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Bayerns Innenminister Herrmann will Kollektivstrafen bei Pyro-Vergehen erzwingen

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Im Strafrecht gilt das Verbot der Kollektivstrafe. Der Deutsche Fußball-Bund kann jedoch auf Grundlage der Satzung eigene Regelungen aufstellen. Dennoch nimmt der DFB davon Abstand und hat Kollektivstrafen wie zum Beispiel Geisterspiele oder Teilausschlüsse von Zuschauern ausgesetzt. Bayerns Innenminister will sie nun durch die Hintertüre mit Hilfe der jeweiligen Stadtverwaltungen wieder durchsetzen.

Bayerns Innenminister Joachim Hermann hat vor der Europameisterschaft angekündigt, er wolle gemeinsam mit anderen Ministern gegen Pyrotechnik vorgehen. Die EM hat er nun abgewartet und äußert sich deutlich. Während er noch im April klar gemacht hat, dass es sich „nur um eine ganz klare Minderheit der Stadionbesucher handle“ und er fordert, dass der Deutsche fußball-Bund und die Deutsche Fußball Liga „Spielabbrüche, Punktabzüge oder Ausschlüsse von Fans verstärkt als Konsequenz bei Pyrovorfällen oder gravierenden Vorgängen prüfen“ sollten, fordert er nun Kollektivstrafen. Die sind seitens der Verbände aktuell nicht vorgesehen.

Gegenüber der SPORT BILD droht er mit härteren Strafen, inklusive Geisterspielen. Allerdings schiebt er die Verantwortung auf die Stadtverwaltungen: „Wenn für die Stadtverwaltung offenkundig ist, dass ein Verein regelmäßig die Kontrollen am Stadion nicht korrekt durchführen lässt oder das Mitbringen gefährlicher Dinge toleriert (…), stellt sich schon die Frage, ob dieser Verein noch ein zuverlässiger Veranstalter ist. Dann könnte die Stadt entscheiden, keine Genehmigung für ein Spiel vor Zuschauern mehr zu erteilen.“ Er verweist dabei aufs Ausland. In anderen europäischen Ländern wie Italien seien Spiele ohne die eigenen oder die Gäste-Fans „viel selbstverständlicher“.

Hermann möchte damit wohl die Verbände in die Knie zwingen. Kollektivstrafen kann er als Innenminister nicht durchsetzen. Durch die Hintertüre sollen nun die Stadtverwaltungen den DFB zwingen können, Geisterspiele durchzusetzen. Die Vereine würden, wenn sie Kollektivstrafen nicht durchsetzen, dann einfach keine Genehmigung für Spiele bekommen.

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