Aktuelle Themen: In zahlreichen Diskussionen werden Fakten vermischt

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Vertrag
Vertrag TSV 1860 München

Liebe Löwen,

nachdem der kicker nun einige Zahlen des TSV München von 1860 GmbH & Co KGaA veröffentlicht hat, möchten wir an dieser Stelle auf eine Problematik aufmerksam machen. Es ist nicht möglich, sinnvolle Diskussionen zu den einzelnen Themen zu führen, wenn in vielen Kommentaren verschiedene Fakten vermischt werden.

Unterscheidung von e.V. und KGaA

So zum Beispiel schrieb ein User zu den 613.000 Euro Kosten im Hinblick auf die Insolvenzvermeidung, dass dafür “also die Spenden der Arena-Card” verschwendet werden. Das ist natürlich grundsätzlich falsch. Die Arena-Card wurden 1. nicht für die KGaA verwendet sondern für den e.V. und 2. dort zweckgebunden für die Jugend verbucht.

Auch ist es nicht richtig, dass die hohen Kosten im vergangenen halben Jahr die Konsequenz einer schlechten Arbeit durch das Präsidium oder den Verwaltungsrat sind. Dies so darzustellen ist schlichtweg keiner Diskussion nützlich. Die Höhe der Kosten sind ein Resultat der drohenden Insolvenz in der KGaA. Eine Beurteilung von Ämtern im e.V. sind hier nur indirekt möglich.

Die Höhe der Kosten

Des Weiteren ist die Höhe der Kosten keineswegs überraschend und ein “Skandal”, wie an manchen Stellen behauptet wird. Bereits in unserem Artikel “Fachzeitschrift kicker veröffentlicht Zahlen” haben wir klargestellt, dass der Aufsichtsrat bereits im Sommer über diese Kosten sich im Klaren war und vorab 505.000 Euro genehmigt wurden. Zum Aufsichtsrat gehören sowohl der e.V. als auch Gesellschafter HAM von Herrn Ismaik.

Dass die Kosten höher ausfielen liegt unter anderem daran, dass der Investor ein zweites Gutachten im Hinblick auf die Insolvenz wollte. Er vertraute dem ersten Gutachten nicht. Dieses zweite Gutachten, so zumindest der kicker, brachte dasselbe Ergebnis und kostete 100.000 Euro. Die zusätzlichen Kosten, die dadurch entstanden sind, sind bei weitem höher als das Gutachten, dass der e.V. im Hinblick auf den Kooperationsvertrag in Auftrag gegeben hat. Letzteres brachte auch ein Ergebnis, dass dem e.V. in Zukunft etwas bringt. Das Gutachten, dass Herr Ismaik wollte, brachte keine neuen Erkenntnisse. An diesem Punkt ist anzumerken, und das haben wir bereits im Artikel vorher betont, dass das Gutachten im Hinblick auf den Kooperationsvertrag eine Sache des e.V. ist und zu Lasten des e.V. geht. Alle von der Zeitschrift kicker genannten Zahlen sind buchungstechnisch der KGaA zuzuschreiben.

Subjektive Einschätzung vieler Fans

Zweifelsohne kann jeder Fan und jedes Mitglied des TSV über diese Zahlen diskutieren. Es ist jedoch schwer, Argumente vorzubringen, wenn man keinen reellen Kosten-Nutzen-Vergleich hat. Der Umfang der Kosten, die durch den kicker veröffentlicht wurden, hat eine Höhe, die für viele Bürgerinnen und Bürger außerhalb ihrer Vorstellung liegt. Denn selbst wird man mit solchen Summen, von denen wir uns mancherorts eine Wohnung kaufen könnten, in der Regel nicht konfrontiert. Man erinnere sich nur an die von der Presse veröffentlichten Zahl im Hinblick auf das Gutachten zum Kooperationsvertrag. Da hatte man eine Null zu viel dran gesetzt. Dieses Gutachten hätte damit einen Umfang gehabt, der in etwa dem entspricht, den die KGaA für die Vermeidung der Insolvenz benötigte. Der Aufschrei von manchen Seiten war nicht mehr oder weniger. Fakt ist, dass Diskussionen über die Höhe von Kosten oft durch die subjektive Wahrnehmung getrübt werden.

Die Kosten für die Insolvenzvermeidung sind enorm und liegen sicherlich außerhalb unserer Vorstellung. Doch sie sind eine Konsequenz aus jahrelanger Misswirtschaft und von der Summe nur ein Bruchteil von dem, was in den vergangenen Jahren an Millionen von Euro regelrecht verschwendet wurde. Zudem ist anzumerken, dass diese Kosten dazu dienen, aus der Misswirtschaft herauszukommen und “zu gesunden”. In der vergangenen Saison wurde Geld schlichtweg einfach “verbrannt”.

Fazit

Wir können jedem Fan nur raten, sich nicht manipulieren zu lassen. Gerade weil Zahlen uns als belegbar und damit eindeutig erscheinen, ist es so gefährlich, wenn man sie fälschlicherweise als Argumente anführt, ohne ihren Zusammenhang zu kennen oder zu erläutern. Diese Zahlenspielereien kennt man aus politischen Diskussionen zu Genüge.

