Der bisherige Bistro-Betreiber im Grünwalder Stadion und Hacker Pschorr gehen zukünftig getrennte Wege. Wer ab 2018 die äußerst schwierige Aufgabe übernehmen wird und als quasi Unterpächter unter Hacker Pschorr das Bistro sowie die Schank- und Verkaufsflächen bei den Spielen leitet, ist uns nicht bekannt. Bereits beim Zwangsabstieg war der Bistro-Betreiber von der Brauerei gekündigt worden. Nun zieht er endgültig aus. Die Brauerei bleibt weiterhin Hacker Pschorr.

Neuer Pächter wird vor Herausforderungen stehen

Nicht nutzbare Verkaufsräume im Grünwalder Stadion

Im Grünwalder Stadion wird auch der neue Pächter mit Problemen zu kämpfen haben. Zu wenig Schankflächen und marode Verkaufsräume sind eine große Herausforderung. Auch Aufzüge fehlen zum Beispiel für die Osttribüne. Bierfässer müssen aufwändig über die Tribünen zu den Schankanlagen getragen werden.

Die Stadt sagte vor einigen Wochen, dass eine größere Investition in die maroden Verkaufsräume vorerst nicht geplant ist. Hierzu bedarf es weitere wesentliche Entscheidungen im Stadtrat. Wie das Stadion erweitert werden kann, wird derzeit noch geprüft. Laut der Stadt möchte man dem TSV 1860 München dauerhaft eine Heimat in Giesing bieten. Hierzu benötigt es eine ausführliche Planungs- und Ausschreibungsphase. Die Gastronomie muss hierbei berücksichtigt werden. Zahlreiche Verkaufsräume sind nicht nutzbar oder werden von der Stadt anderweitig genutzt.

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Schwabinger Löwe
Gast
Schwabinger Löwe

Kann man da nicht einfach mal HackerPschorr in die Pflicht nehmen? Die Stadt soll halt evtl. noch einen längeren Vertrag mit denen aushandeln und im Gegenzug sollen sie halt die Renovierungsarbeiten übernehmen – passiert ja bei kleineren Wirten auch manchmal das die Brauerei hier mithilft wenn so ein Vertrag unterschrieben wird…

Eigentlich müsste sich HackerPschorr eben speziell hier engagieren, ist ja auch etwas peinlich für die, oder?

Stepanek
Leser

Es war schon in der “guten alten Zeit” im GWS beschämend was gastronomisch angeboten wurde. Lauwarme oder oft kalte Würscht im Kiosk unter Block F.

Was das angeht haben die anderen Stadien in denen wir spielen “durften” schon einiges geboten. Ich war etwas naiv in meiner Annahme, dass bei der Rückkehr in GWS, das Angebot vielfältiger und zeitgemäßer werden würde. Haha, selten so gelacht.

Schlangen an den wenigen Getränke-Verkaufsstellen, die wohl einmal ums Stadion reichen würden. Da ist ja eine Halbzeit rum bis man was kriegt. Und vom Essen will ich gar nicht reden. Arik hat ja sehr anschaulich aufgeklärt woran das liegt und der Verein ist ja wohl intensiv mit dem Vermieter im Gespräch, aber eine Lösung scheint nicht in Sicht.

Die Gastronomen im Umfeld freuen sich darüber bestimmt, machen diese so ein sehr gutes Geschäft. Sogar Handyläden profitieren von der Nachfrage nach Getränken.

Ich persönlich bedaure das sehr, eine Wurscht und ein Getränk waren immer der Standard, bei jedem Spiel. Aber im GWS leider eine Wunschvorstellung.

SechzgeMax
Leser

Servus ArikSteen

ich finde es super, dass ihr am Problemfeld Gastronomie dran bleibt.

Allerdings war im letzten Artikel noch von “Paulaner” die Rede. Jetzt steht hier “Hacker Pschorr”. Welche Brauerei ist im GWS aktiv?

Sebastian Waltl
Redakteur

Ganz ehrlich, beim Thema Gastronomie im Sechzgerstadion steht sich die Stadt absolut dumm an. Nicht nur wegen dem anscheinend vergessenen Aufzug in der Ostkurve.
Sondern auch dadurch, dass unter der Westkurve ein Kiosk wohl gesperrt ist wegen einem irreparablen Wasserschaden. Wdnn man die richtigen Menschen beauftragt wäre jeder Schaden repparabel. Das ist doch echt peinlich.

Beim Heimspiel gegen Memmingen konnte ich zufällig durch eine halb offen stehende Türe einwn Blick in einen der beiden Kioske unter der Stehhalle erhaschen, die angeblich nicht genutzt werden können, weil die Stadt München die Flächen als Abstellraum benötigt.
Ich kann euch seitdem sagen, dass auch das sine faule Ausrede ist. In dem Kiosk lag alles mögliche kreuz und quer übereinander. Ich würde behaupten, dass es in der Wohnung eines Messis deutlich ordentlicher ist.
Und der Staubschicht nach, die oben drauf lag, hat 90 Prozent der Sachen da drin seit mindestens 5, wahrscheinlich sogar 10 Jahren niemand mehr angerührt.

Es wird Zeit, dass die Stadt auch bei der Gastronomie endlich mal in die Puschen kommt!