Schwierige Aufgabe für den e.V.

Es ist wohl einer der wichtigsten, aber auch schwierigsten Themen rund um den TSV 1860 München. Der viel diskutierte sogenannte „Hoppen-Antrag„. Dass er so genannt wird, hängt mit Ulla Hoppen zusammen. Die hat ihn einst eingereicht. Bei der Mitgliederversammlung vor gut einem halben Jahr. Man sollte sich von dem Begriff jedoch lösen. In der Zwischenzeit ist es kein Antrag, sondern eine Entscheidung der Mitgliederversammlung, dem höchsten Organ im TSV 1860 München e.V..

Es geht ausschließlich um das Wohl des Vereins

Der Verein wird heute über diesen Kooperationsvertrag diskutieren. Und die Problematik dabei ist, dass man sich nicht von der Stimmung unter den Fans beeinflussen lassen darf. Sollte eine Durchsetzung des Antrages dem Verein eher schaden, so muss man von ihm Abstand nehmen. Das spielt Kritikern des e.V. natürlich dann in die Karten. Man wird dem Verein vorwerfen, dass „Geld verbrannt“ wurde und auch allgemein wird man dies medial ausschlachten. Als wäre es ein Sieg für diejenigen, die gerne den e.V. entmachten würden, um kommerziellen Fußball zu ermöglichen. Das Präsidium und der Verwaltungsrat dürfen sich jedoch nicht zu sinnlosen Märtyrern machen lassen, um die Unterstützer einer Trennung von Hasan Ismaik nicht zu verprellen. Es geht um das Wohl des Vereins, nicht um das aktuell vorherrschende „Schwarz-Weiss-Denken“. Entscheidet der Verein heute, dass der Antrag für den e.V. nicht durchsetzbar ist, dann ist das keine Niederlage, sondern eben das Resultat eines langwierigen Prozesses der am Ende eine Abwägung zur Folge hat. Mitglieder, die hinter dem Antrag und seinen möglichen Folgen stehen, müssen das Ergebnis akzeptieren. Sie haben das Vertrauen in das Präsidium und den Verwaltungsrat gesetzt und genau diese 2 Institutionen wird man nicht daran messen müssen, ob der Antrag durchgeht, sondern ob die Entscheidung im Sinne des Vereins ist.

Zeitnahe Stellungnahme erforderlich

Wann der Verein eine mögliche Entscheidung veröffentlicht, ist nicht bekannt. Es wäre durchaus sinnvoll, dies zeitnah zu gestalten. Leider werden solche Ergebnisse oft auf nicht offiziellem Weg verbreitet und sorgen dann für Unruhe. Der Verein sollte also rasch eine Stellungnahme veröffentlichen.

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HHeinz
Leser

Verkauf der Auenstraße, Verlagerung des gesamten Vereinsvermögens in die KGaA, Umzug ins Olympiastadion, Arenabau, Anteilsverkauf, Rückkaufoptionsverkauf, Investorenverkauf, Rekorddefizite, We go to the Top, Rekordverschuldung.

Angeblich geht es IMMER um das Wohl des Vereins, nur die Resultate entsprechen dem leider nicht. Ich habe erhebliche Zweifel daran dass es immer nur um den Verein ging und eine gehörige Portion Skepsis bleibt dass es diesmal anders sein wird. Bei Sechzig gab es immer eine Menge Geld zu holen, nur der Verein blieb quasi immer arm.

Man kann diesen Beschluss ablehnen aber dann muss man auch erklären wie es weiter gehen soll. Nur zu warten bis von Extern eine Entscheidung herbeigeführt wird (wie auch letzte Saison) wäre für mich nur ein neuerliches Armutszeugnis.

ich bin ehrlich, ich kann diesem Beitrag wenig abgewinnen weil er dem e.V. quasi einen Persilschein ausstellt aber davon lebt ja die Diskussion.

unvoreingenommen
Leser

Zutreffender Beitrag … wie immer gehören zwei dazu

unvoreingenommen
Leser

es ist nicht alles schwarz oder weiss es ist „Emotionen pur“ auf beiden Seiten und diese sind nicht rational oder nachvollziehbar

swaltl
Redakteur

Da gebe ich dir absolut recht. Mich nervt dieses Denken, dass alles nur schwarz oder weiß ist auch. Wir können nicht alle Entscheidungen nachvollziehen, aber wir haben sie zu akzeptieren und daraus das Beste für die Zukunft machen.

