Fragen des niederländischen Magazins “staantribune”

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TSV 1860 - FC Memmingen

Staantribune” ist ein niederländisches Magazin über Fußballkultur. Es geht um schöne Geschichten, humorvolle Noten, Interviews und interessante Hintergründe über die Supporterkultur, so zumindest die übersetzte Beschreibung.

Ein Reporter des Magazins hat uns Fragen gestellt, die wir versuchsweise an unsere Leser weitergeben, weil das eine recht spannende Sache sein könnte. Er selbst war beim abgesagten Buchbach-Spiel und von unserer Szene begeistert. Obwohl das Spiel abgesagt wurde.

Einige Fragen sind Faktenfragen, sind also recht leicht zu beantworten. Andere wiederrum, vor allem Frage 1, sind rein subjektiv zu betrachten. Gerne könnt Ihr mithelfen und die Fragen beantworten.

Fragen des Reporters

(1) Was bedeutet für Euch Fans, dass die Spiele im Grünwalder Stadion stattfinden?

(2) Warum ist Giesing so ein Sechzig-Viertel? In der Vergangenheit spielten auch die Bayern dort, aber es scheint jetzt alles Sechzig zu sein. Ich habe nur Aufkleber des TSV 1860 München gesehen.

(3) Gibt es andere Viertel in München, die so stark Sechzig-geprägt sind?

(4) Wenn es ligamäßig nach oben geht, könnt Ihr dann in diesem Stadion bleiben, oder müsst Ihr in ein anderes Stadion (z.B. das Olympiastadion) wechseln?

(5) Ich habe gesehen, dass Teile des Stadions noch gesperrt sind, aber es soll daran gearbeitet werden. Wird es in dieser Saison bereits geöffnet?

(6) Hätte der TSV 1860 München auch bei einem Abstieg in die 3. Liga im Grünwalder Stadion gespielt?

Wenn Ihr Fragen beantwortet, nutzt bitte für jede einzelne Frage einen eigenen Kommentarbereich und setzt davor die jeweilige Nummer der Frage.

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Alexander SchlegelbuergiLNHRTTami TesArik Steen Recent comment authors
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Sebastian Waltl
Editor

(4) und (5) Block J unten wird zur Winterpause geöffnet, die restlichen Blöcke zur neuen Saison. Dann dürfen auch 15.000 Zuschauer ins Stadion. Ein weiterer Ausbau soll geprüft werden, damit die Sechzger in Giesing dauerhaft eine Heimat haben:

https://www.tz.de/muenchen/stadt/untergiesing-harlaching-ort43350/gruenwalder-stadion-sanierung-westkurve-und-erweiterung-perfekt-9406577.amp.html

LNHRT
Mitglied
LNHRT

(1) Für mich ist es großartig. Zu Bayernliga Zeiten war ich als Kind schon in der Westkurve gestanden. Bei mir kommen auch einige emotionale Erinnerungen mit dazu. Mein Opa hat nach dem Krieg mitgeholfen, das Stadion wieder aufzubauen. Er hat selbst bei Sechzig gespielt und war viele Jahre Ehrenmitglied.

Tami Tes
Editor

Wow … das ist ne schöne Geschichte

LNHRT
Mitglied
LNHRT

(2) Sechzig war schon immer in Giasing zu Hause und daher stark verwurzelt und verbunden. Nicht umsonst sind die Roten nur in einer Seitenstrasse 😉

LNHRT
Mitglied
LNHRT

(3) In dem Viertel in dem ich wohne (Westen) sind schon seeeeeehr viele Blaue zu Hause

LNHRT
Mitglied
LNHRT

(4) Bis es mal soweit ist, wird es noch dauern. Bis dahin kann noch so einiges passieren was aktuell eh nicht vorhersehbar ist.

LNHRT
Mitglied
LNHRT

(5) Geöffnet werden die Ränge in der Westkurve wohl noch diese Saision. Die Kapazität wird aber frühestens in der Saison 2018/2019 erhöht.

