Es ist die Nachricht des Tages – Türkgücü muss aufgeben. Zumindest was die Finanzen angeht. Der Deutsche Fußball-Bund möchte den Spielbetrieb aufrecht erhalten. Um den Abzug von neun Punkten kommt der Klub aus Neuperlach allerdings nicht herum.
Beantragt ein Klub der 3. Liga die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens, dann werden der ersten Mannschaft neun Punkte aberkannt. Grundlage hierfür ist die DFB-Spielordnung, § 6.
https://www.dfb.de/fileadmin/_dfbdam/253542-08_Spielordnung.pdf
Die Entscheidung über die Sanktionierung trifft der Spielausschuss des Deutschen Fußball-Bundes. Erst wenn der Spielausschuss eine offizielle Entscheidung getroffen hat, dann werden die Punkte abgezogen. Das wird aber in jedem Fall in der laufenden Spielzeit geschehen und für diese Spielzeit auch gelten. Momentan bleiben Türkgücüs Punkte, sobald der DFB die Entscheidung offiziell verkündet, sind 9 Punkte weg.
Eine Sonderregelung aufgrund der Pandemie gibt es nicht. Vergangenes Jahr gab es wegen Corona nur 3 Punkte Abzug. Das betraf den KFC Uerdingen. Eine Saison zuvor kam man sogar ohne Punkteabzug durch die Insolvenz – der 1. FC Kaiserslautern profitierte davon. Nun gilt wieder der ursprüngliche Abzug von 9 Punkten.
Der Deutsche Fußball-Bund möchte den Spielbetrieb von Türkgücü aufrecht erhalten. Man ist hierzu mit Türkgücü und dem Insolvenzverwalter in Kontakt. Man will vermeiden, dass die Spiele gestrichen werden müssen. Nutznießer einer Streichung wäre übrigens aktuell in jedem Fall der TSV 1860. Er kam über ein Unentschieden nicht hinaus, Klubs im oberen Tabellendrittel gewannen hingegen meist gegen Türkgücü.
Auch im Insolvenzverfahren kann Türkgücü die Lizenz für die Zulassung für die 3. Liga wieder beantragen und auch erhalten. Dazu müssen sie aber die sportliche Qualifikation erfüllen – bei 9 Punkten Abzug wird das sicherlich schwer.
Das sagt der DFB offiziell zum Fall Türkgücü: https://www.dfb.de/news/detail/der-fall-tuerkguecue-was-bedeutet-ein-insolvenzantrag-in-der-3-liga-236573/
Titelbild: imago images


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