Nur wenige Tage vor dem wichtigen Drittligaspiel zwischen dem TSV 1860 München und dem FC Bayern München II setzt Hasan Ismaik, Gesellschafter und Kreditgeber der Löwen, den medialen Streit fort. Präsident Robert Reisinger reagierte notgedrungen noch am selben Tag. Die tz München hat ihn interviewt. Das Interview findet man in der Printausgabe und sicherlich auch bald online.

HAM International blockiert Gespräche über Kapitalerhöhung

Medienwirksam hat der jordanische Geschäftsmann Ismaik eine Kapitalerhöhung unter bestimmten Bedingungen thematisiert. Reisinger wusste nichts über den „Sinneswandel“. Seit etwa sechs Monaten bemühe man sich um eine Zustimmung des Mitgesellschafters, meint Reisinger. Verhandlungen über eine Kapitalerhöhung und den möglichen Einstieg eines dritten Gesellschafters hätte HAM International bislang blockiert. Reisinger findet es gut, dass der Jordanier Gesprächsbedarf sehe, betont aber, dass er ein persönliches Treffen bei Ismaiks Besuch in München besser gefunden hätte. Ismaik traf sich mit dem scheidenden Trainer Daniel Bierofka und mit Vertretern der ARGE. Nicht jedoch mit dem Mitgesellschafter.

Schmidt und Bay als Gesprächspartner für HAM

Für den TSV München von 1860 e.V. habe man bereits früh den Vize-Präsidenten Heinz Schmidt und Aufsichtsrat Karl-Christian Bay als Gesprächspartner für die Verhandlungen benannt, meint Reisinger. Beide würden über die notwendige Expertise verfügen. Man müsse jedoch auf Weisung aus Abu Dhabi warten.

Reisinger will seriöse Verhandlungen

Gewohnt bissig reagiert Präsident Reisinger auf die Frage nach den Bedingungen Ismaiks im Hinblick auf eine Kapitalerhöhung. „Es haben noch keine Verhandlungen zu diesem Thema stattgefunden. Vielleicht thematisiert er die Bedingungen überraschend in einem seiner nächsten Interviews?“ Der TSV München von 1860 e.V. wolle die Verhandlungen seriös hinter verschlossenen Türen führen, meint Reisinger. Man möchte erst nach einem gemeinsamen Ergebnis an die Öffentlichkeit. Gemeinsam als TSV 1860 München.

Keine Luftschlösser sondern Sanierung

Präsident Robert Reisinger sei immer diskussionsbereit was eine Kapitalerhöhung angehe. Er erklärt aber auch: „Luftschlösser bauen wir mit mir aber keine“ Es gehe um das gemeinsame Unternehmen und um dessen Sanierung. Das sei die Kernaufgabe. Eine Kapitalerhöhung sei zum aktuellen Zeitpunkt im Hinblick auf die bilanzielle Überschuldung überlebenswichtig, so Reisinger.

Reisinger für direktes Gespräch

Der Präsident erklärt, dass die ständige Thematisierung einer Insolvenz ein falsches Signal sei. Ismaik würde dies seit Wochen praktizieren. Solange sich HAM International rational verhalte, wäre die Geschäftsführung uch nicht zu diesem Schritt gezwungen, meint Reisinger. Man möchte als e.V. über Lösungen reden. Allerdings nicht „im Ping-Pong über die Presse“, sondern in direktem Gespräch unter den Gesellschaftern.

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)
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Snoopy.
Leser
Snoopy. (@snoopy)
8 Monate her

Dass die KGaA am Rande des Abgrunds steht, ist ja nun mehr als bekannt und dass es entsprechende Massnahme langfristig braucht, damit die Firma nicht komplett abstürzt ist auch bekannt, auch wenn einige das bisher noch immer nicht verstanden haben, dass es keine weitere Schulden mehr geben darf, geben kann. Auch die Idee, noch mehr Schulden zu machen um die Schulden die man hat zu decken ist eher was für die Kategorie Lollitausch in der der Kita.

Die Aufstockung des Eigenkapitals ist eine gutes Mittel, allerdings wird Ismaik hier entsprechende Forderungen stellen, nicht nur an den bisherigen Mitgesellschaft, sondern auch an den zukünfigten Mitanteilseigner. Ismaik wird hierbei zusehen, dass ihm nicht Bruce Allmächtig abhanden kommt, sollte 50+1 jemalls fallen.

Ich denke nicht, dass er es auf die Ausgabe von neuen Shares abziehlt, denn da müsste er selbst ja (ohne Kreditweitergabe an die KGaA) mitziehen und selbst noch mal Geld aus seiner eigenen Tasche in die Hand nehmen, damit seine 60% Anteile (49% stimmberechtigt) nicht unter die 50% rutschen und ein eventueller dritte Gesellschafter zusammen mit dem e.V. die Mehrheit an dem Unternehmen hat. Alles mit Blick auf nicht mehr vorhandenes 50+1. Ich denke vielmehr, dass es in die Richtung geht, dass der e.V. seine Anteile verkleinern sollte, um frischen Geld in den Laden zu bekommen.

Er wird alles daran setzten, dass es a) recht lange dauert bis überhaupt und b) er nicht die vermeindliche Kontrolle verliert, die er schon mal komplett und erst mal bis auf weiteres verloren hat. Ich habe an dem schwarzen Freitag geschrieben, dass die Tür für Ismaik noch einen Spalt offen steht, aber er durch die Tür treten muss, besser wenn er vorher noch anklopft. Er wird sich bewegen müssen, was anderes bleibt ihm nicht und er wird auch gewisse Kröten schlucken müssen, ob es ihm passt oder nicht. Das fängt bei der Umwandlung an (Schuldenschnitt wäre in meinen Augen besser) und hört bei seinem medialen Gebären auf, dass schlicht und einfach gesagt nicht einem angeblich seriösen Geschäftsmann nicht zusteht.

Luftschlösser werden ja ständig gebaut, in erster Linie von der Investorenseite. Nicht nur mit dem Stadion, auch mit dem 1. Bundesliga und CL und anderen Dingen. Aber selbst für Luftschlösser aus der ismaikschen Traumfabrik braucht es erst mal ein Fundament und das ist gerade erst im entstehen. Das Stadion ist im Moment das unwichtigste überhaupt, denn zuerst mal das Fundament für späteres gelegt werden. So wie Ismaik wieder poltert, würde er gerne den zweiten Schritt vor dem ersten machen, wie schon einmal.

Aber trotz allem bleibe ich bei meiner Aussage, dass der TSV 1860 von München keine Zukunft mit Ismaik hat. Selbst wenn 50+1 fallen sollte.

anteater
Leser
anteater (@anteater)
8 Monate her
Reply to  Snoopy.

Wenn Herr Ismaik von 10-15 Mio Kapitalerhöhung spricht, dann darf man sich überlegen, was der aktuelle Wert überhaupt ist. Wenn er da nicht mitzieht und die KGaA überhaupt nur einen Wert von z.B. 15 Mio hat, dann ist er ganz schnell ein kleiner Anteilseigner.

Aber Deine Schilderungen können auch eine gute Erklärung dafür sein, warum Herr Ismaik in letzter Zeit vermehrt öffentlich poltert. Möglicherweise geht ihm tatsächlich, salopp gesagt, der Arsch auf Grundeis.

Ja, nicht ohne die Erwähnung der Bundesliga. Das ist ja schon der, keine Ahnung, zehnte oder so Schritt vor dem ersten. Erstmal einen Etat für nächste Saison zusammenbasteln, damit wir nicht im April mit einem Kader voller auslaufender Verträge dastehen. Jetzt, Hasan, jetzt! 2. Schritt: nicht mehr so viel Störfeuer selbst produzieren, damit die Mannschaft in Ruhe arbeiten kann. Selbst die Stadionfrage ist ja Zukunftsmusik.

Wenn 50+1 fällt, dann sehe ich schwarz für Sechzig. Er selbst hat wohl nicht die Mittel, um etwas vorwärts zu bewegen (außer mit dem Quentchen Glück, siehe Osnabrück) und so wie ich ihn einschätze, wird er von möglichen Interessenten dann auch Mondpreise verlangen. Die gehen dann lieber zu höherklassigen Klubs, die oft auch schon (eigene), neue, große Stadien haben, viel näher an der CL sind usw.

Snoopy.
Leser
Snoopy. (@snoopy)
8 Monate her
Reply to  anteater

Vergessen dazu zu schreiben: der aktuelle Wert ist im Grunde Null.

