Viele Fans genervt: Persönliche Grabenkriege und Anfeindungen

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Ein Kommentar

Es ist ein Dilemma beim TSV 1860 München. Längst geht es nicht mehr um die Sache an sich und um das Wohl des Vereins, vielmehr hat man das Gefühl, als würde es um persönliche Grabenkriege gehen. Ruhe wird es wohl so schnell nicht geben und viele Fans sind regelrecht genervt. Von dem Streit, der auch durch die Blogs, Foren und sozialen Netzwerke begünstigt wird. Jüngst schrieb mir Robert Reisinger, der Präsident des TSV 1860 München, dass es zu viel Zeit koste, sich ständig mit Anfeindungen auseinanderzusetzen. Zeit, die er für andere Dinge brauche und investieren möchte. Ist die Arbeit als Präsident überhaupt möglich, wenn überall jemand eine Baustelle aufreißt? Wenn es immer wieder neue Anschuldigungen gibt?

Zweifelsohne, der TSV 1860 München ist eine sehr emotionale Sache. Doch oftmals geht es nicht um den Verein sondern um verletzten Stolz und persönliche Eitelkeiten. Damit muss Schluss sein. Zum Wohle des Vereins, für die Zukunft der Löwen. Hinzu kommt ein gewisser Gruppen-Egoismus. Einige Personen identifizieren sich eben nicht über den ursprünglichen Traditionsverein sondern über diverse Splitter- oder angehängte Gruppen. Sei es die ARGE, ein Fanclub, die ‘Freunde des Sechz’ger-Stadions’ oder was auch immer. Selbst Blogs und Foren bilden eigene Gemeinschaften. Und dabei entsteht durchaus auch ein sogenanter “Parteienzwang”. So wirklich frei denken scheint niemand zu können.

Jede Äußerung von Personen wird auf die Goldwaage gelegt. Und das ist im Grunde logisch. Man hat stets das Gefühl, jemand positioniert sich für ein mögliches neues Amt. Zum Beispiel für die Neubesetzung des Vorstandes bei der ARGE. Was erklären würde, dass aus der ARGE gerade unterschiedliche Stellungnahmen kommen.

Reisingers aktives Gesprächsangebot

Präsident Robert Reisingers Taktik der Besonnenheit und der ruhigen Hand ging bislang auf. Nicht im Hinblick auf die Situation mit dem Investor, wohl aber daheim in München. Neue Sponsoren wurden an Land gezogen und die Mannschaft steht an der Tabellenspitze. Laut Markus Fauser, der nun den Verein voraussichtlich verlassen wird, ist eine Finanzierung bis in die 3. Liga gesichert. Doch zu Gesprächen mit dem Investor kam es in dieser Zeit nicht. Nun tritt Reisinger aktiv aus den Grabenkämpfen heraus und zeigt klare und unmissverständliche Gesprächsbereitschaft mit Investor Hasan Ismaik sowie dessen Bruder Yahya. Ein fast schon staatsmännischer Akt, wenn man bedenkt, dass die Fronten derart verhärtet sind. Im Grunde weiß jeder, dass es theoretisch wohl kaum zu einem befriedigenden Ergebnis kommt.

Reisinger positioniert sich nicht als Präsident. Vielmehr greift er im Sinne des Vereins nach einem möglichen Strohhalm, um für den Verein alle Optionen ermöglicht zu haben. Er präsentiert sich als Vereinsvertreter. Er macht einen aktiven Schritt heraus aus dem Grabenkampf hin zu einem Verhandlungstisch. Es liegt nun am Investor das Gespräch anzunehmen und damit ist er zweifelsohne im Zugzwang. Vermutlich erwarten die meisten Fans kein großes Ergebnis. Aber sie werden erwarten, dass der Investor aus dem Schatten der sozialen Netzwerke heraustritt. Eine Antwort auf Facebook wäre das falsche Zeichen. Ismaik sollte die nun sehr aktive Einladung annehmen und nach München kommen.

