Im Juli diesen Jahres lud der TSV 1860 München die Bürgerinnen und Bürger aus Giesing zu einer Informationveranstaltung im Hinblick auf die Rückkehr nach Giesing und ins Grünwalder Stadion. Unter den Rednern war auch Robin B., der Vorsänger der Ultras. Ein durchaus wichtiger Funktionsträger in der Fanszene.

Klare Regeln für Spiele in Giesing

Ultras Vorsänger 1860Mit klaren Worten machte er deutlich, dass die Ultras sich ihrer Rolle in Giesing klar sind: „Wir sind uns der Verantwortung bewusst, was es heißt, wieder in unserem Viertel zu spielen.“ Er kündigte zudem an, dass die Ultras Regeln für sich aufstellen. Das Gremium der Gruppierung, so Robin auf der Veranstaltung, hatte sich im Vorfeld viele Gedanken gemacht. Der Vorsänger der Ultras zu den Bürgerinnen und Bürgern: „Ich denke das beste Beispiel hat uns Memmingen* gezeigt, wie alles optimal abgelaufen ist. Man hat es in der Presse gelesen und die Herren von der Polizei waren auch zufrieden. Ich denke, das war das beste Beispiel und das wird man hier auch in Giesing bei den Spielen soweit durchziehen.“

[* erstes Auswärtsspiel]

Ein Versprechen, an dem man die Ultras des TSV 1860 München am kommenden Sonntag beim Derby gegen den FC Bayern München II messen wird. Man spielt wieder im eigenen Viertel und man ist sich der Verantwortung bewusst. Klare Worte und eine eindeutige Botschaft. Vorkommnisse wie in Augsburg würde dieser Zusicherung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgen, die man im Juli gegeben hat, eindeutig widersprechen. Es steht ohnehin im Raum, warum diese selbstaufgestellten Regelungen nicht auch für Augsburg gegolten haben. In Giesing müssen sie in jedem Fall klar zählen. Das ist man den Bürgerinnen und Bürgern mehr als schuldig.

Das Video:

Falls es nicht dargestellt wird, findet Ihr es in der Mediathek des BR: „Wir sind uns der Verantwortung bewusst“

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whiteman
Leser

Danke für den sehr sachlichen Bericht. Ich war mit dem Auto vor Ort und habe die Szenen in der Innenstadt nicht erlebt. Angesichts der vielen freien Plätze im Stadion habe ich wenig Verständnis dafür, daß mehrere Spezl auf offiziellem Weg keine Karten bekommen haben. Da war den Augsburgern die Fantrennung wichtiger als die Eintrittsgelder. Da waren wir früher wesentlich gastfreundlicher. Wir hatten als Stammkarteninhaber zwar ein reserviertes Bezugsrecht, das aber zeitlich befristet war. Danach gingen die Karten in den freien Verkauf.
Und was unseren Vorstand angeht: wenn im Rückspiel der Augsburger Vorstand ebenfalls mit Fanutensilien auftaucht sollten wir sie ebensowenig einlassen. Ich weiß, das ist kindisch und man sollte sich mit denen nicht auf eine Stufe stellen.

ELIL
Leser

Das Spiel ist am kommenden Sonntag, nicht Samstag

swaltl
Redakteur

Liebes Löwenmagazin,
wäre es vielleicht möglich, das Foto in diesem Artikel, auf dem die Idioten, die gezündelt haben, an die Polizei und den Verein weiterzugeben? Vielleicht erhöht sich so ja die Chance, dass sie gefasst werden.