Pünktlich zur Rückspiel-Runde der Regionalliga meldet sich das 1860-Aufsichtsratmitglied und Hasan Ismaiks Sprecher Saki Stimoniaris mit einer Stellungnahme zu Wort. Es geht um den 2019 auslaufenden Vertrag und um die Zukunft des Löwen-Trainers Daniel Bierofka. Nach dem ausdrücklichen Wunsch von Investor Hasan Ismaik soll Bierofka für eine lange Zeit an den Verein gebunden werden.

Bierofka„Es ist der ausdrückliche Wunsch von Hasan Ismaik, Daniel Bierofka möglichst lange an den Verein zu binden. Diese Empfehlung haben wir auch so an die Geschäftsleitung weitergegeben“, sagte Saki Stimoniaris in der Pressemitteilung. „Nach unserer Ansicht ist Bierofka bei 1860 nicht zu ersetzen. Er verkörpert alles, was wir uns von einem guten Löwen-Trainer erwarten: Qualität, Leidenschaft und Ehrgeiz“, führte er weiter aus.

Bierofka ist die tragende Säule des Vereins

Bierofka sei neben den einzigartigen Fans und der Mannschaft das Kapital des TSV 1860 und deshalb die tragende Säule. „Wir von unserer Seite werden alles dafür tun, dass Bierofkas Wünsche erfüllt werden. Er und seine Mannschaft haben es verdient, unterstützt zu werden. Wir wollen in den Profifußball zurück. Alles andere ist für uns und zehntausende Löwen-Fans unvorstellbar. Wir werden uns im Amateurfußball nicht einnisten“, sagte Stimoniaris und meint, dass jedes Jahr in der Regionalliga ein verlorenes Jahr sei.

Damit zeigt der Gesellschafter Hasan Ismaik eine Reaktion auf die Aussage von Daniel Bierofka, der TSV 1860 habe die Gelegenheit zu Vertragsgesprächen im Winter verstreichen lassen. Ein klärendes Gespräch mit dem e.V.-Präsidium fand ja in der Zwischenzeit statt.

Der Geschäftsführer Michael Scharold hat nun die entsprechende Empfehlung von Hasan Ismaik bekommen. Bleibt abzuwarten, was in der nächsten Zeit zu dem Thema pasiert.

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Faktenchecker
Leser

Der größte Hohn ist die Aussage dass der Investor Bierofkas Wünsche erfüllen wird.

Wenn H.I. Bierofka VOR Ende der Transferperiode nach Wünschen gefragt hätte bin ich mir sicher das dem da das eine oder andere eingefallen wäre.

Diese widerlichen Heucheleinen und Störfeuer der „Investorenseite“ sind einfach nur ekelhaft.

Stepanek
Leser

Das ist doch genau die Taktik die wir jetzt schon seit Jahren kennen. Den wichtigen Zeitpunkt von Handlungen (z. B. Transferperiode) verstreichen lassen und dann von Erfüllung aller Wünschen und Träumen sprechen. Bis zum nächsten Termin passiert dann wieder nichts. Warum überweist er nicht einfach mal 1 Million Euro auf das Konto der KGaA, ohne Bedingungen, ohne Kredit? Erst eine solche Aktion würde zeigen, dass er es Ernst meint. Alles andere ist doch nur Wahlkampf und Blenderei vom Märchenonkel aus dem „Nahen Osten“.

Strahlenkatarakt
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Biero ist tatsächlich eine wesentliche Identifikationsfigur des TSV München von 1860. Seine Leidenschaft und sein Ehrgeiz stehen außer jedem Zweifel. Die Qualität eines Trainers bemisst sich meiner Meinung darin, aus den ihm anvertrauten Spielermaterial das Beste herauszuholen. Ob das in unserem Fall tatsächlich nicht wesentlich mehr als ‚Hoch und weit-Mölders wird’s schon richten-Fußball‘ sein muss, entzieht sich meinem überschaubaren fußballerischen Sachverstand. Da allerdings zumindest der aktuelle Tabellenplatz dafür spricht, wäre es für einen erfolgreichen Trainer, der gerade mal am Anfang seiner Karriere steht, absoluter Schwachsinn, sich bis zum St. Nimmerleinstag an einen Viertligisten ohne Planungssicherheit zu binden. Und sollte dem nicht so sein, dann ist es für die KGaA auch nicht die beste Idee, schon wieder ein unprofessionelles, potentiel kostspieliges ‚All in‘ ohne Netz und doppelten Boden zu spielen.
Als die ‚tragende Säule des Vereins‘ wird sich Daniel Birofka mit Sicherheit selber nicht sehen. Wenn schon polulistische Aussagen gefragt sind, dann möchte ich vielleicht die unzähligen, unerschütterlichen Fans als solche betiteln.

Stepanek
Leser

Ich traue diesen (leeren) Versprechungen und Ankündigungen nicht mehr im Ansatz. In all den Jahren als Investor gab es immer wieder solche Bekundungen, aber keinerlei damit vergleichbare Handlungen.

Erst wenn es mal positive Taten, ohne Knebelbedingungen oder Erpressungen, geben würde, fange ich an über so etwas wie Vertrauen nachzudenken. Bis dahin bleibe ich bei meiner Ansicht – die beste Lösung wäre ein seriöser Verkauf seiner Anteile!

