Hasan Ismaik, Gesellschafter der Profifußball KGaA des TSV 1860 München vergleicht in der tz München die Wahlen beim TSV 1860 e.V. mit Wahlen in „einigen Ländern“ des arabischen Raums. Namentlich nennt er dabei Al-Assad und Syrien als Beispiel.
Es sei nicht entscheidend ob Präsident Robert Reisinger bleibe oder gehe, erklärt Hasan Ismaik der tz München. „Das Präsidium kann alleine nichts entscheiden. Wenn es über eine Sache entscheiden möchte, muss erst der Verwaltungsrat des e.V. seine Genehmigung erteilen. Falls dieses Gremium nicht einverstanden ist, wird die Entscheidung nicht zustande kommen, das Präsidium unter Druck gesetzt. Es ist, als wäre es ein Präsidium ohne Befugnisse.“
Dabei seien die Wahlen beim e.V. „bedeutungs- und nutzlos“. Sie würden ihn an „die Wahlen in einigen Ländern hier im arabischen Raum“ erinnern. „Wie unter Al Assad in Syrien. In der Regierung wird ein neuer Ministerpräsident angesetzt. Nach kurzer Zeit kommt es zu Protesten auf den Straßen – der Ministerpräsident wird beschimpft und beschuldigt. Die Folge: Al Assad lädt alles auf den Schultern des Ministerpräsidenten ab, feuert ihn. Danach geht alles von vorne los, es wiederholt sich.“
Die Wahlen seien unfair und unrealistisch. Ismaik fordert deshalb „dass die nächsten Wahlen von einem externen, neutralen Komitee überwacht bzw. kontrolliert werden. Ein Komitee vom DFL, der Stadt München, wie auch immer. Ich werfe niemanden etwas vor, aber mir wurde berichtet, dass Wahlsysteme wie diese einfach zu manipulieren sind. Es gibt bestimmte Bedingungen, die man erfüllen muss, um wahlberechtigt zu sein. Das muss alles streng kontrolliert werden.“
Unter dem alawitischen Präsidenten Baschar al-Assad herrschte in Syrien ein leninistisch beeinflusstes Regierungssystem mit autoritärem Führungsstil. Die Arabische Republik Syrien war unter al-Assad zwar offiziell ein sozialistisch-volksdemokratischer Staat, seit 2000 herrschte der Präsident jedoch als Diktator. Das führte zum Bürgerkrieg bei dem das Regime mit brutaler Gewalt gegen die Bevölkerung vorging. Nach 23 Jahren Herrschaft wurde das Regime nun gestürzt. Diktator al-Asssad ist geflohen. Soweit der Hintergrund zur Einordnung.


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