Sanierung des Olympiastadions: Keine planerische Betrachtung der Bundesligatauglichkeit

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Die Sanierung des Olympiastadions in München kostet rund 108 Millionen Euro. Bei der Kostenaufstellung, die im September diesen Jahres offiziell veröffentlicht wurde, hat man dabei auch die Bundesligatauglichkeit erwähnt. 580.000 Euro Einsparung sind in der Auflistung aufgeführt. Das ist die Summe, die eingespart wird, wenn man die Anforderungen der Deutschen Fußball-Liga ignoriert.

Bundesligatauglichkeit wurde nie berücksichtigt

Auf Nachfrage äußert sich die SWM Services GmbH deutlicher im Hinblick auf die Bundesligatauglichkeit des Olympiastadions. Eine seriöse Schätzung über die zu erwarteten Kosten für eine vollständige Bundesligatauglichkeit sei ohne zugehörige Planung überhaupt nicht möglich. Vor allem auch personell und technisch müssten hierbei sehr viele organisatorische Punkte berücksichtigt werden. Die Olympiapark München GmbH teilt mit, dass die tatsächliche Bundesligatauglichkeit nie geprüft wurde. Bei den 580.000 Euro, die man einspare, handle es sich lediglich um Maßnahmen im Hauptbaukörper des Stadions, die in der Kostenauflistung der Architekten automatisch aufgeführt wurden. Die eigentliche Bundesligatauglichkeit habe man aus wirtschaftlichen Gründen planerisch gar nicht berücksichtigt, so dass hierfür auch keine zu erwartenden Kosten vorliegen. Hierzu würden neben zahlreichen baulichen Maßnahmen innerhalb des Stadions auch der sogenannte Stadionumlauf, also das gesamte Umfeld des Stadions, überprüft werden müssen.

Aktuelle Sanierung erst 2026 abgeschlossen

Die Umsetzung der aktuell bereits genehmigten Maßnahmen beginnt im Herbst 2022. Dann schließt das Olympiastadion für fast zwei Jahre komplett. Die restlichen Baumaßnahmen werden dann im laufenden Betrieb bis voraussichtlich 2026 abgeschlossen sein.

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