Personal in der WWK-Arena: Hoffnungslos überfordert

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So wurden die Sechzig-Bosse in Augsburg schikaniert“, schreibt die tz München. Laut der Tageszeitung bekam Löwen-Präsident trotz Akkreditierung des BFV erst einmal keinen Zutritt in die WWK-Arena: “Erst nach einem Telefonat mit BFV-Präsident Dr. Rainer Koch durfte der e.V.-Vorsitzende ins Stadion”, schreibt die Zeitung in ihrem Online-Bericht. Laut der tz musste Vizepräsident Heinz Schmidt seinen Löwen-Schal zum Auto zurückbringen und bei Hans Sitzberger passte der Schriftzug am Hemdkragen nicht.

Toiletten? Keine Ahnung …

Von Schikane zu sprechen ist sicherlich etwas übertrieben. Auch wir sind teilweise durch den VIP-Eingang in die WWK-Arena reingekommen. Was wir festgestellt haben: Das Personal war hoffnungslos überfordert. Fragte man nach den Toiletten, kam nur ein ahnungsloses Schulterzucken. Von einer Empfangsdame, die direkt vor der VIP-Lounge stand. Wer wo hin muss, wusste auch keiner.

Kontrollen am Eingang – viele Diskussionen

Karsten Wettberg, WWK Arena
Karsten Wettberg vor der WWK-Arena

Und auch die Kontrollen an den Eingängen waren befremdlich. Vor allem deshalb, weil niemand der Sicherheitsleute so richtig wusste, was erlaubt ist und was nicht. Absicht kann man den Leuten definitiv nicht unterstellen. Es war ganz klar zu sehen, dass das Personal schlichtweg mit einzelnen Situationen nicht zurecht kam. Bei der Einlasskontrolle wurde ständig diskutiert. Und zwar nicht zwischen Personal und Fans, sondern vor allem zwischen Personal und Personal. So richtig wusste keiner, was nun erlaubt war und was nicht. Eigentlich seltsam, das Team müsste doch von der Bundesliga her durchaus erfahren sein. Was zu vermuten ist: Für das Regionalliga-Spiel war anderes Personal eingebunden. Vielleicht die Leute, die ansonsten im Rosenau-Stadion sind.

Überforderung auch in den Rängen

Ebenfalls fiel uns auf, dass einige Ordner in den Zuschauerrängen unkonzentriert waren. Als einige Fans von einem Block in den anderen wechselten, rastete der Ordner auf dem Platz vollkommen aus. Nicht jedoch wegen den Fans, seine Wut galt vor allem seinen Leuten, die daneben standen und “plauderten”. Seine wütende Stimme ging jedoch im Gesang der Fans unter.

Was sind Eure Erfahrungen mit dem Sicherheitspersonal? Wie war es für Euch in der WWK-Arena in Augsburg? Gerne dürft Ihr darüber diskutieren.

Artikel der tz: So wurden die Sechzig-Bosse in Augsburg schikaniert

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1966
Gast
1966

Ich tu mit mich schwer mit gehen und stehen; auf meine Bitte hin hat mich ein Ordener in orangerJacke (da gab‘s ja offensichtlivh wahre Ornder Hierarchien) trotz offensichlicher Geschäftigkeit persönlich an den Schlangen der Wartenden vorbei ins Stadion geführt. Auch die Fage nach Taxis wurde nach gemeinsamer Recherche einger Ordner, die offensichtlich das erste Mal dort waren, zuverlässig und richtig beantwortet.
Die Hysterie der Fantrennung bis auf die blau-weisse Unterhose darf man den Ordnern nicht anlasten. Sie tun das, was ihnen gesagt wurde zu tun.

LNHRT
Mitglied
LNHRT

Wir wurden vor dem Stadion bereits informiert, wo wir hinmüssen. Der Weg um das Stadion zu Block W war etwas komisch. Einmal außen rum und dann durch die Busse. Der Einlass lief etwas schleppend, war aber OK. Die Kontrollen waren ziemlich lasch (zumindest bei mir). Was ich absolut nicht OK fand, war den Block nach dem Spiel zu schließen. Ich brauch mich doch beim Fußball nicht einsperren zu lassen. Der Verein muss doch Erfahrung aus der ersten Liga haben. Läuft das da genauso ab?

Sebastian Waltl
Gast
Sebastian Waltl

Also ich war in Block Y. In dem Block waren definitiv deutlich mehr Leute drin als reingehört hätten. Obwohl alle Plätze besetzt waren standen sehr viele Leute zusätzlich in dem Block. Als ich zur Halbzeit aus dem Block kurz raus musste, bin ich kaum durchgekommen. Alle Gänge und Treppen waren komplett voll.
Vielleicht hätte man in den Block nur Leute mit Karte dafür reinlassen sollen, zumal ja die Blöcke C und D nur halb voll waren.

Landshuter Löwe
Editor
Landshuter Löwe

Wir waren in Block Z und da gab es eigentlich keine Probleme. Allerdings haben sie den Karsten Wettberg auch nicht in seinen Block gelassen, obwohl er keine Fan-Utensilien bei sich hatte. Bei ihm war es wohl sein Gesicht ;-).