Es ist gerade in den letzten Tagen durchaus ein Thema bei den Löwen: der Einsatz von Pyro-Technik. Jüngst wurde dem TSV München von 1860 eine Strafe aufgebrummt. Vom DFB.

Bereits im vergangenen Jahr hat das Löwenmagazin über die Option einer sogenannten kalten Pyro-Technik berichtet.  Vorreiter hierfür ist der dänische Traditionsklub Bröndby Kopenhagen (Brøndby IF) sowie der Dänische Fußballverband. Die Technik wurde in der Zwischenzeit weiter verbessert.

Mit dem SV Werder Bremen gibt es erstmals einen deutschen Club, der diese Art von Pyrotechnik testen möchte. Der Dänische Fußballverband ist der Vorreiter, um Pyro-Technik auf sinnvolle und gefahrlose Weise in den Fußball zu integrieren. Hubertus Hess-Grunewald, Geschäftsführer und Präsident von Werder Bremen, lässt durch eine Arbeitsgruppe direkt in Skandinavien prüfen, ob man in diesem Bereich neue Wege beschreiten kann. “Pyro wird uns so oder so weiter begleiten”, sagt Hess-Grunewald gegenüber Mein Werder, “und ich will mir später nicht vorwerfen lassen, nicht alle Möglichkeiten bei diesem Thema geprüft zu haben.” Auch der SV Werder musste in der vergangenen Saison Strafe für den Einsatz von Pyro zahlen. Inwiefern dann der DFB mitspielen würde, ist eine andere Frage.

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Sechzig_Ist_Kult
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Hess-Grunewald hat mit seinen Worten doch absolut recht. Pyrotechnik wird wohl immer ein Bestandteil des Fußballs sein und bleiben. Wenn man es mit der neuen Technik schafft, die Gefahr des Pyros (weitestgehend) zu bannen und die Fans diese im Falle einer Legalisierung dann auch annehmen, wäre letztlich doch jedem geholfen. Werder ist und bleibt für mich ein vernünftiger & sympathischer Verein! 😉

Bluemuckl
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Pyro gehört zum modernen Fußball. Das muß man nicht mögen, ist aber eine Tatsache.

Mir gefällt es, ich bin daher für eine Legalisierung, “kaltes Pyro” wäre doch ein perfekter Kompromiss.

Stefan87
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Denke nicht, dass der DFB das unterstützt. Die Einnahmen durch Strafen sind doch ein fester Teil des Haushaltsplans.