Fußballabteilung bemängelt fehlende Verhandlungsbereitschaft der Profifußball-KGaA

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Marc-Nicolai Pfeifer, Geschäftsführer der TSV München von 1860 GmbH & Co KGaA, scheint kein Interesse zu haben mit der Fußballabteilung den Servicevertrag für das Nachwuchsleistungszentrum auszuhandeln. Das war einer der Themen bei der Jahreshauptversammlung der Fußballer.

Von 2013 bis 2019 war der Servicevertrag zwischen dem TSV München von 1860 e.V. und der TSV München von 1860 GmbH & Co KGaA für die Regelung der finanziellen Unterstützung im Hinblick auf das Nachwuchsleistungszentrum wesentlicher Bestandteil bei den Löwen. Doch er wurde von der KGaA einseitig gekündigt. Satte 842.000 Euro schuldet seitdem das Profifußball-Unternehmen der Abteilung. Ohne die wesentliche Leistung des e.V., aber auch zum Beispiel des Fördervereins der Unternehmer für Sechzig hätte man den Betrieb im NLZ bereits stilllegen oder zumindest drastisch zurückfahren müssen.

Thomas Bohlender TSV 1860 MünchenTSV München von 1860 e.V.c

Thomas Bohlender warnt, dass die Fußballabteilung an ihre Grenzen kommt. Ein neuer Servicevertrag sei unumgänglich. Man benötige Planungssicherheit für das Nachwuchsleitungszentrum, so der Abteilungsleiter. Das NLZ sei die Herzkammer der Löwen und auch im Kampf um den Aufstieg in die 2. Bundesliga enorm wichtig.

Dringend Handlungsbedarf bei den Plätzen

Gerade auch bei den Plätzen, gäbe es Sanierungsbedarf, so der Abteilungsleiter. Gemeinsam mit dem Nachwuchsleistungszentrum hat man einen Plan entwickelt um die Rasenplätze 3, 4 und 5 zu sanieren. Hierfür stünden seitens der Fußballabteilung auch Rücklagen bereit. Man favorisiert hierbei einen Fiberelastic-Rasen.

jose mourinho portugal
Symbolbild: Jose Mourinho von AS Roma prüft den Rasen

Bedeutung moderner Rasenflächen

Ein Fiberelastic-Rasen schützt dabei vor allem auch die Gesundheit der Spieler. Die Elastizität des Platzes wird deutlich erhöht, ohne auf die Stabilität verzichten zu müssen. Der Kraftabbau bei Aufprall, sowie die Kraftaufnahme bei Drehbewegungen werden dadurch verstärkt und die Gelenke und Muskeln nachhaltig entlastet. Fiberelastic ist speziell dafür entwickelt, die tägliche und hohe Belastung der Spieler in den Focus zu rücken. Der heutige Fußball hat sich weiterentwickelt. Explosive Aktionen in der Offensive werden gefördert und sind spielentscheidend. Antrittsschnelligkeit, zyklische Bewegungsschnelligkeit (zum Beispiel beim Sprint) und azyklische Bewegungsschnelligkeit (zum Beispiel im Zweikampf) sind teils mit hohen Belastungen verbunden und benötigen entsprechend optimale Trainingsstätten. Dank der nachgewiesenen hohen Elastizität moderner Fiberelastic-Plätze können somit auf der einen Seite Verletzungen vorgebeugt und auf der anderen Seite die Rehabilitation nach Verletzungen unterstützt werden. Auch im Hinblick auf aktuelle Verletzungen der Profifußballer ein enorm wichtiges Thema.

Fazit: Mit der ständigen Weiterentwicklung des Fußballs müssen sich auch die Rahmenbedingungen weiter entwickeln.

Der TSV 1860 e.V. würde Kosten übernehmen

Inklusive einer Rasenheizung kostet ein Platz 800.000 Euro. Die Kosten übernehmen kann die Fußballabteilung nur dann, wenn die Plätze aus der Erbpacht der KGaA herausgelöst werden. Hierzu hat Präsident Robert Reisinger bereits gegenüber dem Löwenmagazin Stellung bezogen:

Präsident Reisinger zur Infrastruktur auf dem Trainingsgelände des TSV 1860 München (loewenmagazin.de)

Keine Verhandlungsbereitschaft seitens der KGaA

Marc-Nicolai Pfeifer, Geschäftsführer des hochverschuldeten Profifußball-Unternehmens ignoriert die Vorschläge des e.V. konsequent. Die Fußballabteilung hat einen Neun-Punkte-Plan vorgelegt. „Die KGaA-Geschäftsführung hat uns klar mitgeteilt, dass sie über keinen der Punkte verhandeln möchte. Das ist der momentane Stand der Dinge“, so Bohlender.

Mehr zur Mitgliederversammlung: Fußballabteilung macht enorme Fortschritte – Löwen wollen Mädchenfußball etablieren (loewenmagazin.de)

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Im Grünwalder Stadion

Keine andere Band hat Löwen-Stadionlieder mehr geprägt als Lustfinger. Vor allem "Löwenmut" darf im Sechzger Stadion nicht fehlen. Nun hat die Punk-Band sich mit dem Kabarettisten Roland Hefter zusammengetan und ein neues Lied rausgebracht. Im Stadion wurde es bei den letzten Heimspielen bereits gespielt. Wer Amazon Music hat, der kann den neuen Song "Im Grünwalder Stadion" von Lustfinger & Roland Hefter kostenlos abspielen. Als Download kostet das Lied lediglich 1,29 Euro.

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