unvoreingenommen
Leser

und obendrauf hat es im nachhinein durch die Stundung de e.V bis 2019 der KGaA den Arsch gerettet. ( positive Fortführungsprognose )

swaltl
Redakteur

Da hast du absolut recht. Allerdings nehmen es ihm viele Leute übel, dass er damit so lange gewartet hat. Im Juni und Juli hat Fauser ca. drei Wochen nur noch auf die entscheidende Unterschrift von Hasan Ismaik gewartet. Die Fortführung der KgaA wäre deutlich früher sicher gestellt gewesen, wenn Ismaik früher unterschrieben hätte.
Ich verstehe es ehrlich gesagt durchaus, dass Teile der Fans ihm das übel nehmen.

unvoreingenommen
Leser

wie gesagt „Emotionen pur “ und ist es wirklich sicher das Fauser nur auf die Unterschrift der Stundung der 500.000€ ( Servicevertrag 15/16 und 16/17 ) gewartet hat oder waren da noch viele andere Dinge zur Unterschrift anderer Gläubiger bereit gelegen?

swaltl
Redakteur

Da gebe ich dir recht, da waren zu viele Emotionen im Spiel. Eigentlich weiß man nur, dass ab dem Tag, an dem Ismaik unterschrieben hat, die Lizenz plötzlich gesichert war.
Das weckt zwar den Verdacht, dass es nur an ihm hing, aber in Wirklichkeit wissen wir es alle nicht.

unvoreingenommen
Leser

Eben, keine Seite weiß was aber jede Seite nimmt für sich in Anspruch es zu wissen.
“ Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt als der Verstand, jeder glaub genug davon zu haben“ Ouellenangabe weiß ich nicht! Hatte mein Vater über der Eingangstür stehen

swaltl
Redakteur

Da hast du absolut recht. Ich verstehe es nicht, dass jeder meint, es besser zu wissen.

Sechzig_Ist_Kult
Leser

Eben: Kaum Hatte Ismaik unterzeichnet, galt die Lizenz als gesichert. Dass sich dabei der geschilderte Eindruck auftut, ist für mich nachvollziehbar. Wann die Stundungen mit den anderen Gläubigern geregelt wurden, weiß ich nicht. Interessiert mich hier aber hier nur peripher…

Sollten andere Gläubiger genauso lange gewartet haben, macht es das für mich auch nicht besser… Völlig unabhängig davon finde ich, hätte Ismaik das schon vorher vollziehen sollen. Und dann wäre v.a. auch niemals der Eindruck entstanden, alles hinge schlussendlich nur an ihm…

swaltl
Redakteur

Stimmt, er hätte früher entscheiden sollen. Das hätte viel Ärger erspart. Wirklich wissen tut es niemand, ob es nur an ihm lag. Aber Ismaik hat auf jeden Fall, genau wie vielleicht auch mancher andere, der am Ende mitgeholfen hat, dazu beigetragen, dass es zu großen Spekulationen kam.
Aber wir sollten aufhören, über die Vergangenheit zu spekulieren. Ich würde mir lieber Gedanken machen, wie wir die Zukunft gestalten.

unvoreingenommen
Leser

Gut, ein Argument das ich teilen kann. Nur warum hängt man sich daran auf. Die Unterschrift wurde geleistet und die Insolvenz abgewendet.
Zum Thema Kooperatinsvertrags Kündigung.
Ich verstehe bis heute nicht warum der Antrag überhaupt zur MV zugelassen wurde, da bereits weit vor der MV eine erneute Vereinbarung mit Ismaik getroffen und unterschrieben wurde um die positive Fortführungsprognose überhaupt erstellen zu können. Die juristischen Personen in dem prüfenden Gremium hätten diese Diskrepanz doch erkennen müssen

swaltl
Redakteur

Ich finde auch, wir sollten uns nicht daran aufhängen. Wichtig ist, dass er am Ende unterschrieben hat. Wir sollten nach vorne blicken und nicht zurück.
Da hast du durchaus recht. Ich verstehe diesen Antrag in dem Zusammenhang auch nicht. Da hätte man sicherlich vorher drauf kommen können. Wenn man den Antrag zur Mitgliederversammlung zulässt, hätte man zumindest vorher schon wissen können, dass ein Gutachten nötig wird, das viel Geld kostet. Das hätte man bereits bei der Mitgliederversammlung erwähnen sollen.