Ich hab das schon mal hier gepostet, ist schon eine Weile her.
Meine Tendenz ist: Treuepflicht. Zieht Ismaik nicht mit …

Dazu gibt es ein Urteil

Das OLG Stuttgart setzt die viel beachtete BGH-Rechtsprechung im Urteil „Sanieren oder Ausscheiden“ (BGH, Urteil v. 19.10.2009, II ZR 240/08) fort. Demnach können Gesellschafter zur Zustimmung zu einem Sanierungsbeschluss verpflichtet sein, durch den sie sich entweder an einer Kapitalerhöhung beteiligen oder aus der Gesellschaft ausscheiden. Diese Pflicht besteht nach dem BGH, wenn eine Gesellschaft zahlungsunfähig und überschuldet ist und die Gesellschafter im Fall des Ausscheidens nicht schlechter stehen als bei einer sofortigen Liquidation.

https://www.haufe.de/recht/weitere-rechtsgebiete/wirtschaftsrecht/besteht-zustimmungspflicht-bei-kapitalerhoehungen-zur-sanierung_210_197806.html

anteater
Leser
anteater (@anteater)
8 Monate her
Reply to  Snoopy.

Fehlt noch „zahlungsunfähig“.

Blue Power
Leser
Blue Power (@blue-power)
8 Monate her

Bin mal gespannt, wie lange es dauert bis Herr Ismaik und Herr Reisinger an einem Tisch sitzen, sie haben Unterhändler benannt o.k., aber beim finalen Gespräch sollten sich beide auf Augenhöhe gegenübersitzen, vielleicht sogar noch mit einem dritten Gesellschafter.

Wie lange braucht es bis RR und HI sich zu einem finalen Gespräch zur Kapitalerhöhung treffen.
Was ist Euer Tipp?
Ich befürchte wir steuern weiter auf Tipp4 zu.

Tipp 1: 6 Monate
Tipp2: 12 Monate
Tipp3: 24 Monate
Tipp4: NIE!

Rolandoz
Leser
Rolandoz (@rolandoz)
8 Monate her
Reply to  Blue Power

Nie ?

Chemieloewe
Leser
Chemieloewe (@chemieloewe)
8 Monate her
Reply to  Blue Power

 Blue Power , ich denke auch, Tipp 4, finales Vertragsabschlusstreffen zwischen e.V.-RR..+HAM-HI…+neu(e) Investor(en)=0=Nie erscheint mir am realistischsten!

Außer, unser e.V. läßt sich wieder einmal von HAM-HI über den Tisch ziehen, d.h. daß unser e.V. den zu erwartenden e.V.-nachteiligen bis vereinsschädlichen Bedingungen von HAM, voll bis weitestgehend zustimmt, keine Kooperationsvertragsänderungen bzw. keinen neuen Kooperationsvertrag durchsetzen kann…usw.! Wir kennen ja die Sturheit, Unnachgiebigkeit u. Kompromisslosigkeit bis Intoleranz von Hasan Ismaik, dazu seine permanente Unzuverlässigkeit u. sprunghafte, exzentrische Launenhaftigkeit in seinem Verhalten, Handeln u. seinen Entscheidungen, z.B. Kreditumwanungen in Genußscheine, Stadionfragen… Sehr deutlich wird das Problem auch in seinem Umgang mit unserem klasse Hauptsponsor u. potentiellen Neuinvestoren „Die Bayrische“. Was da durch HI schon beim Sponsoring abging, aggressiv u. provozierend gegen „Die Bayrische“ geschimpft u. beleleidigt wurde, haut jedem Fass den Boden aus u. spricht Bände.

Glaubt doch keiner ernsthaft, daß Ismaik von seinem Streben nach umfassender Macht u. Anspruch auf Alleinherrschaft bei der TSV 1860 München GmbH&Co. KGaA in irgendeiner Weise abrückt??? Ismaik wartet u. hofft weiter auf das Fallen von 50+1, um die KGaA vollständig zu übernehmen. Ich sage es hier nochmal, wenn wir als e.V. uns nicht beeilen, die Verbindung mit Ismaik zu beenden, werden wir, wenn schlimmstenfalls 50+1 fällt, das kann in 2…3…4…5 Jahren eintreten, die absoluten Verlierer u. Deppen sein. Dann ist endgültig der Deckel drauf u. wir sind dann nichts anderes mehr, wie Ponomarews KFC Uerdingen o. RB Leipzig/-Salzburg…usw.! Dann haben bestimmt viele, wie ich, keinen Bock auf einen „FC HAM-Ismaik“ unter dem Etikett u. dem Logo des TSV 1860 München als Klatschpappenstatist für so einen Investor den jubelnden Fanstatisten zu spielen! Dann sind wir als Verein im Profifußball tot! Hoffentlich passiert das so nicht!!! Sehr viel Hoffnung habe ich aber nicht mehr, da Ismaik unbeeindruckt von der Vorgeschichte sein gewohntes, schlimmes Verhalten auch nach 2einhalb Jahren nach dem Doppelabstieg fortsetzt, ja, fortsetzen darf. Na, mal sehen, die Hoffnung stirbt zuletzt….

#ELIL
#OhneHasan

anteater
Leser
anteater (@anteater)
8 Monate her
Reply to  Chemieloewe

Oh, die bei RB, die machen das schon klug, durchdacht und überlegt, auch wenn das Gesamtkonzept (Brausehersteller betreibt Werbeplattform in Form von Sportvereinen) nicht gerade meins ist.

„Dann haben bestimmt viele, wie ich, keinen Bock auf einen „FC HAM-Ismaik““

Aber dann fände ich mal die Zeit, zu Chemie LE mitzukommen oder zu RS LE zu gehen…

Chemieloewe
Leser
Chemieloewe (@chemieloewe)
8 Monate her
Reply to  anteater

Hahaha, ja  anteater , das können wir langfristig auch so mal machen…u. ja, RB hat, zumindestens in Leipzig, in Salzburg war es anders, keinen Traditionsclub übernommen, sondern das Ganze überlegt, klug u. erfolgreich von unten her aufgebaut u. durchgezogen, das muß ich hier rational fairerweise auch zugeben. Daß das so ähnlich speziell mit Ismaik funktioniert hätte o. funktionieren würde, halte ich angesichts seiner persönlichen Eigenschaften für ausgeschlossen. Ja, Mateschitz hat das mit RB Leipzig, rein rational für sich genommen, ganz gut gemacht, auch wenn ich derartige Fußball-Kommerzkonstrukte natürlich nicht mag.

Übrigens, mein fest eingeplanter Fußballausflug zu 60 nach Halle ist leider auch mal krankheitsbedingt ausgefallen, da musste ich mich halt mit der TV-Übertragung begnügen, ging auch mal, meine Freude war natürlich ebenso riesengroß über unseren überraschenden 1:0-Sieg gegen den HFC!

So, u. nun So. die Roten von der Seitenstr. besiegen, dann sieht die sportliche Löwenwelt gleich wieder recht gut aus. Mit Michael Köllner sehe ich sowieso erst mal recht optimistisch in die Zukunft.  :wink:  :heart:

Blue Power
Leser
Blue Power (@blue-power)
8 Monate her
Reply to  Chemieloewe

Das ist sein Verhalten und seine Mentalität, daran lässt sich nichts ändern. Eigentlich sollte wir den Tag verfluchen an dem man ihm die 60% der Anteile an der Fußball KGaA abgetreten hatte.

Mir wäre ehrlich gesagt RB als Anteilseigner lieber gewesen, funktioniert in München beim Eishokey doch auch und man sieht dort viele eingefleischte Löwen.

Mit Ismaik wird unser Sechzig nie funktionieren!

Chemieloewe
Leser
Chemieloewe (@chemieloewe)
8 Monate her
Reply to  Blue Power

Klar,  Blue Power , mit einem Investor o. besser einer Investorengruppe, mit denen man konstruktiv, verlässlich, respektvoll, kooperativ u. partnerschaftlich zusammenarbeiten kann, wo der Verein sein Mitspracherecht u. seine finale Entscheidungshoheit behält u. somit eine Profifußballgesellschaft eines Vereins auch seine Identität bewahrt, ist das aus meiner Sicht ok! Das funktioniert ja auch bei vielen Clubs recht reibungslos, z.B. Hertha BSC Berlin o. DSC Arminia Bielefeld… Aber mit Leuten wie Herrn Ismaik ist das undenkbar! Schade, daß wir auf so einen Quertreiber reingefallen sind…wer hat uns bloß diese Bombe in die Torte gezaubert!? Das war der größte Fehler der letzten 10…. Jahre! Nun haben wir den Salat!  :sad:

tsvmarc
Leser
tsvmarc (@tsvmarc)
8 Monate her
Reply to  Chemieloewe

 Chemieloewe
Das muss natürlich ein wenig relativiert werden.
2011 war niemand, auch der Herr May nicht, bereit dem Verein zu „helfen“ (mit Absicht in Gänsefüßchen)………..
Du kannst nicht von reinfallen sprechen, weil es gar keine andere Lösung als H.I oder der Gang in die Insolvenz gab, weil einfach die Auswahlmöglichkeitem bezüglich der Geldgeber nicht vorhanden war.

