und Fanszene bestand.
Bestens in Erinnerung sind auch noch die Porzellan-Läden Auftritte zum Thema Runjajic und Eichin.
Wenns sportlich nicht läuft oder ihm irgendwas nicht in den Kram passt, wird er wieder lospoltern, dass ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

Man muss ihm klar zu verstehen geben, dass er bei 1860 nicht mehr erwünscht ist.

swaltl
Redakteur

Ismaik wird wohl so schnell nicht verkaufen. Zumal es niemanden gibt, der auch nur annähernd seinen Wunschpreis bezahlen würde. Ismaik verkauft nicht, weil 10.000 Leute ein Lied gegen ihn singen. Er verkauft erst, wenn einer mit dem dicken Geldkoffer kommt.
Deshalb bin ich der Meinung, dass wir uns erstmal mit ihm abfinden müssen. Ich bin auch der Meinung, dass man ihm nicht das Ruder überlassen sollte. Das das nicht funktioniert wissen wir mittlerweile.
Allerdings bin ich der Meinung, dass wir es uns nicht zu sehr mit ihm verscherzen sollten. Er wäre dann zwar sehr blöd, aber er könnte uns schon in einenhalb Jahren wieder absaufen lassen. Ich finde den momentanen Weg der KgaA sehr gut. Ismaik wird zwar mit einbezogen, aber im Zweifelsfall entscheidet der e. V., wenn es sein muss.
Um nochmal den Vergleich mit dem Boot aufzugreifen: Deiner Meinung nach sollte man ihn gewaltsam aus dem Boot werfen und hoffen, dass er untergeht. (ich hoffe, ich habe dich bisher richtig verstanden). Ich hingegen bin der Meinung, dass man ohn zwar nicht an das Ruder des Bootes lassen sollte, aber doch solange er nicht aussteigt mitfahren lassen sollte. 😉 Wobei ich sehr froh wäre, wenn er aussteigen würde. Aber wir haben ihn einsteigen lassen (ob das im Nachhinein richtig war ist eine andere Frage) und jetzt kann leider er entscheiden, wie lange er mitfahren möchte.

Dr. Klothilde Rumpelschtilz
Leser

Ich finde das Ziel „Ismaik muss weg“ genauso erstrebenswert wie die Rückkehr ins GWS.

Die galt auch lange als aussichtslos, trotzdem haben viele darum gekämpft und nie aufgegeben…..sie wurden für ihre Hartnäckigkeit belohnt.

Warum sollte uns Ismaik absaufen lassen und damit 50-70 Mio verschenken, wenn ein Herr Mey ihm noch ein paar Milliönchen geben würde?
Freiwillig auf Mio verzichten das macht niemand.

Ich möchte eher, dass Ismaik, auf Druck der anderen Bootsinsassen, freiwillig aussteigt (verkauft).
Er wird bei der ersten Krise der Mannschaft wieder versuchen das Steuer zu übernehmen.

swaltl
Redakteur

Ich bleibe bei dem Vergleich mit dem Boot: Mir kommt es teilweise so vor, als ob viele Fans Ismaik aus dem Boot werfen wollen. Dabei vergisst man allerdings das Risiko, dass dabei auch unser schönes Boot mit unter geht.
Wenn hier jeder gegeneinander arbeitet, dann ist das so, wie wenn Ismaik nach rechts rudert und wir nach links. Das Ende vom Lied ist, dass wir gar nicht voran kommen. Ich bin der Meinung, dass wir solange er mitfahren möchte versuchen sollten, mit ihm zusammen in die von uns gewünschte Richtung zu fahren.

Nachdem du sagst, dass du ihn dazu bringen willst, dass er aussteigt: Da sind wir einer Meinung. Wir sind lediglich unterschiedlicher Meinung darüber, wie man ihn dazu bringen kann. Du möchtest ihn wohl mit mehr Druck als ich dazu bringen, dass er aussteigt.

Dr. Klothilde Rumpelschtilz
Leser

Der Vergleich von dir hinkt in meinen Augen.
Rausschmeissen aus dem Boot bedeutet Anteile ohne Erlöse abgeben.
Auf Druck selbst auszusteigen und realistisches Geld für seine Anteile zu bekommen ist etwas anderes.
Außerdem rudern wir jetzt doch geradeaus und nicht dagegen, egal was Ismaik macht.
Niemand weiß in welche Richtung er will, dass einzige was sicher ist, ist dass er das Steuer übernehmen will.