 

 

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Giorgo
Mitglied
Giorgo

Dieses Forum hier ist stark im Aufschwung, das Forum dieBlaue24 bewegt sich auf stark absteigendem Ast.
Der Grund dafür ist, dass man hier sachlicher und ehrlicher informiert wird. Auf der anderen Plattform jagt eine Hetzkampagne die nächste.

niedabaya
Mitglied
niedabaya

Lieber Arik!
Mich befällt immer wieder der Gedanke, dass Deine Kommentare und Beiträge, die Du hier veröffentlichst, teilweise direkt aus der Feder von RR oder aus seinem direkten Umfeld im Vereinsvorstand stammen müssen, denn so einseitige Huldigungen haben mit Journalismus wahrlich nichts mehr zu tun. Das ist nur noch blinde Gefolgschaft!
So wundert es mich auch keineswegs, dass andere Bloggs doch wesentlich mehr Leser und Diskussionsteilnehmer haben.

Sebastian Waltl
Editor

Könnte vielleicht unter anderem daran liegen, dass ArikSteen einfach selbst beim Präsidium nachfragt und die Antworten des Präsidiums dann auch veröffentlicht.
Andere Blogger hingegen, deren Blogs mehr Leser haben, stellen lieber Mutmaßungen aufgrund von vermeintlichen Insider-Informationen auf, statt dass sie direkt selbst nachfragen.
Übrigens ist das Löwenmagazin unter anderem deswegen noch kleiner, weil es es erst seit Juni gibt. Den größten Blog über 1860 hingegen gibt es seit über sechs Jahren.

jr1860
Mitglied
jr1860

1860% Zustimmung
Weiter so, Arik. Ihr seid eine Bereicherung für die Fanszene

Giorgo
Mitglied
Giorgo

Bin a a Niedabaya.
Denke mal du bist von der ARGE infiziert.
Im Vergleich zu Griss ist das hier geradezu Neutralität pur.
Es geht hier schon einigermaßen sachlich zu.
Objektiv betrachtet hat sich der Reisinger als Präsident kaum was zu schulden kommen lassen seit seiner Amtszeit. Das muss man einfach anerkennen, auch wenn man kein Freund von ihm ist.
Warum sollte sich Arik vom Präsidenten was diktieren lassen. Ist ein völlig abwegiger Gedanke.

SechzgeMax
Mitglied

Da muss man nur 4 Worte austauschen, dann trifft das auf einen anderen Blog zu.

ArikSteen macht sehr gute Arbeit und spricht wenigstens mit dem Präsidenten, was man nicht von allen behaupten kann. Er würde bestimmt auch mit Ismaik sprechen, wenn das irgendwie möglich wäre.

Und zu den Lesern und Diskussionsteilnehmern sag ich nur: Qualität statt Quantität.

Sechzig_Ist_Kult
Mitglied
Sechzig_Ist_Kult

Servus niedabaya ,

den anderen “Blog”, den Du meinst gibt es seit 2011. Das Löwenmagazin seit Mitte dieses Jahres. Dass erstgenannter “Blog” da eine größere Zahl an Usern hat, liegt doch auf der Hand. Wenn man allerdings die Tatsache betrachtet, dass es das Löwenmagazin erst seit wenigen Monaten gibt, dann finde ich die Entwicklung sehr beachtlich. Hier gibt es ja nicht nur sachliche Artikel sondern viele weitere Angebote, wie ein Tippspiel, verschiedene Foren und Gruppen, Fantalks, oder im Dezember einen Adventskalender etc.