Aber horen wir besser auf, uns über die Vergangenheit aufzuregen. Versuchen wir lieber, alles dafür zu tun, dass wir uns nicht in zehn Jahren immer noch über die Vergangenheit aufregen.

Sechzig_Ist_Kult
Leser

Dass die gemeinsame Sanierungsvereinbarung gegen die Auflösung des Kooperatonsvertrags spricht, sehe ich auch so!

Bin gespannt, was da zeitnah zu hören sein wird. Mein Gefühl sagt mir auch, dass der KV wohl eher nicht aufgelöst werden wird. Schaun mer mal…

Trotzdem: Wünschen tu ich mir was anderes, zumindest dann wenn der daraus resultierende Schaden für den e.V. dem Nutzen der Auflösung nicht überwiegt…

LNHRT
Leser

Glaub ich auch nicht. Vielleicht gibts ja doch nochmal ne außerordentliche MV. Wenn er nicht gekündigt wird, bin ich auf den weiteren Fahrplan gespannt und was auf der nächsten MV passiert

swaltl
Redakteur

Ich glaube, wenn das Gutachten gegen eine Auflösung spricht, wird das Präsidium das einfach bekannt geben und das war es dann.

Wenn es weiterhin eine Kündigung für möglich hält, würde ich es für richtig halten, auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung darüber abzustimmen.

Ich persönlich glaube auch, dass der Vertrag nicht gekündigt wird. Was mir ehrlich gesagt auch lieber wäre. Ich glaube nicht, dass man damit bei Ismaik irgendetwas erreicht. Und man sollte bedenken, dass mit diesem Vertrag jegliches Vorkaufsrecht für Ismaiks Anteile ebenfalls wegfällt.

unvoreingenommen
Leser

Der ist gut ..Vorkaufsrecht …was nutzt Dir das wenn du keinen Cent hast

swaltl
Redakteur

Das der e. V. selbst kein Geld dazu hat und es auch nie mehr haben wird, das ist mir absolut klar. Es gäbe aber andere Möglichkeiten:
Der e. V. könnte die Anteile kaufen und sie direkt darauf an einen anderen Investor weiterverkaufen, der im im Voraus das Geld gegeben hat.
Zusätzlich dazu steht laut TZ in dem Vertrag, dass wenn Ismaik seine Anteile an einen Anderen verkaufen will, dann hat der e. V. das Recht einen Wunschkamdidaten zu benennen. Wenn der gleich viel bietet wie der Kandidat, am den Ismaik eigentlich verkaufen wollte, dann ist Ismaik verpflichtet, an den vom e. V. gewünschten Kandidaten zu verkaufen.

Deshalb ist es durchaus gut, wenn dieser Vertrag weiter bestehen bleibt.

Sechzig_Ist_Kult
Leser

Ich denke allerdings schon, dass da sehr viel Eigeninteresse dahinter gesteckt hat. Dennoch hat er damit natürlich die KGaA über Wasser gehalten und möglicherweise damit auch den e.V. (Gemeinnützigkeit). Ansonsten würde es wegen der Klausel des Kooperationsvertrags wohl ganz düster aussehen. Das gebe ich zu.

Dennoch schließe ich mich meinem Vorredner an, dass er da schon sehr lange gewartet hat. Das nehme ich ihm persönlich auch übel. Sowohl als Fan als auch für den Verein war die lange Ungewissheit sicherlich nicht förderlich. Möglicherweise als Druckmittel um Teile seiner Forderungen doch noch erfüllt zu bekommen?

