Beitrag vom hessischen Fanclub “Hesse Bouwe”

Nach einiger Zeit mal wieder ein Gastbeitrag von uns zu unserem Ausflug ins Greawoida. Früh gestartet machten wir uns mit einer kleinen Gruppe in Richtung Giesing, um unsere Löwen spielen zu sehen. Etwa 4h später war man am Ziel angekommen und sah überall Blaue, es hatte schon etwas von einem Festtag.

Man merkt, die Fans sind wieder Stolz den Löwen zu tragen und zeigen dies auch nach außen hin. Am Löwentreff deckte man sich noch mit den nötigen Utensilien und der ein oder anderen Hoiben ein und los gings zum Giesinger Berg. Schnell noch ein Helles am Wienerwald mitgenommen ging es Richtung Westkurve. Wir platzierten uns etwas unterhalb der aktiven Szene im G-Block und die Stimmung war wirklich atemberaubend, so etwas haben wir lange nicht erlebt – mal abgesehen vom Ama-Derby – aber das hier war etwas ganz Besonderes. Die Mannschaft passte sich dementsprechend an und kämpfte bis zum Umfallen.

So stellen wir uns unsere Löwen vor! Ingolstadt konnte weder auf den Rängen noch auf dem Feld überzeugen, was allerdings nichts Neues ist, zumal man den Gasteblöck nicht einmal füllen konnte, auch akkustisch waren die Schanzer kaum vernehmbar. Der einzige postitive Punkt waren die “Scheiss DFB”-Rufe, die durch das Grünwalder hallten und auch von Ingolstädter Seite beantwortet wurden. So setzte man abermal ein Zeichen, dass es so nicht weitergehen darf. Hier schweifen wir aber wieder zu sehr ab, zumal gestern zu besagten Themen erst ein Statement des DFB veröffentlicht wurde.

Zurück zum Spiel war das Ergebnis eher zweitrangig, die Stimmung in der Kurve wusste einfach dermaßen zu überzeugen, natürlich sehr schade so einen dämlichen Elfer zu kassieren und das “Ding” zu verlieren, aber es kommt vor. Getreu dem Motto “Sechzig ist der geilste Club der Welt” sprang die Kurve im Takt und zollte ihren Respekt an die Mannschaft. Wir waren natürlich schon öfter zuvor in der Arena, hier spürte aber niemand von uns ein derartiges Heimatsgefühl, wie wir es im Grünwalder Stadion vorfinden konnten. Das einzige Negative was zu erwähnen ist, sind die Getränkestände, hier sollte man doch einen anderen Weg finden, um alle Fans glücklich zu stellen. Naja selbst das konnte uns den Tag nicht vermiesen und so machte man sich zeitnah auf dem Heimweg, wo man dann gegen 23 Uhr wieder in der Heimat aufschlug.

Wobei wir nun definitiv unsere zweite Heimat gefunden haben und die nennt sich Giasing!

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