Arik Steen veröffentlicht Mitteilungen des Präsidiums eben immer vollständig und im Kontext. Zudem besteht ein regelmäßiger direkter Kontakt zu den e.V.-Verantwortlichen. Von blindem Gehorsam kann ich allerdings nichts feststellen. Immer wieder werden Dinge auch kritisch hinterfragt, aber immer fair! Ich finde das Team des Löwenmagazins leistet insgesamt hervorragende Arbeit! Übrigens wurde seit einigen Tagen auch eine Anfrage an Hasan Ismaik für ein spontanes, unvorbereitetes Interview versandt. Allerdings hat sich Ismaik bisher wohl nicht zurückgemeldet. Das zeigt doch, das man beiden Gesellschafterseiten gegenüber fair und aufgeschlossen ist. Auch Ismaik bekommt also die Möglichkeit, die Dinge aus seiner Sichtweise darzulegen. Ob er diese Gelegenheit wahrnimmt, liegt allein an ihm.

Was ich dem Löwenmagazin hoch anrechne ist, dass hier die Berichterstattung immer vollständig abgebildet und niemals aus dem Kontext gerissen wird. Da könnten sich andere Personen eine Scheibe abschneiden. Auch herrscht hier ein viel angenehmeres Klima im Kommentarbereich. Warum denkt Du, ist dies wohl der Fall? Ich kann nur hoffen, dass das Löwenmagazin seinen eingeschlagenen Kurs weiterverfolgt! Ohne Hetze dafür mit einer fairen Diskussionskultur. Damit müsste doch eigentlich jeder etwas anfangen können, oder?

Giorgo
Mitglied
Giorgo

Warum redet Ismaik nicht mit Reisinger? Ich weiß, dass es schon viele Gesprächsangebote gab. Es liegt definitiv nicht am Präsidenten.

Warum kommt Ismaik nicht ins Grünwalder Stadion, warum schaut er sich nicht mal Bierofkas Team an? Auch mit dem Trainer, den er ja angeblich so gut ist, könnte er mal reden.

Wenn man mal nachdenkt, dann kann sich diese Fragen eigentlich jeder selbst beantworten?

Stepanek
Mitglied

Kannst Du Dir vorstellen was im Stadion los wäre wenn sich HI dort blicken lassen würde. Ich glaube dann wäre es mit der Ruhe und Zurückhaltung der Fans vorbei.

Aber vielleicht wäre es die einzige Möglichkeiten Herrn HI zu zeigen, dass er nur noch bei einer sehr kleinen Minderheit der Fans Freunde hat. Der große Rest (meiner Einschätzung nach) würde einiges in Kauf nehmen, wenn HI endlich weg wäre!

Sebastian Waltl
Editor

Wenn Hasan Ismaik wirklich etwas am Verein liegen würde, wäre es doch leicht gewesen, ein Gespräch mit Reisinger zustande zu bekommen.
Wahrscheinlich hätte schon ein einfaches Telefongespräch oder eine Videokonferenz viel gebracht. Es ist doch für einen Mann, dem 60 Prozent an der KgaA nicht zu viel verlangt, sich mal ein oder zwei Stunden Zeit zu nehmen.
Ich glaube zwar, dass das mit Ismaik wohl kaum möglich sein wird, aber eigentlich wäre es gut, wenn die Reisinger und Ismaik (oder sein Vertreter in Deutschland) einen festen Gesprächstermin jede Woche ausmachen würden. Zum Beispiel, dass man jeden Montag um 10:00 Uhr miteinander spricht. Wenn es nichts neues gibt reicht ja ein kurzes Gespräch, wenn es etwas zu besprechen gibt dauernt es halt länger.
Wäre meiner Meinung nach nicht zu viel verlangt von jemand, dem die Hälfte der KgaA gehört. Leider wird diese Wunschvorstellung mit Ismaik nur schwer möglich sein.

pele60
Mitglied
pele60

da bin ich anderer meinung. hätte die jetzigen verantwortlchen nicht die äußerung gemacht, dass kein gesprächsbedarf besteht und er soll ihnen geld schenken und jetzt geld benötigen, frage ich mich schon wer was angeleiert hat. und jetzt hat man für “wintereinkäufe” nur geringe mitttel, wenn überhaupt, kommt die frage auf ohne eine andere spielstätte geht es weiter den bach runter, obwohl ich gerne im gws bin, aber keine rücklagen bringt. neue sponsoren sind immer gekommen und jetzt auch nicht mehr wie früher. kann mir nicht vorstellen, dass mit reisinger etwas vorwärts geht. sollte ismaik vor den europ gerichtshof gehen mit der 50+1 regel, denn bekommt er zu 100% recht. Diese Regelung wird von immer mehr buli vereinen negativ gesehen und hat ja schon promi befürworter. man sollte ismaik nicht immer die alleinige schuld geben.