„Allerdings erfüllte der Verein laut SZ eine frühere Forderung des ungeliebten Investors, der nach dem Zweitligaabstieg Millionen-Zuschüsse verweigert und damit den Absturz in die Regionalliga in Kauf genommen hatte: „Änderung der Satzung der KGaA durch einführung eines Katalogs von Maßnahmen und Geschäften der KGaA, die der vorherigen Zustimmung des Aufsichtsrats der KGaA bedürfen.“

http://www.zeit.de/news/2017-07/12/fussball-1860-muenchen-wendet-insolvenz-ab-ismaik-stundet-darlehen-12073003

unvoreingenommen
Leser

Das ist doch alles unstrittig. Nur was bringt es für die Zukunft und wie soll es weiter gehen. Ohne Ismaik, Insolvenz 2019, mit Ismaik keine Insolvenz aber Zukunft offen im pos wie im neg

swaltl
Redakteur

Da hast du absolut recht. Ismaik ist nun mal da, deshalb sollte man versuchen, einen gemeinsamen Weg zu finden.
Allerdings finde ich es nicht gut, dass Ismaik mit seinen Krediten immer ein Druckmittel hat.
Aber das ist nun mal so, und ohne ihn gäbe es den Verein nicht mehr. Das muss man schon zugeben. Selbst wenn manche lieber einen anderen Investor hätten, müssen wir doch mit Ismaik zurecht kommen und am besten gemeinsam mit ihm das beste rausholen.

unvoreingenommen
Leser

Ein anderer ( potentieller ) Investor hat auch schon vom Himmel für 60 gesprochen und doch nur die Rendite im Kopf… wo ist da bitte der Unterschied oder gar ein Vorteil für 60

swaltl
Redakteur

Ich habe mit keinem Wort erwähnt, dass ich gerne einen anderen Investor hätte. Ich sehe Mey auch sehr kritisch.
Ich will bloß Erfolg für Sechzig. Da ist es für mich nicht wichtig, ob der mit Ismaik, Mey oder sonst wem eintritt.

unvoreingenommen
Leser

Habe die folgende Aussage von Dir wohl falsch interpretiert da ich davon ausgehe das es auch Dein Wunsch ist.

Aber das ist nun mal so, und ohne ihn gäbe es den Verein nicht mehr. Das muss man schon zugeben.

Selbst wenn manche lieber einen anderen Investor hätten, müssen wir doch mit Ismaik zurecht kommen und am besten gemeinsam mit ihm das beste rausholen.

swaltl
Redakteur

Ja, ich gebe zu, das kam so rüber. War wahrscheinlich etwas unglücklich formuliert.

Ganz ehrlich, mir ist es egal mit welchem Investor, ich will bloß Erfolg. Gut, ich möchte gerne, dass man weiterhin als TSV 1860 München erkennbar bleibt und sich nicht völlig in die Hände eines Investors gibt. Das gilt übrigens völlig unabhängig von Namen. Ich bin dagegen, dass sich unser Verein einem Investor komplett freie Hand lässt. Allerdings gilt das sowohl für Ismaik, als auch für Mey oder sonst wen.

Sechzig_Ist_Kult
Leser

Diese Aussagen von Mey finde ich sind genauso unglücklich wie die Championsleague-Aussagen von Ismaik! Bei beiden habe ich nicht den Eindruck, sie hätten Sechzig wirklich verstanden. Wir sind doch ein sehr spezieller Club!

LNHRT
Leser

Warum gäbe es ohne ihn den Verein nicht mehr? Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie hier jemals wieder eine solide Basis hergestellt werden soll. Es haben sich schon so viele Leute die Zähne ausgebissen. Auch Leute wie z.B. Noor Basha, die er selbst installierte, hat er geschasst. Mit Ulrich Bez war er wohl auch mal ganz dicke, bis er ihm geraten hat, die Anteile zu verkaufen. Decissions no Discussions bringt keinen weiter.

swaltl
Redakteur

War blöd formuliert. Ich meinte eigentlich, dass es ohne ihn die KgaA nicht mehr gäbe und damit auch möglicherweise keinen Profifußball mehr.

Trotz der Tatsache, dass du meinst, dass mit Ismaik keine solide Basis hergestellt werden kann, sollten wir doch trotzdem versuchen, dass beste für Sechzig rauszuholen.

