Daniel Bierofka – ehrliches und authentisches Interview mit der Abendzeitung

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Es ist ein ehrliches und authentisches Interview, dass gestern von der Abendzeitung veröffentlicht wurde. Löwen-Trainer Daniel Bierofka spricht mit den Reportern Matthias Eicher und Matthias Kerber über seine Gefühlslage, die vergangene Saison und über die Zukunft. Bei aller Kritik im Hinblick auf die vergangene Saison wird vor allem eines stets klar: Bierofka ist ein Löwe durch und durch. Viele Stunden hat er für den Klub geopfert.

In Ruhe reflektieren

Daniel Bierofka reflektiert in Ruhe. Was war gut? Was war schlecht? Wie war die Transferpolitik? Es sei eine extreme Zeit für ihn gewesen. Er war oft im Hotel und in Hennef bei der Fußballlehrer-Ausbildung. Belastend für den Löwen-Coach und seine Familie. Nun möchte er sich Zeit nehmen, um alles analytisch und ohne Emotionen aufzuarbeiten. „Dafür brauchst du ein, zwei Wochen. Du musst zur Ruhe kommen. Unter der Saison hast du Dauerstress. Jetzt kann ich mir überlegen: Was hast du für Möglichkeiten? Welche Perspektive hast du hier? Ich brauche Zeit, das Ganze sacken zu lassen.“, sagt Bierofka. Noch scheint er nicht entschieden zu haben ob er Löwen-Trainer bleibt. Eines aber ist klar. Im Herzen wird er immer ein Löwe bleiben. „Mein Opa war hier Mitglied. Mein Vater hat seine Fußspuren hier hinterlassen. Ich bin schon lange dabei. Nächstes Jahr wären es 15 Jahre. Meine Kleine rennt dauernd mit dem Sechzger-Trikot durch das Haus.“

Bierofka über Reisinger

Auch über Robert Reisinger spricht Daniel Bierofka. „Er versucht, aus seiner Sicht das Beste für 1860 zu tun. Ich versuche dasselbe. Dass man ab und zu anderer Meinung ist, das ist das Normalste auf der Welt.“ Ihm persönlich geht es darum, Lösungen zu finden, „mit denen Sechzig perspektivisch in die Zukunft gehen kann“. Er geht davon aus, dass die Gesellschafter im Austausch sind. Er selbst möchte niemandem vorschreiben, wie man den Verein zu führen hat. „Ich habe gemerkt, dass viele Leute versuchen, noch etwas Gutes zu arrangieren für den Verein. Darauf hoffe ich noch.“

„Ich will den Verein dahin führen, wo er hingehört“

Was benötigt ein Daniel Bierofka um längerfristig beim TSV 1860 München wirken zu können, fragt die Abendzeitung. „Ich muss Spaß an der Arbeit haben und sagen: „Okay, hier kann ich etwas bewegen. Ich will den Verein dahin führen, wo er hingehört. Ich mache auch Fehler, klar. Aber ich muss das Gefühl haben, dass wir hier – zusammen – etwas erreichen können.“

Bierofka sieht sich selbst als temporäre Person. Er will mit maximaler Energie das Bestmögliche für den Verein herausholen. „Ich gehe mal davon aus, dass ich in 20 Jahren nicht mehr hier sitzen werde. Trotzdem wird mich das Virus nie loslassen. Einfach wegen dem, was Sechzig auszeichnet. Wenn man sieht, was in der Regionalliga los war. Andere Vereine wären tot gewesen. Sechzig ist wieder aufgestanden.“

Das Interview mit Daniel Bierofka: „Abschied vom TSV 1860? Ich muss das alles aufarbeiten“

Bierofka und das Projekt 1860

Daniel Bierofka wird eine Entscheidung treffen müssen. Ob er das Projekt 1860 weiter vorantreiben möchte. Seine Trainerposition stellte auch zum aktuellen Zeitpunkt kein Funktionär in Frage. Weder die Geschäftsführung noch einer der beiden Gesellschafter. Das ist auch nicht wenig verwunderlich. Bierofka passt zu Sechzig wie kein Anderer. Es wäre wünschenswert, wenn er mit Sechzig wächst. Dazu wäre es jedoch von wesentlicher Bedeutung, dass ihn keine Seite mehr instrumentalisiert und dass die KGaA Störfeuer aus dem sportlichen Bereit heraushält. Bierofka ist ein Macher. Bierofka ist ein Arbeiter. Hierfür benötigt er ein stabiles Fundament. Dafür sind andere verantwortlich.

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Im Grünwalder Stadion

Keine andere Band hat Löwen-Stadionlieder mehr geprägt als Lustfinger. Vor allem "Löwenmut" darf im Sechzger Stadion nicht fehlen. Nun hat die Punk-Band sich mit dem Kabarettisten Roland Hefter zusammengetan und ein neues Lied rausgebracht. Im Stadion wurde es bei den letzten Heimspielen bereits gespielt. Wer Amazon Music hat, der kann den neuen Song "Im Grünwalder Stadion" von Lustfinger & Roland Hefter kostenlos abspielen. Als Download kostet das Lied lediglich 1,29 Euro.

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