Ich persönlich bin mit dieser konstruktion auch nicht zufrieden und habe auch NIE etwas anderes behauptet. Es muss aber eine Lösung gefunden werden wie es weitergeht. Nur hat mir keiner der beiden „Seiten“ bisher einen Plan vorgestellt, wie das bewerkstelligt werden soll. Weder der e.V. noch der Mehrheitsgesellschafter der KGaA.
Und das meine ich jetzt Wertungsfrei.

anteater
Leser
anteater (@anteater)
8 Monate her
Reply to  tsvmarc

Moment, Marc. Das Präsidium hat das mit der Kapitalerhöhung vorgestellt. Das ist doch ein Plan.

tsvmarc
Leser
tsvmarc (@tsvmarc)
8 Monate her
Reply to  anteater

Und dann? In zwei Jahren die nächste wenn sich an der Situation nichts ändert?. Das kann es nicht sein das wissen Sie auch…..
Wie sieht es in fünf Jahren aus oder in 3?. Warum wird nicht erörtert wie man sich eine konstruktive Zusammenarbeit vorstellt?

Baum
Leser
Baum (@ewald)
8 Monate her
Reply to  tsvmarc

Wer sagt dir denn das der Investor an einer „konstruktiven“ Zusammenarbeit interessiert ist? Das war er die letzten 8 Jahre nicht und nach dem was er die letzte Zeit so in Interviews oder über seine Agentur bei Facebook von sich gibt, hat sich daran absolut nichts geändert. Für ihn scheint zu gelten, entweder ich habe die ganze Macht oder ich sitze schmollend in der Ecke und werfe mit Papierkügelchen (bildlich geschrieben).
Das der e.V. in Bezug auf den Investor sehr vorsichtig reagiert ist nach allem, was er in der letzten Zeit an Beleidigungen und Anschuldigungen losgelassen hat, wohl mehr als verständlich.
Ich möchte noch anmerken, dass ich mit diesem devoten Verhalten des e.V. absolut nicht einverstanden bin. Wenn der Investor „Krieg“ will, soll er ihn haben! Nur meine Meinung. Er kann von Glück reden, dass das aktuelle Präsidium extrem zurückhaltend und besonnen agiert.

tsvmarc
Leser
tsvmarc (@tsvmarc)
8 Monate her
Reply to  anteater

Ihre Antwort war jetzt nicht Ihr ernst….? Was ist das für eine Antwort?

anteater
Leser
anteater (@anteater)
8 Monate her
Reply to  tsvmarc

 tsvmarc, das wissen Sie ganz genau, was das für eine Antwort ist. Sie wollten von der konstruktiven Zusammenarbeit wissen, da habe ich Ihnen mal das Beispiel, das ich bereits rausgesucht hatte, verlinkt. Ich bin es leid, ständig alles zehn mal zu beschreiben. Eine gewisse intellektuelle Transferleistung kann man von jedem Menschen erwarten, auch von Ihnen, auch hier. Und das schlimme ist doch, dass es bei Ihnen absolut nicht das „nicht können“ ist, sondern das „nicht wollen“.

Es ist alles schon x-mal gesagt. Sie haben, gerade heute, aus meiner Sicht zwar Kreide gefressen, aber im Grunde trollen Sie nach wie vor. Ich empfinde das als Zeitverschwendung mit Ihnen, weil wir uns im Kreis drehen. Sie fragen was, man gibt Ihnen eine Antwort und nach ein paar Tagen stellen Sie die gleiche oder eine sehr ähnliche Frage wieder. Und dann werden Sie persönlich, wenn man nicht mehr über das Stöckchen springt.

anteater
Leser
anteater (@anteater)
8 Monate her
Reply to  Chemieloewe

Na ja, grundsätzlich kann man Investoren auch skeptisch sehen. Da können einige Klubs in England ein Lied von singen, Liverpool, Man U, Swansea, Cardiff, Newcastle, Aston Villa, Birmingham etc. pp. Da sind haufenweise windige Geschäftemacher unterwegs. Mir scheint, der „gute“ Investor ist eher die Ausnahme denn die Regel.

Chemieloewe
Leser
Chemieloewe (@chemieloewe)
8 Monate her
Reply to  anteater

Ja, stimmt,  anteater , es gibt da auch eine Menge Negativbeispiele neben uns, auch in Deutschland, da bin ich mit dem Schiffbruch u. Totalschaden des FC Sachsen Leipzig mit einem gewissen Michael Kölmel ganz nah dran, aber auch VfB Leipzig u. KLO(Fuck Lok Leipzig) hat es mehrfach auch erwischt, Dynamo Dresden mit Otto, Hannover 96, Alemannia Aachen, jüngst Erfurt u. Jena..usw.. Leeds United in England ist auch noch so ein unrühmliches Negativbeispiel neben vielen anderen! Ich persönlich bin absolut kein Fan von Investorengeschichten, das hätte ich vorhin noch dazuschreiben sollen. Besser finde ich andere Modelle, wie beim SC Freiburg, SG Eintracht Frankfurt, 1.FC Union Berlin, FC St. Pauli, SV Werder Bremen, wo es auch anders geht, vielleicht noch VfL Osnabrück o. Holstein Kiel!? Weiß auch nicht, wie es beim MSV Duisburg o. bei Fortuna Düsseldorf da so läuft?

anteater
Leser
anteater (@anteater)
8 Monate her
Reply to  Chemieloewe

Leeds ist ein ganz, ganz tolles Beispiel dafür, wie man es nicht macht. Die haben ernsthaft versucht, auf Pump (so wie wir) die CL zu erreichen. Hat nicht geklappt, sie hatten die CL Einnahmen fest eingeplant. Dann mussten die besten Spieler verkauft werden, um die Kredite zu bedienen, zudem noch die Vereinsimmobilien, Trainingsgelände, mehr Spieler, Abstieg, finanzielle Unregelmäßigkeiten, Punktabzug, Abstieg, neuer Eigner ein Steuerflüchtling (Auszugsweise, da waren dann noch mehr Besitzerwechsel). 2001, keine zehn Jahre nach der letzten Meisterschaft, fing die Implosion an, jetzt ist 2019 und sie könnten vielleicht wieder in die höchste Spielklasse aufsteigen.

Düsseldorf hatte auch schon krasse finanzielle Probleme und hat ja lange Jahre Amateurfußball gespielt. Eigenes Stadion haben die übrigens nicht, das gehört, glaube ich, der Stadt, aber es ist neu und groß und wird für alles Mögliche genutzt. Ohne so ein Stadion hätten die wahrscheinlich nicht 2 Mio Gewinn gemacht letzte Saison.
Und meines Wissens haben die ihre Profimannschaft noch im e.V.

In Duisburg hält der e.V. fast 90% der Anteile an der Profiabteilung. Wem das Stadion gehört, das ist so einfach nicht zu sagen. Da finden allerdings auch andere Veranstaltungen statt.

Blue Power
Leser
Blue Power (@blue-power)
8 Monate her
Reply to  Chemieloewe

 Chemieloewe
Das war es! Einer der größten Fehlentscheidungen die Sechzig je gemacht hatte. Es müsste ein Investor/ Mäzen kommen mit Leidenschaft für Sechzig, ein geborner Löwe, der dem e.V. schriftlich zusichert das er z.B. mit 20 Mio. einsteigt (langfristige Investition über z.B. 5 Jahre, oder Anschubfinanzierung), dann kann man dass Ding in die Insolvenz fahren. In Liga 4 neu starten, weiter runter kann uns bei dem Fanaufkomen der BfV sowieso nicht schicken und wir könnten neu und gesund anfangen.
Man gibt ihm für die 20 Mio. einen entsprechenden Prozentanteil weit unter 50% und eine Gewinnbeteiligung nach jeder Saison ab dem fünften Jahr. Z.B. dann auch bei Spielerverkäufen etc..

Siggi
Leser
Siggi (@gscheiderl)
8 Monate her
Reply to  Blue Power

Im Kooperationsvertrag steht:
Der e.V. darf keine Lizenz für eine erste Mannschaft zur Teilnahme am Spielbetrieb einschließlich der Dritten Liga und der Regionalliga beantragen. Ausdrücklich auch nicht im Falle einer Insolvenz der KGaA.

anteater
Leser
anteater (@anteater)
8 Monate her
Reply to  Siggi

Was echt schräg ist, also das mit der Insolvenz der KGaA. Ob das nicht mal sittenwidrig ist. Sicher ist es hirnrissig.