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DonZapata
Mitglied
DonZapata

OT: Wie ist das Procedere, wenn neue Aufsichtsräte installiert werden sollen?
Herr Ismaik kann sicherlich nicht einfach zwei von denen “austauschen”. Braucht es dazu einen Mehrheitsbeschluss des AR? Oder wird der AR einfach um zwei Sitze erweiteret? Hierfür braucht es doch sicherlich auch einen Beschluss.
Wer hat hierzu Infos?

Sebastian Waltl
Editor

Laut Abendzeitung kann Ismaik als Vorsitzender des Aufsichtsrat jederzeit die Mitglieder des Aufsichtsrates abberufen und neue einberufen. Es ist allerdings so weit ich weiß festgehalten, dass die Hälfte der Mitglieder aus dem Verein stammen müssen. Das ist soweit ich weiß im Kooperationsvertrag festgehalten. Inwiefern eine Erweiterung möglich ist weiß ich nicht. Das würde Ismaik allerdings nicht viel bringen, da für jedes zusätzliche Mitglied von ihm auch ein Vertreter des Vereins zusätzlich dazu kommen müsste.
Da im Aufsichtsrat zwei Verwandte von Ismaik sitzen wäre es allerdings für ihn ohne weiteres möglich, die zwei durch andere Personen auszutauschen. Dabei hätte der e. V. überhaupt kein Mitbestimmungsrecht.

DonZapata
Mitglied
DonZapata

Ok.

DonZapata
Mitglied
DonZapata

Ein super Beispiel. Hier wird der eV für KGaA-Angelegenheiten angeführt.
„Die e.V. Funktionäre haben festgelegt, was er darf oder nicht.
Da muss man sogar froh sein das er stundet. Macht er es nicht dann ist aber der Offen aus. Zum anderen, der e.V. hat ihn geholt 2011 und das Geld genommen. Ohne die e.V. Funktionäre wäre er heute nicht da.
Außerdem gibt es Kontrollorgane, die haben aber komplett versagt und die führen noch den Verein.„

bluwe
Mitglied
bluwe

Es waren nicht die akt. eV-Funktionäre die HI geholt haben. Dieter Schneider war hier maßgeblich verantwortlich und weder der damalige VR noch die MV wurden diesbzgl. eingebunden. Wer im AR war kann ich aktuell nicht mehr nachvollziehen. Aber wenn pauschal mit der Keule auf den jetzigen Vereinsvorsitz vorgegangen wird, dann werden hier wieder Fakten vermischt.

Loewen1860
Mitglied
Loewen1860

Sehr guter Beitrag!

hot4win
Gast
hot4win

Es geht hier nicht um Zahlen und Vereinsstrukturen. Es ist unerträglich wie die Verantwortlichen beider “Lager” mit Ihrer Verantwortung wie auch mit den Ansprüchen Ihrer Mitglieder & Fans umgehen. Was hier im “Dark Room” unserer
geliebten 60ger alles gesponnen wird, sprengt jeden vorstellbaren Rahmen.

Ich habe diesen Menschen mein Vertrauen geschenkt und weiß heute, es war der größte Fehler meiner langen 60ger Zeit. Das Ziel dieser Clique ist tatsächlich
die Vertreibung von HI durch einen totalen Absturz – will heißen: RL für eine
lange Zeit. Nicht erkennend, dass weder eine Insolvenz, eine Aufhebung der 50+1
noch die unverwüstliche Fangemeinschaft diesen Weg zulassen.

Muckl
Mitglied
Muckl

Dieser Artikel ist (momentan) unglaublich wichtig! Leider werden ihn die die am lautesten brüllen nicht lesen und verstehen wollen.
Du müsstest jeden Löwenfan dazu verpflichten diesen Artikel so oft zu lesen bis er ihn versteht und danach genauso viele Vaterunser auf KHW zu beten!

Sebastian Waltl
Editor

Sagt mal, sind wir hier eigentlich bei der obersten Aufsicht anderer Blogs? Wenn man sich die Kommentare unter diesem anschaut, dann gehen viele davon nur gegen einen bestimmten Blog und seine Leser.
Ich nehme mal stark an, dass dieser Artikel nicht gegen bestimmte Seiten gerichtet ist, sondern allgemein an alle Fans appellieren soll.

Deshalb stelle ich die Frage in den Raum: Wollen wir hier wirklich über bestimmte andere Blogs diskutieren? Lieber 3und6zger , Banana Joe und Kohlhuber: Wollen wir dieser Seite hier wirklich eine Plattform bieten? 😉 Ist uns diese Seite wirklich so wichtig, dass wir sn anderen Stellen darüber diskutieren wollen?
Ich werde mich jedenfalls bei Diskussionen die nur um einzelne andere Blogs gehen raushalten.

P. S. : Ja, ich weiß, ich brauch da grade reden. 😉 Aber mittlerweile ist mir diese Seite komplett egal.

Banana Joe
Mitglied
Banana Joe

Gerade die letzten Tage haben gezeigt, dass man gewisse Denunzianten und Heckenschützen eben NICHT ignorieren soll, das wird 100 Pro schief gehen. Der Blogbetreiber hat vor kurzem seinen “Fanclub” öffentlich dazu aufgerufen, Mitglied zu werden um in der Zukunft die Politik des Vereins so mitbestimmen zu können, wie’s ihm quasi recht ist, das hat er auch unverblümt zugegeben.

Nun kann man niemandem verbieten, Mitglied zu werden, zur Wahl zu gehen und nach seinem Gusto abzustimmen, wenn aber der ganze Haufen der “Alternative für Löwen” kommentar- und kritiklos ignoriert wird, dann wird es eines Tages ein böses Erwachen geben.