Tante Tornante
Leser

Na, dann antworte ich mal…

Zunächst zu „Bierdusche“ bzw. von Dir angesprochenes „asoziales Verhalten“:

„Ich muss aber klar sagen, dass dies selten die aktive Fanszene betrifft und ob man an solchen Situationen was ändern kann, ehrlich gesagt habe ich darauf keine Antwort.“

Nein, bei Auswärtsfahrten kann man da wohl nichts oder nur schlecht was ändern. In den allermeisten Fällen steht man halt im Gästeblock. Entweder aushalten oder nicht mehr mitfahren. Ich kann allerdings schlecht beurteilen, ob diese Leute nun der aktiven Fanszene zugehörig sind oder nicht. Woran soll ich das in dem Moment denn festmachen? Alle sind mit Schal und weiteren Devotionalien „bewaffnet“… und ganz ehrlich, was ändert denn diese Unterscheidung? Aktive Fanszene benimmt sich gut, nicht so aktive Fanszene benimmt sich schlechter, gar nicht aktive Fanszene benimmt sich dann ganz schlecht, ich also auch? So kommen wir nicht weiter…. Ich kann nur das wiedergeben, was ich beobachtet habe, sonst nix und das gilt natürlich auch für das Thema, dass sich nicht wenige bei einem Spiel wohl unbedingt „aus dem Orbit schießen“ müssen und eigentlich gar nichts mehr mitbekommen vom Spiel, geschweige denn Support leisten können und das wohl auch nicht wollen. Ich war etwas enttäuscht, stand erkältet bei der Arschkälte im Stadion und hatte nach dem Spiel kaum noch Stimme, während andere sich nur zulöten und durch die Reihen fallen.

Nun gut, wir sind ein freies Land, jeder nach seiner Façon. Ich habe es übrigens unbeschadet überstanden, nur so am Rande….und es war trotzdem ein schöner Ausflug nach NUE!

Nochmal zum „Scheichlied“ und dazu…

„Die aktive Fanszene ist keine Dienstleistung die gefälligst 90min die Mannschaft supporten muss.
Meinungen und Ziele gehören unbedingt ins Stadion und sollten dort artikuliert werden damit man seine Ziele erreichen kann.“

Da stimme ich Dir zu, niemand muss was, außer sterben. Dennoch erlaube ich mir die Frage, was denn während eines Spiels wichtiger ist (vor allem wenn es Spitz auf Knopf steht und nicht 3:0 oder 0:3), Support oder Sportpolitik? Ich nehme an, hier scheiden sich die Geister…

Ob Du es glaubst oder nicht, aber ich habe für die Sorgen und Nöte und Wünsche der Kurve, was den e.V., den Klub betrifft, sehr, sehr viel Verständnis, auch wenn ich vielleicht nicht in allen Einzelheiten vollkommen übereinstimme. Wie schon gesagt, ich habe nix gegen das Scheichlied vorm Spiel, in der HZ, nachm Spiel usw.

Aber wenn ich meinen Mund schon aufmache im Spiel, dann schreie ich fürs Team und nicht für Sportpolitik, denn ich gehe grundsätzlich ins Stadion um das Spiel zu sehen und nach Möglichkeit mein Team anzufeuern und das wird das „Scheichlied“ nicht leisten können.

Noch etwas: ich kann mir kaum vorstellen, dass jemand Ernstzunehmender ernsthaft etwas gegen „Aufdeckung“ von Missständen hat. Ich denke, wir diskutieren nur über den Zeitpunkt…

Dr. Klothilde Rumpelschtilz
Leser

Ich denke man darf nicht alle in einen Topf werfen auch wenn es für dich schwierig erscheint Fans zu unterscheiden.
Verallgemeinerungen sind selten gut.
Die aktive Szene steht meist direkt unten am Zaun.
Oft ist es in den Blöcken möglich, sich etwas ruhigere Zonen zu suchen aber selbst da ist man nicht vor Bierduschen sicher.
Das du enttäuscht warst kann ich gut nachvollziehen aber bringt uns einem Lösungsansatz nicht näher.
Wahrscheinlich gibt es keinen außer man stellt sich in die äußersten Ecken.

Ich bleibe aber dabei, dass man mit seinen Zielen gehört werden muss und das schafft man nicht vor dem Spiel oder in der Halbzeit, sondern nur wenn man möglichst viel Aufmerksamkeit erregt, so wie deine Beschwerde ja auch nicht gekommen wäre wenns das Scheichlied in der Halbzeit gesungen hätten.

Aufmerksamkeit ist aber das einzig wirksame Stilmittel um seine Ziele zu verwirklichen.
Presse, Fans und Verantwortliche werden erst aktiv wenn es „unbequem“ wird.
Wenn es niemanden juckt verpufft jegliche Wirkung.

Tami Tes
Redakteur

3und6zger : Interessante Aufstellung. Fast 17 Mios in nur acht Monaten augeliehen – wow. Das haben alle davor in 5 Jahren nicht geschafft.

