Auf dem Portal db24 äußert sich Cheftrainer Michael Köllner erneut über das Spiel des TSV 1860 München gegen Newcastle United. Er selbst könne den Besitzer des englischen Klubs nicht bewerten.
Man könne das Spiel des TSV 1860 München gegen Newcastle natürlich aus verschiedenen Perspektiven sehen, so Michael Köllner bei db24. „Ich glaube, was in Saudi-Arabien läuft, ist sicherlich anstößig für viele Menschen, dass sich viele Menschen daran stoßen. Aber wir sind Sportler und im Sport muss man aufpassen, dass man sich nicht zu sehr in die Politik drängen lässt“, wird der Cheftrainer auf dem Portal zitiert. Newcastle United sei ein eingetragener Verein in England und habe ein Spielrecht für die Premier League. Ihm als Cheftrainer stünde es nicht zu, über den Besitzer von Newcastle United zu reden: „Das kann ich nicht bewerten. Das kann nur die Politik beantworten. Und sollte das moralisch verwerflich sein, dann bitte ich, dass die Politik eingreift. Und wenn nicht, dann finde ich, dass das Spiel stattfinden kann.“
Es geht den Fans und auch Präsident Robert Reisinger bei der Kritik an der Ansetzung dieses Spiels allerdings gar nicht darum, Einfluss auf Saudi-Arabien zu nehmen und selbst Politik zu betreiben. Sondern vielmehr darum, dass man einen totalitären Staat den Sport nicht als Bühne für Sportswashing nutzen lässt. Saudi-Arabien setzt Milliarden an Euro dafür ein, mit Sportveranstaltungen die eigenen Verfehlungen, die seitens westlicher Länder scharf kritisiert werden, reinzuwaschen. Anders als andere arabische Länder fährt Saudi-Arabien einen harten Kurs, ohne Zugeständnisse bei der Weiterentwicklung der Menschenrechte zu machen. Öffentliche Hinrichtungen gehören zum gesellschaftlichen Leben dazu. Frauenrechte werden missachtet und Homosexualität ist unter Strafe gestellt.
Mehr zum Thema „Sportswashing“
Sportswashing für Saudi-Arabien – der TSV 1860 gegen Newcastle United (loewenmagazin.de)

Unsere Empfehlung
Im Grünwalder Stadion
Keine andere Band hat Löwen-Stadionlieder mehr geprägt als Lustfinger. Vor allem "Löwenmut" darf im Sechzger Stadion nicht fehlen. Nun hat die Punk-Band sich mit dem Kabarettisten Roland Hefter zusammengetan und ein neues Lied rausgebracht. Im Stadion wurde es bei den letzten Heimspielen bereits gespielt. Wer Amazon Music hat, der kann den neuen Song "Im Grünwalder Stadion" von Lustfinger & Roland Hefter kostenlos abspielen. Als Download kostet das Lied lediglich 1,29 Euro.
Erhältlich bei Amazon.
Unser Partner
Weidl Rolladenbau GmbH
Herstellung von Rollladenkästen, Insekten-Schutz-Systemen, Dämmzargen-Systemen, Montage und Vertrieb von Rollläden, Markisen, Terrassendächer, elektr. Steuerungen, Raffstore, Rollos, Flächenvorhänge, Plissee, Dämmstoff Zuschnitte und Dämmstoff Veredelung. Beratung vor Ort, erfahrene Mitarbeiter, individuelle Fertigung.Homepage Instagram Unternehmer für Sechzig