Ich gebe dir hier insofern recht, dass der Kommentarbereich des Löwenmagazins nicht der geeignete Platz ist, gewisse Blogbetreiber ständig an den Pranger zu stellen, dafür gibt’s das (oder ein anderes) Forum. Wenn’s aber leider so offensichtlich wie in den letzten 2 Tagen geschieht, dann kann und darf man dazu nicht mehr schweigen!

Der eingeschlagene Weg ohne Neuverschuldung durch Ismaik und dem konsequenten Durchsetzen von 50+1 eben im “Notfall” auch gegen Ismaik ist der einzig richtige, der Ismaik wird NIE investieren, er halst der KGaA nur einen Haufen von Schulden auf, für die er dann selbst nicht mehr gerade stehen will.

Im Übrigen ist dieses Nicht-Investieren (Bild.de hat dazu heute einen Bericht drin) auch der Casus Knackus dafür, dass ein Herr Kind wohl keine Sondergenehmigung für die Übernahme von H96 und das Außerkraftsetzen der 50+1 Regel von der DFL erhalten wird, so wie einst der Hopp, Bayer, VW… da lief nämlich auch das meiste über Darlehen, das ist nicht das außerordentliche persönliche und langjährige Unterstützen des Vereins sondern lediglich Business! Nix anderes macht Ismaik, er betreibt Geschäfte auf Kosten des TSV 1860 München e.V. und all seiner Mitglieder und Fans.

Und genau DAS sollte jeder Löwe, der noch einigermaßen klar bei Verstand ist, endlich in seinen Schädel kriegen! Und genau deswegen darf man den Blogbetreiber auch gerne mal öffentlich auseinandernehmen!

Und nochmal zu H96: möglich, dass dann der Kind dem Ismaik da sogar noch die Arbeit abnimmt und er gegen 50+1 klagt, d.h. Ismaik, der wohl selbst nicht mehr der allerflüssigste ist, um im Konzert der großen Sportinvestoren überhaupt noch Triangel spielen zu können, käme am Ende sogar noch gratis an sein Ziel, ohne auch nur einen Finger krumm zu machen. Das gibt erst recht ein böses Erwachen.

Also wehret den Anfängen!

Sebastian Waltl
Editor

Einerseits verstehe ich es, dass du etwas dagegen tun willst. Das hab ich selbst auch schon versucht. Aber ich glaube mittlerweile, dass es diese Leute nur noch mehr anstachelt, wenn sie viel Aufmerksamkeit und Gegenwind bekommen. Vielleicht macht es macher bloß damit er streiten kann.
Ich meine keineswegs, dass man die Heckenschützen komplett ignorieren sollte, aber hilft es wirklich, wenn wir auf sie von außen drauf hauen? Hilft es nicht vielleicht mehr, wenn wir ihre Hassparolen im Nirgendwo verhallen lassen? Das ständige Schimpfen macht denen doch auch bloß Spaß, weil sie dadurch große Aufmerksamkeit bekommen.

Ich werde die Heckenschützen zumindest in ihrem “natürlichen Lebensraum” in Zukunft ignorieren. Es bringt doch nichts, wenn ich mich wegen denen aufrege.
Sie haben bei der letzten Mitgliederversammlung nichts erreicht und aufgrund der vielen Neumitglieder, die ja wohl den aktuellen Kurs unterstützen, bin ich auch für die nächste Mitgliederversammlung zuversichtlich.

Ansonsten werde ich die erwähnte Seite in Zukunft meiden. Ich hab schon in den wenigen Tagen, die ich dort jetzt nicht mehr war, gemerkt dass ich mich viel weniger aufrege oder ärgere, wenn ich gar nicht mitbekomme, was dort geschrieben wird.

Landshuter Löwe
Editor
Landshuter Löwe

“Ansonsten werde ich die erwähnte Seite in Zukunft meiden.”

Das mache ich seit 6 Wochen und das hat sich positiv auf meine Psyche ausgewirkt. 🙂

ELIL

Frank

Sebastian Waltl
Editor

Ja, beimir hat diese Erkenntnis leider etwas länger gedauert. Daran, dass ich jetzt damit aufgehört hab ist auch der ArikSteen nicht ganz “unschuldig”, der am Samstag bei der Vereingründung gemeint hat, dass ich mich deswegen zu viel aufrege und dass ich davon loskommen soll.
Danke Arik, bei mir hat es wohl einen leichten Anstoß von außen gebraucht, damit ich es endgültig begreife. 😉

TirolerLoewe
Mitglied
TirolerLoewe

Fakt ist aber trotzdem dass der seit Jahren anhaltende Kleinkrieg eine Menge Geld gekostet hat das auch in unseren TSV hätte investiert werden können! Auch potenzielle Sponsoren werden von solchen Heldentaten abgeschreckt!

TinoKanti
Gast
TinoKanti

100% Zustimmung

3und6zger
Mitglied
3und6zger

Es gibt viele, die meisten vertreten im Wutlöwen-Blog, die bis heute noch nicht kapiert haben, welches Konstrukt einer ihrer “Könige der starken Hand”, Karl-Heinz Wildmoser (er ruhe in Frieden), damals aus dem TSV 1860 gemacht haben. Eigentlich hätte man die Winterpause ja schön für ein Seminar zum e.V. und KGaA nutzen können. Auch der Blogbetreiber, der ja alles weiss, jeden kennt und alles besser könnte, wäre da mal gefragt, seine Anhängerschaft aufzuklären. Aber das ist aus bekannten Gründen, die Unkenntnis bringt Klicks, nicht gewollt. Und natürlich werden nicht ins Bild passende Meinungen zensiert.