LNHRT
Mitglied
LNHRT

(6) Ich denke auch, dass wir dann noch am Müllberg gespielt hätten

Tami Tes
Editor

Mein Wunsch zu Frage 4 …
Ich bin überzeugt, dass man das Sechziger auch für die 1. Liga umbauen kann. Ich würde mir wünschen, dass jemand das Stadion der Stadt abkauft und daraus ein kleines aber feines Stadion macht. 25.000 – 30.000 Plätze, kleine VIP Tribüne, Lärmschutz, Sicherheitskonzept usw. Parkplätze oder Parkhaus sehe ich als das größte Problem, aber der Rest müsste möglich sein.
Wird aber wahrscheinlich ein Traum bleiben.

Sechzig_Ist_Kult
Mitglied
Sechzig_Ist_Kult

Das sehe ich sehr ähnlich!

Für die 1. Liga bräuchten wir dann allerdings mindestens auch 8.000 Sitzplätze. Dafür halte ich dann auch einen Neubau der Haupttribüne für unausweichlich… Mit einem feinen VIP-Bereich und ein paar Logen… 😉

Wir kämpfen immer weiter, für unsern großen Traum, noch einmal Deutscher Meister, im Sechzgerstadion! Alé, Alé, Alé 😉

Tami Tes
Editor

4) und 5) sind Fakten, die Du kennst…
6) Ich denke nicht. Dritte Liga hätte bedeutet, dass Ismaik gezahlt hätte, Peter Cassalette wäre weiterhin Präsident geblieben und man hätte wieder von einem direkten Wiederaufstieg geträumt, was wiederum bedeutet, dass wir einen Auszug aus der Arena nicht hätten verwirklichen können (auch wenn die Stadt zum GWS JA gesagt hätte).

Sebastian Waltl
Editor

Ist Casalette nicht noch am Tag des Rückspiels in der Relegation gegen Regensburg zurückgetreten? Da bestand ja durchaus noch Hoffnung auf die Dritte Liga.

Tami Tes
Editor

Stimmt … erst Ayre, dann er … und dann die Katastrophe. Aber wer weiß schon, was im Hintergrund alles wirklich los war und was Cassalette wusste. Dennoch denke ich, dass wir dann eher nicht aus der AA reusgegangen wären, weil wir durch den Mangel an Alternativen für die Rückkehr in die 2. Liga, das Risiko wahrscheinlich nicht eingegangen wären, ohne eine Spielstätte da zu stehen (kurzfristig gedacht). Aber solche Fragen bzw. Antworten sind eher nur reine Spekulationen.

Sebastian Waltl
Editor

Ich denke auch, dass wir in der Dritten Liga in der Allianz Arena geblieben wären.
Aber ich glaube auch, dass Ismaik auch beim Klassenerhalt nicht gezahlt hätte und wir dann trotzdem in die Regionalliga abgestiegen wären.

Aber das ist alles Spekulation. Die Wahrheit werden wir leider (oder vielleicht eher Gott sei Dank) nie erfahren.

Tami Tes
Editor

Denke ich auch … Er hatte seine Bedingungen gestellt, die der Verein einfach nicht einhalten konnte… Wie u.a. die Übergabe des NLZ an ihn. Es war an der Zeit, dass sich der Verein auch mal währt und nicht alles verkauft, was einen Wert hat. Wir haben viel zu viel in der Vergangenheit verloren. Es ist jetzt Schluß.

Sebastian Waltl
Editor

Absolut richtig. Nur leider ist für Ismaik wohl noch nicht Schluss.

Tami Tes
Editor

Ich frage mich was passieren würde, wenn es zur Patt-Situation käme und Ismaik sagt, “wenn ihr mir das und das nicht gibt, dann stunde ich den Darlehen nicht und ihr geht pleite!”. Dann sagt der Verein “ok – dann soll es so sein”.
Was dann? Denn dann wäre die KGAa insolvent und der Ismaik verliert alles bei uns. Puff. 60-70 Mios sind unwiederbringlich weg!

Also nach jeder Logik, hat der e.V. einen größeren Druckmittel als HI. Wir haben dann immer noch das NLZ und die anderen Abteilungen. Er aber hat dann alles verloren (inkl. sein Gesicht, da er damit als schlechter Geschäftsmann in seinen Kreisen angesehen werden wird). Also denke ich, dass er bis zum Fall der 50+1 (oder dem Urteil zu der Frage) brav die Darehen stunden wird. Alles andere wäre doch Selbstmord.
Der Verein muss sich doch nicht erpressen lassen. Oder?

