Reisinger in der Abendzeitung: “Kein wirtschaftlicher Harakiri-Kurs”

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Robert Reisinger bei der MV

Klare Worte von Präsident Robert Reisinger gegenüber der Abendzeitung. Reisinger schließt Fremdkapital nicht aus, möchte aber mit dem Verein keinen wirtschaftlichen “Harakiri-Kurs” fahren. Auch Reisinger möchte den TSV München von 1860 so weit wie möglich oben spielen sehen, aber “ich will das nicht um jeden Preis”, sagt er in einem Gespräch mit der Boulevard-Zeitung.

Das gesamte Interview soll es in der morgigen Samstagsausgabe geben. Thema wird auch das mögliche Comeback von Vorgänger Peter Cassalette sein. Des Weiteren erklärt Reisinger, wann es zum nächsten Treffen mit Mehrheitseigner Hasan Ismaik kommt.

Aktuell findet Ihr erste Aussagen des Interviews hier:

Abendzeitung: Reisinger wehrt sich gegen Vorwürfe: “Propagandistisch”

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Sechzig_Ist_KultSebastian Waltl Recent comment authors
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Schade, dass es diese Klarstellung überhaupt braucht. Aber da die Sache so ist wie sie nun mal ist, schadet sie, gerade auch in der breiteren Öffentlichkeit, sicherlich nicht.

Ansonsten bin ich natürlich gespannt auf das morgige Interview. Schaun mer mal, ob es was Neues gibt… Der Kurs hat auf jeden Fall meine vollste Unterstützung. Realistisch und unter Fokussierung auf die wahren Werte unseres Vereins. Wohltuend vernünftig dafür, dass wir hier über Sechzig München sprechen. 😉 Lange her, dass ich dieses Gefühl bei uns das letzte Mal hatte…

Aber klar ist, langfristig geht nix über den sportlichen Erfolg. Insofern wäre ein sofortiger Aufstieg natürlich schon echt wichtig, auch um den aktuellen Kurs nicht zu gefährden. Leider hat der Großteil von uns Löwenfans – vorsichtig ausgedrückt – bislang nicht immer durch übermäßige Ausdauer und Geduld geglänzt. Und eine erneute Kursänderung bringt weder die nötige Kontinuität, noch wird sie in unserer Situation wohl kaum zielführend sein. Ein wiederholter Investitionskurs mit Ismaik wird, denke ich, kaum gelingen. Nach alledem, was ich bisher von Ismaik nach dem Doppelabstieg gehört habe, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass er aus den Fehlern der letzten Jahre gelernt hätte…

Trotzdem hoffe ich natürlich, selbst wenn der sportliche Erfolg nicht sofort gelingen sollte, dass auch unter den Fans ein gewisser Lerneffekt eingesetzt hat. Nötig wäre das ohnehin. Weg vom Größenwahn der Vergangenheit hin zu mehr Realismus und Vernunft. Geben wir den Verantwortlichen die Zeit, die nötig ist. All die Schnellschüsse seit dem BuLi-Abstieg haben uns sicherlich nicht weitergebracht. Nur konsequent, dass es seitdem quasi nahezu kontinuierlich bergab ging…

Sebastian Waltl
Editor

Da hat er meine absolute Zustimmung bei diesem Kurs. Momentan sieht es für mich so aus, als ob wir auf einem guten Weg sind. Wobei da natürlich die Gefahr bleibt, dass wir nicht aufsteigen.

Ich finde es auch gut, dass er jetzt mal wieder ein bisschen an die Öffentlichkeit geht. Zu oft muss es nicht sein, aber ab und zu ist es doch gut, wenn man etwas von ihm hört. Da ist sein Umgang mit den Medien meiner Meinung nach bisher sehr gut.