Markus Fauser teilt Schellenberg die Entscheidung mit

Wie der Münchner Merkur heute berichtet, steht Wolfgang Schellenberg, Leiter des Nachwuchsleistungszentrum, vor dem Aus. Angeblich trennt sich der Verein von dem 46jährigen Talentsichter und Förderer. Laut dem Merkur sei noch nichts fix, Geschäftsführer Markus Fauser habe jedoch Schellenberg verkündet, dass der Verein zukünftig ohne ihn plane. Der Grund: ausbleibende Erfolge. Die Begründung klingt äußerst seltsam. Wolfgang Schellenberg ist zu verdanken, dass der Nachwuchs sich trotz der schwierigen Jahre so gut halten konnte. Laut der Redaktion sei auch Schellenberg “geschockt” über diese Nachricht. Auch Fans und Mitglieder sind verwirrt. Präsentierte man doch erst vor wenigen Wochen Christian Wörns als Nachwuchs-Trainer um Schellenberg für das Nachwuchsleistungszentrum zu entlasten.

Rotstift von Fauser zum Jahresabschluss?

In den vergangenen Tagen mussten bereits einige Leute auch in der Geschäftsstelle den Platz räumen und wurden am Freitag kurz vor dem Spiel gegen den SV Schalding-Heining im Kreis der Mitarbeiter verabschiedet. Das wirft natürlich vor allem im Hinblick der mangelnden Transparenz Fragen auf. Setzt Markus Fauser auf seinem Schlussspurt als Geschäftsführer noch einmal den Rotstift an, um die notwendigen vereinbarten Punkte abzuarbeiten? Wie sieht die Planung insgesamt für Geschäftsstelle und KGaA für 2018 aus?

Man kann gespannt sein, wie der TSV 1860 München eine mögliche Trennung von Wolfgang Schellenberg kommuniziert. Anders als bei einigen Mitarbeitern in der Geschäfsstelle, wird man um klare Worte nicht herumkommen. Wolfgang Schellenberg ist bei Fans und vielen Mitgliedern äußerst beliebt und er wird hoch geschätzt. Allgemein fragen sich viele, ob Markus Fauser noch einmal in die Öffentlichkeit tritt. Der Verein steht im Focus. Fauser wird wohl kaum drumherum kommen, zum Ende noch einmal Klartext zu sprechen. 1860 ist als Auftrag des Sanierungsexperten anders zu bewerten als vermutlich bisherige Kunden, die der Schwabe betreute.

Eine offizielle Stellungnahme des Vereins im Hinblick auf Wolfgang Schellenberg ist aktuell noch nicht abgegeben worden.

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Friedberger
Leser

Ich hoffe, das ist ein verfrühter Aprilscherz!

Sebastian Waltl
Redakteur

Ganz ehrlich, ich möchte eigentlich nicht mehr arg viel länger über dieses Thema schreiben. Ändern können wir es ja dadurch eh nicht. Ich persönlich versuche, mir jetzt nicht durch diese eine Personalie meine bisher vorhandene Euphorie in dieser Saison kaputt zu machen.
Ich möchte jedenfalls so lange wie möglich weiter daran glauben, dass alles bald wirklich besser wird.
Pessimismus lasse ich bei mir nicht zu. Nichts gegen Schellenberg, aber Sechzig hat schon verdammt viele Personen überlebt und es wird auch ohne Schellenberg weitergehen.
Ich persönlich erkläre dieses Thema jetzt für beendet, bevor ich mich noch weiter aufrege.

Falls noch jemand etwas zur Ablenkung braucht, um wieder auf andere, schönere Gedanken zu kommen, dann hätte ich hier einen Kommentar von mir aus dem “Stammtisch” für euch #4206
Ich musste jedenfalls als ich das zusammen gesucht habe schon ein paar Mal lachen.

Giorgo
Leser

Der Biero könnte sagen, dann geh ich gleich mit.
Macht euren Sch…. alleine!
Würde mich nicht überraschen.
Vielleicht macht man da auch noch einen Rückzieher.

SechzgeMax
Leser

Mich würde interessieren, was Biero zu dieser Entscheidung sagt…

Sebastian Waltl
Redakteur

Ich verstehe es einfach nicht, wieso. Und um ehrlich zu sein, will ich es erst wirklich glauben, wenn der Abschie offiziell bestätigt ist.
Das ist wieder einer der Momente mit Sechzig, wo ich einfach nur hoffe, dass ich bald aufwache und feststelle, dass alles nur ein Albtraum war.

Sebastian Waltl
Redakteur

Ist (leider) wirklich so.

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SechzgeMax
Leser

Absolut sinnlose Entscheidung! Das NLZ unter Leitung von Schellenberg hat zahlreiche Talente raus gebracht, die teuer verkauft wurden. Da sollte es egal sein, ob man in den Junioren-Ligen erfolgreich ist. Von einer U-Irgendwas-Meisterschaft kannst du dir nix kaufen! Man muss Talente für die Profis liefern. Das ist das wichtigste und das hat in den letzten Jahren geklappt. Daher fände ich besonders die Begründung “ausbleibende Erfolge” lächerlich und peinlich.

Einen verdienten Nachwuchs-Chef kurz vor Weihnachten zu entlassen wäre schlechter Stil, zumal er im Sommer alles für Sechzig gegeben hat.

ArikSteen bleibst du an dem Thema dran? Ich glaube viele Fans würde es interessieren, wer diese Entscheidung getroffen hat…

Ich schäme mich für Sechzig!

Sebastian Waltl
Redakteur

Leider muss ich nun wieder an diesen Spruch denken:
“Wenn ich höre, bei Sechzig ist zur Zeit alles in Ordnung, dann sig i schwarz.” (Ottfried Fischer)