Blue Power
Leser
Blue Power (@blue-power)
8 Monate her
Reply to  Siggi

 Siggi
Wer unterschreibt denn solche Verträge, der Weißwurst Toni?

Da gibt es bestimmt einen Ausweg, davon gehe ich aus.
Beispiel:
Sechzig beantragt die Lizenz für die Bayernliga und der BfV stuft aufgrund dem Sicherheitsrisiko (Fanaufkommen) und Gefährdung des Spielbetriebs, nach eingehender Prüfung mit Ausnahmegenehmigung den TSV in die Regionalliga hoch. Das alles gedeckelt von Statuten, Politik etc. und dann lass ma den Hasan mal klagen ?
Kreativ bleiben!

Siggi
Leser
Siggi (@gscheiderl)
8 Monate her
Reply to  Blue Power

 Blue Power Keine Ahnung! Dieter Schneider? Robert Schäfer? Für mich lesen sich diese Vertragspunkte teilweise so, als hätte man HAM die KGaA verkauft, als hätte diese dann bis auf 50+1 kaum noch was mit dem e.V. zu tun. Der e.V. kümmert sich dann nur noch um Amateur- und Breitensport und verzichtet vertraglich darauf, der KGaA ins Gehege zu kommen. Jetzt sitzen halt Scharold und Gorenzel zwischen den Stühlen und müssen schauen, wie sie damit zurechtkommen.

anteater
Leser
anteater (@anteater)
8 Monate her
Reply to  Siggi

Genau. Und im Falle einer Insolvenz kann man den Namen noch verhökern. Der ist ja irgendwie an die Lizenz gebunden…

jürgen (@jr1860)
Leser
jürgen (@jr1860) (@jr1860)
8 Monate her
Reply to  anteater

Ich meine mich daran zu erinnern, bei dem Chemnitz Drama, dass die Lizenz auch am Mutterverein hängt.

anteater
Leser
anteater (@anteater)
8 Monate her

Ääääähh, weiß ich gerade nicht,  jürgen (@jr1860). Die Schulden, die haben sie bei der Ausgliederung der Profiabteilung an den Mutterverein gehängt. Für eine Lizenz braucht man einen Unterbau an Jugendmannschaften. Ob der im rein hypothetischen Falle bei uns dann auch z.B. der FC Unterföhring sein kann, keine Ahnung.

Mir konnte das im Chemnitzer Fall auch keiner Erklären. Da jammerten die (manche) Fans zwar, dass dieser Herr Siemon (Insolvenzverwalter) „ein zweites RB“ aus ihnen machen will und der Mutterverein in den Konkurs geschickt werden soll, aber Antwort darauf, wie dann die Profiabteilung eine Lizenz bekommen könnte, wussten die auch nicht.

Wir könnten aber im Fall der Fälle mit dem gesamten e.V. mit Wacker München fusionieren, der BfV sagt dann, okay, unter RL Bayern geht mit den vielen Fans nicht, und schon ist das Problem umgangen. Wir heißen dann halt TSV Wacker München von 1860.

Blue Power
Leser
Blue Power (@blue-power)
8 Monate her
Reply to  anteater

Du meinst also wir könnten Tradition mit Tradition vereinen  :wink:

anteater
Leser
anteater (@anteater)
8 Monate her
Reply to  Blue Power

Quasi. Und wir würden unser Revier auf das andere Ufer der Isar ausweiten. Expansion ist das Gebot der Stunde…

jürgen (@jr1860)
Leser
jürgen (@jr1860) (@jr1860)
8 Monate her
Reply to  anteater

Das hätte auch was … aber lieber soll der echte TSV1860 bleiben ?

anteater
Leser
anteater (@anteater)
8 Monate her

Ja natürlich!

Chemieloewe
Leser
Chemieloewe (@chemieloewe)
8 Monate her

…genau so sieht es aus! Der e.V. ist für die Lizenz absolut notwendig, da führt zum Glück kein Weg vorbei, da kann ein HI o. sonstwer machen, was er will,  jürgen (@jr1860) !!!

Chemieloewe
Leser
Chemieloewe (@chemieloewe)
8 Monate her
Reply to  Siggi

 Siggi Wenn die KGaA nach Insolvenz liquidiert wird, kann ein verbleibender e.V. spielen wozu er sportlich u. wirtschaftlich in der Lage ist u. wo er will! Solche u. weitere Vertragsinhalte sind doch ganz offensichtlich sitten-u. rechtswidrig!? Sowas hat doch vor Gericht kein Bestand, auch vor der DFL u. dem DFB!? Du glaubst doch nicht irgendwelchen Propagandamärchen von 1001 Nacht des Hetzbloggers…usw.? Wenn die KGaA weg ist, kann der e.V., solange der nicht pleite ist u. die Mittel auftreiben kann, selbstverständlich in der Regionalliga spielen u. von dort nach oben aufsteigen. Da wird eine HAM mit Ismaik vor keinem Gericht in Deutschland Recht bekommen. Das Vereinsrecht ist hierzulande ein rechtlich hohes Gut, was geschützt wird u. genießt einen hohen Stellenwert, bloß gut! Da kommt ein wildgewordener Kredithai, Investor u. sonstige Geschätspersonen XY mit diesen unlauteren Vertragsbedingungen zum Glück nicht dagegen an! Das würde ja einen Verein mit über 22.000 Mitgliedern ad absurdum führen! Das ist meine Meinung, könnte ein Rechtskundiger(Rechtsanwalt…) sicher belegen. Das Aushebeln u. Missachten des Vereinsrechts u. die Bevormundung der Mitglieder bzw. das Hinwegsetzen über die Beschluß- u. Entscheidungsgewalt der MV durch private Geschäftsleute o. Kapitalgesellschaften mit zuwiderlaufenden Vertragsbedingungen ist hierzulande rechtswidrig!!! Sonst könnte ja jede X-beliebige Geschätsperson mit einem e.V. u. deren Mitgliedern machen, was er will! Soweit ist es hierzulande aber zum Glück noch nicht u. wird es hoffentlich auch nie werden!!! Wir werden das schon schaffen, @Siggi, uns von Ismaik zu befreien, so o. so!
#OhneHasan!

Siggi
Leser
Siggi (@gscheiderl)
8 Monate her
Reply to  Chemieloewe

 Chemieloewe „Du glaubst doch nicht irgendwelchen Propagandamärchen von 1001 Nacht des Hetzbloggers…usw.? “
Nein, das hat mit OG absolut nichts zu tun. ich hatte das hier schon öfters verlinkt und mir nun zu diesem Zweck in meine Favoriten gelegt, damit ich es nicht jedesmal neu suchen muss. Ich habe das Gefühl, dass ich diesen Link noch oft benötigen werde:
https://www.wochenanzeiger.de/article/193688.html

Kein1860Fan
Gast
Kein1860Fan (@guest_38721)
8 Monate her
Reply to  Chemieloewe

Was der Investor verbal und geschäftlich abzieht ist unsäglich. Ob das aber einen gerichtlichen Anspruch auf Kündigung oder Änderung der Kooperationsvereinbarung rechtfertigen würde, darf bezweifelt werden. Und selbst wenn, bis solch ein Verfahren alle Gerichtsinstanzen durchlaufen hat, können zehn Jahre vergehen. Vorher werden wir wissen, was aus der 50+1-Regelung geworden ist. Der Fehler wurde bereits 2011 begangen. Leider …

tsvmarc
Leser
tsvmarc (@tsvmarc)
8 Monate her

Ich glaube beide „Seiten“ nehmens mit der Wahrheit nicht allzu genau. Am Ende des Tages wurde aus Rot ein Grün und es war alles eine Frage der Interpretation. Beide Seiten ko…..-piep-….. mich nur noch an.  :sad:

anteater
Leser
anteater (@anteater)
8 Monate her
Reply to  tsvmarc

Aus meiner Sicht agiert Herr Ismaik (bzw. seine diversen Kanäle) in sehr unlauterer Weise, die e.V.-Seite reagiert. Da sehe ich schon einen qualitativen Unterschied. Und wo die e.V.-Seite jetzt Unwahres verbreitet haben soll, das würde mich schon interessieren.

