Am Donnerstag schließt sich das Transferfenster für die englische Premier League. Das heißt auch, dass ein möglicher Wechsel von Julian Weigl (BVB) zu Manchester City bis dahin abgeschlossen sein muss. Trainer Pep Guardiola würde laut Medienberichten Weigl gerne verpflichten. Scouts aus England haben den Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund nun unter die Lupe genommen.

Vor mehr als einer Woche war bereits bekannt geworden, dass auch Paris Saint-German Interesse hat. Das französische Transferfenster ist allerdings länger geöffnet und schließt erst am 31. August. Deshalb also erst einmal der Blick auf den Transfermarkt Englands. Interessant ist es auch aus Sicht der Löwen. Denn 10 Prozent der Ablösesumme würde an die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA gehen. Experten rechnen mit 30 bis 50 Millionen als Ablösesumme. Nach der gewonnenen Relegation 2015 gegen Holstein Kiel wechselte der damals neunzehnjährige Weigl für 2,5 Millionen Euro von München nach Dortmund.

2 Millionen Euro hat Investor Hasan Ismaik mit seiner HAM International der TSV München von 1860 GmbH & Co KGaA, bei der er als Gesellschafter 60 Prozent Anteile hat, zugesichert. Bislang bestätigt keine Seite, dass die Verträge hierzu bereits durch den Investor unterschrieben worden sind. Es könnte also durchaus sein, dass man einen möglichen Transfer von Weigl nach England abwartet. Denn bei einem größeren Geldsegen von drei bis fünf Millionen könnte man die Genusscheine nämlich ad acta legen.

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Serkan
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“Bislang bestätigt keine Seite, dass die Verträge hierzu bereits durch den Investor unterschrieben worden sind.” Also sind die versprochenen 2 Mio bis heute nicht da? War fast zu vermuten. Umso unverschämter die Glückwünsche von Stimoniaris an sich selbst nach dem Lotte-Spiel. Rücklagen werden sicher keine gebildet, sollte ein Weigl-Transfer sich finanziell bei 1860 bemerkbar machen. Dann schnaufen eher alle durch, dass das riskante Unternehmen grade nochmal gut gegangen ist.

Reinhard Friedl
Leser

Ein finanzielles Polster würde nicht schaden, bzw. könnte zum Abbau der Schulden verwendet werden. Da Genuß-Scheine als Eigenkapital gelten, sollte darauf nicht verzichtet werden.

Sechzga
Leser

ja schon,
aber wenn der Investor noch nicht unterschrieben hat…gibts das Papier quasi nicht und dann kann die KGaA auch nicht “verzichten”

Stepanek
Leser

Aber Hauptsache ER widmet den Sieg unserer Mannschaft jemandem. HI ist in meinen Augen leider kein seriöser und zuverlässiger Geschäftspartner, da kann er noch so viel Schmarrn und Propaganda auf sozialen Medien veröffentlichen.