1860-Präsident Robert Reisinger hat kurz vor dem Beginn der Saison 2022/23 der tz München ein Interview gegeben. Mit interessanten Ausführungen rund um den Aufstiegskampf, um Michael Köllner und die Gesellschafter.
Die Löwen wollen aufsteigen, müssen aber nicht
Präsident Robert Reisinger nimmt in seinem Interview mit der tz München durchaus den Druck aus der am Samstag anlaufenden Saison. Der Aufstieg müsse „klappen für die Fans, für unser Team“, weil sich alle nach der 2. Liga sehnen. Doch strukturell oder finanziell stehen die Löwen gut da. Ein Aufstieg ist aus wirtschaftlichen Gründen also nicht notwendig. Die Löwen-Zukunft wäre auch in der 3. Liga gesichert.
Und dennoch bleibt auch er beim Ziel Aufstieg. Dass man letzte Saison nicht aufgestiegen sei, das wäre schmerzhaft, meint Reisinger. Die Vorrunde habe den Löwen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Heuer soll es besser laufen.
Sachliche Ebene, gleiches Ziel, unterschiedliche Ansichten
Es gäbe unterschiedliche Ansichten darüber, wie man die Ziele erreicht, so Reisinger über das Verhältnis zwischen den beiden Gesellschaftern der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA. Auf der einen Seite Hasan Ismaik mit seiner HAM International, auf der anderen Seite der TSV München von 1860 e.V.. Allerdings würde die Zusammenarbeit besser funktionieren und „von weniger Argwohn“ begleitet. Alle würden nur das Beste für den Verein wollen. Die Themen hätten sich auf eine sachlichen Ebene verlagert. „Ich muss nicht bei Hasan Ismaik in Dubai auf dem Boot sitzen und in der Badehose teuren Wein saufen“, so Reisinger mit Seitenhieb auf seinen Vorgänger Peter Cassalette. Er wolle eine sachliche Ebene, die auch den TSV 1860 nach vorne bringt.
Reden ist Silber, Schweigen ist Gold
Dass 1860-Trainer Michael Köllner sich bei vielen Themen exponiert zeigt und „auch außerhalb seines Fachgebietes Statements abgibt“, das sei für manche Leute verwunderlich. „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“, so Reisinger. „So könnte man es ausdrücken, zumal in einem so sensiblen Konstrukt wie 1860 – wo ja wirklich jedes Wort auf die Goldwaage gelegt wird.“ Es sei nun gut, dass die Liga anfängt und man sich aufs Wesentliche konzentrieren kann.

Reisinger wünscht sich eine langfristige Ära mit Trainer Michael Köllner. „Der richtige Typ dazu wäre er“, so der Präsident und fügt hinzu: „Wenn er sich auf den Sport konzentriert.“ Das Vertrauen des Präsidenten hat der Cheftrainer also in seinem sportlichen Verantwortungsbereich in jedem Fall. Der Blick geht nun Richtung Samstag. Dann empfängt Dynamo Dresden den TSV 1860 München. Alle Infos dazu: 3. Liga 22/23 – 1. Spieltag: Dynamo Dresden – TSV 1860 München (loewenmagazin.de)
Auch interessant zu diesem Thema: “Weg von Bauchentscheidungen” – ein Kommentar
Das komplette Interview gibt es morgen in der tz München. Durchaus empfehlenswert!
Titelbild: IMAGO / MIS

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