Zumindest beschäftigen sie sich jetzt mal mit der Satzung. Trotzdem erinnern sie mich an die AfD. Die glauben auch, sie repräsentieren die Mehrheit, bekommen bei der Wahl eigentlich gute 12.6 % und glauben dann weiterhin, sie sprechen für die Mehrheit, obwohl 87.4% sie nicht gewählt haben. Und so schätze ich auch das Potential der Wutlöwen ein, 10 – 20 %, abhängig davon wen sie aufstellen.
Wobei ich letztendlich nicht glaube, daß sie einen Kandidaten kriegen, der sich das antut und aus den Usern dort bringt sicher keiner den Allerwertesten hoch. Wahrscheinlich sind die, die am lautesten Schreienden eh keine Mitglieder und haben daher nix zu sagen.

Immer weiter geht’s auf dem demokratisch legitimierten Weg, nur nicht beirren lassen und wenn’s geht, dumme Fauxpas vermeiden (Gell, Hr. Drees)

Kranzberg
Mitglied
Kranzberg
Sebastian Waltl
Editor

Erstmal sehr gut, dass es eine Stellungnahme gibt und dass sie anschließend wissen, wer die Mail an die Öffentlichkeit gebracht hat.

Banana Joe
Mitglied
Banana Joe

Badumm tsssssss

Banana Joe
Mitglied
Banana Joe

Nenn doch einfach Ross und Reiter: das ganze Geschwurbel, die Verdrehung von Tatsachen und Zahlen und das Falschinterpretieren von Aussagen und das daraus resultierende “Vermischen von Fakten” durch Personen, die ihm blind, kritiklos und strenggläubig folgen hat nur einer zu verantworten! Wir wissen alle, wer das ist! Guck dich in anderen Foren/Kommentarspalten um, ein großer Teil der Fans ist durchaus in der Lage, die Zahlen zu sortieren und zuzuordnen und daraus dann Schlussfolgerungen herzuleiten. Es ist beinahe wie mit der Religion, verblendet bis zum Gehtnichtmehr! Wenn man dann diese Kommentare anderenorts liest, wird einem richtig schlecht vor so viel Ignoranz und Unwissen! Pfui Teufel!

Sebastian Waltl
Editor

Naja, da machst du dir es jetzt zu einfach. Ließ dir zum Beispiel mal die Kommentare unter den Artikeln von Abendzeitung und TZ durch. Da sind viele dabei, die jetzt (teilweise unter der Gürtellinie) gegen Reisinger oder Fauser schimpfen.

Banana Joe
Mitglied
Banana Joe

Wir wissen doch beide, woher diese Leute kommen bzw. woher sie Informationen haben, um dort so zu kommentieren!

tomandcherry
Mitglied
tomandcherry

@BJ

+1 von mir! 😉

Leider, leider haben beim Thema “Fußball” im Allgemeinen und “60 München” im Speziellen viele Kommentatoren keine rationale, sondern eine pur emotionale Sichtweise auf die Fakten.

Tatsache ist, dass z.B. die vor einigen Wochen kolportieren “Gutachter-Kosten” ohne vorherige Prüfung durch “den anderen Blog” reißerisch (oder soll ich schreiben: verleumderisch?) in die große weite Internet-Welt hinausposaunt wurden, um dadurch ganz bewusst Stimmung gegen die aktuellen e.V.-Verantwortlichen zu schüren. Hat ja auch “hervorragend” geklappt.

Das Dementi, dass die angebl. im “hohen sechsstelligen Bereich” befindlichen Gutachtenkosten nicht mal ein Zehntel dieses Betrags ausmachten, wurde dann eher nebensächlich und bei weitem nicht mehr so großartig aufgebauscht, veröffentlicht.

Sehr gefährlich, was “der andere Blogger” mit solchen – bewusst gesteuerten! – Fehlinformationen betreibt.

Letzten Endes verstärkt sich mein Verdacht, dass “er” sich wohl sogar über einen sportlichen Misserfolg freuen würde, sprich: das Verpassen von RL Bayern-Meisterschaft und dadurch die Aufstiegsrelegation zur 3. Liga, nur um erneut das Trommelfeuer gegen die e.V.ler zu eröffnen.

Es ist unglaublich und niederträchtig, wie sich jemand erdreisten kann, “Vereinspolitik” zu betreiben um seine persönlichen Differenzen (?) mit der ein oder anderen Person auszufechten bzw. die wenigen positiven Dinge, die seit dem vom Investor herbeigeführten Doppel-Abstieg ein kleines bisschen wie das Licht am Ende des Tunnels wirken, auch noch kaputt zu machen.

Ich kann gar nicht mehr in Worte fassen, wie ****** (Eigenzensur!) ich solches Verhalten empfinde.

Irgendwann wird “er” die Rechnung für sein hetzerisches Verhalten präsentiert bekommen, da bin ich mir jetzt schon sicher.

3und6zger
Mitglied
3und6zger

Ned aufregen! Unser beiden Stimmen auf der MV kompensieren seine um 200%.

