Präsident Robert Reisinger wünscht sich sofortigen Wiederaufstieg

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1860-Präsident Robert Reisinger wird sich in dieser Woche wohl vor allem einem Thema widmen müssen. Es geht um das Finanzpaket, das die Investorenseite nun vorstellen möchte. Das Budget für den Fall eines Aufstieges würde zwar seit Wochen festliegen, erklärt der Löwen-Boss am Rande des letzten Heimspiels gegenüber der Presse, gegenüber weiterer Unterstützung ist man jedoch offen. Diese Unterstützung gilt es unter wirtschaftlichen und auch rechtlichen Gesichtspunkten zu prüfen, erklärte Reisinger bereits vor einigen Tagen.

Großes Lob für Geschäftsführer Scharold

Das festgelegte Budget gibt jedoch Hoffnung. Trotz des tiefen Sturzes aus der 2. Bundesliga hat sich der TSV wieder aufgerappelt und sich innerhalb einer Saison sogar die Möglichkeit eines sofortigen Wiederaufstieges erarbeitet. Selbstverständlich ist das nicht. Besonders hebt der Präsident hierbei auch Geschäftsführer Michael Scharold hervor, der “eine hervorragende Arbeit geleistet” habe.

Reisingers hoffnungsvoller Blick geht dabei unweigerlich natürlich auch in Richtung den sportlichen Geschehnissen. Gegenüber dem BR stellt er klar, dass er sich nach dem Abstieg im vergangenen Jahr einen sofortigen Wiederaufstieg wünscht. Sollte man jedoch scheitern, so Reisinger, müsse man “den Mund abputzen” und weitermachen.

Anerkennung für Scouting-Team und sportliche Leitung

Doch wie viele Löwenfans wünscht er sich natürlich, dass es klappt und man die Relegation gewinnt. Dazu zählt auch Reisinger, der in der Relegation keinen klaren Favoriten sieht. Klar ist, Reisinger glaubt an die Mannschaft. Und ein Wiederaufstieg ist nicht nur machbar, sondern wünschenswert. Die Wettbewerbsfähigkeit sei in der Dritten Liga gegeben, erklärt er gegenüber dem Reporter. Das Scouting-Team um Jürgen Jung habe ausgezeichnete Arbeit geleistet und bereits früh für vier Neuverpflichtungen gesorgt. Auch Daniel Bierofka und Günther Gorenzel hätten Hervorragendes geleistet, um trotz eines niedrigen Budgets konkurrenzfähig zu sein.

 

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alleman

Ich habe mir gerade das Spiel Saarbrücken-Waldhof 0:1 angeschaut. Wir können auch die Leistung von Waldhof erbringen. Also woliegt das Problem wenn wir 90 Minuten spielen, wie die ersten 40 Minuten in Nürnberg?

Serkan

Auch Günther Gorenzel sieht die Chancen bei 50 zu 50. “Auf dem Papier haben die Saarbrücker Vorteile, denn ihre Mannschaft ist mit dem doppelten Etat zusammengesetzt worden”, erklärte Gorenzel und sprach später doch von einer “Fifty-fifty-Chance”, denn: “Geld ist ein Kriterium im Fußball, aber nicht das einzige.” (Quelle: http://www.sueddeutsche.de/sport/tsv-muenchen-entzuendlicher-prozess-1.3980999). Letztlich sagt Gorenzel das Gleiche wie Reisinger im Halbzeitinterview des BR: “Über den kommenden Gegner in der Relegation erklärte Reisinger, die Chancen auf den Aufstieg stünden seiner Ansicht nach 50/50. Der 1. FC Saarbrücken sei wie der TSV 1860 München ein Traditionsverein. Er schätze beide Klubs etwa gleich stark ein und sehe keinen klaren Favoriten.” (Quelle: http://www.wochenanzeiger.de/article/204777.html)

Das sind nun mal Endspiele, da kann jeder gewinnen. 1860 war bestimmt für Saarbrücken auch kein Wunschlos. Wobei Uerdingen und Cottbus auch nicht leichter zu spielen sind. Wer die bessere Tagesform, mehr Glück und die besseren Nerven hat, steigt auf. Gegen Würzburg war Saarbrücken 14/15 tatsächlich klarer Favorit, redeten von einem “Wunschlos” und schieden aus.

Sehe ich genauso. Wenn wir in beiden Spielen so spielen wie in den ersten 40 Minuten gegen Nürnberg, wie über weite Strecken gegen Schweinfurt oder wie gegen Eichstätt dann haben wir auf jeden Fall eine Chance. Ich bin auf jeden Fall optimistisch, dass wir es schaffen.