Dr. Klothilde Rumpelschtilz
Leser

Meiner Meinung nach sollte die Ablehnung gegenüber Ismaik noch viel deutlicher zum Ausdruck gebracht werden.

In UK oder Italien werden unseriöse Investoren namentlich zu jedem Spieltag mit Transparenten „angezählt“.

Auf Dauer seinen Namen so negativ in der Presse zu lesen und solche Bilder verbreitet zu sehen kann eine Verkaufsentscheidung beeinflussen.

Die Nummer „ich halte in Ruhe meine Aktien und warte ab“ sollte man ihm nicht durchgehen lassen.
Dieser Weg bringt 1860 nicht voran, im Gegenteil, eine schnellstmögliche Trennung könnte der zusätzliche Treibstoff für den Neuanfang sein.

Im Moment sitzt leider der Bremser noch mit an Board.

Alexander Schlegel
Leser

Ich vertrete dieselbe Position wie im Artikel geschildert: wir müssen natürlich aus der 4. Liga raus, das ist einfach ein Witz, wenn ein Verein wie der unsrige im S-Bahn-Einzugsgebiet seine Auswärtsspiele bestreitet. Und das meine ich keineswegs negativ gegenüber Vereinen der Regionalliga Süd, vor denen ich, gerade auch durch die Erfahrungen in dieser Saison, wirklich nur den Hut ziehen kann. Das ist wirklich prima, was da mit Engagement und Herzblut auf die Beine gestellt wird. Da hat auch jeder Löwenfan höchsten Respekt, denke ich.

Dennoch haben wir in dieser Liga nichts verloren, auch wenn ich das Treiben um die totale Kommerzialisierung im Profi-Fußball mit all seinen Auswüchsen inzwischen auch sehr kritisch sehe. Aber wir müssen uns aber eben auch vor Augen führen, wer uns dahin gebracht hat. Das ist eben jener Investor, der in der letzten Zweitliga-Saison das letzte Strandgut für haarsträubende Summen engagiert hat (die er als absoluten Hohnwitz der KGaA danach auch noch als Schulden anhängt), damit Schiffbruch erlitt, den Verein aus Machtkalkül ein weiteres Mal absteigen ließ und nun über seinen Sprecher verkünden lässt, dass wir uns doch bitteschön nicht in der Regionalliga einnisten sollten. Bei allem Respekt, aber bei solchen Aussagen fühle ich mich als Löwenfan nur mehr verarscht. Und zwar nach Strich und Faden.

Das derzeit unlösbare Dilemma für viele Löwenfans ist, dass man natürlich nicht in der Regionalliga bleiben möchte, aber auch auf keinen Fall mit so einem Investor an Bord Lust auf Profifußball hat. Da ist so viel verbrannte Erde inzwischen da, dass ich mir da kein gedeihliches Miteinander mehr vorstellen kann. Auch wenn ich weiß, dass in der Vereinsführung auch nicht nur Leute mit Heiligenschein sitzen.

Übrigens glaube ich nicht, dass wir hier von zwei ähnlich großen Lagern sprechen können. Die Ismaik-Fraktion ist nach meiner Einschätzung weitaus kleiner als die Mehrheit der Ismaik-Kritischen. Nur sind sie lauter. Zwar nicht im Stadion, aber online.

Buergermeister
Leser

Wir haben uns schon selbst da hingebracht! So zu tun wie wenn HI (alleinig) schuld wäre ist selbstbetrug….

Boeser Zauberer Wurst
Leser

Ja natürlich sind wir an der Situation auch schuld, da wir allen Wünschen des Investors nachgekommen sind.

Wieviel Millionen hat der zu Lasten des Vereins in einem halben Jahr verbrannt? 20 Millionen oder mehr?

Alexander Schlegel
Leser

Untersuchen wir doch mal dieses „Wir“ genauer. Die letzten Katastrophen-Einkäufe kamen alle von Ismaik, angeleitet von dubiosen Londoner Spielerberatern. Abgenickt wurden diese Käufe vom „Investoren-Flüsterer“ Cassalette (der ja jetzt konsequenterweise die Seiten gewechselt hat), aber auch von den anderen Vereinsgremien, das ist wohl wahr. Um es auch mal klar zu sagen: ich halte Ismaik nicht für lernfähig, aber keineswegs für einen Unmenschen. Er hätte von vornherein einen absoluten Profi mit Weitblick installieren und den mit anständig Geld ausstatten müssen, wie es Leipzig mit Rangnick vorgemacht hat. Hat er aber nicht, er hat halt über Jahre hinweg sich lieber ununterbrochen „Scharmützel“ mit dem Verein geliefert und dabei ganze Bataillone von Trainern, Managern, Präsidenten und Eigenpersonal verschlissen. Und mit welchem Resultat? Der Verein rutschte Jahr für Jahr immer mehr in den Abstiegsstrudel.

