Am Samstag, 23. September findet das nächste Spiel der Löwen statt. Der Gegner heißt FC Unterföhring. Anpfiff ist um 14.00 Uhr im Sportpark Heimstetten.

FCUDen FC Unterföhring haben wir vor zwei Wochen im Achtelfinale des Toto-Pokals kennengelernt, den sie durch die Siege gegen SV Pullach und FC Pipinsried erreicht haben. Man erinnert sich an das Heimspiel im GWS, den 4:0-Sieg und die Karger-Show.

Bereits damals hat sich der FCU dem Löwenmagazin im guten Licht präsentiert und so nutzten wir die Gelegenheit, um wieder Kontakt zu den Vereinsverantwortlichen aufzunehmen und ein paar Fragen zu stellen.

Im Gespräch mit Bernd Mayer – 2. Vorstandsvorsitzender

FC Unterföhring ist als Aufsteiger neu in der Regionalliga und leider zurzeit noch letzter in der Tabelle. Wie groß war nun die Umstellung von der Bayernliga?
Die Umstellung ist schon ziemlich groß für uns. Wir haben uns vorgestellt, dass wir das eine oder andere Spiel gewinnen werden und das werden wir auch tun. Wir haben die Chancen, dass wir den Klassenerhalt schaffen und das ist auch unser Ziel.

Sie haben den Spieler Malcom Olwa-Luta von Ismaning geholt, der bei dem letzten Spiel gegen Schalding gleich ein Tor gemacht hat. Ist das einer, der FCU im Angriff aufbauen kann?
Er bringt natürlich im Sturm zusätzliche Geschwindigkeit rein und da erhoffen wir uns das eine oder andere von ihm in den nächsten Spielen.

Das sah doch gar nicht so schlecht aus gegen Schalding. Beim Stand 2:2 musste der FCU Innenverteidiger Arijanit Kelmendi vom Platz. Laut Spielbericht eine Fehlentscheidung.
Da stand es unentschieden, richtig… Na ja, was soll ich jetzt sagen, ohne über die Schiedsrichter zu lästern? Der Trainer hätte ihn schon früher rausnehmen müssen, denn das hat sich abgezeichnet, dass der Spieler ständig provoziert worden ist und es war eine Frage der Zeit, bis die Gelb-Rote Karte kommt.

Ja, das Problem mit den Schiedsrichtern kennen wir auch. FCU hat Unentschieden gegen Bayern und Bayreuth gespielt. Das muss doch Zuversicht geben?
Genau auf diese Spiele bauen wir weiter auf. Wir haben Rückstände aufgeholt und das ist in beiden Spielen positiv gewesen.

Und jetzt kommen die Löwen?!
Jetzt kommen die Löwen.

Na gut, die Löwen sind ja derzeit verletztungsgeplagt. Auch Karger, der im Toto-Pokal gegen Unterföhring die Tore gemacht hat. Aber er könnte wieder dabei sein.
Also wir hoffen, dass er gesund und fit wird. Aber wir hätten nichts dagegen, wenn er noch eine Woche geschont wird.

Sportpark Heimstetten
Sportpark Heimstetten; Am Sportpark 2; Kirchheim

Der Verein hat ja den Sportpark Isarau, aber Sie tragen die Spiele in Heimstetten aus. Wie kommt das?
Der Sportpark Isarau ist nicht für 2500 Zuschauer ausgelegt und darum dürfen wir nicht dort in der Regionalliga spielen. So mietet die Gemeinde Unterföhring von der Gemeinde Kirchheim das Stadion für die Spiele an. Sportpark Isarau wird auch nicht ausgebaut, damit er Regionalliga-tauglich wird. Die Gemeinde Unterföhring baut dafür einen neuen Sportpark.

Es ist schon anders, wenn die Löwen kommen. Auch in Bezug auf die Löwenfans und der Sicherheit. War das schwierig zu organisieren, gab es mehr zu tun?
Ja viel mehr. Wir sind das natürlich nicht gewöhnt. Das wird jetzt das Heimspiel für uns mit den meisten Zuschauern, die wir je hatten – 2500. Der Vorstand ist bei uns ehrenamtlich tätig und gerade für den ersten Vorsitzenden, Franz Faber, war das eine enorme Energieleistung, dass wir das Spiel bewerkstelligen können.

Pascal Putta: “Einmal Löwe, immer Löwe”

Von der letzten Begegnung im Pokal wissen wir, dass zumindest ein Spieler des FC Unterföhring – Pascal Putta – Löwenfan ist. Haben Sie noch mehr Löwenfans in ihrem Verein?
Ja logisch. Da geht es schon mal beim Vorstand los. Ich bin Jahrgang 60, im Sternzeichen Löwe, in Untergiesing aufgewachsen. Habe selber 8 Jahre von der D- bis zur A-Jugend bei Sechzig gespielt.

Und was ist dann passiert?
Und dann bin ich nicht Profi geworden. Dann waren Spieler von oben wie Rudi Völler und von unten wie Herbert Waas da. Sie waren einfach besser. Zwei von vier im Vorstand sind also Löwen. Auch unser Fan-Beauftragter Matthias Edelmann ist ein Ultralöwe und geht an der Grünwalder Straße ein und aus. Auch die Einlaufkinder wollen alle unbedingt mit den Löwen einlaufen. Und da ist interessanterweise der Torhüter Hiller gerade sehr beliebt.

Ist es schwierig, wenn in der Brust zwei Herzen schlagen, als Löwenfan und gleichzeitig als FCU-Verantwortlicher?
Ich wünsche mir für die nächsten drei Spiele 6 Punkte. Das wäre gut und wichtig für den Verein. Also dürfen die Löwen gewinnen, wenn wir dann die anderen zwei Spiele gegen Memmingen und Seligenporten gewinnen können.

Das wünschen wir an dieser Stelle auch.

Wer noch kein Ticket für das Spiel hat, es gibt noch Restkontingent für den Gästebereich im TICKETING. Auch wenn es Wiesn-Zeit ist, es lohnt sich zum Spiel zu gehen. Hinterher können wir ja auf der Wiesn feiern.

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