Ein neuer Internetauftritt überrascht die Fanszene. Nachdem sich die Unternehmer für Sechzig etabliert haben, soll sich dort die Frage stellen, wieso es beim Arbeiterverein TSV 1860 München von 1860 e.V. noch keine Vereinigung der „Arbeiter“ gäbe. Gründe würde es hierfür viele geben. Aus diesem Grund habe man eine neue Fan-Vereinigung gegründet. AF60 heißt sie und sie möchte den TSV 1860 München nach besten Kräften unterstützen. Mit Aktionen und Maßnahmen will man auf Ungleichgewichte zwischen Unternehmernetzwerken und dem „gemeinen Fan“ aufmerksam machen.
Wer steckt dahinter?
Laut dem Impressum Florian Pollok. Er war früher in der Partei „Die Linken“ und kandidierte 2014 für den Stadtrat. Parteimitglied ist er laut eigener Aussage allerdings seit zwei Jahren nicht mehr.*
* Text ergänzt
AF60 – die Botschaft der Fan-Vereinigung
Die Position scheint in einigen Punkten klar. Der Betreiber der Webseite übt Kritik an finanzkräftigen Alleinentscheidern wie es Investor Hasan Ismaik ist. Ihm sei bewusst gewesen, dass er sich auf 50+1 einlässt und dass es im Verein demokratisch legimitierte Entscheider gäbe. Zwar sei es legitim, dass Hasan Ismaik Mitspracherecht einfordere, es sei jedoch genauso legitim, dass die Mitglieder im Verein darauf hinweisen, dass sie eine andere Führung gewählt haben.
Der Internetauftritt hat durchaus politischen Hintergrund. So widmet sich der Verfasser von AF60 den Unternehmern. Die würden in der Arbeitswelt immer wieder den Arbeitnehmern klar machen, dass sie gefälligst zu spuren haben. Manch einer würde das glauben. Obwohl es keine Sklaverei in der BRD gäbe. (Was im Übrigen nicht richtig ist. Aber das ist ein anderer Punkt.) Es geht um Einfluss und Festigung der Machtpositionen.
Nachtrag: Die AF60 hat sich in der Zwischenzeit bei uns gemeldet. Man empfindet die Unternehmer für Sechzig als ein Netzwerk von kleinen und mittelständischen, oft lokalen Unternehmern als richtige Antwort auf einen Großinvestor. Die Aktionen der Unternehmer für Sechzig sind unterstützenswert. Der AF60 geht es in der Kritik vor allem um Großunternehmer.
In einem Blog des Internetauftritts gibt es einen Shop. Der Erlös soll der Jugend von Sechzig zugute kommen. Die Betreiber unterstützen die Aktion „Sechzig im Sechzger“ und bewerben das Buch „Mein Verein für alle Zeit„. Zudem bekennt man sich zu den Löwenfans gegen Rechts. Entstanden sein soll die Idee am Tag der Arbeit.
Den Internetauftritt findet Ihr unter arbeitnehmerinnenfuersechzig.de.

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