TinoKanti
Gast
TinoKanti

Dein ganzer Beitrag fällt unter die selbe Kategorie, wie du einem anderen Schreiber unterstellst.
Hetzen, hetzen und wieder drohen. “Der Dieb schreit laut haltet den Dieb”

Sebastian Waltl
Editor

Da muss ich dir tatsächlich recht geben. Dieser Beitrag von tomandcherry gefällt mir auch nicht.

Garry
Gast
Garry

Ich bin sicherlich nicht der einzige Kommenatator, der darauf hinweisen muss, dass die Gefahr zu einer Insolvenz nur dann gegeben ist, wenn im Insolvenzverfahren nur schwer eine Einigung zwischen Gläubigern und Schuldner möglich erscheint. Zur Löwen-KGaA ist jedoch gar kein Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt worden. Im Übrigen ist der herausragende Hauptgläubiger auch Mehrheitsgesellschafter. Warum sollte er “seine” Gesellschaft” in die Insolvenz schicken, wenn deren Abwendung ihn lediglich einen einstelligen Millionen-Betrag kosten würde.

Den benannten Kosten zu Gutachten und Gehältern fehlt zum großen Teil eine Plausibilität. Insofern sollte man dazu abwarten.

Wie allerdings mit dem neuen finanziellen Kurs eine “Gesundung” der KGaA möglich sein soll, ist nicht nur mir ein Rätsel.

Landshuter Löwe
Editor
Landshuter Löwe

“Wie allerdings mit dem neuen finanziellen Kurs eine “Gesundung” der KGaA möglich sein soll, ist nicht nur mir ein Rätsel.”

Klar lassen die Einnahmen keine großen Sprünge zu. Besser wird es erst in Liga 3 (wenn der Aufstieg klappt).

Aber welcher Kurs würde sich alternativ anbieten? Ich sehe keinen seriösen.

ELIl

Frank

tomandcherry
Mitglied
tomandcherry

@ Landshuter Löwe

Ja, es muss fast zwingend in dieser Saison aufgestiegen werden, um halbwegs solide Planungen für die nähere Zukunft betreiben zu können.

Bei allem vorsichtigen Optimismus, dass dieser Aufstieg bereits heuer gelingen kann, darf man natürlich nicht übersehen, dass mit dem sportlichen Erfolg auch ein Verbleib von HI wesentlich wahrscheinlicher wird.

Ein Drittligist 1860 wäre garantiert schon wieder deutlich mehr wert, als ein Regionalligist.

Und darum geht’s HI doch in erster Linie, dem “größten Löwenfreund seit Erfindung des elektrischen Lichts”: Eine Aufwertung seiner Anteile, die er dann entweder weiter behalten oder gegen ein höheres Gebot als momentan maximal möglich veräußern kann.

Irgendwie hab’ ich den Eindruck, dass es fast kein Entrinnen vor HI gibt, egal was sportlich demnächst passieren wird.

Landshuter Löwe
Editor
Landshuter Löwe

“Irgendwie hab’ ich den Eindruck, dass es fast kein Entrinnen vor HI gibt, egal was sportlich demnächst passieren wird.”

Natürlich ist es so, wie hier schon geschrieben wurde. Ohne Erfolg wird er die Verluste nicht realisieren und mit Erfolg wird der Verlust erstmal geringer und dann seine Beteiligung mehr wert. Auch kein Grund, zu realisieren.

Außerdem lässt es sein Ego nicht zu, sein Versagen durch den Verkauf einzugestehen.

ELIL

Frank

Kohlhuber
Gast
Kohlhuber

Themen unsachlich zu vermengen, möglichst wenig zu differenzieren, dafür umso mehr zu polemisieren und Hate Speech im Kommentarbereich zu triggern, scheint aber geradezu die Geschäftsgrundlage des Bloggers “db24” zu sein. Wie will das “Löwenmagazin” auf einen grünen Zweig kommen, wenn es sich derart rational und logisch verhält wie es das in vielen Fällen bislang tut?

Landshuter Löwe
Editor
Landshuter Löwe

Weil es genügend Löwen-Fans gibt, die ausreichend differenzieren und ihre Meinung (in mehr als einem Satz, auch kontrovers) darlegen können, ohne Fakten zu verfälschen und persönliche Beleidigungen als Argumente zu verwenden.

Alle anderen dürfen wegen mir gerne weg bleiben!

ELIL

Frank

Sebastian Waltl
Editor

Andere Frage: Jemand verdient mit Diebstählen seinen Lebensunterhalt und verdient mehr als du. Würdest du es ihm nachmachen, weil er erfolgreicher ist? Mit Sicherheit nicht.
Weitere Frage: Muss man alles nachmachen, womit andere Erfolg haben? Meiner Meinung nach nicht. Ich denke das das Löwenmagazin gerade weil es sich nicht auf solche Dinge einlässt bisher doch ziemlich gut funktioniert.
Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass ich deshalb hier gelandet bin, weil ich eben eine Alternative zu anderen Seiten gesucht habe, auf denen der Umgang miteinander leider oft zu wünschen übrig lässt. Ich weiß auch, dass das bei einigen anderen Usern des Löwenmagazins der Fall ist.
Ich glaube, dass das Löwenmagazin gerade deswegen funktioniert, weil es nicht irgendwem nacheifert, sondern eigene Wege sucht.

