„Der neue Medienbeauftragte des #tsv1860 erklärt, wie er sich eine gute Zusammenarbeit vorstellt“ schreibt Merkur-Journalist Christopher Meltzer auf Twitter und veröffentlicht dazu einen Ausschnitt einer Mail des neuen Medienbeauftragten Rainer Kmeth. Dieser bittet im Mailschriftverkehr darum, dass verwendete Zitate vor der Veröffentlichung von ihm per E-Mail bestätigt werden. Zudem macht Kmeth darauf aufmerksam, dass außerhalb organisierter Interviewtermine und Presserunden es nicht möglich sei, Interviews mit Spielern oder Trainer zu führen. Eine durchaus gängige Praxis, wie dem Löwenmagazin gleich zwei Reporter bestätigen.
Zustimmung bekommt Meltzer von einigen Journalisten, die mit dem TSV München von 1860 herzlich wenig zu tun haben. Einer bezeichnet Rainer Kmeth sogar als „Spacken“. Das sei „Pressearbeit aus dem Zeitalter des Kaiserreichs“, schreibt Stephan Lambrecht, ein Tech-Journalist. Ein anderer Journalist empfiehlt Meltzer, die Berichterstattung über den TSV München von 1860 aus diesem Grund einzuschränken.
Die Reaktionen der Fans sind eindeutig. Dass Merkur-Journalist Meltzer eine persönliche E-Mail veröffentlicht, kommt gar nicht gut an. Die Beleidigungen von Seiten anderer Journalisten noch viel weniger. Die Presse-Vertreter kontern mit „öffentlichem Interesse“, stoßen dabei aber bei den Fans auf taube Ohren.
Kritik an Meltzer kommt schließlich auch von Bild-Reporter Florian Plettenberg, der sich klar für Rainer Kmeth positioniert: „Läuft die Pressearbeit so koordiniert und fair (weiter) wie im Trainingslager, werden die Medien und die Löwen davon profitieren.“ Plettenberg erklärt zudem, dass Kmeth zwar keine gängige Berufserfahrung als Presesprecher habe, aber er das habe, was vielen anderen abgeht: „Empathie für die Arbeit von Journalisten“. Der Bild-Reporter stellt klar, dass Meltzer als Journalist wissen sollte, „dass dieses Prozedere Gang und Gäbe ist“.

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