Blue Power
Leser
Blue Power (@blue-power)
8 Monate her
Reply to  tsvmarc

Da bin ich absolut bei Dir. Jedoch immer die Medienvariante zu nutzen wie es die Investorenseite gerne macht ist kontraproduktiv und nicht zielführend. Insbesondere vor einem sehr wichtigem Spiel, dem Derby. Somit wird unserem neuen Trainer Köllner der Start nicht einfacher gemacht, denn auch wenn behauptet wird es tangiert nicht, die Spieler (sind ja teils noch junge Burschen) können so etwas nicht so leicht abschütteln. Alles sehr unschön und das Timing dieser neuen Posse mehr als unprofessionell. Wie man sieht mischt da ein Blogger kräftig mit und zeigt damit, dass ihm das Derby und die wichtigen Punkte die wir dringlich benötigen, ziemlich egal zu sein scheint.

Serkan
Leser
Serkan (@serkan)
8 Monate her
Reply to  tsvmarc

Sorry, aber die Fähigkeit zur Unterscheidung ist wichtig, um an Diskussionen teilnehmen zu können. Nicht nur im Fußball. Wer alles für das Gleiche hält, zeigt damit nur seine Überforderung, Vorgänge und Informationen bewerten zu können. Das ist vergleichbar mit Sprüchen wie “Politiker alle in einen Sack und draufhauen, triffst du nie den Falschen“. Wer so argumentiert, macht eine rationale Diskussion unmöglich und gibt die Grundlage der Demokratie auf. Erkenntnisse werden nun mal im Austausch von Argumenten und im Widerstreit gewonnen.

tsvmarc
Leser
tsvmarc (@tsvmarc)
8 Monate her
Reply to  Serkan

 Serkan
Dir ist aber schon bewusst, dass genau dies, eine chronologischen Aufarbeitung der getätigten Ausssagen der letzten Monate nach sich zieht. Wobei der Wahrheitsgehalt auch dann nicht überprüft werden kann.

Serkan
Leser
Serkan (@serkan)
8 Monate her
Reply to  tsvmarc

 tsvmarc An deiner Stelle würde ich für ein aussagekräftiges Gesamtbild zeitlich sogar noch weiter gehen, und zwar bis zum “Schwarzen Freitag“ 2017. Viel verlangt, alle Presseartikel auszuwerten, ich weiß. Für den Anfang könnte auch reichen, wenn du dich zunächst an den FAQ abarbeitest: https://tsv1860.org/2019/09/09/haeufig-gestellte-fragen-zum-profifussball/ Wenn es dir gelingt, die Antworten, die ich persönlich weitgehend überzeugend finde, ebenso überzeugend zu widerlegen, dann haben wir eine Grundlage, auf der man diskutieren kann und du verdienst meinen höchsten Respekt. Widerlegen meint übrigens, argumentativ zu beweisen, dass eine Behauptung falsch ist.

tsvmarc
Leser
tsvmarc (@tsvmarc)
8 Monate her
Reply to  Serkan

 Serkan
Klingt nach kurzem Überfliegen reltiv plausibel. Da die Thematik relativ komplex ist, werde ich mich erst am Wochenende damit ausführlich befassen können.

anteater
Leser
anteater (@anteater)
8 Monate her
Reply to  tsvmarc

Am Wochenende sind Sie hoffentlich auch damit beschäftigt, ins  :stadium: zu gehen,  tsvmarc.

tsvmarc
Leser
tsvmarc (@tsvmarc)
8 Monate her
Reply to  anteater

 anteater
Leider lässt es die Zeit nicht zu, am Sonntag live dabei zu sein. Denke, werde es aber pünktlich zum Anpfiff vor die Glotze schaffen.  :ball:

anteater
Leser
anteater (@anteater)
8 Monate her
Reply to  tsvmarc

Ich werde Ihnen zuwinken,  tsvmarc, versprochen.

tsvmarc
Leser
tsvmarc (@tsvmarc)
8 Monate her
Reply to  anteater

Ausserordentlich freundlich von Ihnen.

DjangoNY
Leser
DjangoNY (@djangony)
8 Monate her
Reply to  anteater

Wird mitwinken  tsvmarc und versuchen vor dem Spiel mit  anteater noch n Bierchen zu tzwitschern 🙂

anteater
Leser
anteater (@anteater)
8 Monate her
Reply to  DjangoNY

 DjangoNY, würd mich freuen!  :beer:

Baum
Leser
Baum (@ewald)
8 Monate her

Das Interview kann man mittlerweile auch Online lesen:
https://www.tz.de/sport/1860-muenchen/tsv-1860-muenchen-interview-mit-praesident-robert-reisinger-ueber-kapitalerhoehung-13234700.html

Edith: in der AZ hat er sich wohl auch geäußert. Selbiger Tenor:
https://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.1860-praesident-im-az-interview-reisinger-ueber-kapitalerhoehung-die-barrikade-scheint-durchbrochen.223f56ab-5ea2-421e-8ffd-bd45bee5bc9a.html

„Diese ständige öffentliche Gegacker geht mir wahnsinnig auf die Nerven.“

Recht hat er.

Blue Power
Leser
Blue Power (@blue-power)
8 Monate her
Reply to  Baum

Damit hat er alles gesagt.
Insbesondere die Investorenseite sollte jetzt mal mit konkreten und zielführenden Vorschlägen kommen und nicht immer die Medien als Grundlage ihrer Handlungsstränge benutzen.
Herr Reisinger übernehmen sie!

Flo1860
Gast
Flo1860 (@guest_38645)
8 Monate her

Eine ganz einfache Sache.
Der e. V. hat zwei Personen vorgeschlagen die Investoren Seite hat eine Person vorgeschlagen die auch im Münchener Umland kommt.
Dann sollen doch die 3 Personen sich zusammensetzen und darüber diskutieren.
Und zum Wohle des Vereins mal nicht im Vorhinein schon sagen mit oder auch der Rede ich nicht oder den lehne ich ab.

Ich finde beide Seiten mittlerweile nur noch Lächerlich.

anteater
Leser
anteater (@anteater)
8 Monate her

Schade nur, dass jene, die durch Herrn Ismaiks Wortmeldungen getriggert mit wütenden Hasstiraden gegen alle und jeden reagieren, der oder die nicht eindeutig und bedingungslos zu Herrn Ismaik hält, das alles geflissentlich ignorieren werden.

Thrueblue
Leser
Thrueblue (@thrueblue)
8 Monate her
Reply to  anteater

Einfach nicht mehr auf Olilaba und seine 70Jährigen Räuber eingehen… Die haben keine (Stimmliche-)Relevanz. Hat sich jüngst ja wieder gezeigt. Den armen Herrn Einsiedler so alleine lassen…. ja, ja, die Kameradschaft…

Rolandoz
Leser
Rolandoz (@rolandoz)
8 Monate her

Sehr gut!
Jetzt ist Ismaik – der meiner Meinung nach gar kein Interesse an Verhandlungen über weitere Gesellschafter hat – in zugzwang.
Jetzt muss er eigentlich mit dem eV und dem potentiellen Investor verhandeln um sein Gesicht zu wahren. Und wenn der Einstieg dann daran scheitert, dass Hasi den Kooperationsvertrag beibehalten will (und daran wird es wohl scheitern) hat er sein Gesicht endgültig verloren weil dann der letzte erkennen muss, dass es ihm nicht um Sechzge sondern die alleinige Macht geht.
So gesehen war das Interview mit dem er RR schaden wollte ein klassisches eigentor

Buergermeister
Leser
Buergermeister (@buergermeister)
8 Monate her

Warum man sich nicht an Hernn Stimionaris gewendet hat bleibt weiterhin offen…..

anteater
Leser
anteater (@anteater)
8 Monate her
Reply to  Buergermeister

Weil der Betriebsrat von MAN hier überhaupt nicht von Relevanz ist. Es geht nicht um MAN.

Buergermeister
Leser
Buergermeister (@buergermeister)
8 Monate her
Reply to  anteater

Er ist der Aufsichtsratvorsitzender. Das hat mit MAN gar nichts zu tun.

Konterhoibe
Leser
Konterhoibe (@konterhoibe)
8 Monate her
Reply to  Buergermeister

Die Frage ist wo Stimoniaris überhaupt war. Seit seinen Ankündigungen das „alle Spieler Verträge bekommen“ war er von der Bildfläche verschwunden.

Buergermeister
Leser
Buergermeister (@buergermeister)
8 Monate her
Reply to  Konterhoibe

Ja da stimme ich dir zu. Generell sollte mehr in den Aufsichtsratssitzungen beschlossen werden, denn dafür sind sie da.

anteater
Leser
anteater (@anteater)
8 Monate her
Reply to  Buergermeister

Dafür hat er aber echt wenig Einblick und Ahnung. Deshalb mein ironischer Kommentar. Offenbar ist er durch seine eigentliche Berufung schon hinreichend ausgelastet.

anteater
Leser
anteater (@anteater)
8 Monate her
Reply to  ArikSteen

Sarkasmus ist jetzt auch nicht mehr erlaubt,  ArikSteen?

anteater
Leser
anteater (@anteater)
8 Monate her
Reply to  ArikSteen

Ich gebe zu, dass wohl sämtliche Stilmittel gerade in einer Onlinediskussion oder in sonstigen nur schriftlichen Austauschen, oft schwer zu erkennen sind. Hier, fand ich, würde der Gesamtkontext es schon verraten, aber da habe ich mich wohl getäuscht.