Sebastian Waltl
Editor

Ich finde auch, dass wir uns nicht erpressen lassen müssen. Aber das Problem ist halt, dass beide Seiten ein großes Druckmittel gegeneinander haben.
Außerdem glaube ich, dass Ismaik sein Gesicht eh schon so gut wie verloren hat.

Tami Tes
Editor

Es ist ein Pokerspiel … wer blufft besser, der gewinnt. Er kann nur noch auf den Fall der 50+1 setzen, wenn er sonst nicht verkaufen will.

Sebastian Waltl
Editor

Es gibt auch noch die Möglichkeit, dass er mit dem Verkauf warten will, bis es die ersten Anzeichen gibt, dass 50+1 fällt weil er dann vermutlich einen höheren Preis erzielen könnte.

Sechzig_Ist_Kult
Mitglied
Sechzig_Ist_Kult

Auch im Hinblick auf Ismaiks Beschwerde gegen 50+1 bekommen wir bis spätestens Ende des Jahres Rückmeldung vom Bundeskartellamt… Hier bin ich auch nicht überzeugt davon, dass Ismaik überhaupt beschwerdeberechtigt ist, zumindest für die Ligen 1-3, die ihn ja überhaupt nicht betreffen. Bin da aber alles andere als ein Experte…

Dazu zitiere ich auch den üblicherweise sehr gut informierten User Leo Nero aus dem transfermarkt-Forum, der sieht das zumindest ähnlich…

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“Meine persönliche Meinung ist, dass das BKartA, wenn es sich überhaupt damit befasst, einen großen Unterschied machen wird zwischen dem, was im Bereich der dfl, also 1. und 2. Liga = Profibereich, passiert und dem, was im Amateurbereich, also Landesverbandsebene ab Regionalliga vorgegeben wird.
Hier erwarte ich, dass das BKartA die Verbandsautonomie sehr hoch hängt, nachdem es hier um Amateursport (im weitesten Sinne) geht.

Für den Bereich 1. und 2. Liga wäre Hasan Ismaik m.E. gar nicht beschwerdeberechtigt, weil er nicht betroffen ist – nachdem er sein “Investment” intelligenterweise in den Amateurbereich absinken lassen hat.

Na, mal schaun! Entweder das löst sich schon jetzt in Rauch auf, oder die Angelegenheit zieht sich noch sehr lange hin.”
—–

Ich hoffe inständig, der User hat Recht!

Sebastian Waltl
Editor

Ich bin gespannt, ob das stimmt. Lustig fände ich ja irgendwie, wenn wir genau dann in die zweite Liga aufsteigen würden, wenn Ismaik für die unteren Ligen ziemlich weit ist mit seiner Klage, was wahrscheinlich noch ein paar Jahre dauern wird. Dann müsste er das ganze Verfahren vielleicht noch einmal von vorne anfangen.

Sechzig_Ist_Kult
Mitglied
Sechzig_Ist_Kult

Ich auch, das hätte was… 😉

Ich tippe eher, dass wenn das Ganze ins Rollen kommt, von anderer Seite gegen 50+1 geklagt werden wird… Da werte ich die Erfolgschancen dann wesentlich höher… Und vermutlich würde sich der DFB/DFL früher oder später von sich aus von 50+1 verabschieden… Ich glaube nicht, dass die warten, bis sie verklagt wurden… Ist aber alles nur Spekulatius meinerseits…

Aber vorerst hoffe ich sehr, dass das Bundeskartellamt Hasans Beschwerde zurückweist. Verschafft uns zumindest mal Zeit…

buergi
Gast
buergi

was glaubst du denn was mit dem NLZ passiert bei einer Insolvenz? Das wäre alles weg inkl Spieler…..

