Reisinger stellt klar: „Die Gesellschafter hätten das Thema ‚Kommunikation‘ nie öffentlich gemacht“

Der TSV 1860 München steht im Fokus. Aktuell deutlich mehr als in den vergangenen Wochen. Um Sportliches geht es derzeit nicht. Vielmehr wird in der Öffentlichkeit die Beziehung zwischen den beiden Gesellschaftern diskutiert und dabei vor allem die Kommunikation untereinander thematisiert. Dabei fällt auf, dass in manchen Medien zwanghaft nach Fehlern gesucht wird. Präsident Reisinger versteht die ganze Aufregung nicht. Sowohl der e.V. als auch Gesellschafter Hasan Ismaik hätten das Thema „Kommunikation“ nie öffentlich gemacht, erklärt er.

„Wir wollen in Ruhe die anstehenden Punkte abarbeiten. Das haben wir in der Vergangenheit so gehalten und tun das auch jetzt …“

Dass Reisinger nun eine direkte Einladung an den Mitgesellschafter ausgesprochen hat, ist aus seiner Sicht nicht die Behebung eines angeblichen wechselseitigen kommunikativen Defizits aus der Vergangenheit. Vielmehr halte er es in der aktuellen Situation für richtig, dass man sich nun an einen Tisch setzt.

„Wir wollen in Ruhe die anstehenden Punkte abarbeiten. Das haben wir in der Vergangenheit so gehalten und tun das auch jetzt. Prinzipiell ist es jedem Gesellschafter selbst überlassen, welche Personen er zu Verhandlungen schickt“, stellt Reisinger klar: „Ich kann mich nicht erinnern, dass sich Herr Ismaik jemals über einen fehlenden Kontakt mit uns beschwert hat. Das Thema wurde nur an anderen Stellen diskutiert. Wir standen über seine Berater und Anwälte immer in Kontakt, wenn es galt Gesellschafterbelange abzustimmen.“

Die sportpolitischen Verhandlungen sind ohnehin schwierig. Dabei jeden Schritt an die Öffentlichkeit zu tragen und zur Diskussion frei zu geben, entspräche nicht Reisingers Vorgehensweise. Deshalb sei es bedauerlich, wenn in einzelnen Medien stets versucht werde, das Haar in der Suppe zu finden und zwanghaft irgendetwas an die Öffentlichkeit zu zerren. „Wir sind in der Regionalliga angekommen und haben einen klaren Plan. Den arbeiten wir Punkt für Punkt ab“, erklärt Reisinger. Investor Ismaik sei über alle Schritte informiert.

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Dr. Klothilde Rumpelschtilz
Leser

Nüchterne und sachliche Pressemitteilungen seitens des eV´s sollten hier ausreichen.
Einfach dezent und nüchtern auflaufen lassen.
Das macht am meisten Spaß.
😁

trackback

[…] 1860: Öffentliche Diskussion um Kommunikation der Gesellschafter […]

Gundolf
Gast
Gundolf

Wollen oder können Sie nicht richtig hyperventilieren? Mehr Hass, mehr Verdrehungen, mehr Weglassungen bitte! Eine üble hässliche Note bringt Klicks. Das muss knallen. Mir scheint, Sie sind gar kein richtiger Blogger. Alles viel zu seriös hier.

Löwenmagazin

Wenigstens einer bringt mich am heutigen Freitag zum schmunzeln 😉

swaltl
Redakteur

Überhaupt, was ist da los? Der andere Blog kann Reisinger ja auch loben. Er wird es doch nicht vielleicht langsam auch einsehen, dass seine dauernde Hetze für den Verein nicht förderlich ist.

Stepanek
Leser

Das ist ja ein richtiges Kompliment.

SechzgeMax
Redakteur

So ist das halt bei Sechzig. Die (Boulevard)-Medien machen generell oft ein Fass auf und übertreiben es mit der Wortwahl, vor allem, wenn es sportlich nichts zu berichten gibt. So bekommen die Klicks und verdienen ihr Geld. Ich hoffe dass der Verein es wieder schafft Ruhe rein zubringen, wie das während der Saison mal der Fall war

Aber dann regen sich manche Fans auf, dass sie nichts mitbekommen und unterstellen den Verantwortlichen untätig zu sein.

Egal wie du es machst, du machst es falsch.