Wir hatten in meinem privaten Umfeld so einen Spruch, dass man (im direkten Gespräch) wohl das Schild mit der Aufschrift Ironie hätte hochhalten müssen, wenn Ironie nicht erkannt wurde. Dieses Schild sollte ich vielleicht auch online verwenden (ernsthaft, aber in übertragenem Sinne).

Buergermeister
Leser
Buergermeister (@buergermeister)
8 Monate her
Reply to  anteater

Der Zwinkersmilie wäre ein Stilmittel

anteater
Leser
anteater (@anteater)
8 Monate her
Reply to  Buergermeister

Das meinte ich mit „Schild hochhalten“  :wink:
Und ich bräuchte mal eine Liste mit den verwendbaren Smilies hier, also mit „Doppelpunkt-wink-Doppelpunkt“. Als älterer Mitbürger  :wink: bin ich da nicht so gut drin, fand jetzt auch keine verlässliche Liste.

anteater
Leser
anteater (@anteater)
8 Monate her
Reply to  anteater

:disappointed:
Also, ich finde nur diese Liste, in der das Doppelpunkt-vorne-und-hinten-Format veranschaulicht ist. Allerdings wäre  :ball: dort schon anders ( :soccer: ) und  :stadium: gibt es gar nicht. Von der Darstellung her finde ich das hier angezeigte Stadion bei LG-Symbolen…
https://www.webfx.com/tools/emoji-cheat-sheet/
Vielleicht kann da mal jemand einschreiten, der/die sich besser mit sowas auskennt. Danke! 😀 :shark:

Tami Tes
Tami Tes (@tamites)
8 Monate her
Reply to  Buergermeister

Ich verstehe es vollkommen, warum nicht.
Auch wenn Stimoniaris Aufsichtsratvorsitzender und Statthalter von HAM ist, es sind nicht seine Anteile und nicht sein Geld. So eine Verhandlung würde sich wieder über Monate hinziehen, da nach jeder Sitzung Herr Stimoniaris erst Herrn Ismaik fragen müsste, ISmaik dann irgendeinen Berater oder Anwalt, dann geht es zurück an Stimoniaris, dann wird eine neue Sitzung berufen, dann gibt es Einwände oder Forderungen, damit muss Stimoniaris wieder an Ismaik, er wieder ……. Du merkst – es ist wenig sinnhaft, wenig konstruktiv und sehr zeitraubend. Deshalb sind direkte und persönliche Verhandlungen einfach richtig und wichtig.

anteater
Leser
anteater (@anteater)
8 Monate her
Reply to  Tami Tes

Mal ganz davon abgesehen, dass Herr Stimoniaris durch seine vor der MV veröffentlichten Statements schon allein aus Anstand nicht in solche Verhandlungen geschickt werden sollte. Es würde ja auch niemand auf die Idee kommen, einen Scheichliedsänger (m/w/d) als direkten Verhandlungspartner mit Herrn Ismaik zu bestimmen.

anteater
Leser
anteater (@anteater)
8 Monate her
Reply to  ArikSteen

Ich finde, Serkan hat hier den richtigen Verweis gemacht:

https://loewenmagazin.de/keine-lufschloesser-sondern-direkte-gespraeche-praesident-reisinger-mit-ansage-an-gesellschafter-und-kreditgeber-ismaik/#comment-38659

Herr Stimoniaris hat eben keinerlei Entscheidungsbefugnisse. Alles, was mit ihm besprochen wird, müsste dann über zig Umwege an Herrn Ismaik getragen werden und so fort. Das ist doch nicht zielführend, das bewirkt bestenfalls, dass die e.V.-Seite entnervt aufgibt.

würzburgerlöwe
Leser
würzburgerlöwe (@wuerzburgerloewe)
8 Monate her
Reply to  anteater

Lieber  anteater , normalerweise sind wir ja nah beieinander, aber in dem Punkt sehe ich das anders. Mit dem gleichen Argument liese sich auch Karl-Christian Bay als Verhandlungspartner ablehnen, da er derzeit kein e.V.-Amt bekleidet. Stimoniaris wurde nunmal als Verhandlungsführer für die HAM ernannt. Das muss einem ja nicht gefallen (mir gefällt es auch nicht), aber man kann daran nichts ändern. Jetzt muss man das, wie  ArikSteen das auch schon beschrieben hat, akzeptieren und dann sollen die drei Herren (Stimoniaris, Bay, Schmidt) ausloten, was möglich ist.

anteater
Leser
anteater (@anteater)
8 Monate her

Ist halt die Frage, was genau die Funktion von Herrn Bay in dieser Runde ist. Als ausgewiesener Finanzfachmann und Rechtsanwalt (Quelle, öffnet pdf-Datei: https://www.bay-gmbh.com/mediathek/downloads/lebenslaeufe/kurzprofil-karl-christian-bay.pdf/download ) bringt er sicherlich eine Expertise in so eine Runde, die außerordentlich sinnvoll und sogar unabdingbar ist.

3und6zger
Leser
3und6zger (@3und6zger)
8 Monate her
Reply to  anteater

Er ist auch Aufsichtsrat in der KGaA, also vergleichbar mit Stimoniaris….
Mit dieser Stimoniaris-Geschichte im Sommer hat sich Herr Reisinger etwas „verrannt“. Na, besser spät als nie.

Kein1860Fan
Gast
Kein1860Fan (@guest_38713)
8 Monate her
Reply to  3und6zger

Es gibt aber einen kleinen entscheidenden Unterschied, der hier nicht berücksichtigt wurde:

Mit dem Steuerberater Schmidt hat der e.V. ein Mitglied des Präsidium benannt, der von Bay unterstützt wird.

Ismaik hat aber lediglich den (kompetenzlosen) Adlatus Stimi… benannt, der alles und jenes mit Ismaik abstimmen muss.

Bine1860
Bine1860 (@bine1860)
8 Monate her
Reply to  anteater

Ich denke halt dass solche Gespräche über Finanzen mit jemand der davon keine/wenig Ahnung hat extrem schwer sind. Man müsste immer erklären was rechtlich / finanztechnisch etcc möglich ist, wird das dann möglicherweise von Saki auch noch bezweifelt oder ignoriert wird schwer. Aber besser man versucht es mit Saki als gar ned.

DjangoNY
Leser
DjangoNY (@djangony)
8 Monate her
Reply to  ArikSteen

Hmmm… Aber wo war er denn der Herr S.? Die Tauchstation war jetzt nicht gerade hilfreich um Ihn als Gesprächspartner zu betrachten.

Seine Aussagen vor und noch kurz nach dem Wahlkampf würden Ihn jetzt für mich persönlich sowieso disqualifizieren bzw. würde ich mich nicht unbedingt mit ihm an einen Tisch setzen wollen. Aber das trifft in meinem Fall auch auf Herrn I. zu, also wäre ich für noch weniger zu gebrauchen als RR *Ironie*  :smile:

Ich glaube jetzt auch nicht, dass man das ‚Problem‘ mit der sprachlichen Barriere (falls vorhanden) nicht überwinden könnte. Aber da sich Mr. Hasan hauptsächlich gegenüber der AZ (ziemlich klar verständlich) äußert und bei einem Besuch in München es auch nicht für nötig hält mit der e.V. Seite zu sprechen, ist es doch eigentlich egal wen er als „Vertreter“ bestimmt hat… einen ernsthaften Willen zu konstruktiven Gesprächen kann ich hier nicht erkennen.

Generell bleibt ja auch die Frage wo der Karren eigentlich hin soll. Da der eine nicht verkaufen will / kann / wie auch immer… werden wir ihn wohl auch (noch) nicht los. Wie heute schon mal geschrieben, wäre dann die beste Lösung (imho) , wenn er sich ruhig verhält, seinen Verpflichtungen nachkommt und sich nicht ins Tagesgeschäft einmischt.
Denn wo das hinführt, haben wir ja bereits gesehen.

In diesem Sinne
#NotMyInvestor

Kein1860Fan
Gast
Kein1860Fan (@guest_38705)
8 Monate her
Reply to  ArikSteen

Vielleicht ist es ja gerade das, was der Scheich mit der Benennung von Stimoniaris bezweckt hat, Zeit zu schinden und den e.V. zu verunsichern.