Banana Joe
Mitglied
Banana Joe

Falsch! Die jetzigen Verantwortlichen haben genau das richtige gemacht, indem sie auch genau das gesagt haben! Es kann nicht sein, dass ein “Investor” seine Phantasien auf Kosten von Darlehen an den Verein finanziert bekommt, das ist nicht der Fußballmanager auf der Playstation, das ist das wirkliche Geschäft. Wir haben Schulden wie nie, dank Ismaik und seines Irrsinns.

Reisinger hat genau das gesagt, was viele Fans, übrigens auch jahrelang drüben beim Griss, gedacht haben. Mit den “Investments” auf Darlehensbasis, die nur den Verein belasten, muss Schluss sein. Also ist es so, wie Reininger gesagt hat: wir werden keine Gelder von Ismaik als Darlehen mehr annehmen, wenn er sein Geld loswerden will, dann soll er es uns schenken. So und nicht anders.

Landshuter Löwe
Editor
Landshuter Löwe

Jain! Bin kein Ismaik-Fan (mehr), aber die Schulden sind nicht nur auf seinem Mist gewachsen. Die sind auch das Ergebnis des Versagens der Verantwortlichen zuvor. Und da spielen die Präsidenten des eVs durchaus eine tragende Rolle.

Nur es hilft nicht, in der Vergangenheit zu leben. Es gibt einen (traurigen) Ist-Stand. Und was derzeit von Präsidium, Mannschaft und GF geleistet wird (insbesondere unter Berücksichtigung der Ausgangslage) verdient Respekt und Vertrauen. Es ist meiner Meinung nach richtig, erstmal kleinere Brötchen zu backen und ohne weitere Verschuldung auszukommen.

jr1860
Mitglied
jr1860

zumindest die Verschuldung der letzten Saison, va im Winter, ist auf HIs Mist gewachsen und ich finde es immernoch eine Frechheit, dass er nicht zzumindest das komplett übernimmt…

Sechzga
Mitglied
Sechzga

Genau, so wie ich das verstehe, sind doch die in der letzten Saison rausgehauenen Millionen für u.a mehrere Geschäftsführer/Sportdirektoren, einige Spekulationsspieler und ein damit aufgeblasenen Kader, Trainerwechsel…. das Hauptproblem.
Die Darlehen aus den Vorjahren wurden von HI bereits in nachrangige Genussscheine gewandelt. Von diesen Genussscheinen geht wohl keine InsolvenzGefahr mehr aus, aber natürlich von den gestundeten HI-Darlehen der letzten Saison und etwaigen Verpflichtungen, die der Arenaauszug mit sich brachte.

Banana Joe
Mitglied
Banana Joe

Wir brauchen jetzt nicht darüber reden, welcher Präsident welchen Trainer, der irgendwelche Pflaumen engagiert hat, oder irgendwelche Mathegenies als Geschäftsführer und Sonnenanbeter mit Gelfrisur als Sportchef abgesegnet hat… Die Hauptanteilseignerseite hat das mangels Fachwissen oder in gutem Glauben ebenfalls abgesegnet und die Gelder als Darlehen dafür bereitgestellt. Auch wenn Schneider, Mayrhüpfer oder ein anderer rumgepfuscht haben, dass es nicht mehr schön war, die Hauptverantwortung trägt hier schon der Geldgeber. Wenn ich 70 Mio. irgendwo investiere, dann stelle ich verdammt nochmal sicher, dass ich Leute um mich habe, die sich mit der Materie – insbesondere vor Ort – auskennen. Die Nase vom Magath hat ihm ja auch nicht gepasst, stattdessen versucht der den alternden Eriksson anzuschleppen oder einen Shehata, von dem noch nie irgendjemand irgendetwas gehört hat… oder einen Ayre, der sich lieber gleich wieder verpisst. Hatten die alle Ahnung vom Verein? Vom Fußball in Deutschland? Von der 2. Liga? Nein! Ich denke, auch mit Ayre wären wir mit Pauken und Trompeten gescheitert.