LNHRT
Leser

Schon richtig. Ich finde den aktuellen Weg auch den richtigen für Sechzig. Der Größenwahn und alles auf Pump machen, muss endlich aufhören. Allerdings werden wir immer wieder Probleme haben, da die immensen Schulden nicht getilgt werden können. Und die Fälligkeiten werden sich wohl kaum in Luft auflösen. Und wenn ein anderer Investor übernimmt, ist dieses Thema deswegen nicht erledigt. Wir stecken so tief im Sumpf, dass es wohl nicht mehr viel Platz zum Grund gibt.

swaltl
Redakteur

Ja, da hast du durchaus recht. Aber ich möchte trotzdem nicht tatenlos zusehen, wie wir komplett auf den Grund sinken. Ich möchte versuchen, wieder an die Oberfläche vom Sumpf zu kommen.
Es wird natürlich verdammt schwierig, nach oben zu kommen, aber versuchen sollten wir es trotzdem.
Ich weiß momentan auch nicht, was die alles heilende Lösung wäre. Aber ich möchte deswegen noch lange nicht aufgeben.

LNHRT
Leser

Ich hab da so meine Meinung dazu, aber diese werden wohl nicht viele teilen 😉

unvoreingenommen
Leser

ich denke mal …. Insolvenz und Neuanfang mit der 3 ten Mannschaft in welcher Liga auch immer.
Da bist du nicht allein. Nur wo bitte würden wir Löwen dann spielen? Nebenplatz von Unterhaching ?
Nicht meine Zukunft für 60

LNHRT
Leser

Ich würde es erstmal mit deutlicher Konfrontation versuchen. Hier sind die Konsequenzen natürlich nicht vorhersehbar, daher hab ich leicht reden. Aber immer und immer wieder neue Versuche zu starten halte ich mittlerweile auch für vergebens. Und eine Insolvenz kann ich mir ehrlich gesagt auch nicht wünschen, da auch hier nicht klar ist, was dann passiert. Da hängen zu viele Faktoren wie Erbpachtrecht etc. dran.

swaltl
Redakteur

Tut mir leid, aber ich mach bei totaler Konfrontation nicht mit. Ich verstehe es einfach nicht, wieso es bei uns zur Zeit immer nur Konfrontation sein muss. Aber vielleicht muss ich gar nicht alles verstehen, was bei Sechzig momentan abgeht.

unvoreingenommen
Leser

leider

swaltl
Redakteur

Bleibt bloß die Frage, ob man tatenlos zusehen möchte, wie wir noch tiefer im Sumpf versinken oder ob man versuchen möchte, wieder zumindest ein Stück weit raus zu kommen.

Ich würde jedenfalls nicht gerne auf den Grund sinken.

unvoreingenommen
Leser

Dein Wille in Ehren, dann lass mal Taten folgen.
Sorry aber wir sind derzeit absolut Machtlos

Sechzig_Ist_Kult
Leser

Naja, es geht ja bei der Entscheidung der Mitglieder bzgl. des Hoppen-Antrags ja nicht darum, Ismaik zu enteignen oder rauszuschmeißen… Es geht in erster Linie darum, den Verein bei einem Fall von 50+1 vor dem kompletten Zugriff von Ismaik zu bewahren (Zumindest war das der Kenntnisstand vor der MV).

Ich sehe bei einer Übernahme der GF-GmbH seitens Ismaik keine Zukunft. Einerseits hat die letzte Saison eindeutig bewiesen, wohin das führen kann… Andererseits möchte ich unsere Seele (nenn mich jetzt gern einen Traditionalisten) nicht völlig veräußern. Somit werte ich den Antrag auch als Zeichen an Ismaik, dass wir über einen Verkauf der Anteile „nicht traurig“ wären.

Fakt ist, dass wir bei der Kündigung des KV ein gewisses Risiko eingehen, dass Ismaik 2019 seine Darlehen nicht weiter stundet. Da er dabei jedoch ebenfalls alles verlieren würde, gehe ich davon nicht aus, dass es soweit kommt. Und dass Ismaik sein Geld nicht so unwichtig ist, wurde ja bei den Verhandlungen mit Mey deutlich. Oder auch darin, dass er vor dieser Saison doch noch gestundet hat.