DaBianga
Leser

Wollte Ismaik nicht nach dem Nürnbergspiel sein Konzept vorstellen? Jetzt heißt es warten

tomandcherry
Leser

Ob man es als gutes Zeichen werten kann, wenn Herr Ismaik so überschwänglich Lob verteilt?

Da hat uns die Vergangenheit schon mehr als einmal bewiesen, dass ein medial ausgesprochenes Investoren-Lob am Ende des Tages nicht viel wert sein muss.

Oder anders formuliert: Warten wir mal ab was passiert, wenn die restlichen Rückrundenspiele nicht ganz so erfolgreich verlaufen sollten, wie wir uns das eigentlich alle wünschen und der Aufstieg am Ende nicht realisiert werden könnte.

Da wird „Onkel Hasan“ bestimmt wieder sein anderes, nicht ganz so sympathisches Gesicht zeigen.

Kennen wir ja längst zur Genüge und sollte uns auch nicht mehr groß überraschen.

bluwe
Leser

Einen Investor, noch dazu mit der Konstellation braucht kein Mensch (Verein).

Das es ohne auch geht, sieht man aktuell in R – they go to the top – ohne finanzielle Harakiri-Stücke, so wie sie bei Sechzig waren und leider noch immer gefordert werden!

Die aktuelle Aussage von HI „er will in den Profifußball zurück“ ist schon ein heisses Stück – war es nicht er, der Sechzig wg. mangelnder finz. Sicherheit in den Amateurbereich geschickt hat…

BruckbergerLoewe
Leser

Der Maulwurf hat gesprochen……..

swaltl
Redakteur

Dass Ismaik Bierofka wertschätzt ist ja zunächst mal ein gutes Zeichen. Was man darüber hinaus aus der Aussage liest ist reine Interpretationssache. Ich würde diese Aussage nicht als schlechtes Zeichen sehen. Dass mit Bierofka verlängert werden sollte da sind sich wohl alle im Verein einig, was ja sehr gut ist.

Auch die Tatsache, dass anscheinend im Aufsichtsrat vor kurzem ohne großen Ärger das Budget für die nächste Saison genehmigt wurde werte ich als gutes Zeichen. Vielleicht war die Angst vor Stimoniaris und Casalette doch etwas übertrieben und die zwei verbessern die Lage. Für mich sieht es momentan jedenfalls besser aus als zuvor.

Grundsätzlich würde ich diese Aussage allerdings trotzdem als übliche PR-Aussage von Ismaik sehen. Ich glaube, dass die Aussagen, die er bisher auf Facebook geäußert hat, in Zukunft von Stimoniaris kommen.

Banana Joe
Leser

Wenn Ismaik den Biero so über den Klee lobt, schrillen bei mir sämtliche Alarmglocken, denn was Hasan vom Fußball versteht, hat man gesehen.

Nix gegen Biero, den Muster-Löwen, aber auch er muss sich erstmal beweisen, dass er mal DER Trainer wird. Letztes Jahr mit einer talentierten Mannschaft deutlich hinter dem Klassenprimus Haching, die dieses Jahr natürlich fehlen, heuer dann mit einigen durchaus zweifelhaften Ergebnissen und die Roten II sowie die Kids vom Club sind uns dicht auf den Fersen!

Wenn’s bei Biero nämlich auch mal eine Zeit lang nicht läuft, dann ist der genauso weg wie alle anderen Trainer vor ihm. Da gibt’s keine Nibelungentreue, egal, wie der Trainer heißt!

Und wie muss man sich das vorstellen?

“Wir von unserer Seite werden alles dafür tun, dass Bierofkas Wünsche erfüllt werden. Er und seine Mannschaft haben es verdient, unterstützt zu werden.“

Will uns das Triumvirat des Schreckens wieder mit neuen hochverzinsten Darlehen beglücken? NEIN DANKE!!!

Solange es 50+1 gibt hoffe ich, dass etwaige Vorschläge dieser Art rigoros abgeblockt werden! Da kann Rumpelstilzoniaris rumhampeln, wie er will! Und der Casanocchio soll jetzt bloß nicht auch noch seinen Mund aufmachen!

Naja ich glaube diese Saison eh nicht mehr an den Aufstieg und nächste Saison wird’s dann noch schwerer, dann bin ich mal gespannt, wie uns Ismaik wieder in den Profifußball zurückkaufen will… Mann, je eher der verschwindet, desto wohler würde ich mich fühlen!

Baum
Leser

Problem ist meiner Meinung nach, sollte der Aufstieg dieses Jahr nicht klappen, werden die Stimmen der „Profifussball-um-jeden-Preis-Fans“ noch lauter und zahlreicher. Sprich, das Präsidium gerät mehr und mehr unter Druck. Die Gefahr besteht durchaus das dann auf der nächsten MV das jetzige Präsidium arge Probleme bekommt und der nächste „Casanocchio“ anrücken darf und es zu einem „to the top“ 2.0 kommt. Davor grauts mir ehrlichgesagt.

Serkan
Leser

Ja, und? Als ob andere ihn wegekeln wollen würden. Der Seitenhieb „wir wollen uns im Amateurfußball nicht einnisten“ ist ein schlechter Witz, nachdem Ismaik den Verein erst dorthin gebracht hat.

LNHRT
Leser

War ja irgendwie klar, dass auf diesen Zug aufgesprungen wird. Welche Wünsche stehen denn im Raum, die erfüllt werden sollen und wie genau soll die versprochene Unterstützung aussehen? Wurde schonmal gemeinsam über die Thematik gesprochen?