Nur wenige Tage vor dem wichtigen Drittligaspiel zwischen dem TSV 1860 München und dem FC Bayern München II setzt Hasan Ismaik, Gesellschafter und Kreditgeber der Löwen, den medialen Streit fort. Präsident Robert Reisinger reagierte notgedrungen noch am selben Tag. Die tz München hat ihn interviewt. Das Interview findet man in der Printausgabe und sicherlich auch bald online.
HAM International blockiert Gespräche über Kapitalerhöhung
Medienwirksam hat der jordanische Geschäftsmann Ismaik eine Kapitalerhöhung unter bestimmten Bedingungen thematisiert. Reisinger wusste nichts über den „Sinneswandel“. Seit etwa sechs Monaten bemühe man sich um eine Zustimmung des Mitgesellschafters, meint Reisinger. Verhandlungen über eine Kapitalerhöhung und den möglichen Einstieg eines dritten Gesellschafters hätte HAM International bislang blockiert. Reisinger findet es gut, dass der Jordanier Gesprächsbedarf sehe, betont aber, dass er ein persönliches Treffen bei Ismaiks Besuch in München besser gefunden hätte. Ismaik traf sich mit dem scheidenden Trainer Daniel Bierofka und mit Vertretern der ARGE. Nicht jedoch mit dem Mitgesellschafter.
Schmidt und Bay als Gesprächspartner für HAM
Für den TSV München von 1860 e.V. habe man bereits früh den Vize-Präsidenten Heinz Schmidt und Aufsichtsrat Karl-Christian Bay als Gesprächspartner für die Verhandlungen benannt, meint Reisinger. Beide würden über die notwendige Expertise verfügen. Man müsse jedoch auf Weisung aus Abu Dhabi warten.
Reisinger will seriöse Verhandlungen
Gewohnt bissig reagiert Präsident Reisinger auf die Frage nach den Bedingungen Ismaiks im Hinblick auf eine Kapitalerhöhung. „Es haben noch keine Verhandlungen zu diesem Thema stattgefunden. Vielleicht thematisiert er die Bedingungen überraschend in einem seiner nächsten Interviews?“ Der TSV München von 1860 e.V. wolle die Verhandlungen seriös hinter verschlossenen Türen führen, meint Reisinger. Man möchte erst nach einem gemeinsamen Ergebnis an die Öffentlichkeit. Gemeinsam als TSV 1860 München.
Keine Luftschlösser sondern Sanierung
Präsident Robert Reisinger sei immer diskussionsbereit was eine Kapitalerhöhung angehe. Er erklärt aber auch: „Luftschlösser bauen wir mit mir aber keine“ Es gehe um das gemeinsame Unternehmen und um dessen Sanierung. Das sei die Kernaufgabe. Eine Kapitalerhöhung sei zum aktuellen Zeitpunkt im Hinblick auf die bilanzielle Überschuldung überlebenswichtig, so Reisinger.
Reisinger für direktes Gespräch
Der Präsident erklärt, dass die ständige Thematisierung einer Insolvenz ein falsches Signal sei. Ismaik würde dies seit Wochen praktizieren. Solange sich HAM International rational verhalte, wäre die Geschäftsführung uch nicht zu diesem Schritt gezwungen, meint Reisinger. Man möchte als e.V. über Lösungen reden. Allerdings nicht „im Ping-Pong über die Presse“, sondern in direktem Gespräch unter den Gesellschaftern.

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