Ein steiniger Weg quer durch Bayern

So richtig Freude kann nicht aufkommen. Sind wir doch tief gestürzt und spielen gegen Vereine wie den FC Pipinsried. Verdient hat es der Verein zweifelsohne nach der katastrophalen Saison in der 2. Liga. Wir Fans allerdings nicht. Aber was hilft’s? Wir wurden mit hinuntergerissen. Und wir müssen erst einmal damit leben. Unsere Schuld ist es in jedem Fall nicht. Aber die Schuldfrage ist ohnehin mühselig. Wir müssen nun vor allem eins: nach vorne blicken. Und dieser Blick ist nun mal ein Blick in die Regionalliga Bayern.

Sie hetzen jede freie Minute

Viele Fans haben sich noch nicht damit abgefunden. Und Tag für Tag gibt es Angriffe in Richtung Präsidium. Auf manchen Foren geht es fast schon im Minutentakt: die Hetze gegen Reisinger, Beer und Co. Dabei verstehen manche im Grunde überhaupt nicht, welche Rolle wer spielt. Das primäre Ziel ist einfach nur die Hetze. Robert Reisinger ist im Moment Interims-Präsident eines gesamten Vereins. Also nicht nur der Fußballabteilung sondern von zahlreichen weiteren Abteilungen. Beer hingegen ist Abteilungsleiter der Fußballer und hat mit der KGaA nur sekundär etwas zu tun. Beide werden jedoch schnell in einem Atemzug genannt. Wichtig ist vor allem auch der Verwaltungsrat. Da nennt man stets Markus Drees. Der Sündenbock vor allem im Hinblick auf das Schmählied über Investor Hasan Ismaik.

Für viele ist das Ganze ein abgekartertes Spiel. Sechzig lebt vor allem von den Verschwörungen. Selbst Dr. Rainer Koch, der Präsident des Bayerischen Fußballverbandes, soll für den Abstieg der Löwen mitverantwortlich sein. Um seine Liga aufzuwerten. Man darf mich nicht falsch verstehen. Es sind Fehler gemacht worden. Von einigen Leuten. Aber deshalb alle über einen Kamm scheren? Irgendwann möchte keiner mehr auch nur noch annähernd ein Ehrenamt bei Sechzig ausüben. Man ist am Ende ohnehin der Buhmann.

Können wir Regionalliga? Wir MÜSSEN Regionalliga!

Sei’s drum. Wir müssen uns mit der Regionalliga beschäftigen. Und im Endeffekt ist es egal, ob unser aktueller Präsident entweder gesagt hat, dass wir IN JEDEM FALL die Regionalliga können, oder, dass er gesagt hat, dass wir NUR Regionalliga können. Das sind Wortspielereien. Wir MÜSSEN Regionalliga spielen. Und wir MÜSSEN uns dort behaupten. So sieht’s aus und nicht anders.

Ich hoffe einfach, dass Daniel Bierofka die Ruhe findet, sich auf das Sportliche zu konzentrieren und man ihm den Rücken freihält. So schnell bringt man ihn nicht aus der Ruhe. Dennoch möchte er natürlich den Kopf frei haben für seine Mannschaft. Journalisten und Blogger werden ihn trotzdem immer wieder fragen, was er zur Vereinspolitik sagt. Warum? Weil er eine Identifikationsfigur ist. Jedes Wort aus seinem Munde über den Verein ist wieder eine neue Schlagzeile.

Unsere Gegner – 18 bayerische Vereine

Insgesamt gibt es in dieser Saison nun 19 Mannschaften. Also einer mehr als üblich. Das heißt: Einmal muss jede Mannschaft aussetzen. 90 Prozent, die meine Artikel über Sechzig lesen, wissen das sicherlich. Ich möchte es dennoch noch einmal erwähnen.

Spieltermine

Alle Spieltermine, unsere Gegner und unsere Rolle als Mannschaft (Heim / Gast – Mannschaft)

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Karte Regionalliga

So in etwa zieht die Verteilung der Vereine aus. Ich hoffe, ich habe die einzelnen Städte und Dörfer richtig getroffen. Ja, man hört richtig. Auch Dörfer sind in der Regionalliga unsere Gegner.

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