Gegenüber der Abendzeitung hat sich Ismaik in einem Interview geäußert. Er selbst sei nicht das Problem, so der Tenor. Die Einladung des TSV München von 1860 e.V. zu persönlichen Gesprächen lehnt er ab.
Hasan Ismaik, Gesellschafter und Kreditgeber der TSV München von 1860 Profifußball-KGaA wird nächste Woche in München sein. Dabei wird er eine Podiumsdiskussion besuchen. Die Einladung des Muttervereins der Löwen lehnt er ab. Das macht er in einem Interview mit der Abendzeitung deutlich.
Was er in München vorhat
„Es hatte sich so ergeben, dass ich sowieso geplant hatte, geschäftlich in Europa zu sein und in diesem Zusammenhang wurde ich zu einem Fantreffen eingeladen“, erklärt er im Hinblick auf die Teilnahme an einer Podiumsdiskussion am 24. Mai 2023 im Filmtheater am Sendlinger Tor. Obwohl er seitens des TSV 1860 e.V. eine explizite Einladung für Mai bekommen hat, erklärt er zudem: „Ich habe derzeit keine Pläne für weitere Treffen in Bezug auf 1860.“ Heißt: Ismaik lehnt das Angebot für Gespräche mit den Vereinsverantwortlichen ab. Er habe schon vor langer Zeit beschlossen, dass er sich nicht mehr persönlich einmische. Er sei für jedes Treffen zu haben, das für „die Zukunft unseres großartigen Verein produktiv“ sei, er habe jedoch nicht das Gefühl, dass dies „von vielen Seiten erwidert wird“.
Der verpasste Aufstieg
Der Aufstieg wurde erneut verpasst. „Ich habe mich leider schon daran gewöhnt“, erklärt der jordanisch-palästinensische Geschäftsmann. Warum die Leistung nach dem guten Saisonstart nachgelassen habe, das wisse er auch nicht. In sportlichen Belangen hätte er ohnehin kein Mitspracherecht – wegen der 50+1-Regel. Fragen, warum die Mannschaft die Erwartungen nicht erfüllt habe, müsse man an die Geschäftsführung und den Mitgesellschafter, den TSV München von 1860 e.V., stellen. Dabei würde das Präsidium eine aktive Rolle bei der Führung des Vereins spielen, er selbst sei „nicht das Problem“.
Eine Analyse wagt der Schriftsteller und Philosoph dennoch. „Die vierwöchige Suche nach einem neuen Trainer“ habe sicherlich nicht geholfen. Er höre von vielen Quellen, „dass das Scheitern der Mannschaft ein Ausdruck der Inkompetenz des e.V. in seiner Kontroll- und Weisungsfunktion ist“.
imago imagescPower und Stimoniaris machen fantastischen Job
Die Vertreter vor Ort machen einen „fantastischen Job“ lobt Hasan Ismaik seine Statthalter Anthony Power und Saki Stimoniaris. „Ich gebe dem Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel, dem Finanz-Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer und jedem, der beim e.V. Kenntnis davon hatte, die Schuld. Ich musste leider feststellen, dass die Kommunikation bei 1860 sicherlich besser sein könnte.“ Seine Vertreter könnten ihm nur mitteilen, was sie selbst wissen würden.
Ismaiks Versprechen
Hasan Ismaik will immer noch sein Versprechen gegenüber den Fans einlösen. „Erfolgreichen Fußball in einem tollen Stadion“ sollen die Fans zukünftig sehen. Das war sein Versprechen von Anfang an, daran habe sich nichts geändert. Die Vertreter der Fans würden die nicht wollen, behauptet Ismaik, ohne mit ihnen persönlich gesprochen zu haben.


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