Bereits gestern berichteten wir, dass es einen Antrag der SPD-Stadtratsfraktion im Hinblick auf das städische Stadion an der Grünwalder Straße gibt. Adressat ist Oberbürgermeister Dieter Reiter. Dabei geht es um die Prüfung einer Sanierung auf mindestens 18.600 Zuschauerplätze sowie eine Prüfung der erforderlichen Maßnahmen auch im Hinblick auf die 2. Bundesliga. Ein Vorstoß der SPD, der Bewegung in die Stadiondiskussion bringt.

Der Stadtratsantrag und sein Weg

Der Stadtratsantrag ist eine Form der politischen Initiative durch den Münchner Stadtrat. Er geht grundsätzlich an den Oberbürgermeister. Im ersten Schritt wird geprüft, welches Referat für die Thematik zuständig ist. Von diesem Referat erfolgt eine Antwort in Form einer sogenannten Entscheidungsvorlage. Diese Vorlage erscheint dann auf der Tagesordnung eines beschließenden Stadtrats-Gremiums oder eines Stadtrats-Ausschusses. Dort wird dann im Hinblick auf den Antrag ein Beschluss gefasst.

Die Unterzeichner des Antrages

Nun sind auch die Unterzeichner bekannt. Darunter die amtierende Verwaltungsrätin Verena Dietl und der Verwaltungsrats-Kandidat Gerhard Mayer, des weiteren Kathrin Abele, Haimo Liebich, Christian Müller, Cumali Naz, Julia Schönfeld-Knor, Birgit Volk und Horst Lischka.

Sobald er eingegangen ist, wird er in die Liste des sogenannten Ratsinformationssystems (RIS) der Landeshauptstadt München aufgenommen und wird dort dann öffentlich aufgeführt.

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Queeg
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Es wird keinen Zweitligafussball im GWS geben, falls die DEL und die Fernsehsender nicht beide Augen zudrücken. Die Probleme sind seit vielen Jahren bekannt; Fortschritte gibt es keine.

LionsPack
Leser

Es bewegt sich was. Sehr gut.

Serkan
Leser

Super! Langsam wird ein Schuh daraus. Ich zieh vor Reisinger und seinen Kollegen wirklich den Hut. Was dieses Präsidium innerhalb eines Jahres (!) alles auf den Weg gebracht hat, ist der Hammer.

Zum ersten Mal habe ich seit einer Ewigkeit das Gefühl, dass mein zweiter Lieblingsverein etwas verdammt richtig macht. In dieser Situation auf der MV die Pferde zu wechseln und auf “Team Profifußball” zu setzen, wäre Wahnsinn. Dann ist diesem Verein wirklich nicht mehr zu helfen. Ich hoffe sehr auf ein deutliches Zeichen der Mitglieder.

Die Amtierenden kitten letzten Sommer die Scherben zusammen, sorgen dafür, dass der Profibetrieb weitergeht, kehren ins Grünwalder Stadion zurück, stellen gute Leute ein und keine Blender, sorgen für einen Mitgliederzuwachs ohne Gleichen, emanzipieren sich von Ismaik, schicken die (mir zumindest) sympathischte Mannschaft seit langem ins Rennen, steigen in die 3. Liga auf, kriegen es hin, dass über eine Stadionerweiterung nachgedacht wird, kümmern sich gleichzeitig um das Hallenproblem des Vereins, die Entwicklung der Abteilungen …

Wer behauptet, die hätten einen schlechten Job gemacht, hat für mich den Bezug zur Realität verloren.