Gut, jetzt kann man natürlich sagen, ist halt einfach blöd gelaufen das Ganze, auch unsere Manager und Vereinsoberen haben schon manchen Flop in den letzten Jahren abgesegnet. Aber sich dann hinzustellen und das verbrannte Geld dem Verein als Schulden ans Bein zu binden und auch noch per Genussschein zurückzufordern, ist wohl kaufmännisch clever, aber moralisch ein Bankrott in meinen Augen. Verantwortung sieht für mich anders aus. Und dieser ganze verlogene Mist: sich Monate lang als den größten Lowenfan aller Zeiten zu gerieren, aber Stunden vor dem Rückspiel gegen Regensburg nicht nur nicht ins Stadion zu kommen, sondern den Verein mit Forderungen erpressen, die dieser gar nicht erfüllen durfte und in der Kürze der Zeit (es ging hier um Minuten!) gar nicht seriös verhandeln konnte. Nein, so sieht einfach keine Partnerschaft aus, so kommt man auch nicht zusammen. Natürlich haben die jetzigen Vereinsoberen das alles hautnah mitbekommen. Kann man ihnen da verdenken, dass sie es nicht mehr zu so einer Situation kommen lassen wollen, auch wenn man damit vielleicht den Aufstieg in die dritte Liga gefährdet, weil man keine neuen Abhängigkeiten schaffen will? Ich kann das Verhalten gut verstehen.

Aber ich gebe Dir auch recht: natürlich war es von Vereinsseite aus ein großer Fehler diesem Investor Anteile zu verkaufen. Auch wenn ich die Notsituation verstehe unter der das Ganze zustande kam. Wir hätten aber besser daran getan gleich Insolvenz anzumelden und abzusteigen. Da wären wir wohl auch da gelandet, wo wir jetzt nach 6 Jahren Chaos, Streits und verbrannter Erde sind. Aber im Nachhinein ist man immer schlauer. Abgesehen davon wird dieser Mann eh nicht mehr in den Verein investieren, weil es (laut Forbes) wohl eh eine gute Milliarde in den letzten Jahren versenkt hat und gar nicht mehr kann, selbst wenn er möchte. Er hat sich anscheinend nicht nur bei diesem Invest falsch beraten lassen … 😉

Buergermeister
Leser

Der Abstieg begann schon lange vor der Zeit von HI. Letztes Jahr war natürlich ein katastrophales Jahr in der er in Hauptverantwortung stand. Es wäre aber ein großes Fehler so zu tun wie wenn es die Jahre zuvor besser gewesen wäre und wir sind ja nur in die Situation geraten, da wir selbst nicht mehr im Stande waren gesund zu wirtschaften.

Baum
Leser

Durchaus. Und zwar von KHW, den viele immer noch als „Lichtgestalt“ verehren. Der Arenabau zusammen mit den Roten sowie die (fehlerhafte und unsaubere) Ausgliederung der Profi-Fussballabteilung. Noch dazu das konsequente Mundtot machen von kritischen Stimmen bzw. der Opposition mit durchaus fragwürdigen Mitteln damals. Spätestens 2006 hätte der Spuk mit der Arena konsequenterweise beendet werden müssen. Den nächsten riesigen Fehler beging Schneider 2011 mit dem Anteilsverkauf. Ohne Befragung der Mitglieder, ohne genauere Informationen an wen er da eigentlich den Verein verscherbelt.
Ja, das sind alles Fehler die von Personen des Vereins gemacht wurden. Aber das alles rechtfertigt in keinster Weise das Verhalten des Investors seit seinem Anteilskauf. Er hat von Anfang an versucht die Kontrolle im Verein zu übernehmen. Als er kapiert hat, das dies dank 50+1 nicht so einfach möglich ist, verlagerte er seine Taktik auf Erpressung und verursachte permanent Chaos. Man erinnere sich an sämtliche Transferperioden, in denen der jeweils amtierende Sportchef keinerlei Ahnung hatte, ob und wieviel Budget er zur Verfügung hat, weil der „größte Löwenfan aller Zeiten“ mal wieder abgetaucht ist und für niemanden zu erreichen war.
Jetzt versucht er, bewusst die Gräben zwischen den Fans zu nutzen und sogar noch zu vergrößern. Mit dem Griss hat er einen willfährigen Lakai gefunden, der die Drecksarbeit erledigt. Da dies noch nicht reicht, hat er sich noch die zwei größten Wendehälse (Casanocchio und den Maulwurf) an seine Seite gestellt um bewusst die Mitglieder und den Verein zu provozieren. So ein Verhalten ist einfach unterste Schiene. Und wieder einmal zeigt er deutlich, das ein #gemeinsam mit diesem windigen *selbstzensiert* einfach nicht möglich ist.