Diskussion um Olympiastadion: Zensiert die TSV München von 1860 GmbH & KGaA Kommentare auf Facebook?

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Wer eine Facebook-Seite betreibt, der kann Kommentare unter seinen Artikeln löschen oder verbergen. Vor allem das Verbergen von Kommentaren ist dabei eine beliebte Methode. Weil dem entsprechenden Kommentator dies erst einmal nicht auffällt. Mittlerweile ist klar, dass der TSV diese Methode nicht nutzt.

Es geht um Kommentare bei der Veröffentlichung des Termins für das DFB-Pokalspiel zwischen den Löwen und Schalke 04. Dabei entwickelt sich im Kommentarbereich auch eine Diskussion rund um die Stadionfrage. Dem Löwenmagazin werden unterhalb des Beitragsbildes eine höhere Anzahl an Kommentaren angezeigt, als tatsächlich Kommentare sichtbar sind. Das ist meist dann der Fall, wenn man Kommentare auf „verbergen“ setzt.

Zumindest in einem Fall haben wir nun eine Bestätigung. Es handelt sich um einen Kommentar von Stephan Tempel, dem Gründer des Informationsportals „sechzger.de“. Er wurde auf „verbergen“ gesetzt und ist somit von unserem Account „Löwenmagazin“ nicht mehr einsehbar. Nur wer mit ihm befreundet ist, kann den Kommentar noch sehen. Gegen die Netiquette oder allgemeine Grundsätze verstößt der Kommentar nicht.

Ob das einer offenen und transparenten Diskussionskultur hilfreich ist, wenn Kommentare einfach zensiert werden? Diese Frage stellten wir uns. Die Presseabteilung der Löwen kann, auf Anfrage des Löwenmagazins, eine Zensur anfänglich nicht ausschließen. Mehrere Personen hätten Zugang zum offiziellen Facebook-Account der KGaA.

Nachtrag: Mittlerweile hat der TSV die Sachlage jedoch eingehender geprüft. Die Löwen haben auf Facebook den Filter für vulgäre Ausdrücke eingeschaltet. Man vermutet, dass dieser Filter beim Wort „Augenorgasmus“ automatisch angesprungen ist. Erfreulich in jedem Fall, dass der TSV derartige Kritik ernst nimmt und dann auch prüft.

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