Kurswechsel der Profifußball-KGaA: Mit neuer Bodenständigkeit in die Zukunft?

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Der TSV 1860 München verzichtet auf ein Trainingslager und investiert stattdessen in die Infrastruktur. Aufsichtsratsvorsitzender Saki Stimoniaris will nur noch ausgeben, was man ausgeben kann. Man müsse auf die Finanzen schauen. Der HAM-Vertreter spricht aus, was der e.V. schon lange predigt. Gibt es nun einen Kurswechsel?

„Wir werden in Zukunft nur noch ausgeben, was wir können“, so Saki Stimoniaris beim Fantreff des TSV 1860 München. Es sind Worte, die ironischerweise an Robert Reisinger erinnern. Der Präsident des Muttervereins hatte bereits 2017 den Konsolidierungskurs ausgerufen. Doch seine Worte fanden in der Erwartungshaltung einiger Fans seine Grenzen. Und Hasan Ismaik hatte diese Erwartungshaltung massiv mit seinen Vertretern befeuert. Als man Günther Gorenzel und Daniel Bierofka auf den Balkon eines Münchner Nobelhotels eingeladen hatte und danach eine Finanzspritze versprach, setzte man die e.V.-Führung enorm unter Druck. Reisinger und seine Kollegen schafften es dabei, zumindest eine Light-Version eines Konsolidierungskurses durchzusetzen. Darlehen nur dann, wenn sie als Genussscheine kommen. Aber HAM spielte dabei seine „Spielchen“. Geld floss meist sehr spät. Immer wieder wurde auch Druck erzeugt. In den vergangen Jahren hatte kaum ein Geschäftsführer die Möglichkeit, frühzeitig mit seiner sportlichen Leitung den Kader zu planen.

Stimoniaris Worte beim Fantreff sind überraschend. Man wolle nur noch Geld ausgeben können, das man ausgeben kann. Außerdem lobt er Pfeifer dafür, dass er das jährliche Defizit verringert hat. Und fordert, dass das jährliche Defizit noch mehr verringert wird. Als Fan stellt man sich durchaus die Frage, wieso es zu diesem Vorstoß von Ismaik kommt. Weil er nicht mehr gewillt ist zu zahlen?

Man wird sehen ob diese Bodenständigkeit bestand hat. Oder ob in der neuen Saison dann doch wieder eine Finanzspritze gefordert wird. Eine Finanzspritze, die sich die Löwen innerhalb ihrer Möglichkeiten nicht leisten können. Vor allem aber muss HAM International mit Machtspielchen aufhören. Jüngst verriet Vize-Präsident Schmidt, dass es egal sei, wen der Verein als Sportlichen Leiter vorschlägt. Kommt der Vorschlag vom e.V. würde HAM Ihn ablehnen. Das habe man auch tatsächlich so offen gesagt. Gemeinschaftliche Zusammenarbeit sieht anders aus, egal ob man nun konsolidiert oder nicht.

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