Der FC Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und Bayer Leverkusen zahlen zusammen 7,5 Millionen Euro in einen Solidarfond. Der soll die Klubs der 3. Liga und der Frauen-Bundesliga in der harten Zeit der Pandemie COVID-19 unterstützen. Doch die Vorstellungen über die Verwendung des Solis sind unterschiedlich.
25 Klubs wären berechtigt, Zuwendungen aus dem Solidartopf zu bekommen. Macht für jeden Klub immerhin 300.000 Euro. Die DFL hat betont, dass zu gleichen Teilen ausgeschüttet wird. Der Solidarfond ist an die Fortsetzung des Spielbetriebs geknüpft. Eine bedingungslose Zahlung, wie Christian Seifert von der DFL versprach, gibt es also nicht. In einer Pressemitteilung des DFB wurde nun bekannt gegeben, dass man „zentral“ die Tests auf das Coronavirus zahlen möchte. Darauf habe man sich geeinigt. „Die weiteren Ausschüttungen werden dann anteilig nach jedem durchgeführten Spieltag an die partizipierenden 25 Klubs der beiden DFB-Spielklassen erfolgen“, schreibt der DFB. Was am Ende dann an die Drittligisten geht, ist nicht bekannt. Gegenüber dem DFB zeigt sich Tobias Leege vom FSV Zwickau gegenüber dem MDR enttäuscht. Der FSV sei davon ausgegangen, „dass wir über das Geld frei verfügen können“. Auch in der Sportschau wird diese Version bestätigt: die Klubs bekommen keine 300.000 Euro, sondern weniger. Ohnehin ist die Voraussetzung, dass weitergespielt wird und Geisterspiele umgesetzt werden.
Eine Entscheidung über die Fortsetzung wird voraussichtlich erst am 25. Mai getroffen. Dann beruft der DFB einen außerordentlichen Bundestag für den Verband ein. Mehr Infos: Dritte Liga und Corona-Pandemie: Außerordentlicher Bundestag des DFB am 25. Mai


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