Ebenso Fakt ist, ganz ohne Investor wird’s wohl – auch abgesehen von den Stundungen – langfristig nicht gehen. Spätestens wenn es um die Zweitligalizenz geht, braucht’s frisches Geld. (Außer man findet einen Mäzen oder entsprechend größeren Sponsor, der bereit ist, uns finanziell in erheblicher Form zu unterstützen…)

Am liebsten von einem neuen Investor, mit dem man einen geordneten Neuanfang beginnt, basierend auf Vertrauen und Zusammenarbeit. Das Tischtuch mit Ismaik ist für einen Großteil der Fans (inklusive mir) einfach zerschnitten, meine ich. Und die Situation, dass uns Ismaik bei einem potentiellen Fall von 50+1 völlig übernimmt, erscheint vielen einfach untragbar.

Sollte Ismaik nicht verkaufen, können wir es nicht ändern. Trotzdem müsste sich dann auch Ismaik ändern, wenn es eine vernünftige Zusammenarbeit geben soll. Bislang war eine vernünftige Kooperation über sechs Jahre nicht/kaum möglich. Dabei möchte ich auch Ismaik nicht die alleinige Schuld zusprechen, aber die Hauptverantwortung trägt er bei mir allemal, aber das wurde ja bereits x mal durchdiskutiert…

Wie auch immer, eine Alternative wäre für mich möglicherweise eine Neufassung des Kooperationsvertrags als Beginn und Zeichen eines gemeinsamen Neuanfangs… Dabei würde Ismaik allerdings vermutlich auch Teile seiner Sicherheiten auf’s Spiel setzen müssen.

Ansonsten hoffe ich, dass im Hinblick auf künftige Ausgaben so unabhängig wie möglich von Ismaik agieren werden. Dass wir jedoch immer von Ismaiks Stundungen abhängig sein werden, bestreite ich nicht. Durchaus für mich noch ein Grund, warum ich lieber einen anderen Investor bei uns sehen würde… V.a. weil das Verhältnis inzwischen eindeutig vorbelastet ist.

unvoreingenommen
Leser

Der Traum , das man sich gütlich “ und ohne Groll “ auf eine Beendigung dieser Beziehung Ismaik, TSV 1860 München, einigen könnte ist ein wirklich schöner Traum.. meiner Meinung aber eben nur ein Traum. Und das immer zwei zu solchen Misständen beitragen sollte jedem bewusst sein

LNHRT
Leser

Und spätestens 2019 wenn die Fälligkeit wieder an die Tür klopft, geht der Spaß vermutlich von vorne los.

unvoreingenommen
Leser

Finanzielle Verpflichtung ( ca. 260.000 € p.A ) nicht nachgekommen… stimmt.
Die Rückseite der Medaillie, wäre der Betrag auf dem Konto des e.V eingegangen,
würde es mit der Gemeinnützigkeit ganz ganz schlecht aussehen

LNHRT
Leser

Die Gemeinnützigkeit ist ein ganz heißes Eisen. Gibt es hier eigentlich Fristen vom Finanzamt?

unvoreingenommen
Leser

Keine Ahnung, ich weiß nur das der e.V den heissen Atem de FA im Nacken spührt… ja ok sehr polemisch

unvoreingenommen
Leser

Darlehnsnehmer ist nicht der e.V sondern die KgAA die zu 60% dem Investor gehört.

unvoreingenommen
Leser

Diesen z.B.

Was will man noch mit so einem Typen anfangen der immer von Löwenliebe und Herzensverein faselt und dann einfach “seinen” Club in die 4. Liga absteigen lässt?

Wenn man dann noch bedenkt das er sich hat abfeiern lassen für seinen CL-Trainer und all die Starspieler obwohl alles auf (Kosten des eV) Pump finanziert war, unglaublich.

Und die ganzen Märchen vom Stadionneubau, Nachwuchs hat oberste Priorität aber seinen finanziellen Verpflichtungen fürs NLZ 2 Jahre nicht nachkommen.