Tami Tes
Editor

Nein. NLZ gehört weiterhin dem e.V. und hat mit der KGAa nichts zu tun. “Nur” die KGAa geht pleite. Es würde sich wahrscheinlich kein junger Spieler mehr für 1860 interessieren, da keine große Perspektive, deshalb wäre es möglich, dass es nicht lange überleben würde. Außer man findet irgendwelche Kooperationen mit großen Vereinen, für die man ausbildet (meine Idee)… Und die 3. und 4. Mannschaft bleibt auch beim e.V., aber die sind ja bekanntlich nicht so erfolgreich.

Sechzig_Ist_Kult
Mitglied
Sechzig_Ist_Kult

Allerdings wird ja immer wieder damit spekuliert, dass der e.V. bei einer Insolvenz der KGaA ebenfalls insolvent ginge… (Verlust der Gemeinnützigkeit und den damit verbundenen Steuernachzahlungen) Ich hoffe man hat in der letzten Zeit an der Gemeinnützigkeit gearbeitet. Abgesehen davon, darf der e.V. selbst nach einer Insolvenz der KGaA keine Lizenz mehr oberhalb der Bayernliga beantragen…

Eine Insolvenz der KGaA bringt uns definitiv auch nicht weiter. Zumindest solange der Kooperationsvertrag existiert…

Sebastian Waltl
Editor

Wobei wahrscheinlich der Kooperationsvertrag leicht zu kündigen sein dürfte, wenn es die KgaA nicht mehr gibt.

Sechzig_Ist_Kult
Mitglied
Sechzig_Ist_Kult

Kooperationspartner ist die HAM nicht die KGaA

Sechzig_Ist_Kult
Mitglied
Sechzig_Ist_Kult

Und abgesehen davon, so einfach kann es nicht sein, dann wäre ja die komplette Klausel unsinnig. Die bezieht sich ja gerade auf die Insolvenz der KGaA!

Sebastian Waltl
Editor

Gut, ok, ich fürchte du hast recht, kleiner Klugscheißer. 😉

Sechzig_Ist_Kult
Mitglied
Sechzig_Ist_Kult

Das fürchte ich allerdings auch…

PS: Danke fürs Kompliment, gebe ich gerne zurück 😉

Sebastian Waltl
Editor

Ich hatte ja nur gehofft, das es vielleicht ginge, weil zumindest Teile des Vertrages damit hinfällig wären. Zum Beispiel das Vorkaufsrecht, falls Ismaik Anteile an der KgaA verkauft.

Sechzig_Ist_Kult
Mitglied
Sechzig_Ist_Kult

Deine Hoffnung in Ehren, aber sowas traue ich noch nicht mal Ismaik zu… Und wie gesagt Kooperationspartner ist eh die HAM nicht die KGaA…

Manchmal ist es echt bescheiden, Recht zu haben… Deine Version wär mir nämlich viel lieber… 😉

Sebastian Waltl
Editor

Da war wohl bei mir der Wunsch der Vater des Gedanken. Aber es stimmt schon sonst hätte dieser Teil des Vertrages überhaupt keinen Sinn.

Sechzig_Ist_Kult
Mitglied
Sechzig_Ist_Kult

In diesem Zusammenhang war der Plan meines Wissens, dass das NLZ in eine Stiftung überführt werden soll…

Tami Tes
Editor

Ich bin ja auch nicht dafür … Ich wollte oben damit nur sagen, dass unsere Karten in dem Pokerspiel einfach nicht so schwach sind. Denn eine Insolvenz will ein HI genauso wenig, wie der e.V. Wir hatten im Grunde am “schwarzen Freitag” das Kräftemessen live miterlebt. HI dachte, er kann uns erpressen und der e.V. wird einlenken. Der e.V. hat gezeigt, dass er keine Angst vor Konsequenzen hat und hat sich nicht wieder erpressen lassen. Auch wenn keiner von uns in die RL wollte – alles richtig gemacht.
Punkt für uns. Ab in die nächste Runde.

Sebastian Waltl
Editor

Dann hoffen wir mal, dass in einer der nächsten Runden ein neuer Boxer für den bisherigen in den Ring steigt. 😉

Sechzig_Ist_Kult
Mitglied
Sechzig_Ist_Kult

Da bin ich natürlich bei Dir! 😉

buergi
Gast
buergi

das Trainingsgelände wäre aber auch weg. Alle Mitarbeiter wären weg. Herr Fauser hat das als Option doch auch ausgeschlossen.

