In der neuesten Ausgabe der Vereinszeitschrift „Sechzger“ erläutert das Präsidium des TSV München von 1860 e.V. die aktuellen Fortschritte im Hinblick der Restrukturierung der Tochtergesellschaft TSV München von 1860 GmbH & Co KGaA.
Die KGaA hat seit dem wirtschaftlichen und sportlichen Absturz im Sommer 2017 einen organisatorischen und kulturellen Wandel erfahren, so das Präsidium in der Vereinszeitschrift. Diesen Wandel habe der e.V. als Gesellschafter eingefordert und untersützt. Eine gesunde Struktur sei das Ziel. Möglicherweise auch eines Tages mit mehreren Gesellschaftern und einer engen Verzahnung von Nachwuchsausbildung und dem Profisport. Der erste Schritt sei die wirtschaftliche Sanierung der Gesellschaft. Das Präsidium ist überzeugt, dass eine vernünftige wirtschaftliche Basis und die Entschuldung der KGaA einen dauerhaften sportlichen Erfolg in allen Bereichen wahrscheinlicher macht.
Das Nachwuchsleistungszentrum
Das Nachwuchsleistungszentrum hat der TSV München von 1860 e.V. verstärkt in seine Obhut genommen. Für die KGaA ist dies eine starke finanzielle Entlastung. Die Stelle des sportlichen Leiters (Manfred Paula) ist in der Fußballabteilung angesiedelt.
Michael Köllner und Daniel Bierofka
Das Präsidium hebt Michael Köllner als Trainer der Löwen besonders hervor. Er würde mit seinem Trainer-Team der Mannschaft wertvolle Impulse verleihen. Die positive Ausstrahlung Köllners habe helfe dem TSV 1860 München. „Zudem ist der Trainer erfahren genug, sich nicht für machtpolitische Spiele, die mit dem Sport nicht zu tun haben, intrumentalisieren zu lassen“. Das Präsidium betont dabei, dass Köllner einen großen Vorteil bei Beginn seiner Trainertätigkeit hatte, er konnte eine intakte Mannschaft übernehmen. Das sei der Verdienst von Daniel Bierofka, seinem Vorgänger.
Stadionausbau und Kommunikation mit der Stadt
Politisch wäre ein Ausbau des Sechzger Stadions an der Grünwalder Straße vor nicht allzu langer Zeit noch undenkbar gewesen. Das Verhältnis zwischen dem TSV 1860 München und der Stadtverwaltung habe sich im positiven Sinne verändert. „Der Verein wird als Gesprächspartner wieder ernst genommen“. Wichtig sei vor allem ein funktionsfähiger VIP- und Busines-Bereich. Die Löwen gehören nach München-Giesing. Ein klares Bekenntnis des Präsidium für den Standort in Giesing. „Eine unbedachte Versetzung in die Peripherie würde das Herz und die Seele dieses Klubs zerstören“, schreiben die Verantwortlichen des Vereins.
Verhältnis zu HAM International und Medien
Auch das Verhältnis zwischen den beiden Gesellschaftern TSV München von 1860 e.V. und HAM International wird thematisiert. Dabei werden vor allem die Medien kritisiert. Vermeintlich in den Medien dargestellte Unklarheiten und Streitigkeiten beruhen letztlich auf unterschiedlichen strategischen Interessen. Der Verein und das Präsidium würden dabei vor allem versuchen, die KGaA wirtschaftlich zu stabilisieren und die Einnahmen und Ausgaben ligaunabhängig unter Kontrolle zu behalten. Für die Berichterstattung wünsche man sich, dass sie zu Sachfragen vermehrt anhand von Inhalten geführt würde. Die aggressive Personalisierung des Konflikts, losgelöst von Inhalten, würde der Sache nicht gerecht werden. Verschiedene Haltungen im Hinblick auf die Ausrichtung der KGaA seien aus ihrer jeweiligen Sicht heraus legitim. Die Sachargumente kämen jedoch in den Medien zu kurz.
Die Ausgabe findet ihr hier: Die Sechzger (1 / 2020)


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