Soviel Inkompetenz in einer Person, man fragt sich wie so jemand es überhaupt zum Milliardär geschafft hat?

swaltl
Redakteur

Da gebe ich dir absolut recht. Dieser Kommentar gefällt mir auch nicht. Er ist tatsächlich kein bisschen besser als die Kommentare, die hier verurteilt werden. Ich verstehe es auch nicht, wieso man so etwas schreiben muss.

Baum
Leser

Darf man fragen was euch daran nicht gefällt? Das entspricht den Tatsachen.

swaltl
Redakteur

Mich stört eigentlich hauptsächlich der letzte Satz. Aber wenn du meinst, dass das den Tatsachen entspricht, dann ist es ja in Ordnung. Ist ja deine Meinung, die ich ja nicht teilen muss.

Baum
Leser

Naja, wo siehst du denn bei Ismaik Kompetenz? Sport? Vereinsrecht? Personalführung? Umgang mit Medien? Noch dazu weiß man tatsächlich nicht womit Hasan Ismaik sein Geld verdient und was er mit seinen Anteilen an der KGaA wirklich vorhat(te). Bitte erklär mir, was dich an dem letzten Satz so sehr stört. Würde mich interessieren.

Sechzig_Ist_Kult
Leser

Vielleicht hätte man es spezifischer schreiben können.

Dass Ismaik in der Tat keine große Fußballkompetenz mitbringt, mag durchaus stimmen, ist aber auch nicht unbedingt überraschend. Nur dass Ismaik trotz alledem sehr gerne mitredet (ohne dass er dabei – meiner Meinung nach – unseren Verein und den Fußball in Deutschland wirklich verstanden hätte) und dabei blindlings den falschen Leuten vertraut hat. Vor allem da diese meiner Meinung nach ebenfalls nicht/kaum mit der zweiten Liga vertraut waren. Das sollte man schon kritisieren dürfen und Ismaik hat ja dahingehend selbst Fehler eingeräumt. Über andere Dinge, wie den Medienumgang kann man sicherlich streiten. Gefällt mir persönlich aber auch gar nicht.

Nur eine Pauschalaussage „so viel Inkompetenz in einer Person“ ist halt nicht unbedingt zielführend. Da sollte man meiner Meinung nach konkreter darauf eingehen. Sonst bringt es nicht viel und pauschalisiert zu sehr.
Ich bin durchaus davon überzeugt, auch Ismaik hat seine Stärken. Die hat eigentlich jeder 😉

swaltl
Redakteur

Danke, ganz genau das hatte ich gemeint. 😉

unvoreingenommen
Leser

was unterscheidet eure Kommentare bezüglich Hetze gegen den Investor von den Kommentaren bezüglich Hetze gegen den e.V. ?

Baum
Leser

Ich würde zu diesem Thema gerne auf einen Beitrag vom „harie“ aus dem Löwenforum verweisen. Sehr lesenswert:
http://www.loewenforum.de/index.php?thread/107-alles-zum-investoreneinstieg-oder-auch-ausstieg/&postID=131568#post131568

@Arik falls das nicht gewünscht ist, einfach löschen. Danke.

Sechzig_Ist_Kult
Leser

Noch etwas dazu: Geht um die Möglichkeit einer ordentliche Kündigung des Kooperationsvertrags, was immer mal wieder diskutiert wird. Ebenfalls von User „harie“ aus dem LF:

http://www.loewenforum.de/index.php?thread/107-alles-zum-investoreneinstieg-oder-auch-ausstieg/&postID=131858#post131858

Dr. Klothilde Rumpelschtilz
Leser

Was will man noch mit so einem Typen anfangen der immer von Löwenliebe und Herzensverein faselt und dann einfach „seinen“ Club in die 4. Liga absteigen lässt?

Wenn man dann noch bedenkt das er sich hat abfeiern lassen für seinen CL-Trainer und all die Starspieler obwohl alles auf (Kosten des eV) Pump finanziert war, unglaublich.

Und die ganzen Märchen vom Stadionneubau, Nachwuchs hat oberste Priorität aber seinen finanziellen Verpflichtungen fürs NLZ 2 Jahre nicht nachkommen.

Soviel Inkompetenz in einer Person, man fragt sich wie so jemand es überhaupt zum Milliardär geschafft hat?