Unsere Präsidenten und der VR hatten es doch zumindest im Kopf, dass wir ein Zweitligist sind und erstmal kleinere Brötchen backen sollten und nicht auf Teufel komm raus mit Millionensummen den Aufstieg erzwingen zu wollen.

buergi
Gast
buergi

Die Hauptverantwortung liegt natürlich nicht am Geldgeber, sonder an demjenigen der bestimmt. 50 +1 galt damals auch….. man kann sich nicht immer alles so hinbiegen wie man will!

Stepanek
Mitglied

Wer hat denn immer und immer wieder verlangt, dass neue Spieler, Trainer, Manager und Geschäftsführer eingestellt werden? Während die Vorgänger noch immer auf Gehaltsliste standen. Und dabei wurde die KGaA jedes Mal gezwungen Kredite bei HI aufzunehmen.

Sicherlich war und ist Niemand aus der Führungsriege des eV ohne Mitverantwortung, egal ob durch Passivität oder falsche Entscheidungen. Aber die Hauptverantwortung liegt nur bei HI und seinem Team.

SechzgeMax
Mitglied

Die Aussage, dass kein Gesprächsbedarf bestehe ist 4-5 Monate alt und wurde danach oft aus dem Zusammenhang gerissen.
Er meinte kurz nach dem “schwarzen Freitag”, dass er sich erst einen Überblick beschaffen wollte, bevor er Gespräche führt. So kam es zu der Aussage, dass es zum Zeitpunkt der Frage des Journalisten (vor 4-5 Monaten) (noch) keinen Redebedarf mit HI gab.
Kannst du hier nachlesen: http://www.wochenanzeiger.de/article/193408.html

Und das mit dem Geld schenken bezog sich darauf, dass der Verein keine neuen Schulden machten wollte, was ich gut finde. Die Wortwahl war natürlich unprofessionell.

buergi
Gast
buergi

Er hat gesagt wenn dann soll er es uns schenken. Das war sehr unglücklich ausgedrückt.

Dr. Klothilde Rumpelschtilz
Mitglied
Dr. Klothilde Rumpelschtilz

Da hätte ich schon ein paar Anmerkungen bzw. Fragen:

Würde sich Ismaik anders verhalten wenn die Aussagen nicht gefallen wären?
Wie würde er sich verhalten?
Geld von Imaik gibt es ja, siehe letze Saison, nur auf Pump.
Keine Bank der Welt gibt 1860 noch einen Kredit.
Was ist dein Ansatzpunkt?
Mehr wie wir letzte Saison vor dem Investor gekrochen sind geht ja wohl nicht.
Aber auch das war nicht genug wie wir wissen.
Ismaik stellte Forderungen die Aufgrund der geltenden 50+1 Regel nicht erfüllbar waren.

Du vergisst auch das wir eigentlich pleite (Insolvenz drohte im Sommer) waren und nur weil Ismaik seine Kredite an 1860 stundete überlebten.
Natürlich hat er dies in 1. Linie aus Eigennutz gemacht weil sonst sein komplettes Investment (70Mio) weg gewesen wäre.