Außerdem muss man in dem Fall unterscheiden: Andere Seiten möchten bzw. müssen damit ihren Lebensunterhalt verdienen. Und das gelingt leider nur mit hohen Leserzahlen, die durch provokante Artikel und die daraufhin aufkommenden Unmengen an Kommentaren erreicht werden.
Das ist beim Löwenmagazin nicht der Fall. Das Löwenmagazin möchte eigentlich nur seine eigenen Kosten selbst tragen können. Dazu wurde auch am Samstag ein Verein gegründet, der sich wenn er eingetragen ist über weitere Mitglieder bestimmt freuen würde. 😉 Den Unterschied merkt man auch daran, dass es hier so gut wie keine Werbung gibt, während andere Seiten voll mit Werbung sind.

tomandcherry
Mitglied
tomandcherry

@ Sebastian Waltl

Sehr schön und absolut zutreffend geschrieben. Dafür +1! 😉

Mir ging’s ja genauso.

Nachdem “er” einige meiner ihm nicht gerade passenden Kommentare gelöscht hatte, wurde ich aufgrund einer Meinungsäußerung im dortigen Kommentarbereich von heute auf morgen komplett gesperrt. Angebl. wegen “Beleidigung”.

Wenn ich mir dagegen anschaue, was sich seit meiner Demission dort an teilweise unterirdischen Ausdrucksweisen seitenlang (!) tummeln darf, bin ich eigentlich froh, mich dort nicht mehr blicken lassen zu müssen.

Dem Löwenmagazin kann ich nur attestieren, dass hier fair und kritisch berichtet und die Diskussionskultur geachtet wird.

Ein “Schmierbladl” braucht es – zum Glück! – nicht, um die nach wie vor vernünftigen und auf anständiger Basis miteinander diskutierenden Löwen-Fans zu informieren und bei Laune zu halten.

Sorgen wir mit unseren mehr oder weniger regelmäßigen Besuchen auf diesen Seiten dafür, dass Arik und sein Team auch zukünftig ein Licht im Tunnel des nicht gerade ausgewogenen Journalismus bezgl. 60 München sein werden.

TinoKanti
Gast
TinoKanti

Die Berichterstattung hier auf dieser Seite, ist ebenso tendenziell pro e.V. und unkritisch dem e.V. und seinen handelten Personen gegenüber, wie hier der Seite von Griss vorgeworfen in Richtung Investor.
Am Besten man ließt beides und bildet sich daraus den Mittelweg einer eigenen Meinung.

Sebastian Waltl
Editor

Dann empfehle ich dir, diese Seite regelmäßig zu lesen. Als regelmäßigem Leser fällt einem durchaus auf, dass das Löwenmagazin auch Kritik an den Verantwortlichen des e. V. übt.
Ansonsten ist ein großer Unterschied, ob man sachlich und mit Tatsachen untermauert Kritik übt oder ob man Behauptungen in den Raum stellt und Halbwahrheiten erzählt.
Den von dir geäußerten Vergleich mit einer anderen Seite kann ich absolut nicht nachvollziehen. Vielleicht solltest du öfter hier lesen, damit du diese Seite verstehst. 😉

TinoKanti
Gast
TinoKanti

Danke lese die Seite von Arik Steen schon länger.
In keinem Fall erwarte ich von Berichterstater Meinungsmache.

Sebastian Waltl
Editor

Ich erwarte definitiv auch keine Meinungsmache. Allerdings habe ich mir diesen Artikel inzwischen mehrfach durchgelesen und kann hier absolut keine Meinungsmache feststellen. Es ist noch lange keine Meinungsmache, wenn man Tatsachen aufzeigt,, die in eine bestimmte Richtung gehen.
Auch ansonsten kann ich in den Beiträgen vom Löwenmagazin keine Meinungsmache feststellen. Es mag sein, dass man in manchem Artikel vielleicht die Meinung des Autors rauslesen kann, aber hier wird definitiv nicht versucht, die Leser von einer bestimmten Meinung zu überzeugen.
Im Gegenteil, ich finde, dass die Artikel des Löwenmagazins meistens eher dazu anregen, sich selbst eine eigene Meinung zu bilden.
Diese Meinung kann man hier ja auch diskutieren,was bislang im Löwenmagazin prima funktioniert. Hier wird definitiv nichts vom Betreiber “aussortiert”.Wie du vielleicht gelesen hast wurden hier im ersten halben Jahr nur vier Kommentare gelöscht.

tomandcherry
Gast
tomandcherry

@ TinoKanti

Wenn Du meinst.

Hier wurde jedenfalls noch nie „unter der Gürtellinie“ berichtet, kommentiert, diskutiert.

Wenn in einem Kommentar Aussagen stehen, die gegen die üblicherweise geltenden „guten Sitten“ verstoßen, dann wird lediglich der entsprechende Satz oder ein Wort „geschwärzt“ und nicht der gesamte Beitrag des Users.

Und dass „in dem anderen Blog“ eine gewisse Tendenz nicht wegzudiskutieren ist, fällt nicht nur mir auf.

Aber es sei Dir Deine Meinung unbenommen. Hier herrscht zum Glück echte Meinungsfreiheit.

Tami Tes
Editor

Wir sind schon auf dem grünen Zweig. Unser Vorteil ist, dass wir keine Klickzahlen brauchen, um zu überleben. Wir haben unser täglich Brot und verdienen nicht über das Löwenmagazin unseren Lebensunterhalt.
Wir sind gerade mal 6 Monate online, dafür kann sich die Entwicklung und die Resonanz bei uns sehen lassen.
Durch die Gründung der “Fanorganisation Löwenmagazin e.V.” stellen wir sicher, dass die laufenden Kosten für und um das Löwenmagazin gedeckt werden.