Tami Tes
Editor

Da hängt noch einiges mit drin – richtig.

buergi
Gast
buergi

er wollte die U 19 in die KGAA holen oder?

Sebastian Waltl
Editor

Die U19 gehört so weit ich weiß schon länger zur KgaA. Er wollte aber das komplette NLZ an die KgaA übertragen:

https://www.tz.de/sport/1860-muenchen/sind-sechs-forderungen-von-hasan-ismaik-8372334.html

Tami Tes
Editor

Hahaha (fast zeitgleich)… doppelt gemoppelt hält besser

Sebastian Waltl
Editor

Stimmt, doppelt hält besser. Aber ich war 26 Sekunden schneller. 😂😉

Sechzig_Ist_Kult
Mitglied
Sechzig_Ist_Kult

….. Und schnelle prahlen nicht mit Sekunden… 😉 😂

Muhaha!

Sebastian Waltl
Editor

Irgendwie hast du da schon recht. 😉😂

buergi
Gast
buergi

hast recht 🙂
ja gut da gehen wirklich einige Punkte nicht.

Sebastian Waltl
Editor

Vor allem die Übertragung des NLZ an die KgaA wäre mit dem Lizenzrecht der DFL nicht vereinbar gewesen.

Sechzig_Ist_Kult
Mitglied
Sechzig_Ist_Kult

Darum soll es ja auch in eine Stiftung überführt werden, meine ich mich zu erinnern. Wäre wohl auch ein wichtiger Baustein, um den e.V. bei einer Insolvenz der KGaA am Leben zu halten.

Tami Tes
Editor

Die U19 ist bereits in der KGAa. Die Fußball-Amateurmannschaften (E- bis B-Junioren) gehören zum e.V. – also ab U17 runter. Das ist das NLZ im Grunde… Und das wollte er auch noch.

Alexander Schlegel
Gast
Alexander Schlegel

Das ist überhaupt keine Spekulation. Er hat vor dem Rückspiel ganz klar mit der Einstellung der Zahlung gedroht, Liga-unabhängig, wenn seine Forderungen (die, soweit ich informiert bin, immer noch auf dem Tisch sind) nicht erfüllt werden. Und da der Verein diese gar nicht aus rechtlichen Gründen erfüllen konnte, wie auch der Ligaverband seinerzeit bestätigte, stellte Ismaik die Zahlungen ein. Das hätte er auch gemacht, wenn das Rückspiel 5:0 für uns ausgegangen wäre. Das ist eigentlich bekannt.

Tami Tes
Editor

2) und 3) … Ich weiß nicht, ob das nur der Eindruck ist, dass Giesing Sechzig ist, oder ob es so stimmt. Ich kenne genügende Bayernfans, die in Giesing wohnen und genauso kenne ich genügend Löwen, die mit Giesing als Viertel nichts zu tun haben (also nicht in der Gegend geboren oder auch nicht wohnhaft). An den Spieltagen übernehmen die Löwenfans den Viertel und machen ihn zu seiner Heimat. Und auch wenn man eben kein Giesinger ist, fühlt man sich dann als solcher 😉

Tami Tes
Editor

1) Für mich hat die Rückkehr ins Grünwalder eine große Bedeutung. Es ist die Heimat, hier kann ich mich wieder vollkommen mit 1860 identifizieren und fühle die Verbundenheit zum Verein und den Fans. Oly und die AA waren ok, aber das war nicht Sechzig, das hat zu Sechzig nicht gepasst.
Auch wenn es eine “Bruchbude” ist, kann kein Stadion dieses Gefühl vermitteln, wie das Sechziger… Und diese Emotionen fangen schon lange vor jedem Heimspiel statt. Während man sich draußen in Fröttmaning „verlaufen konnte“ (weitläufig, anonym, unpersönlich und ungesellig), trifft man nun im Viertel Leute, die man jahrelang nicht mehr gesehen hat. Man feiert vor und nach dem Spiel – vor Ort. Das ist unbezahlbar… Früher sind wir kurz vorm Spiel hin und hinterher nach Hause, da es wenig Möglichkeiten gab sich in Stadionnähe irgendwo auf ein Bierchen zusammenzusetzen. Auch die Tatsache, dass man wieder eine eigene Spielstätte hat – ohne den Stadtrivalen, dem man dankbar sein muss, dass wir seinen Rasen zertrampeln, ist viel Wert.
Ich genieße diese Saison in vollen Zügen.

