Antwort nur von Christian Wörns

Beim TSV 1860 München scheint das große “Schweigen im Walde” ausgebrochen zu sein, titeln die OVB-Heimatzeitungen am heutigen Dienstag. Es geht um den Abschied von Wolfgang Schellenberg. Präsident Robert Reisinger ging nicht ans Telefon, Jürgen Jung sagte klar, dass er keinen Kommentar abgeben werde und Bierofka ließ seine WhatsApp-Nachricht unbeantwortet. So die Kritik der OVB-Heimatzeitungen. Der einzige, der antwortete, war Christian Wörns. Dieser schrieb zurück: “Wir haben ein sehr gutes, von Vertrauen geprägtes Verhältnis. Der Posten muss unbedingt neu besetzt werden.”

Ganz bestätigen können wir das vom Löwenmagazin nicht. Wir hatten Kontakt mit Robert Reisinger und auch zu Mitarbeitern in der Geschäftsstelle. Der Präsident antwortete uns in ruhigem Ton, dass die ganze Sache zu thematisiert werden würde und eine Stellungnahme zeitnah von der KGaA kommen würde. Bisher kam diese allerdings nicht. Bereits gestern kritisierten wir die fehlende möglichst zeitnahe Öffentlichkeitsarbeit, die viel ändern würde. Die Presse sucht nach Lücken im TSV 1860 München, um an Informationen zu kommen. Deshalb laufen verständlicherweise die Telefone heiß. Dass nur Christian Wörns den OVB-Heimatzeitungen antwortet, macht kein gutes Bild. “Die Trainer brauchen einen Ansprechpartner”, sagt er der Redaktion: “Wir müssen daran arbeiten und uns neu aufstellen. Andere NLZ können mit der Spielklasse ihrer Mannschaften werben. Das hat natürlich eine gewisse Strahlkraft und ist ein gutes Argument für junge Spieler.”

Der gesamte Beitrag: Schweigen im Walde

Die OVB-Heimatzeitungen sind ein oberbayerisches Volksblatt für die Region rund um Neumarkt St. Veit, Waldkraiburg, Mühldorf am Inn, Wasserburg am Inn, Bad Aibling, Rosenheim und Prien am Chiemsee.

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