Das man jetzt unter bescheidenen Voraussetzungen einen Neustart wagt, unter der Schuldenlast zu leiden hat und deshalb im Winter nicht groß investieren kann (muss es eigentlich unbedingt sein bei Platz1? oder schwingt da schon wieder der typische 60-Größenwahn mit) sollte doch logisch sein oder sind wir schon wieder der Krösus der Liga, der über seine Verhältnisse lebt?

Thema ander Spielstätte:
Wer bezahlts?
Ismaik und seine Märchen kennen wir?
Bleibt vielleicht Mey, 1860 bekommt in den nächsten 10 Jahren sicher keinen Kredit mehr von einer Bank.

Über die 50+1 Regel zu diskutieren ist müßig solange sie Bestand hat.

Das Ismaik nicht allein die Schuld trägt mag sein.
Ich denke K. H. Wildmoser hat mit seinem größenwahsinnigen Arenaprojekt 1860 einen Bärendienst erwiesen, an dem wir all die Jahre zu knappern hatten (strukturelles Defizit).
ABER man darf nicht vergessen, dass Rejek die Saison 2016/17 mit einem Rekordniedrigdefizit von ca.3-4 Mio geplant hatte.
Auch dank Tranfererlöse waren wir erstmals kanpp vor einer 0.
Das dies Ismaik nicht genug war wissen wir alle, allein letzte Saison kamen ca. 15Mio neue Schulden hinzu.

Seriöse wirtschaften (nur ausgeben was man auch einnimmt) sollte in Zukunft unsere Devise sein, unbedingt, dann geht es auch in KLEINEN Schritten vorwärts, davon bin ich überzeugt.

Dr. Klothilde Rumpelschtilz
Mitglied
Dr. Klothilde Rumpelschtilz

Man tut immer so, dass es das “ultimative” ist, auf Ismaik zu zugehen und das direkte Gespräch mit ihm zu suchen.
Vergessen wird dabei, dass es jetzt schon so viele Präsidenten, Vize´s oder Geschäftsführer probiert haben.
Fakt ist alle sind im Gespräch mit dem Investor aus Abu Dhabi gescheitert.
Selbst der letzte Präsident (Cassalette), der voller devoter Unterwerfung, alles hat mit sich (und dem eV) machen lassen, war nicht gut genug.
Im Gegenteil, je mehr Macht und Einfluss Ismaik hatte, destso schlechter lief es sportlich.

Die kommenden Gespräche und das denke ich kann man vorweg nehmen, werden in die gleiche Richtung laufen.
Wenn er Geld gibt, dann nur um noch mehr Einfluss, Macht oder Sachwerte an sich zu reißen.
Ihm geht es nicht um den TSV1860, er ist kein Fan, er ist in 1. Linie Geschäftsmann und finanziell längst nicht mehr so rosig gebetet, dass er Millionen in den Verein investieren kann.
Schon die letzte Saison finanzierte er auf Pump und überschuldete damit den eV komplett.

Ich möchte Herrn Reisinger empfehlen, da keine Deut nachzugeben, im Gegenteil, die Dinge versuchen im Sinne des eV voran zu bringen und wenn sich Ismaik sturr stellt, dann muss man halt den bitteren Weg in die Insolvenz gehen, mit all seinen Konsequenzen.
ABER man muss Ismaik klar machen, dass man diesen Weg nicht scheut.
Es ist ja nicht so, dass Hassan nix zu verlieren hat.
Kein Investor verliert gerne 70 Mio.
Das ist genau der Hebel an dem man ansetzen muss.
Lieber verkauft er für 20-30 Mio an Mey als gar kein Geld zu sehen.

Und eins ist sicher, wenn Ismaik nicht bereit dazu ist und die Insolvenz in Kauf nimmt, steht die Mehrheit der Fans klar hinter dem TSV.

Baum
Mitglied
Baum

Deine Meinung teile ich zu 1860%. Ich hoffe Hr. Reisinger lässt sich nicht verbiegen. Ich finde die Art und Weise wie er sein Amt derzeit ausführt eine Wohltat im Vergleich zu seinen Vorgängern.

jr1860
Mitglied
jr1860

… und wer Recht hat zoit a Maß !!! 🙂

Stepanek
Mitglied

Dann sind wir schon mal ein paar Fans die dafür sind.

