Die SpVgg Bayreuth steigt in die 3. Liga auf. Als Meister der Regionalliga Bayern. Nach 32 Jahren nach dem Abschied aus der 2. Bundesliga ist die „Oldschdod“ wieder zurück auf der Bühne des Profifußballs.
Timo Rost wird dabei in der kommenden Saison nicht mehr als Trainer an der Seitenlinie stehen. Nach drei Jahren und acht Monaten gehen Verein und Trainer getrennte Wege. Der 43Jährige verabschiedet sich mit Meistertitel, Aufstieg in die 3. Liga und Einzug in den DFB-Pokal. „Ich darf mich bei allen hier bedanken“, so Rost, der nun zum FC Erzgebirge geht. Wer sein Nachfolger wird, ist bislang noch nicht bekannt.
Die Bilanz der SpVgg Bayreuth in der Regionalliga ist für einen Aufstieg würdig. Ohne Auswärtsniederlage hat man die Saison bis zum Titelgewinn hinter sich gebracht und 93 Punkte geholt. Bayreuth empfängt nun Klubs wie Saarbrücken, Mannheim, Dynamo Dresden oder natürlich auch den TSV 1860 München.

Empfangen werden die Gegner im Hans-Walter-Wild-Stadion. Kleinere Arbeiten sind notwendig um die Dritte Liga dort stemmen zu können. Eine neue Flutlichtanlage, außerdem eine Neueinteilung des Stadions vor allem im Hinblick auf den Gästeblock. Bei den Räumlichkeiten muss noch etwas für die Presse und die Polizei nachgearbeitet werden. Das Stadion fasst 21.500 Plätze und wurde 1967 eröffnet.
Beim Etat plant Bayreuth mit 4 Millionen Gesamtetat. Wieviel davon in den Spieleretat fließt, ist nicht bekannt. Wirklich große Brötchen kann man in der 3. Liga damit in jedem Fall nicht backen. Das Ziel ist deshalb auch erst einmal der Klassenerhalt.
Impressionen vom Aufstieg
Gegründet wurde die Spielervereinigung am 21. Juli 1921. Gerade mal 600 Mitglieder hat der oberfränkische Drittligist. Die Vereinsfarben sind gelb-schwarz. Den größten Erfolg feierte Bayreuth mit dem Vizemeistertitel der 2. Bundesliga Süd im Jahr 1979 und dem DFB-Pokal-Viertelfinale 1977 und 1980. Bayreuth ist Rekordmeister der Bayernliga mit acht Titeln.
Homepage: www.spvgg-bayreuth.de
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Titelbild: IMAGO / Peter Kolb

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