3und6zger

Für mich wird der Kopf entscheiden, was vor allem im ersten Spiel wichtig ist. Sind die Jungs gehemmt, weil sie die gesamte “1860-Last” spüren, wird’s schwierig, Fehler zu verhindern und zumindest ein Unentschieden auswärts zu erreichen.
Ich wünsche der Mannschaft, daß sie das Drumrum vergisst, mit Selbstbewusstsein, das sie sich durch Saison und Meisterschaft erarbeitet hat, ins Spiel geht, wenig zulässt und dann den “Lucky Punch” setzt. So ein 1:0 wie gegen Greuther Fürth in der Vorrunde wäre eine gute Ausgangsposition nach dem Hinspiel.

Landshuter Löwe

Ich finde es traurig, das ein Präsident bei 1860 es mehrfach betonen muss, dass er sich sportlichen Erfolg für den Verein wünscht. Schlimm, dass das immer wieder in Zweifel gezogen wird.

Das stimmt.

Serkan

Wird es denn wirklich in Zweifel gezogen? Ich kenne das bislang nur als Propagandanummer interessierter Kreise, denen Reisinger & Co offenbar bei ihren Allmachtsplänen im Weg stehen. Selbst die Boulevardzeitungen schreiben die Behauptung nicht mehr, weil sie sich längst als Schwindel entpuppt hat.

Landshuter Löwe

“Ich kenne das bislang nur als Propagandanummer interessierter Kreise..”

Reicht das nicht? Die Leser dieser Quellen nehmen das gerne auf und machen Stimmung gegen das Präsidium. Und kommunizieren das auch so weiter. Es reicht inzwischen ja, einen Geschäftsbetrieb ohne zusätzliche Schulden betreiben zu wollen.

3und6zger

Der kann sagen was er will und wird trotzdem kritisiert. Ich kann mich noch gut erinnern, wie er von Bierofka, wie formulierte die tz, eine “Breitseite” bekam als er letztes Jahr auf der MV sagte, daß “die Mannschaft in der Regionalliga um den Aufstieg spielen müsse”.
Wie man daraus konstruieren kann, daß der Verein nicht aufsteigen will ist mir schleierhaft!

tomandcherry

Ich persönlich kann die Stärke unseres Relegationsgegners Saarbrücken überhaupt nicht einschätzen. Da kann von “die packen wir locker” bis “die hauen uns durch Sonn’ und Mond” alles dabei sein.

Wäre natürlich ein Segen für die leidgeprüfte Löwen-Seele, wenn wir bereits nach einer Saison die RL Bayern wieder Richtung 3. Liga (und somit PROFI-Fußball) verlassen dürften.

Allerdings warne ich davor, diese Relegation bereits als “erfolgreich abgehakt” zu betrachten. Es sind zwei Spiele, in denen wirklich alles passieren kann und die müssen wir erstmal hinter uns bringen.

Ergo: Mit beiden Beinen fest auf dem Boden bleiben und noch keine Drittliga-Träumereien beginnen. Sonst könnte es sein, dass wir ganz schnell aus unseren Wunschträumen gerissen werden und auch nächste Saison wieder “über die Dörfer” tingeln müssen.

Landshuter Löwe

Ein Selbstläufer wird das auf KEINEN Fall.

3und6zger

Wenn du Lust und Zeit hast. Auf youtoube gibts einige Saarbrücker Spiele in voller Länge, z.B. gegen Waldhof und gegen Offenbach, die immerhin Platz 2 und 3 belegt haben. Einfach bei der Suche “1.FC Saarbrücken” eingeben.

Serkan

Kennst du echt jemanden, der die Relegation bereits als “erfolgreich abgehakt” betrachtet? Ich nicht.

Konterhoibe

Wenn irgendwer glaubt das die Relegation ein Selbstläufer wäre, dann hat sich derjenige damit als jemand zu erkennen gegeben der absolut keine Ahnung vom Fußball hat.

In zwei solchen Spielen kann alles passieren. Die Chancen stehen hier einfach 50/50. Genauso wie Saarbrücken haben wir Spieler die ein Spiel in einer Situation entscheiden können. Viel nehmen sich die Manschaften nicht glaube ich.

Der einzig Klare Vorteil den wir haben ist unser Heimspiel, Saarbrücken hat nicht mal das wirklich.