Tami Tes
Editor

Bin Deiner Meinung !!

buergi
Gast
buergi

Insolvenz ist keine Lösung….. deshalb wird man gewisse Forderungen soweit sie umsetzbar sind erfüllen müssen! Übrigens die Struktur wie bei uns mit e.V und KGAA gibts glaub ich sonst nur noch auf Schalke! Aber im Moment ist es auch zu spät die KGAA komplett auszugliedern.

Dr. Klothilde Rumpelschtilz
Mitglied
Dr. Klothilde Rumpelschtilz

Schalke ist eV zu 100%, nix KGaA.

Die KGaA bei uns ist ausgegliedert.

Welche Forderungen soll man noch umsetzen?
Letzte Saison wurde alles erfüllt, Ergebniss ist bekannt!

buergi
Gast
buergi

Haben die meisten eine KGaA mit dem Bestimmungsrecht im Verein oder wie ist das eigentlich?

Dr. Klothilde Rumpelschtilz
Mitglied
Dr. Klothilde Rumpelschtilz

Meinst du das sogenannte “Weisungsrecht”?
Dieses Recht ist genau das elementare bei 50+1, es ermöglicht nämlich dem Verein den Geschäftsführer der KGaA zu bestimmen oder zu entlassen und damit die Geschicke der KGaA zu leiten.

Bei Kicktipp hab ich mich abgemeldet, dass war zum Schluss mit den “Grissmaiks” und ihren Faktenverdrehungen nicht mehr ertragbar.
Vielleicht tipp ich demnächst hier, hab gesehen das es da auch eine Tipprunde gibt.
Grüßle an alle 🙂

Dr. Klothilde Rumpelschtilz
Mitglied
Dr. Klothilde Rumpelschtilz

Danke ✌️

buergi
Gast
buergi

tippst du noch? 🙂

Faktenchecker
Gast
Faktenchecker

Guter Kommentar. Ich hätte aber einen Vorschlag: Du hast, nicht zum erstem Mal, erwähnt/betont dass du mit RR persönlich gesprochen hast. Falls RR verlangt dass du das machst -ok. Wenn nicht solltest du das weglassen. Die Infos die du daraus verwenden darfst kannst du ja auch so einbringen. Der Grat zwischen neutralem informieren und sich wichtig machen ist ein schmaler.

Kranzberg
Mitglied
Kranzberg

Ja, jetzt liegt der Ball bei Ismaik. Schauen wir mal, wie wichtig ihm die Löwen sind und ob auch er bereit ist, einen Schritt auf Reisinger und 1860 zuzugehen.

Tami Tes
Editor

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass er sich lieber bitten und betteln lässt. Denke, er meldet sich nur, wenn es nicht anders geht, weil er persönlich was braucht.

LNHRT
Mitglied
LNHRT

Das seh ich gar nicht als Problem. Wichtig war der Schritt, das Gespräch zu suchen und eine Zusammenarbeit zu signalisieren. Ob und wie das nun angenommen wird liegt allein an Ismaik.

Sechzig_Ist_Kult
Mitglied
Sechzig_Ist_Kult

Nach all dem Wind, der in der letzten Zeit um dieses Thema gemacht würde, wäre es für Ismaik aber schon ein bisschen “unangenehm”, das Angebot jetzt nicht anzunehmen, finde ich…

Robert Reisinger finde ich hat Größe gezeigt. Respekt.

Dr. Klothilde Rumpelschtilz
Mitglied
Dr. Klothilde Rumpelschtilz

Seh ich genauso Tami Tes .

Nach 7 Jahren kann man seinen “Partner” und seine Eigenschaften auch mal kennen.
Das ist dann kein Hexenwerk mehr, eine Person nach so langer Zeit beurteilen zu können.