Münchner Polizei setzt auf Deeskalation und Vertrauen in die Fans

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Die Münchner Polizei lobt das Verhalten der Fans des TSV 1860 München am heutigen Mittwoch bei einer Einsatzbesprechung ausdrücklich, wie man von mehreren Pressestellen hört. Und sie setzt auf das Vertrauen in die Fans, dass sie sich an ihre Versprechen halten und sich in ihrer Heimat Giesing entsprechend positiv präsentieren. Trotz der hitzigen Derby-Stimmung.

Einsatzleiter und Polizei-Vizepräsident Werner Feiler sieht dem Einsatz entspannt entgegen. Mit rund 500 Beamten will man vor Ort sein. In der Vergangenheit waren durchaus auch schon die doppelte Anzahl an Polizeikräften vor Ort. Feiler betont, dass die Löwenanhänger sich bislang einer absoluten Selbstdisziplin unterwerfen. Selbst an roten Ampeln würden die Fans nach dem Schlusspfiff stehen bleiben. Gemeint ist hierbei vor allem die Ampel zwischen dem Grünwalder Stadion und dem Wienerwald, wo enorm viele Menschenmassen herüber wechseln. Auch uns ist die dortige Disziplin schon häufig aufgefallen.

Er warnt zwar vor dem Einsatz von Pyrotechnik, geht aber grundsätzlich von einem störungsfreien Derby aus. Vorschusslorbeeren, die nicht unberechtigt sind. Löwen-Fans haben sich bislang daheim wirklich vorbildlich verhalten. Die Reaktion des Einsatzleiters ist dabei einsatztechnisch durchaus als deeskalierend einzuschätzen.

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