Sechzig_Ist_Kult
Mitglied
Sechzig_Ist_Kult

Dann mach ich mich auch mal ans Werk… 😉 1) Ich finde es fantastisch. Heimat, Identität, Atmosphäre… Heimspiele machen nach einer langen Zeit des Trübsals wieder Spaß. Ein Stadion mitten in der Stadt bietet zudem viele Möglichkeiten zum Feiern vor und nach den Spielen. Unbeschreiblich! Auch wenn das jetzige Sechzgerstadion wenig mit dem vor 20 Jahren zu tun hat, ist es ein tolles Gefühl heimzukehren (coming home 😉) 2) Ich denke mal, weil Sechzig dort “groß geworden” ist. Das Stadion wurde ursprünglich von den Löwen errichtet. Zudem feierten die Löwen ihre größten (und eigentlich auch einzigen großen Erfolge) in Giasing! Die Bayern werden ja sowieso jedes Jahr Meister. Da spielt das jeweilige Stadion also keine große Rolle. Vor allem denke ich auch, Heimat und Identität spielen bei Sechzig eine viel größere Bedeutung als bei den Roten. Der FC Bayern stehen dafür Kommerz und Event viel stärker im Fokus. Dafür benötigt es auch eine größere und modernere Arena. Und diese wäre mitten in Giasing gar nicht möglich. 3) NEIN! Ich kenne definitiv keines! 4) Darüber streiten sich die Fans seit Langem. Ich persönlich hoffe es, aber das hängt maßgeblich von der Bereitschaft der Stadt ab. Meine Meinung: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Momentan ist die Stadt immerhin bereit die Fankurve (Westkurve) wiederherzurichten, Große Teile sind derzeit noch gesperrt. Für die dritte Liga ist das Sechzgerstadion mit einer zukünftigen Kapazität von 15.000 Zuschauern definitiv ausreichend und geeignet. Ab der zweiten Liga würde es kritisch werden. Hier fordern die Statuten der dfl eine Vollüberdachung des Stadions. Zudem sind für einen Verein wie Sechzig München 15.000 Plätze dann eigentlich zu wenig. 20-25.000 Zuschauer halte ich für mindestens erforderlich. Derzeit ist die Stadt nicht gewillt solche Ausbaumaßnahmen zu genehmigen. Bisher hat sich das Sechzgerstadion allerdings bewährt und die Fans verhalten sich ausgezeichnet. Theoretisch sind Kapazitäten um die 25.000 Zuschauer kein Problem. Dazu sind allerdings neue Baugenehmigungen und Lärmschutzmaßnahmen notwendig. Außerdem müssen alle im Verein an einem Strang ziehen und für den Ausbau kämpfen! Das Olympiastadion halte ich für zu groß. Zudem muss der Architekt des Olympiastadions vor jeder Änderung (Vollüberdachung!) seine Zustimmung geben. Zudem ist das Olypiastadion ein Leichtathletikstadion und kein Fußballsatdion. Ich halte eine Zukunft im Grünwalder Stadion auch daher für wesentlich wahrscheinlicher als im Olympiastadion. Langfristig sehe ich eigentlich nur zwei Optionen: Entweder in einem modernisierten/ausgebauten Grünwalder Stadion oder in einen Neubau. Vor allem für für Zweiteres bedarf es allerdings der Finanzierung durch einen externen Investor. Und dazu müsste sich wohl zunächst etwas an der Investoren-Front ändern, da der aktuelle Investor Hasan Ismaik wohl dazu nicht bereit ist. Zudem müsste zunächst ein passender Standort gefunden werden. Persönlich präferiere ich klar die Zukunft im Sechzgerstadion. 5) Zu Beginn der Rückrunde wird der untere Teil von Block J wieder geöffnet sein. anschließend auch die oberen Bereiche von den Blöcken F1, F2 und J, sodass dann die komplette Westkurve wiederhergestellt ist. Allerdings werden die Fans dann stärker verteilt und die Kapazität lediglich (um 2.500 Zuschauer) auf eine Kapazität von 15.000. Theoretisch wären dann… Read more »

Sebastian Waltl
Editor

Sehr gut geschrieben, ich stimme absolut zu.