Der e.V. will eine Kapitalerhöhung, eine Beteiligung weiterer Investoren und eine Anpassung des Kooperationsvertrages. Alle diese Vorhaben würden zum (finanziellen) Nachteil von Ismaik ausfallen und seinen Einfluss auf die KGaA schmälern. Wieso sollte er dann direkten Gesprächen zustimmen? Einem Investor interessiert nur dann das Unternehmen, wenn er dadurch Vorteile erhält, was hier aber nicht gegeben ist.

Und dann zur Aussage: „Es geht einfach keinen Schritt weiter und das nervt. Man fährt den Karren an die Wand. Und das damit, dass man einfach abwartet.“ So laufen Beteiligungsgespräche nun mal ab. Wer keine Zeit hat, hat schon verloren. Das weiß Ismaik und hoffentlich auch das Präsidium.

So bitter das für jeden TSV-Fan sein mag: Aktuell steht nicht die KGaA im Fokus. Vielmehr wollen beide Gesellschafter ihren Einfluss sichern bzw. ausbauen, denn jede Seite reklamiert für sich das bessere Konzept (pro oder kontra 50+1) zu haben.

Banana Joe
Leser
Banana Joe (@banana-joe)
8 Monate her
Reply to  ArikSteen

Sorry, NEIN! Ich verhandle entweder mit dem Bäcker oder mit niemandem, garantiert nicht mit der Semmel. Stimoniaris hat sich desöfteren schon als unzuverlässig erwiesen, nicht nur im VR, nicht nur im AR, frag nach bei den Beschäftigten von VW. Entweder der Chef karrt seinen Hintern nach München und verhandelt persönlich oder er kann seiner KGaA beim Absaufen zusehen. Wir stehen dann am Ufer und winken noch freundlich hinterher.

Solange er keine Anteile abgeben will und auf seine 60% beharrt, gäbe es für mich eh nix zu verhandeln!

STABIL BLEIM!

#OhneHasan
#Freiheitfür60

Buergermeister
Leser
Buergermeister (@buergermeister)
8 Monate her
Reply to  Tami Tes

Das kann man aber nicht bestimmen. Also wenn man ernsthaft verhandeln will muss man das akzeptieren. Den Vertrag setzen doch eh dann die Anwälte auf. Das ist doch kein Wunschkonzert. Im Moment zieht es sich doch auch schon Monate hin was hat man mit der Ablehnung gewonnen?

anteater
Leser
anteater (@anteater)
8 Monate her
Reply to  Buergermeister

Es ist aber Zeitverschwendung, wenn man in Verhandlungen geht, sich dann dort einigt, die eine Seite sagt „Okay, machen wir so.“ und die andere Seite sagt „Ich muss leider erst meinen Chef fragen, ob wir das so machen können.“. Da sitzt man also Stunden zusammen, diskutiert, lotet aus, nur dass dann am Ende der eine Verhandlungspartner das erst weitergeben muss an Herrn Ismaik, der einfach nur „Nein“ sagen kann, ohne an der Diskussion teilgenommen zu haben. Dann geht das wieder von vorne los.

3und6zger
Leser
3und6zger (@3und6zger)
8 Monate her
Reply to  anteater

Es kann grundsätzlich nur hinterher als Zeitverschwendung eingeordnet werden und von Dir schon mal gar nicht, weil Du ja nicht dabei sein wirst, oder? Vor Gericht würde es heissen: „Einspruch, Mutmaßung!“

anteater
Leser
anteater (@anteater)
8 Monate her
Reply to  3und6zger

Ich meine mich zu entsinnen, dass das Präsidium das aber so oder so ähnlich auch schon dargestellt hat, also dass man mit jemandem ohne Handlungsvollmacht nichts beschließen könne und deshalb lieber mit jemandem verhandelt, der oder die auch entscheiden kann. Einspruch also abgewiesen.

3und6zger
Leser
3und6zger (@3und6zger)
8 Monate her
Reply to  anteater

Woher weiss das Präsidium, dass der Stimoniaris ohne Handlungsvollmacht kommt. Das kann auch erst hinterher erzählen. Wenn der HI den bestimmt, dann ist er es halt auch. Man wird es schwerlich so schaffen, den Gesellschafter persönlich an den Tisch zu bekommen, was der m.E. auch gar nicht will. Aber soll man es deswegen nicht versuchen?

anteater
Leser
anteater (@anteater)
8 Monate her
Reply to  3und6zger

Vielleicht haben die nachgefragt, als Herr Stimoniaris als Verhandlungspartner vorgeschlagen wurde?

anteater
Leser
anteater (@anteater)
8 Monate her
Reply to  3und6zger

„Mit den Vertretern unseres Mitgesellschafters standen wir dazu immer in Kontakt, nur müssen sie auf Weisung aus Abu Dhabi warten.“

Quelle: https://www.tz.de/sport/1860-muenchen/tsv-1860-muenchen-interview-mit-praesident-robert-reisinger-ueber-kapitalerhoehung-13234700.html

„Über seine Vertreter blieb die Option zwar weiter lose im Gespräch. Allerdings fehlte bislang die Billigung aus Abu Dhabi, um tatsächlich konkrete Verhandlungen führen zu können.“

„Die Barrikade scheint durchbrochen. Jetzt muss er seinen Entschluss nur noch seinen Vertretern vor Ort mitteilen, dann kann es losgehen.“

Quelle: https://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.1860-praesident-im-az-interview-reisinger-ueber-kapitalerhoehung-die-barrikade-scheint-durchbrochen.223f56ab-5ea2-421e-8ffd-bd45bee5bc9a.html

Serkan
Leser
Serkan (@serkan)
8 Monate her
Reply to  Buergermeister

Offen? Hab ich was anderes gelesen. Häufig gestellte Fragen zum Profifußball: https://tsv1860.org/2019/09/09/haeufig-gestellte-fragen-zum-profifussball/

#10

anteater
Leser
anteater (@anteater)
8 Monate her
Reply to  Serkan

Sehr gut,  Serkan!

Serkan
Leser
Serkan (@serkan)
8 Monate her
Reply to  ArikSteen

Also da steht: „Das Präsidium möchte in dieser dif­fi­zilen Angelegenheit möglichst wenig Reibungsverlust zwischen den Gesellschaftern und nicht über Bande spielen müssen. Grundsätzlich akzeptieren wir aber jeden Vertreter den HAM International Limited benennt.“ Vielleicht lesen wir unterschiedlich, aber für mich heißt das, man akzeptiert Stimoniaris. Wenn man ihn auch für keine glückliche Wahl hält. Das verstehe ich durchaus.

Serkan
Leser
Serkan (@serkan)
8 Monate her
Reply to  ArikSteen

Ich nehme schwer an, die sprechen in ihren Aufsichtsratssitzungen über solche Themen? Worüber sollten sie sonst reden?

anteater
Leser
anteater (@anteater)
8 Monate her
Reply to  ArikSteen

Das stellen wir uns vielleicht zu einfach vor. Abgesehen davon, dass Herr Reisinger bereits geäußter hat, dass man nie weiß, ob das Gespräch dann gerade angenommen wird. Gut, das wäre zu lösen, indem man einen wöchentlichen Gesprächstermin vereinbar, Jour fixe also. Wenn es nichts zu besprechen gibt, dann ist das, ironisch gesagt, nach fünf Minuten des Austauschs über das Wetter erledigt.

Generell ist hier aber die Frage nach den Fremdsprachenkenntnissen. Beispielsweise las ich gerüchteweise, dass Herr Stimoniaris des Englischen nicht mächtig sei. Wie verhandlungssicher sind die Englischkenntnisse sämtlicher Beteiligten? So gesehen wäre der „Umweg“ über Gespräche mit Herrn Stimoniaris auf Deutsch sicherlich naheliegend. Was dann allerdings auf dem Wege der Übersetzung verloren geht, das weiß man auch nicht. Eine Zeit lang habe ich als Übersetzer gearbeitet und man sagte über Übersetzungen ironisch, dass es mit ihnen sei, wie mit Frauen. Die Schönen seien nicht treu und die Treuen nicht schön (ich behaupte jetzt mal, dass man das weder für Frauen noch für Übersetzungen so pauschal stehen lassen kann!).

Arabischkenntnisse dürften, außer bei Herrn Ismaik, keine vorhanden sein, außer vielleicht der Begrüßung.

Geht es also, dass Herr Reisinger, dessen Englischkenntnisse wir nicht kennen, Herrn Ismaik, dessen Deutsch- und Englischkenntnisse wir nicht kennen, einfach so anruft?