Also alles im grünen Bereich 😉

tomandcherry
Mitglied
tomandcherry

@ Tami Tes

Speziell die Tatsache, dass Ihr es binnen sechs Monaten geschafft habt, eine erstaunliche Anzahl von Usern auf Eure Seite zu bringen, verdient Hochachtung.

Und auch die “Werbefreiheit” empfinde ich als sehr angenehm.

Keine FCBäh-Werbe-Videos oder -Bilder (sorry, der musste sein… 😉 ), ständige Wiederholungen von den kompletten Monitor ausfüllenden “Einblendern” usw. usf.

Macht genauso weiter, wie Ihr bislang gearbeitet habt, dann wird aus dem Löwenmagazin ein fester und nicht mehr wegzudenkender Bestandteil der Berichterstatter rund um den TSV 1860 München.

Landshuter Löwe
Editor
Landshuter Löwe

Vielen Dank für den Artikel, leider lesen den hier nur viel zu wenige, die sich angesprochen fühlen sollten. Wer bis heute den Unterschied zwischen KGaA und e.V. nicht kennt dem ist nicht zu helfen!

Kranzberg “Was halt immer wieder auffällt, ist der Fakt, dass gerade diejenigen, die am häufigsten gegen den e.V. und seine Funktionäre wettern, am wenigsten Ahnung von der Struktur des TSV 1860 München haben und scheinbar auch kein Interesse haben, sich ernsthaft damit auseinanderzusetzen.”

.. und auch nicht bereit sind, sich hier “weiterzubilden.” Ausreichend Quellen wären ja da.

ELIL

Frank

Kranzberg
Mitglied
Kranzberg

Was halt immer wieder auffällt, ist der Fakt, dass gerade diejenigen, die am häufigsten gegen den e.V. und seine Funktionäre wettern, am wenigsten Ahnung von der Struktur des TSV 1860 München haben und scheinbar auch kein Interesse haben, sich ernsthaft damit auseinanderzusetzen. Stattdessen werden die dumpfen Stammtischparolen eines limitiert talentierten ehemaligen Boulevard-Journalisten und jetzigen Bloggers nachgeplappert. Dass dabei nicht selten Beleidigungen ausgesprochen werden, die durchaus auch strafrechtlich relevant sein könnten, wundert einen schon gar nicht mehr.

Selbstverständlich wurde in der Vergangenheit auch auf Seiten des Vereins einiges falsch gemacht, die jetzigen Verantwortlichen dafür “lynchen” zu wollen, ist jedoch einfach nur schwachsinnig, schließlich sind sie es, die die Kohlen für diejenigen aus dem Feuer holen (müssen), die sich nach dem Abstieg einfach zurückgezogen haben und jetzt aus der Distanz blöd daherreden.

Ich bin froh, dass Reisinger, Drees und Co. Verantwortung übernehmen und sich nicht vom “Lynchmob” einschüchtern und vertreiben lassen. Verantwortung übernehmen heißt nämlich nicht seinen Hut nehmen und die anderen die Suppe auslöffeln lassen, sondern selber anpacken und etwas aufbauen.

DonZapata
Mitglied
DonZapata

Vor allem fällt sehr oft der Name Roman Beer. Der Mann ist Abteilungsleiter Fußball und hat erstmal mit dem Präsidium und VR nichts zu tun. Seine Aufforderung an die KGaA, die ausstehenden Gelder für die Fußballabteilung zu zahlen, ist einigen wohl sauer aufgestoßen. Auch er übernimmt Verantwortung, ds NLZ gehört zur Fußballabteilung etc.
Es sit peinlich und erschreckend, wie auch auf Herrn Beer losgegangen wird.

TinoKanti
Gast
TinoKanti

Zum Thema: “sondern selber anpacken und etwas aufbauen” der e.V. ler “Reisinger, Drees und Co”
Zähl doch einfach mal die Dinge auf, die du damit explizit meinst. Wer den Finger in die Wunde legt und unliebsames veröffentlicht, der ist für dich ein “limitiert talentierten ehemaligen Boulevard-Journalisten und jetzigen Bloggers”.
Zu Thema: “die am häufigsten gegen den e.V. und seine Funktionäre wettern, am wenigsten Ahnung von der Struktur des TSV 1860 München haben und scheinbar auch kein Interesse haben, sich ernsthaft damit auseinanderzusetzen”
Die Strukturen des e.V.´s sind es, was viele davon abhält sich im e.V. zu engagieren.

Sebastian Waltl
Editor

Was tatsächlich auffällt ist, dass öfter mal Personen aus dem e. V. verantwortlich gemacht werden für die Fehler der KgaA. Da heißt es zum Beispiel an manchen Stellen schnell mal, dass angeblich der Drees daran schuld sein soll, dass es keine Neuzugänge gibt. Oder dass der Verwaltungsrat daran schuld sein soll, wenn es keinen Sportdirektor gibt.
Und dieser Zusammenhang ist schlichtweg falsch.
Und es ist nun mal Fakt, dass solche Beschuldigungen an manchen Stellen öfter auftreten als an anderen. Und daran ist auch manchmal der Autor der Artikel nicht ganz unschuldig.

