Viel Wirbel um nichts: Lehmann ist bei Wahl überhaupt kein 1860-Mitglied

Der ehemalige Fußball-Torwart wurde von einem Mitglied als Verwaltungsrat-Kandidat vorgeschlagen

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Trainingsgelände Grünwalder Straße 114
Trainingsgelände Grünwalder Straße 114

Sowohl Jens Lehmann, Bernd Patzke als auch Willi Bierofka wurden für den Verwaltungsrat vorgeschlagen. Der Wahlausschuss lehnte diesen Vorschlag ab. Aufgrund eines Formfehlers. Der Vorschlag ging am letzten möglichen Tag für den Eingang von Vorschlägen an die falsche eMail-Adresse. Nicht der Wahlausschuss wurde angeschrieben, sondern die KGaA. Die leitete die Mail zwar weiter, allerdings erst an einem der darauffolgenden Werktage.

Im Anschluss daraufhin entstand eine Diskussion darüber. Einige Fans waren der Meinung, dass die Entscheidung des Wahlausschusses nicht korrekt sei. Man müsse diese Chance nutzen. Doch sowohl der vorgeschlagene Jens Lehmann als auch Willi Bierofka, der Vater von Daniel Bierofka, sind gar keine Mitglieder im TSV München von 1860 e. V. und damit auch nicht wählbar. Laut der Abendzeitung hat auch Meisterlöwe Bernd Patzke, der ebenfalls in dieser Mail vorgeschlagen wurde, kein Interesse an einem Amt.

Artikel der Abendzeitung: Deshalb darf Jens Lehmann nicht in den Verwaltungsrat

Nachträgliche Anmerkung: Jens Lehmann hat zum 30.6.2018 die Mitgliedschaft gekündigt.

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HHeinz

Jens Lehmann ist doch nur Mitglied geworden weil er von einer potentiellen Investorengruppe als Berater verpflichtet wurde. Das hat sich dann, warum auch immer, zerschlagen und Herr Lehmann geht inzwischen auch anderen Interessen nach (in England bei Arsenal).

Er selbst hatte meiner Meinung nach nie ein echtes Interesse am TSV 1860 München und erst recht nicht am e.V. Sein Austritt ist damit nur konsequent und richtig.

Das gilt im Prinzip auch für die anderen Namen auf der Nominierungsliste wobei ich zugegeben etwas verwundert wäre wenn Bernhard Winkler das wirklich durchzieht. Er kann im Verwaltungsrat eigentlich gar nichts gewinnen und die Wahrscheinlichkeit ist recht hoch dass der, wenn er denn gewählt würde, recht bald den Stimoniaris macht.

Konterhoibe

Vielleicht will Winkler wirklich den Saki machen (ink. Flüsterpost) um dann auch in den AR berufen zu werden, scheint ein gängiger Weg zu sein. Alternativ kann man auch während eines Spiels zum Anwalt gehen und zurücktreten.

Dr. Klothilde Rumpelschtilz

Oh mann wie peinlich für den Griss….erst bläst er eine Schlagzeile nach der andern für seine Interessen auf, um dann kleinlaut feststellen zu müssen, dass da nur heiße Luft und keine Substanz dahinter ist…..ein typisches DB25 Schema.
Schön, dass ihr in nüchterner Klarheit einen seriösen Kontrapunkt setzt.

Serkan

Solche Vorschläge kann man doch nichts ernst nehmen. Wer einen Menschen nominieren will, mit dem er nicht wenigstens einmal persönlich gesprochen hat, um überhaupt die Bereitschaft für eine Kandidatur auszuloten, zeigt schon damit seine eigene Unreife. Ich schlage noch Ilhan Mansiz, Adi Dassler und Manfred Wagner vor.

Konterhoibe

Komisch das Lehmann kein Mitglied ist.. er war doch vor einiger Zeit auf einer MV und wollte dort einen Antrag stellen – oder so etwas in der Art – und da war er noch nicht lange genug Mitglied. Ist er wieder ausgetreten?

Das Willi Bierofka kein Mitglied ist wundert mich jetzt schon ein wenig, aber gut, muss ja nicht jeder Mitglied sein^^

tomandcherry

Unabhängig davon, dass Lehmann und Bierofka Sen. keine Mitglieder und somit nicht wählbar sind, stelle ich mir die Frage, welcher Vollpfosten solche Vorschläge für Kandidaten einreicht, wenn diese weder Mitglied im e.V. sind, noch generelles Interesse an einer Mitarbeit im VR haben?

M.a.W.: Weil ich glaube (!), dass irgendwelche mehr oder weniger prominenten Herrschaften zukünftig im 60er-VR mitarbeiten könnten, reiche ich deren Namen als Wahlvorschlag ein und muss hinterher feststellen, dass alle drei genannten Personen überhaupt kein Interesse daran haben?!?

Da fällt mir echt nichts mehr ein.

tomandcherry

Nachsatz:

In einem anderen Blog, der allgemein stark polarisiert und tendenziell eher Investoren-lastig berichtet, war natürlich nur die Tatsache, dass der Vorschlag Jens Lehmann aufgrund von „Verfahrensfehlern“ nicht zur Wahl zuzulassen, ein großer Aufreger.

Aber Hauptsache wieder genügend „Klicks“ generiert.

Konterhoibe

Alleine das der Vorschlag an die falsche Adresse ging zeigt das dort jemand nicht wirklich verstanden hat wie das ganze funktioniert. Es ist, wenn man einfach mal nachließt, deutlich zu sehen wohin und in welcher Form so ein Vorschlag zu gehen hat.
Für mich war das schon wieder ein peinlicher Versuch Stimmung zu machen.

Ist schon bezeichnend das dieser andere Blog es nicht für nötig hält das ganze richtig zu stellen.

tomandcherry

Bezgl. der „peinlichen Versuche“ ist manchem scheinbar jedes Mittel recht?

Wie Du richtigerweise geschrieben hast, fängt‘s bereits mit der Art und Weise, wie und wo man seine Wahlvorschläge einreicht, an.

Dass derjenige sich neben seinen „Wunschkandidaten“, die nicht mal bereit dafür waren, als wählbare Kandidaten anzutreten, noch nicht mal die Mühe gemacht hat, die korrekte Mail-Adresse zu recherchieren, lässt jedenfalls sehr tief blicken.

Landshuter Löwe

Wahrscheinlich war’s der Oli selbst, bringt Klicks..

DonZapata

Er tritt zum 30. Juni aus.