3und6zger
Leser
3und6zger (@3und6zger)
8 Monate her
Reply to  anteater

Mann könnte den Eindruck kriegen, lieber Ameisenbär, dass du in jedem Post sagen willst:“ Ich will das aber nicht, ich will Stimoniaris nicht, ich will Arabisch nicht, ich will’s überhaupt nicht.“ Du lässt dich aus über Sprachkenntnisse, Fachkentnisse etc., was überhaupt nicht relevant ist. Wenn zwei Seiten verhandeln wollen, dann werden sie schon einen Weg finden. Wenn der Saki nach jedem Satz in Abu Dhabi anrufen muss, ist mir ist das auch wurscht, wie’s abläuft, Ich hoffe aber sie verhandeln an unbekanntem Ort, unbekannter Zeit und gehen erst an die Presse wenn Entscheidungen gefallen sind und nicht um ihren gesamten Denkvorgang in drei Boulevardzeitung zu kommentieren.

anteater
Leser
anteater (@anteater)
8 Monate her
Reply to  3und6zger

Interessante Interpretation. War nicht meine Absicht, Dich mit meinen persönlichen Anekdoten zu langweilen. Und, nein, ich habe das mit der Sprachbarriere durchaus ernst gemeint, dass das ein Problem darstellt, insbesondere in Bezug auf „Dann soll er halt einfach direkt anrufen“.

Mit meiner persönlichen Meinung zu Herrn Stimoniaris möchte ich Dich jetzt aber auch nicht langweilen, deshalb behalte ich sie für mich.

jürgen (@jr1860)
Leser
jürgen (@jr1860) (@jr1860)
8 Monate her
Reply to  anteater

Wie die miteinander kommunizieren soll nicht unser Problem als Fans sein 😉
… und ich denke die Protagonisten sind alt genug, da Wege zu finden.

anteater
Leser
anteater (@anteater)
8 Monate her

Sollten sie, ja. Wir sollten darüber auch gar nicht spekulieren oder nachdenken müssen, weil die Kommunikation nicht über Zeitungen und Facebook ablaufen sollte, oder? Einzig das Sportliche sollte für uns von Belang sein, oder?  :ball:  :stadium:

Francis Underwood
Leser
Francis Underwood (@francis-underwood)
8 Monate her
Reply to  ArikSteen

Das sehe ich genauso und sage das auch schon seit Monaten. Ob Stimoniaris geeignet ist oder nicht spielt hier keine Rolle. Er wurde von Ismaik benannt und das hat man einfach zu akzeptieren… Mittlerweile konnte man lesen, das Herr Reisinger bei diesen Verhandlung auch nicht teilnehmen wird, könnte man genauso in Frage stellen.. sollte man aber genauso wenig, da er entschieden hat, andere Personen hierfür abzustellen und (wenn nötig) zu bevollmächtigen.
In meiner (fast) täglichen Arbeit ist es gang und gäbe, mit Bevollmächtigten oder sog. „Dritten“ zu sprechen. Oft/meistens gibt es ein Erstgespräch mit dem Investor; die weiteren Verhandlungen laufen dann auf der Ebene mit den Bevollmächtigten. Zum Ende bzw kur vor Abschluss kommt der Investor wieder ins Spiel.. Ganz normal!
Hier dienen vielleicht die Koalitionsverhandlungen als gutes Beispiel: Dort verhandeln auch erstmal sog. „Unterhändler“ im Auftrag. Und zwar solange, bis bestimmte Einigungen erzielt werden konnten. Erst zum Ende hin kommen die eigentlich zuständigen Personen dazu

Kein1860Fan
Gast
Kein1860Fan (@guest_38681)
8 Monate her
Reply to  Buergermeister

Stimionaris als Verhandlungspartner: Dürfte nur ein (kompetenzloser) Adlatus sein

Das Stimionaris als Gesprächspartner vom Präsidium nicht akzeptiert wird, ist das Resultat der Verhandlungen um die Mittel für die Lizenz nach der Saison 2016/17. Zwischen Vertretern (Adlaten) von HAM und dem Präsidium bzw. dem KGaA-Geschäftsführer war ein unterschriftsreicher Vertrag ausgehandelt. Dann kam Scheich Hasi um die Ecke und alles war für die Tonne.

Es ist nicht zielführend, wichtige Verhandlungen mit einem Adlatus der Gegenseite zu führen. Adlaten werden gerne von den Verhandlungsparteien eingesetzt, wenn es sich um Schein-Verhandlungen handelt, beispielsweise um der Gegenseite die Verantwortung für das Scheitern der Gespräche zuzuschieben.

Insoweit sollte das Präsidium darauf bestehen, dass von Seiten HAM Ismaik als Gesprächspartner am Tisch sitzt.

United Sixties
Leser
United Sixties (@richard-ostermeiergmail-com)
8 Monate her

Wird das Ping Pong über die Presse aber nicht auch von Vereinsseite weiter befeuert?
Wie auch immer bleibt es kompliziert und eine wahrhaftige Kooperation unrealistisch. Nur ein Schuldenschnitt und Umwandlung sämtlicher Darlehen könnte langfristige Planungssicherheit geben und jede öffentliche Äußerung zum Umbauvorhaben der Stadt ist der Zukunftsfähigkeit hinderlich. Toll wäre, wenn sich die neuen potentiellen Mitinvestoren mit HI doch noch irgendwie einigen könnten ( z.B. Partizipation an späteren Transfererlösen oder TV-Geldern für künftige stille Teilhaberschaft ) im Sinne unserer immer noch zehntausender Löwenfans . Und sich ab sofort ausschließlich der Unterstützung des Teams und Sporterfolges unterordnen !

DjangoNY
Leser
DjangoNY (@djangony)
8 Monate her
Reply to  ArikSteen

Ach wenn RR bisschen bissig sein mag, so wie man in den Wald reinschreit kommt´s zurück , heißt es doch immer. Und so wie der ****** reinschreit ist es bei weitem nicht zurück gekommen.

#ohneHasan

* Verballhornung eines Namens / gelöscht durch Redaktion

anteater
Leser
anteater (@anteater)
8 Monate her
Reply to  DjangoNY

Gemessen an der Wortwahl, den Beleidigungen und offenbar auch Falschaussagen, die Herr Ismaik in die Welt posaunt, reagieren die e.V.-Vertreter bislang zumindest aus meiner Sicht äußerst gemäßigt. Scheint, dass die Provokationen des Herrn I. dort zumindest nach außen keine sonderliche Wirkung zeigen. Und häufig werden wütend agierende Personen noch wütender, wenn das Gegenüber ruhig und sachlich bleibt.

DjangoNY
Leser
DjangoNY (@djangony)
8 Monate her
Reply to  anteater

So richtig ernst nehmen wird den Herrn I. ja wohl keiner mehr, ob jetzt beim e.V. oder der Stadt München 🙂

DjangoNY
Leser
DjangoNY (@djangony)
8 Monate her
Reply to  United Sixties

Mei, was sollst machen ? Äußert er sich nicht, ist´s nix, äußert er sich ist´s auch nix. Auf jeden Fall hat RR völlig recht, wenn Hasi ernsthaft was besprechen will, soll er sich bei den dafür zuständigen Personen melden und nicht Vorschläge usw über Facebook und die AZ raushauen.

Und ja, wenn ******* ein Interview geben will, kann ihn (dank medialer Unterstützung) keiner aufhalten, aber brauchen tut´s kein Mensch weil immer der gleiche Schmarrn kommt.

So, und jetzt hauen wir am Sonntag die Bauern weg, und gut ist.

#ohneHasan

* Verballhornung eines Namens, gelöscht durch Redaktion

anteater
Leser
anteater (@anteater)
8 Monate her
Reply to  DjangoNY

Wenn die AZ dafür richtige Journalisten einsetzen würde, dann wäre da wohl auch schnell Schluss, denn die würden ja gezielte Nachfragen stellen. Beispielsweise ob er sich den mit Vereinsvertretern getroffen hat.

anteater
Leser
anteater (@anteater)
8 Monate her
Reply to  United Sixties

„Wird das Ping Pong über die Presse aber nicht auch von Vereinsseite weiter befeuert?“

Die ständigen öffentlichen Tiraden des Herrn Ismaik kann man aber auch nicht einfach so stehen lassen. Herr Ismaik erzeugt, meiner Meinung nach ganz bewusst, ein öffentliches Klima der Angst (Framing auf Insolvenz) und Hass. Die Methode verwendet auch Herr Trump oder die AfD, auch wenn die Grundthemen unterschiedlich sind. Der richtige Umgang damit ist schwer, doch sollte man zumindest Falschaussagen korrigieren.