Buergi
Gast
Buergi

Wenn die Zahlungen/ Gehälter gerechtfertigt sind, ist es ja kein Problem, dass man sie bekannt gibt -> Thema Transparenz.

Alle diese Kosten (auch im besonderen die von Investorseite) sind aber für einen Regionalligisten exorbitant zu hoch und können keinesfalls längere Zeit in der Regionalliga finanziert werden.

Brauchen wir einen Geschäftsführer der 120.000 im Jahr verdient?
Haben andere Regionalligisten das auch?

Sebastian Waltl
Editor

Dazu ob wir so einen “teuren” Geschäftsführer brauchen: Dazu gibt es sicherlich unterschiedliche Meinungen.

Meine Meinung ist, dass wir ihn auf jeden Fall brauchen: Unsere KgaA ist immerhin eine nicht gerade kleine Firma mit insgesamt wahrscheinlich an die hundert Mitarbeitern. Wenn man es mit dem Durchschnittsgehalt für Geschäftsführer von mittelständischen Unternehmen vergleicht, dann liegen wir ziemlich genau im Durchschnitt. Und so ein Fußballklub mit zwei gegensätzlichen Anteilseignern und diversen Altlasten wird sicherlich schwieriger zu führen sein als eine seit Jahren oder Jahrzehnten gut laufende Firma.
In der Regionalliga wird dieses Gehalt sicherlich das höchste sein. Dabei sollte man allerdings bedenken, dass die Profivereine in der Regionalliga keine so komplexen Stukuren haben oder “nur” die zweite Mannschaft eines Erst- oder Zweitligisten sind. Die Amateurvereine werden sicherlich nicht viel Geld dafür ausgeben.
Ich hab mal nachgeschaut: Das Gehalt von Scharold ist ziemlich genau der Schnitt im Gehalt für Geschäftsführer der dritten Liga.

In diesem Punkt stellt sich die Frage: Wollen wir uns die nächsten Jahre mit Vereinen wie Pipinsried oder Seligenporten vergleichen? Dann wäre dieses Gehalt wenn man nach diesem Punkt geht zu hoch.
Nichts gegen diese Vereine, aber ich hoffe doch, dass wir uns in den nächsten Jahren eher mit Vereinen wie z. B. Unterhaching, Würzburg oder Karlsruhe vergleichen können.
Das sollte doch unser aller Ziel sein, oder?

Buergi
Gast
Buergi

Glaube nicht, dass Unterhaching da soviel Geld in die Hand nimmt.

http://www.spvggunterhaching.de/verein/geschaeftsstelle/

Den Etat haben wir ja locker:

Die ganze Saison ist durchfinanziert. Wir haben in unserem Budget sehr realistische Zahlen drin”, sagt Präsident Manfred Schwabl. Heißt im Klartext: 1,6 Millionen Euro ist der Etat des Profikaders für die 3. Liga

Sebastian Waltl
Editor

Gut, dann such dir einen anderen Drittligisten aus. Ich hoffe du verstehst trotzdem, was ich meine. 😉

Buergi
Gast
Buergi

Ja klar bin voll bei dir 🙂

Trotzdem machen uns genau die Vereine vor wie es gehen könnte:

https://www.wuerzburger-kickers.de/de/kickers/verein/ev

So eine Auflistung gibt’s bei uns gar nicht. Die haben auch keinen Geschäftsführer.

TinoKanti
Gast
TinoKanti

Genau das ist seit Jahren unser Problem! Unser e.V. und die KGaA handeln völlig in-transparent und schaffen dadurch erst Raum für Spekulationen.

3und6zger
Mitglied
3und6zger

Wir hatten schon eine Personalchefin für 130.000€, und den Finanzchef Scharold, er ja jetzt wegfällt. Und wahrscheinlich musste Hr. Fauser mehr als eine 1/2 Mio. für ehemalige KGaA-Angestellte bezahlen (Eichin, Runjaic, Jaekel, etc….). Ich denke, wenn die Personalaustattung mit Augenmaß vorgenommen wird, wird einiges an Geld frei für den Kader.
Interessant wäre ja auch, ob Hr. Fauser ‘das Geschenk von Herr Ismaik’, die 3 Mio. für den Aigner-Transfer, die die KGaA vorfinanziert hat, am Ende wirklich bekommen hat, oder ob das auch der Regionalligakader einspielen musste.

Im Übrigen würde fast ich eine Wette eingehen, dass die Interna von Investorenseite dem Kicker gesteckt wurde, ist ja der einzige der seit letzten Montag mit dem Fuß aufstampft und “Ich will aber…..” schreit.

Sportfan
Gast
Sportfan

die Kosten sind völlig normal und in München kauft man davon lediglich eine 2 Zimmer Wohnung zzgl. Garage. Die Insolvenz wurde vermieden.

Stepanek
Mitglied

Danke ArikSteen für diese klare Differenzierung, man kann nur mutmaßen welche Motivation dahinter steckt die Zahlen so ins falsche Licht zu stellen und auch noch anderen Zahlungen und Kosten (aus dem e.V.) einfach mit einfließen zu lassen.

Wie an anderer Stelle schon angemerkt wurde, von den hohen Personalkosten (Personalchefin, Dolmetscher, Freistellungen und Entlassungen) die ausschließlich durch Entscheidungen von HI verursacht wurden, wird dann nicht gesprochen.