Löwen-Fans setzen Zeichen: Pro Schellenberg

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Wolfgang Schellenberg

Hohe Solidarität in den sozialen Netzwerken

In den sozialen Netzwerken ist im Hinblick auf den TSV 1860 München vor allem ein Thema brisant: Die Personalie Wolfgang Schellenberg. Mit zahlreichen Kommentaren und auch Bildern mobilisieren Fans ihre Kräfte und setzen ein Zeichen pro Schellenberg. Bereits gestern wurde durch den Münchner Merkur bekannt, dass der Verein und Schellenberg getrennte Wege gehen. Verantwortlich dafür ist vermutlich der Geschäftsführer Markus Fauser.

Wir berichteten: Merkur berichtet: 1860 trennt sich von NLZ-Chef Schellenberg

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Quelle: Facebook

Bislang keine Stellungnahme

Der Aufschrei der Fans mag solidarisch wirken, macht im Moment jedoch nicht wirklich viel Sinn. Denn eine offizielle Stellungnahme des Vereins fehlt bislang. Die sollte man fairerweise abwarten, bevor man sich ein Urteil bildet. Ansonsten befeuert man nur unnötige Mutmaßungen und Spekulationen. Robert Reisinger versprach heute, dass die KGaA Stellung beziehen würde und dass “das Thema dann auch erledigt” sei.

Der Verein zeigt im Hinblick dieser Thematik allerdings eine deutliche Schwäche. Es macht durchaus Sinn, bei solchen Themen zügig und ohne viel Zeitverzug zu handeln und an die Öffentlichkeit zu gehen. Es ist nicht gerade hilfreich, wenn man derartige Themen am Stammtisch diskutieren lässt. Gleiches gilt in der heutigen Zeit natürlich auch für die sozialen Netzwerke.

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Kai aus der Kiste1860 foreverSechzig_Ist_KultGiorgoSebastian Waltl Recent comment authors
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1860 forever
Gast
1860 forever

Es gibt ja niemandem mehr im Verein, welcher für Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Alle die da sind, sind mit ihren eigenen Aufgaben schon heillos überfordert. Es ist wieder einmal zum fremdschämen.

Kai aus der Kiste
Mitglied
Kai aus der Kiste

Mit Deiner Aussage geb ich Dir erst mal recht. Vom medialen Interesse ist 1860 noch ein gefühlter Bundesligist. Andere Zweitliga- und Drittliga-Vereine wäre schlichtweg froh, so im Fokus wie Sechzig zu stehen. Natürlich muss kein Verein schlichtweg aus Selbstschutz heraus, zu jeder Boulevard-Pressemeldung ein Statement abgeben. Nachdem diese Meldung typischerweise mal wieder zunächst über die sozialen Netzwerke wahrgenommen wurde, steht der Verein jetzt aber wohl unter Erklärungsdruck.
Meine ganz persönliche Meinung:
Wolfgang Schellenberg hatte im Juni kurzfristig mit Daniel Bierofka eine konkurrenzfähige Mannschaft für die RL auf die Beine gestellt. Zugleich hat er das Training der U-19 und stw. der U-21 ohne Frage übernommen. Ihm jetzt vorzuwerfen, dass die U-17 und U-19 aus der Bundesliga zuletzt abgestiegen sind, und momentan nicht wirklich eine Entwicklung zum Besseren (sprich sofortiger Aufstieg) zu erkennen ist, halt ich für sehr einfach und zu kurz gedacht. Vielleicht hatte ein falsches Wort zum falschen Zeitpunkt intern diese jetzt wirklich unnötige Diskussion ausgelöst. Ich weiss nicht, ob mir sprichwörtlich auch der Kragen geplatzt wäre, wenn ich den Aufgabenumfang wie ein Wolfgang Schellenberg in meiner Arbeit hätte absolvieren müsste, ohne die gewisse Wertschätzung vom Verein, aus der KGaA.

Giorgo
Mitglied
Giorgo

Ach wär das schön, wenn wir das vom Verein selbst statt aus az und tz häppchenweise und spekulativ präsentiert bekommen würden.
Scheinbar ist das bei uns Löwen nicht möglich.

Sebastian Waltl
Editor

Aus der Abendzeitung:
“Die Gespräche über eine Vertragsauflösung laufen. Wir versuchen, eine einvernehmliche Lösung zu finden, auch, wie es möglicherweise weitergehen kann”, sagte der Talentförderer der AZ.
Seine Aussage, wie es “möglicherweise weitergehen kann”, wollte der Talentsichter nicht präzisieren. Läuft es wie bei Jung? Arbeitet Schellenberg in anderer Position der KGaA zu?
http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.konsolidierung-la-giesing-nlz-leiter-soll-gehen-das-sagt-schellenberg.5b6a094a-a707-41b1-93b9-72a67f1198ec.html?utm_source=dlvr.it&utm_medium=twitter

Sechzig_Ist_Kult
Mitglied
Sechzig_Ist_Kult

Will mir mal jemand diesen Satz aus dem von Sebastian Waltl verlinkten Artikel erklären:

Heißt: Die KGaA ginge bei einer erfolgreichen Klage vor dem Bundeskartellamt gegen 50+1 an Kläger und Mehrheitseigner Hasan Ismaik (bis hierhin unstrittig). Pofi-Fußball könnten die Sechzger indes auch als Verein spielen.

Das ist doch grundfalsch, oder!?

Siehe hier:
https://www.tz.de/sport/1860-muenchen/so-sehr-knebelt-kooperationsvertrag-mit-ismaik-1860-8528446.html

Sebastian Waltl
Editor

Ja, so würde ich das auch sehen.

SechzgeMax
Mitglied

“Fupa” behauptet, dass das Verhältnis zwischen Schellenberg und Biero nicht mehr intakt gewesen sein soll. Auch mit Jürgen Jung soll es keinen Konsens gegeben haben.

https://www.fupa.net/berichte/tsv-1860-muenchen-wie-gehts-weiter-fragen-und-antworten-zum-1060184.html

ArikSteen Tami Tes