Aber einen Kritikpunkt hab ich doch:
Ich zitiere mal den letzten Satz des Artikels:
“Wenn Ihr Fragen beantwortet, nutzt bitte für jede einzelne Frage ein eigenen Kommentarbereich und setzt davor die jeweilige Nummer der Frage.”

Diesen Satz hast du wohl nicht gelesen. 😂

Sechzig_Ist_Kult
Mitglied
Sechzig_Ist_Kult

Sauber! Du bist ja echt ein Klugscheißer, Waltl… 😂😂😂
Im Ernst, hab ich echt übersehen. Danke. Dann zerleg ich den Artikel halt in einzelne Teile, ich möchte ja auch nicht gegen die Wünsche von Herrn Steen verstoßen… Wobei, das mit den Nummern habe ich (intuitiv!! 😉) ja sogar berücksichtigt… Haha! 😉

Sebastian Waltl
Editor

Ich bin gerne Klugscheißer. 😉
Aber wegen mir brauchst du das ganze nicht zerlegen. Und Die größte Luftpumpe der Welt (wie Arik Steen auf db24 genannt wurde) hat anscheinend auch nichts dagegen, wenn du es so lässt.

Sechzig_Ist_Kult
Mitglied
Sechzig_Ist_Kult

Das merk ich… 😂 Jaja, die Luftpumpe, find ich ja mittlerweile echt genial… Wobei, wenn “unser” Arik die “größte Luftpumpe” ist, was ist dann eigentlich der Betreiber von The Other Blog? Wobei, lassen wir das… 😉

Tante Tornante
Mitglied
Tante Tornante

(1) Football is coming home!

Tante Tornante
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Tante Tornante

(2) Giesing ist Heimat wegen des Stadions, der Trainingsplätze (gaaaanz früher mal die Schyrenwiese in Untergiesing), Arbeiterviertel zu Arbeiterklub.

Tante Tornante
Mitglied
Tante Tornante

(3) Eher nicht, aber wirklich wissen tue ich es nicht.

Tante Tornante
Mitglied
Tante Tornante

(4) Ab der II. Liga hätten wir ein Problem, da die Stadt sich weigert das Stadion zweitligatauglich zu machen.

Tante Tornante
Mitglied
Tante Tornante

(5) Ja, ein Teil wird wieder eröffnet.

Tante Tornante
Mitglied
Tante Tornante

(6) Wahrscheinlich wären wir in der Arena geblieben

Sechzga
Gast
Sechzga

(1)für mich ist das GWS auch Erinnerung an alte Zeiten, ein Stück Heimat. Ich brauch keinen Schnickschnack im Stadion mit Logen, gepolsterten Sesseln, Parkplatz vor der Tür, Restaurants etc.
Ich bin froh, dass mich Tram, Bus oder U-Bahn(alle 3 Verkehrmittel hab ich schon genutzt) direkt zum Stadion bringt, dass man im Stadion zusammensteht, egal ob Student, Senior, Großkopferter oder Arbeiter, dass man vor oder nach dem Spiel mitten in der Stadt mit Boazn, Kneipen etc ist und man alle Möglichkeiten hat, den Stadionbesuch abzurunden.
Der Stadtteil Giesing bietet mit den ganzen weissblauen Fans trotz der sehr limitierten Zuschauerzahl eine unvergleichliche friedliche!!! “Heimspielatmosphäre” und ein Flair, welches man in der AA oder im Oly nur allerseltenst hatte (bei den ganz großen Spielen) und man dort immer mit einer großen Zahl Gästefans teilen musste.

Sebastian Waltl
Editor

(6) Die Antwort auf diese Frage werden wir wohl nie erfahren. Ich persönlich glaube, dass wir in der Dritten Liga in der Allianz Arena geblieben wären.