“Modell des TSV 1860 München ist katastrophal”

Erzgebirgsstadion Aue (c)Danilo Blei

Präsident Helge Leonhardt vom Verein Erzgebirge Aue möchte seine Profi-Abteilung ausgliedern. Der Grund: Man möchte neue Geldquellen für den Fußball-Zweitligisten erschließen. Er möchte seinem Verein empfehlen, sich zu öffnen und für Kapitalgeber interessant zu werden. Hierzu ist es wichtig, eine zeitgemäße, professionelle und zukunftsorientierte Struktur einzuführen, meint der Boss des Zweitligisten.

Wasser auf die Mühlen der 50+1-Gegner? Könnte man meinen. Doch weit verfehlt. Denn Leonhardt macht klar: “Es geht um unsere Wettbewerbsfähigkeit, um regionale Investoren – und nicht darum, den Weg für den Einstieg eines Russen, Chinesen oder Arabers freizumachen oder an der Tradition oder der Fangemeinde zu rütteln.”

Ein Modell wie das des TSV 1860 München hält Leonhardt für “katastrophal”. Einen Investor wie Hasan Ismaik schließt er vehement aus. Und auch er selbst wird als Unternehmer nicht einsteigen.

Das gesamte Interview mit Helge Leonhardt gibt es heute in der Montagsausgabe des Kickers.

 

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