Das Fanbündnis 1. FC Kaiserslautern entstand im Jahr 2017 aus 22 verschiedenen Fanclubs rund um die roten Teufel in Kaiserslautern. Das Ziel war eine gezielte Zusammenarbeit und eine verbesserte Stimmung. Zum Fanbündnis gehören nicht nur die dortigen Ultras, sondern auch zahlreiche andere Fanclubs vom Betzenberg. Nun plant man einen Sonderzug nach München.

Mindestens 450 Fans sind notwendig

Ob er zustande kommt, hängt vom Interesse der Fans ab. Mindestens 450 Zugreisende sind notwendig. Kapazität hat ein Sonderzug bis maximal 650 Fans. Der Zug wäre für die Lautern-Fans natürlich ein Highlight. Der Fahrpreis würde 65 Euro betragen. Ausgestattet ist der Zug mit einem Bar-Abteil sowie Sechser-Kabinen. Gruppen können Kabinen sich vorab reservieren lassen.

Das Spiel findet am Wochenende vom 21. bis zum 23. Dezember statt und ist damit das letzte Spiel der Löwen vor Weihnachten und dem Jahreswechsel.

Letzter Sonderzug: Vor über 20 Jahren

Der letzte Sonderzug der roten Teufel nach München liegt einige Jahre zurück. Zum Erstliga-Spiel am 10. Juni 1995 hatten die Fans des 1. FC Kaiserslautern einen Zug organisiert. Das Spiel war Abschiedsspiel von Roland „Magic“ Kneissl. Die Lauterer gewannen mit 1:3 im Grünwalder Stadion.

Video-Zusammenfassung des damaligen Spiels

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Serkan
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Lautern in Gesing ist großartig. Freue mich schon.

blau91
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Sechzig : Lautern am 10.06.1995. Wahnsinn was da im Grünwalder Stadion auf dem Platz gestanden ist. Das war 1. Bundesliga. Warum soll das zukünftig nicht auch möglich sein? Uns will man erzählen, dass nicht einmal 2. Liga im Sechzger Stadion zu realisieren ist. Einfach weiter machen. Wir sind auf dem richtigen Weg. Alles weitere wird sich zeigen. Lautern wird ein gern gesehener Gast im GW sein, ob mit Sonderzug, oder ohne. Die Punkte bleiben hier.

Tami Tes
Redakteur

blau91 Warst du damals dabei im Stadion?

blau91
Leser

Leider nein. Habe mich auf das Video hier im Portal bezogen.

jr1860
Leser

passt zwar nicht ganz hierher, aber anscheinend wird an Plänen schon gearbeitet…

Der Reisinger wird mir immer sympathischer 🙂 Realistisch und Politik der kleinen Schritte

siehe das AZ-Interview:
https://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.az-interview-rund-um-haching-gegen-sechzig-schwabl-es-geht-um-dreieinhalb-punkte-mindestens.3f8d8d35-1f70-4228-9277-3555c47edcd3.html

Wenn wir schon beim Thema Stadion sind: Sechzig hat eine Spielstätte, die nicht zweitligatauglich ist. Inwieweit sind die Zukunftspläne ans Grünwalder gekoppelt?
REISINGER: Unsere Wurzeln liegen in Giesing. Ich weiß, dass bei 1860 die Tradition vorherrscht, getätigte Fehler zu wiederholen. Solange ich Präsident bin, sollten wir das nicht nochmal machen. Wir haben das Stadtviertel Giesing mit unserer Rückkehr belebt. Man merkt, wo wir herkommen und wo wir bleiben müssen.

Reisinger: „Verbesserungspotenzial in der Vermarktung“
Wie könnte ein Szenario aussehen?
REISINGER: Da müssen wir sehen, inwieweit das bis nächstes oder übernächstes Jahr – ein Jahr kannst du ja mit einer Ausnahmegenehmigung spielen – machbar wäre. Wir arbeiten derzeit ein Konzept aus, damit die Stadt weiß, was ein Umbau kosten würde und wir wissen, woran wir uns als Mieter beteiligen können. Es kann jedenfalls nicht kleingeredet werden, dass wir ein Stadtteilverein sind. St. Pauli ist auch ein Stadtteilverein und trotzdem Global Player.

Außerdem tobt die nimmermüde Diskussion um die geringe Rentabilität des Grünwalder Stadions.
In der Vermarktung haben wir Verbesserungspotenzial, aber wir arbeiten daran. Unser Geschäftsführer Michael Scharold hat dafür gesorgt, dass es seit dem letzten Spieltag gegen Wehen eine elektrische Werbebande gibt und dadurch etwas mehr Werbefläche. Wir sind auch an einer neuen Anzeigetafel dran. Wir müssen auch sehen, was mit den VIPs geht: Mir würde eine VIP-Gastronomie wie in Haching direkt am Stadion viel besser gefallen, aber dazu haben wir leider noch nicht die Möglichkeit. Und was ich an dieser Stelle klarstellen muss: Das Argument, dass die Stadt in einer Bringschuld ist, ist doch Blödsinn. Wir dürfen nicht vergessen: 1860 hatte 20 Jahre lang kein Interesse, im Grünwalder Stadion zu spielen. Wir sind es, die zuerst aufzeigen müssen, was wir wollen und wie wir es umsetzen können. Dann ist die Stadt gefragt.

In welcher Größenordnung könnte sich die Kapazität bewegen?
Momentan läuft ja ein Antrag, der eine Kapazität von 18.600 Zuschauer prüft. Ich finde, 20.000 Zuschauer inklusive Modernisierungsmaßnahmen und einem VIP-Bereich wäre eine Hausnummer für uns.

Weiter so 🙂 Bin sehr gespannt!!!
Auf gehts Löwen!!!